Produktbild: Sozioprudenz

Sozioprudenz Sozial klug handeln

46,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/3,2 cm

Gewicht

564 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51165-8

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein ganz besonderes Buch […]. Es zeigt an exemplarischen Figurationen des Sozialen, wie der soziologische Blick in der Tat helfen kann, klüger zu handeln, eine Lektüre, die man jedem empfehlen muss.« Richard Münch, 28.04.2020
»Wie kann man sozial klug handeln? Ein wahres Füllhorn an Ratschlägen für die unterschiedlichsten sozialen Situationen hält Clemens Albrecht in seinem neuen Buch bereit. Dieses lässt sich jedoch nicht in die Ratgeberliteratur einordnen, sondern der Kultursoziologe an der Universität Bonn hat hier zugleich ein soziologisches Lehrbuch verfasst, in dem er einen handlungspraktischen Zugang zu soziologischem Wissen gewählt hat. Er vermittelt soziologische und sozialpsychologische Theorien, die für kluges Alltagshandeln relevant sind, womit auch die Ratschläge theoretisch begründet sind.« Ina Lohaus, Forschung & Lehre, 09.09.2020
»Die zahlreichen aus der Literatur, dem Lehr- und Forschungsbetrieb und den Alltagserfahrungen entnommenen Beispiele machen die Studie zu einer Fundgrube für theoretische und praktische Soziologie.« Jos Schnurer, socialnet.de, 29.09.2020
»›Sozioprudenz ist die Lehre von der sozialen Klugheit‹, heißt es auf dem Cover. […] dieses Buch spiegelt selbst jene Tugend wider, die sein Thema ist.« Gerhard Schulze, Soziologische Revue 2022, 45 (1)

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/3,2 cm

Gewicht

564 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51165-8

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Sozioprudenz
  • Inhalt
    Leseanleitung 11
    Zur Entstehungsgeschichte der Sozioprudenz –
    oder: Wie kann man Soziologie lehren, indem man sie
    handlungspraktisch interessant macht? 15
    1. Sozioprudenz: die Kunst des klugen Handelns 27
    1.1 Inwiefern wir beim Handeln frei sind 30
    1.2 Warum wir über das Handeln etwas wissen sollten 34
    1.2.1 Werkzeug, Sprache, exzentrische Position, Introspektion 36
    1.2.2 Alltagswissen und Expertenwissen 40
    1.3 Über den Unterschied zwischen Verhalten und Handeln 43
    1.3.1 Arten des Handelns 46
    1.4 Warum soziales Handeln nicht nett sein muss und andere anders handeln 51
    1.4.1 Doppelte Kontingenz 52
    1.4.2 Interaktion, soziale Beziehung 55
    1.4.3 Identität und Interaktion 57
    1.5 Zweckrationalität und Strategie 60
    1.5.1 Strategisches Handeln 63
    1.5.2 Grenzen der Rationalität 66
    1.6 Nicht nur rational, auch klug sein: sozioprudentes Handeln 67
    1.6.1 Zweckrationalität und Klugheit 68
    1.6.2 Wertrationalität und Klugheit 71
    1.6.3 Außenführung 73
    1.6.4 Innenführung 76
    1.6.5 Durchführung 78
    Lektürekompass 81
    2. Gabentausch: Schenken und Beschenktwerden 85
    2.1 Die Auswahl von Geschenken 90
    2.1.1 Individuelle und kollektive Reziprozität 91
    2.1.2 Gabeninvestments 93
    2.1.3 Reziprozitätszyklen 97
    2.2 Ein ganz besondere Situation: die Geschenkübergabe 99
    2.2.1 Exkurs zur Korruption 101
    2.2.2 Gratifikationsperformanz 102
    2.3 Was man mit Geschenken sonst noch erreichen kann 108
    2.3.1 Gabeneffekte 108
    2.4 Sozioprudentes Schenken 110
    Lektürekompass 115
    3. Geselligkeit: Einladungen und Partys, Feste und Feiern 119
    3.1 Was man aus der Geschichte für die Geselligkeit lernen kann 120
    3.1.1 Lebensführung 123
    3.1.2 Salon als Reflexionsmedium von Geselligkeit 126
    3.1.3 Maximen 128
    3.1.4 Konversationskunst 130
    3.2 Was man allgemein über Geselligkeit wissen sollte 131
    3.3 Was ist der Anlass? 135
    3.3.1 Fest und Feier 136
    3.3.2 Die Festrede 141
    3.4 Wen soll ich einladen? 142
    3.4.1 Gemeinschaft oder Gesellschaft 143
    3.5 Wen habe ich eingeladen? 148
    3.5.1 Sozialtypus 149
    3.5.2 Lebensführung 152
    3.5.3 Lebenshorizont 155
    3.6 Wie ist der Ablauf? 161
    3.6.1 Spiel 162
    3.6.2 Essen 165
    3.6.3 Manieren 168
    3.6.4 Konversation 173
    Lektürekompass 180
    4. Alltagsdiplomatie: Vermitteln, Verhandeln, Manipulieren 183
    4.1 Was macht gute Diplomaten aus? 186
    4.1.1 Takt 193
    4.2 Alltagsdiplomatie in Zweierbeziehungen 197
    4.2.1 Konsensfiktion 198
    4.2.2 Wissen und Nicht-Wissen 201
    4.3 Alltagsdiplomatie in Gruppen 206
    4.3.1 Triade 206
    4.3.2 Figuration 207
    4.3.3 Triadische Figurationen 211
    4.3.4 Koalition 219
    4.3.5 Stellvertretung 221
    4.4 Alltagsdiplomatie in sozialen Situationen 225
    4.4.1 Weihnachtsdiplomatie 229
    Ablauf 235
    Regie 242
    Dinge 244
    4.5 Alltagsdiplomatie durch Atmosphären 246
    4.5.1 Atmosphärenimpulse 250
    4.5.2 Räume 254
    4.5.3 Dinge 255
    4.5.4 Emotionen 257
    4.5.5 Performanz 264
    Lektürekompass 267
    5. Intrige: geheimes Handeln 271
    5.1 Täuschung und Betrug bei Tier und Mensch 276
    5.1.1 Lüge 278
    5.2 Elemente der Intrige 283
    5.2.1 Ablauf 285
    Konflikt 286
    Notsituation 289
    Intrigenplan 293
    Zwischenfälle 295
    Gegenintrigen 297
    Anagnorisis 298
    5.2.2 Personal 302
    Intrigant 303
    Intrigenopfer 306
    Intrigenhelfer 307
    5.2.3 Intrigenmittel 311
    Intrigenrequisit 311
    Mimikry 313
    Empathie 315
    Intrigengeduld 320
    5.3 Figurationen der Intrige 322
    Lektürekompass 326
    6. Ethik der Sozioprudenz 329
    6.1 Soziologie als Moralbegründung 332
    6.1.1 Sein und Sollen 334
    6.1.2 Pluralität der Werte 335
    6.2 Sozioprudenz der Verführung 338
    6.2.1 Das Kierkegaard-Dilemma 345
    6.3 Elemente der Alltagsethik – oder: Ist Sören Kierkegaard ein Schwein? 349
    6.3.1 Norm und Alltagshandeln 350
    6.3.2 Reziprozität und Funktionalität 353
    6.3.3 Motiv und Handlungsfolgen 354
    6.3.4 Gesinnung vs. Verantwortung 356
    6.3.5 Nutzen und Schaden 359
    6.3.6 Die altruistische Nützlichkeitsethik 360
    6.4 Noch einmal: Ist Kierkegaard ein Schwein? 362
    6.4.1 Klugheitsethik 364
    6.4.2 Sozioprudenz-Ethik 366
    Kierkegaard, der Liebende 368
    Kierkegaard, der Ästhet 371
    Kierkegaard, der Moralist 372
    Kierkegaard, der Philosoph 374
    Kierkegaard, der Theologe 376
    Letzturteil 378
    6.5 Die ethische Inversionspyramide 379
    6.5.1 Sozioprudenz-ethisches Reflexionsschema 380
    Motive 381
    Ziele 383
    Nebenfolgen 383
    Funktion 385
    Lektürekompass 387
    7. Epilog: die Grenzen der Sozioprudenz 391
    1. Aus der Erfahrung lernen 391
    2. An sich selbst arbeiten, das Leben führen 391
    3. Ziele anpassen 392
    4. Nichts tun 393
    5. Sich überlassen 394
    6. Haltung bewahren 396
    Lektürekompass 397
    Anmerkungen 399
    Literaturverzeichnis 421
    Danksagung 431
    Personen- und Sachregister 433