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Shenzhen Die Weltwirtschaft von morgen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

22,2/14,9/2,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51192-4

Beschreibung

Rezension

»Hier wird der Leser mit viel Information und Expertise auf den neuesten Stand gebracht. (...) Eine packende Lektüre und in jedem Fall ein Zugewinn an Wissen.« ChinaContact - Das Außenwirtschaftsmagazin, Heft 2/2020

»Hirn liefert auf 286 Seiten den Beleg dafür, warum dieses Jahrhundert wirtschaftlich das chinesische Jahrhundert sein wird!« Nevfel Cumart, Fränkische Nacht, August 2021

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

22,2/14,9/2,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51192-4

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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Vom Fischerdorf zum Forschungslabor

Sikal am 18.05.2020

Bewertungsnummer: 1329492

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shenzhen wird mit allem in Verbindung gebracht, was mit „höher, schneller, reicher, teurer, intelligenter“ zu tun hat. Die Millionenstadt wird als das chinesische Silicon-Valley bezeichnet und gilt als „Spielwiese“ für Start-ups, Zukunftstechnologien, wie E-Mobilität oder künstliche Intelligenz. Wer sich für wirtschaftliche Zusammenhänge, für modernes Denken und Visionäre interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Shenzhen ist einfach anders – und das erkennt man bereits nach wenigen Seiten. „Roboter, die in Restaurants bedienen, Drohnen, die Verkehrsrowdys verfolgen, Metrostationen, die man per Gesichtserkennung betreten kann. Mülleimer, die sich melden, wenn sie voll sind.“ Keine Utopie, sondern Realität sind diese Dinge in Shenzhen. Dass von den 20 Millionen dort lebenden Menschen (Durchschnittsalter gerade mal 30 Jahre) Unmengen von Daten gesammelt werden, versteht sich von selbst. Während China hierzulande häufig als Nachahmer bezeichnet wird, gilt für Shenzhen eine Sondervereinbarung – die Stadt hat nicht nur einen besonderen Status in China, sondern weltweit und beherbergt sämtliche bekannte Konzerne, die ihrerseits wieder viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken. Nur so können die Ziele der kreativen Denker umgesetzt werden. Und zielorientiert arbeiten alle in der Greater Bay Area. So wird – wie es in dem Buch so schön heißt – Deutschland (aber nicht nur Deutschland) der Schüler und China der Lehrmeister. Das Buch ist in einzelne Kapitel gegliedert, die nicht chronologisch aufeinander aufbauen. So kann jeder Leser wählen, welches Thema ihn gerade am meisten anspricht. Man erfährt einiges über die Entwicklung der Stadt, über diverse Konzerne, über die Menschen, die dort leben. Der Autor Wolfgang Hirn reist bereits seit Jahrzehnten regelmäßig nach China und konnte so auch die Entwicklung Shenzhens mitverfolgen. Er schafft es, seine Begeisterung auf den Leser zu übertragen und gibt einen umfassenden Einblick in diese bemerkenswerte Stadt. Interessant finde ich, dass Shenzhen – obwohl die Stadt so innovativ ist – weniger Wert auf eine „Schule für alle“ legt und die Eltern um die verfügbaren Schulplätze kämpfen. Was man sehr schön herauslesen kann, ist, dass Shenzhen viele Ideen einfach ausprobiert ohne lange zu diskutieren und zu thematisieren. Es werden Ziele gesetzt und Strategien erarbeiten – diese landen nicht in der Schublade sondern werden umgesetzt. Ein sehr aufschlussreiches, spannend zu lesendes Buch, das nachdenklich stimmt. Wie wird unsere Zukunft sein? Wird die Smart-City Shenzhen zum Modell für andere Städte? Wollen wir grenzenlose Digitalisierung und Automatisierung? Wo bleibt der Mensch? Viele Fragen, die man sich dazu stellen kann, lassen das Buch auch zu einem Diskussionsthema werden. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Vom Fischerdorf zum Forschungslabor

Sikal am 18.05.2020
Bewertungsnummer: 1329492
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shenzhen wird mit allem in Verbindung gebracht, was mit „höher, schneller, reicher, teurer, intelligenter“ zu tun hat. Die Millionenstadt wird als das chinesische Silicon-Valley bezeichnet und gilt als „Spielwiese“ für Start-ups, Zukunftstechnologien, wie E-Mobilität oder künstliche Intelligenz. Wer sich für wirtschaftliche Zusammenhänge, für modernes Denken und Visionäre interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Shenzhen ist einfach anders – und das erkennt man bereits nach wenigen Seiten. „Roboter, die in Restaurants bedienen, Drohnen, die Verkehrsrowdys verfolgen, Metrostationen, die man per Gesichtserkennung betreten kann. Mülleimer, die sich melden, wenn sie voll sind.“ Keine Utopie, sondern Realität sind diese Dinge in Shenzhen. Dass von den 20 Millionen dort lebenden Menschen (Durchschnittsalter gerade mal 30 Jahre) Unmengen von Daten gesammelt werden, versteht sich von selbst. Während China hierzulande häufig als Nachahmer bezeichnet wird, gilt für Shenzhen eine Sondervereinbarung – die Stadt hat nicht nur einen besonderen Status in China, sondern weltweit und beherbergt sämtliche bekannte Konzerne, die ihrerseits wieder viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken. Nur so können die Ziele der kreativen Denker umgesetzt werden. Und zielorientiert arbeiten alle in der Greater Bay Area. So wird – wie es in dem Buch so schön heißt – Deutschland (aber nicht nur Deutschland) der Schüler und China der Lehrmeister. Das Buch ist in einzelne Kapitel gegliedert, die nicht chronologisch aufeinander aufbauen. So kann jeder Leser wählen, welches Thema ihn gerade am meisten anspricht. Man erfährt einiges über die Entwicklung der Stadt, über diverse Konzerne, über die Menschen, die dort leben. Der Autor Wolfgang Hirn reist bereits seit Jahrzehnten regelmäßig nach China und konnte so auch die Entwicklung Shenzhens mitverfolgen. Er schafft es, seine Begeisterung auf den Leser zu übertragen und gibt einen umfassenden Einblick in diese bemerkenswerte Stadt. Interessant finde ich, dass Shenzhen – obwohl die Stadt so innovativ ist – weniger Wert auf eine „Schule für alle“ legt und die Eltern um die verfügbaren Schulplätze kämpfen. Was man sehr schön herauslesen kann, ist, dass Shenzhen viele Ideen einfach ausprobiert ohne lange zu diskutieren und zu thematisieren. Es werden Ziele gesetzt und Strategien erarbeiten – diese landen nicht in der Schublade sondern werden umgesetzt. Ein sehr aufschlussreiches, spannend zu lesendes Buch, das nachdenklich stimmt. Wie wird unsere Zukunft sein? Wird die Smart-City Shenzhen zum Modell für andere Städte? Wollen wir grenzenlose Digitalisierung und Automatisierung? Wo bleibt der Mensch? Viele Fragen, die man sich dazu stellen kann, lassen das Buch auch zu einem Diskussionsthema werden. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Ein Blick in die Zukunft

annlu am 04.05.2020

Bewertungsnummer: 1324432

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shenzen – das Silicon Valley des Ostens? Der Vergleich wird oft herangezogen und doch ist Shenzhen kein Abklatsch. Es steht für eine Modellstadt, für Reformen und Innovationen. Wer sich über die Entwicklung der Stadt, die global Player der chinesischen Zukunftskonzerne und die Innovationen in Shenzhen informieren möchte, findet hier das passende Buch. Die Kapitel sind so gestaltet, dass sie nicht aufeinander aufbauen und der interessierte Leser sich das herauspicken kann, was er möchte. Beginnend mit der Geschichte der Stadt, wird auf start-ups und ihre Stars eingegangen, darauf folgen die großen Internetfirmen. Neue Technologien braucht es auch für Shenzhens Status als Smart City. Die Elektromobilität bekommt ihr eigenes Kapitel, ebenso die Forschung und die Kunst. Den Abschluss bildet das ambivalente Verhältnis zur Nachbarstadt Hongkong und der Blick in die Zukunft, der eine große Verbindung aller Städte in der Nähe verspricht. Wie sieht eine moderne Stadt aus? Die Einblicke in die Stadt Shenzhen werden zum Anlass genommen nicht nur neue Technologien mit ihrer Geschichte vorzustellen, sondern auch auf Konzerne einzugehen, die längst schon zur Weltspitze gehören. Gilt China oftmals noch als Land der Kopierer und steht im Ruf sich nicht an Patentregelungen zu halten, sind Innovation und Forschung längst schon in die Konzerne eingezogen. Warum das im Bewusstsein der „Ottonormalverbraucher“, die doch sehr westlich orientiert sind, noch nicht angekommen ist, ist eine der Fragen, die sich mir hier öfters gestellt haben. Umso interessanter fand ich die Ausführungen zu Innovationen in der Technologiebranche und zu den „Großen“ der chinesischen Konzerne. Obwohl auch hier nicht kritiklos berichtet wird (z.B. was den sehr abgeschotteten Konzern Tencent; die Überwachung, die für eine Smart-City nötig ist oder auch fragwürdige Praktiken in der Biotechnologie angeht), sind viele der Beschreibungen neutral gehalten und überlassen es dem Leser, sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei aller Faszination, die die technologisierte, stets mit sich selbst in Konkurrenz stehende Megacity in mir ausgelöst hat, fand ich doch einige fast schon beängstigende Aspekt. Wieder eine Frage, die meine Lektüre geprägt hat: Soll so unsere Zukunft aussehen? Fazit: Der Autor kennt sich mit China aus, hat Shenzhen bereits mehrmals besucht und dabei auch die rasche Entwicklung der Stadt miterlebt. Es gelingt ihm, die Themen so zu behandeln, dass sie angenehm zu lesen sind und Neugier aber auch Kritik wecken.

Ein Blick in die Zukunft

annlu am 04.05.2020
Bewertungsnummer: 1324432
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shenzen – das Silicon Valley des Ostens? Der Vergleich wird oft herangezogen und doch ist Shenzhen kein Abklatsch. Es steht für eine Modellstadt, für Reformen und Innovationen. Wer sich über die Entwicklung der Stadt, die global Player der chinesischen Zukunftskonzerne und die Innovationen in Shenzhen informieren möchte, findet hier das passende Buch. Die Kapitel sind so gestaltet, dass sie nicht aufeinander aufbauen und der interessierte Leser sich das herauspicken kann, was er möchte. Beginnend mit der Geschichte der Stadt, wird auf start-ups und ihre Stars eingegangen, darauf folgen die großen Internetfirmen. Neue Technologien braucht es auch für Shenzhens Status als Smart City. Die Elektromobilität bekommt ihr eigenes Kapitel, ebenso die Forschung und die Kunst. Den Abschluss bildet das ambivalente Verhältnis zur Nachbarstadt Hongkong und der Blick in die Zukunft, der eine große Verbindung aller Städte in der Nähe verspricht. Wie sieht eine moderne Stadt aus? Die Einblicke in die Stadt Shenzhen werden zum Anlass genommen nicht nur neue Technologien mit ihrer Geschichte vorzustellen, sondern auch auf Konzerne einzugehen, die längst schon zur Weltspitze gehören. Gilt China oftmals noch als Land der Kopierer und steht im Ruf sich nicht an Patentregelungen zu halten, sind Innovation und Forschung längst schon in die Konzerne eingezogen. Warum das im Bewusstsein der „Ottonormalverbraucher“, die doch sehr westlich orientiert sind, noch nicht angekommen ist, ist eine der Fragen, die sich mir hier öfters gestellt haben. Umso interessanter fand ich die Ausführungen zu Innovationen in der Technologiebranche und zu den „Großen“ der chinesischen Konzerne. Obwohl auch hier nicht kritiklos berichtet wird (z.B. was den sehr abgeschotteten Konzern Tencent; die Überwachung, die für eine Smart-City nötig ist oder auch fragwürdige Praktiken in der Biotechnologie angeht), sind viele der Beschreibungen neutral gehalten und überlassen es dem Leser, sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei aller Faszination, die die technologisierte, stets mit sich selbst in Konkurrenz stehende Megacity in mir ausgelöst hat, fand ich doch einige fast schon beängstigende Aspekt. Wieder eine Frage, die meine Lektüre geprägt hat: Soll so unsere Zukunft aussehen? Fazit: Der Autor kennt sich mit China aus, hat Shenzhen bereits mehrmals besucht und dabei auch die rasche Entwicklung der Stadt miterlebt. Es gelingt ihm, die Themen so zu behandeln, dass sie angenehm zu lesen sind und Neugier aber auch Kritik wecken.

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  • INHALT
    EINLEITUNG 7
    Erstes Kapitel
    ES WAREN EINMAL
    EIN PAAR FISCHERDÖRFER –
    Der märchenhafte Aufstieg Shenzhens
    zu einer globalen Modellstadt 13
    Zweites Kapitel
    MASSE UND KLASSE –
    Wo die Fabrik der Welt
    entstand und immer noch steht 33
    Drittes Kapitel
    SHENZHEN VALLEY –
    Eine Stadt im Gründungsrausch 53
    Viertes Kapitel
    ALLE MACHT DEN ALGORITHMEN –
    Wie die Konzerne Tencent und Ping An
    ganze Branchen revolutionieren 79
    Fünftes Kapitel
    BIG BROTHER IS CATCHING YOU –
    Wie mithilfe neuer Technologien eine
    Smart City entsteht 107
    Sechstes Kapitel
    EINE STADT IST GELADEN –
    Warum in Shenzhen die Elektromobilität Vorfahrt hat 135
    Siebtes Kapitel
    HOHER AUFWAND, HOHER ERTRAG –
    Unternehmen, nicht Universitäten dominieren
    die Forschungslandschaft 159
    Achtes Kapitel
    KUNST AM BAU –
    Architekten, Künstler und Designer
    kreieren eine Stadt 189
    Neuntes Kapitel
    ZWEI SCHWIERIGE NACHBARN –
    Wie Shenzhen vom Niedergang
    Hongkongs profitiert 215
    Zehntes Kapitel
    BUCHT MIT WUCHT –
    Warum die Greater Bay Area ein neues
    Machtzentrum der Welt wird 239
    SCHLUSS 271
    DANKSAGUNG 277
    LITERATUR 279
    REGISTER 283