Produktbild: Der Sieg des Abendlandes

Der Sieg des Abendlandes Christentum und kapitalistische Freiheit

1

30,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2019

Verlag

Manuscriptum Verlagsbuchhandlung

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/3,8 cm

Gewicht

647 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Victory of Reason

Übersetzt von

Stefan Flach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944872-95-7

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2019

Verlag

Manuscriptum Verlagsbuchhandlung

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/3,8 cm

Gewicht

647 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Victory of Reason

Übersetzt von

Stefan Flach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944872-95-7

Herstelleradresse

Manuscriptum Verlagsbuchh
Scholiser Weinberge 4
06905 Bad Schmiedeberg
DE

Email: info@manuscriptum.de

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Das Buch widerspricht dem…

LichtundSchatten am 22.07.2025

Bewertungsnummer: 2950169

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch widerspricht dem gängigen Klischee eines „finsteren“ und rückständigen Mittelalters. Stark argumentiert, dass das europäische Mittelalter im Gegenteil eine Zeit großer Innovation und wirtschaftlicher Blüte war – und das vor allem deshalb, weil das Christentum eine theologisch flexible und vernunftorientierte Leitkultur schuf.

Das Christentum entwickelte eine zukunftsorientierte Theologie , die sich anpassungsfähig an veränderndee Lebensumstände zeigte. Dadurch entstand ein Element von Vernunft und Logik, das das rationale Wirtschaften und den kapitalistischen Fortschritt ermöglichte. Stark widerspricht der These, dass erst Reformation und Aufklärung für Fortschritt gesorgt hätten; vielmehr habe schon das Mittelalter durch christliche Ethik und Denkweise viele Grundlagen für Innovation, wissenschaftliches Denken und wirtschaftliche Entwicklung geschaffen. Schon das das katholisch geprägte Mittelalter (insbesondere in den italienischen Stadtstaaten) legte wesentliche wirtschaftsethische Grundlagen. Die zentralen Säulen des westlichen Erfolgs sieht Stark in dem christlichen Glauben und einer vielfältigen Welt kleinerer und mittlerer Territorien, die von Norditalien aus Freiheit und Wohlstand für Abendland sukzessive verbreiteten. Diese Art des Wirtschaftens war dem freien Menschen gemäß und allen anderen Zivilisationen der Welt weit voraus. Ohne eine Theologie, die sich der Vernunft, der Diskussion und dem Fortschritt verschrieben hatte, wäre die gesamte Welt immer noch dort, wo nicht-europäische Kulturen um 1800 herum waren: es gäbe weiterhin Astrologen und Alchemisten, aber keine Wissenschaftler. Stark gelingt vor allem die Charakterisierung der christlichen Religion als einer moralischen Grundierung, die erst den geglückten Wandel hin zu einer demokratischen, freien Politik ermöglicht hat. Und hin zu dem nur Gott verantwortlichen Individuum, das nicht durch Zwang, sondern durch Gottesähnlichkeit motiviert wurde. Dies wurde trotz aller Verirrungen der Institution Kirche erreicht, mit der Kraft des Wortes und auch der Vervielfältigung der Bibel.

Das Buch widerspricht dem…

LichtundSchatten am 22.07.2025
Bewertungsnummer: 2950169
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch widerspricht dem gängigen Klischee eines „finsteren“ und rückständigen Mittelalters. Stark argumentiert, dass das europäische Mittelalter im Gegenteil eine Zeit großer Innovation und wirtschaftlicher Blüte war – und das vor allem deshalb, weil das Christentum eine theologisch flexible und vernunftorientierte Leitkultur schuf.

Das Christentum entwickelte eine zukunftsorientierte Theologie , die sich anpassungsfähig an veränderndee Lebensumstände zeigte. Dadurch entstand ein Element von Vernunft und Logik, das das rationale Wirtschaften und den kapitalistischen Fortschritt ermöglichte. Stark widerspricht der These, dass erst Reformation und Aufklärung für Fortschritt gesorgt hätten; vielmehr habe schon das Mittelalter durch christliche Ethik und Denkweise viele Grundlagen für Innovation, wissenschaftliches Denken und wirtschaftliche Entwicklung geschaffen. Schon das das katholisch geprägte Mittelalter (insbesondere in den italienischen Stadtstaaten) legte wesentliche wirtschaftsethische Grundlagen. Die zentralen Säulen des westlichen Erfolgs sieht Stark in dem christlichen Glauben und einer vielfältigen Welt kleinerer und mittlerer Territorien, die von Norditalien aus Freiheit und Wohlstand für Abendland sukzessive verbreiteten. Diese Art des Wirtschaftens war dem freien Menschen gemäß und allen anderen Zivilisationen der Welt weit voraus. Ohne eine Theologie, die sich der Vernunft, der Diskussion und dem Fortschritt verschrieben hatte, wäre die gesamte Welt immer noch dort, wo nicht-europäische Kulturen um 1800 herum waren: es gäbe weiterhin Astrologen und Alchemisten, aber keine Wissenschaftler. Stark gelingt vor allem die Charakterisierung der christlichen Religion als einer moralischen Grundierung, die erst den geglückten Wandel hin zu einer demokratischen, freien Politik ermöglicht hat. Und hin zu dem nur Gott verantwortlichen Individuum, das nicht durch Zwang, sondern durch Gottesähnlichkeit motiviert wurde. Dies wurde trotz aller Verirrungen der Institution Kirche erreicht, mit der Kraft des Wortes und auch der Vervielfältigung der Bibel.

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Der Sieg des Abendlandes

von Rodney Stark

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