Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou - und schneidet endlich alte Zöpfe ab!
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Moosbach
5/5
14.09.2020
eBook (ePUB)
Perfekte Unterhaltung
Meine Meinung:
Nachdem ich schon bei "Der Alte muss weg" nicht mehr aus dem Schmunzeln gekommen bin, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen. Leider hat es ein bisschen gedauert, bis ich es endlich beginnen konnte, aber wenn man es mal in den Händen hält, kann man es gar nicht zur Seite legen.
Ich habe Fee sofort ins Herz geschlossen und wünschte ihr von Anfang an, dass ihr Leben eine tolle Wendung nimmt. Sie ist so ein toller Mensch, der sein Leben nicht so einfach aufgeben darf. Da ist es natürlich klar, dass das Leben von jetzt auf gleich wieder interessant wird.
Der Schreibstil ist gewohnt leicht, man fühlt sich sofort wohl. Ich bin niemand der sich beim Lesen wahnsinnig konzentrieren möchte, somit ist das genau mein Fall.
Alle Personen sind total liebevoll gezeichnet, man kann es sich gut vorstellen, trotzdem Altersunterschiedes, mit ihnen befreundet zu sein.
Mehr kann man zu diesem Buch aktuell gar nicht sagen, jeder sollte sich selber ein Bild machen und seine Meinung bilden :)
Fazit:
Ich hatte große Erwartungen, diese wurden vollkommen erfüllt.
Dreamworx
aus Berlin
5/5
23.07.2020
eBook (ePUB)
Frauen, die Prosecco saufen...
… und sich dabei die Haare raufen. Zu der Kategorie gehört die arme Fee Branding, mit 57 Jahren Jungwitwe, denn Ehemann Teddy hat nach 35 Jahren ins Gras gebissen. So tröstet sie sich auf ihrem Ledersofa mit allerlei Knabberkram, musikalischer Dauerbeschallung und Endlosserien im Fernsehen. Doch als an Silvester in Köln die Raketen knallen, gibt sich Fees Nachbarin Claudine ein Stelldichein und geht ihr mit ihrer Fröhlichkeit und Direktheit auf den Geist. Allerdings hat sie wohl bei Fee einen Nerv getroffen, denn die rafft sich am nächsten Tag auf, ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bringen. Bald schon wird gemeinsam mit Claudine und der 72-jährigen Mary eine Senioren-Damen-WG ins Leben gerufen. Ein neuer Job muss auch her, denn man will sich schließlich auch was gönnen können. Ein Fahrradsturz weht ihr sogar Winnetou ins Leben, aber auch Taxi spielt eine Rolle. Das ganze Leben ist ein Spiel….
Carla Berling hat mit „Klammerblues um zwölf“ wieder einen Kracher vorgelegt und die Lachmuskeln ihrer Leserschaft zum Ziel genommen. Mit flüssig-leichtem Erzählstil und einer gehörigen Portion charmantem Witz lässt sie den Leser an Fees Seite gleiten, um ihr schon einmal Beistand zu leisten, bis die zwei zusätzlichen Teile des Kleeblattes, Claudine und Mary, auf der Bildfläche erscheinen. Das Dreierpack hat schon allerlei Höhen und Tiefen erlebt, die man als Leser so nach und nach auf dem Tablett serviert bekommt. Wer kennt sie nicht, die absoluten Tiefphasen, wo nichts mehr hilft außer Taschentüchern, Jogginghose, tonnenweise Schokolade und die Abschottung von der Außenwelt, da man deren wohlmeinende Ratschläge nicht hören will, weil sie gerade eben nicht helfen? Aber die Konstellation des Trio Infernale ist perfekt in Szene gesetzt und bringt im Leser nicht nur eine Seite zum Klingen, sondern beschert dessen Gesichts- und Bauchmuskeln auch ein zusätzliches Lachtraining. Berling stößt mit ihrer Schilderung den Finger in die Wunde, trifft aber auch den Nerv des Lesers, da sie so authentisch und ohne große Schleifen frech von der Leber weg sagt, wie es ist. Die immer enger werdende Freundschaft der drei Damen ist sehr schön zu beobachten, aber auch deren Bekanntschaften sind eine Welt für sich und unbezahlbar. Als Leser durchstreift man mit ihnen Köln, erlebt bei Fee das Erwachen der Lebensfreude und lauscht den unbezahlbaren Dialogen, die Berling ihren Protagonisten in den Mund legt, während man bei den Liedern lauthals mitgrölen möchte.
Die Charaktere sind liebenswert gestrickt und überzeugen vom ersten Moment an mit ehrlicher Schnauze und echten Gefühlen, mit Lebendigkeit und Lebensweisheit. Der Leser kann gar nicht anders als sich zu wünschen, in diese Damen-WG ebenfalls einziehen zu dürfen, so sehr wachsen einem Fee, Claudine und Mary ans Herz. Für einen einschneidenden Schicksalsschlag verhält sich Fee völlig normal, der Kummer muss schließlich gehegt und gepflegt werden. Sie lässt sich gehen, hat die Waage aus dem Blick verloren. Doch ein Stups bringt sie wieder in die Horizontale, um die Ärmel hochzukrempeln, ihr Leben anzupacken und nach vorne zu sehen. Wie gut, dass es Menschen wie Claudine mit ihrer offenen und direkten Art gibt oder auch Mary, die so einiges vom Stapel lässt, bei dem man Durchzug im Mund bekommt. Die Frauen eint die Ehrlichkeit und das Selbst-erlebt-haben, um der jeweils anderen Mut zu machen. Gestalten wie Taxi, Harry, Derrick, Frank-Christian oder Gerd bringen viele Eimer Farbe in die Damenrunde, während sie vor dem inneren Auge des Lesers durch die Szenerie huschen.
„Klammerblues um zwölf“ ist ein tolles Schwoferlebnis, das man kaum aus der Hand legen mag, während man sich die Lachtränen vom Gesicht wischt, mit vom Mitsingen heiserer Stimme leise sagt „So isses!“ und nach der Lektüre den Muskelkater im Bauchraum durchstehen muss. Absolut empfehlenswert, da mitten aus dem Leben gegriffen! Wunderbar!!!
Bewertung
aus Zahna-Elster
5/5
22.07.2020
eBook (ePUB)
Wieder eine Komödie von Carla Berling
Ein paar mal habe ich beim Lesen herzlich lachen müssen. Unterhaltsame Lektüre mit viel Wortwitz. Sehr zu empfehlen. Die Protagonistin nimmt mit 58 Jahren noch einmal ihr Leben in die eigenen Hände und ändert, auch Dank ihrer neugewonnenen Freunde, ihr bisheriges Dasein. Eine große Rolle spielt dabei die Musik, die ihr Leben beeinflusst und begleitet hat. Denn für jedes Gefühl gibt es ein passendes Lied.
marielu
4/5
10.08.2020
eBook (ePUB)
In jedem Alter ist das Leben schön wenn man es nur lässt
Zum Inhalt:
Unverhofft steht die 57-jährige Fee als Witwe da. Alle Pläne die sie mit ihrem Mann Teddy geschmiedet hat sind futsch und Fee fällt in ein tiefes Loch. Hinzu kommt noch die finanzielle Ungewissheit. Nur gut das an Silvester die Nachbarin Claudine zufällig bei Fee an der Tür klingelt. Selbst vom Leben mit einigen unangenehmen Überraschungen gezeichnet, aber dennoch voller Lebensmut versucht sie Fee ins Leben zurück zu bringen. Dabei lässt sie Fees Sätze die mit: „Ja,aber.. etca. nicht gelten.
Meine Meinung:
Carla Berlings Buch „Der Alte muss weg“ hat mir gut gefallen, deshalb wollte ich unbedingt auch „Klammerblues um zwölf“ von der Autorin lesen. Zunächst machen wir Bekanntschaft mit der Hauptprotagonistin Fee, die in ein tiefes Loch nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes fällt. Verständlich, denn der Verlust eines Menschen muss erst mal überwunden werden. Doch hier scheint Fee ohne die Hilfe der Nachbarin Claudine ihren Hintern nicht vom Sofa zu bekommen. Die Autorin zeichnet eine Protagonistin die Veränderungen scheut und lieber einen bequemen Weg sucht, anstatt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. So war anscheinend auch Fees Ehe. Claudine, selbst etwas einsam, mit mehreren Schicksalsschlägen geschlagen aber dennoch strotzend voller Lebensfreude zeigt Fee wie man sein Leben anpackt und meistern kann, dazu kommt noch die 72-jährige Mary die sich nicht aufgegeben hat und sich durch ihre Tatkraft zurück ins Leben gekämpft hat. Diese drei bilden eine Frauen-WG und lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Dabei spart die Autorin nicht mit Wortwitz und harte Worte. Fees Musikalische Leidenschaft für Hits kommt in dem Buch auch nicht zu kurz, viele Songs werden erwähnt und mitgesungen, was mir allerdings schon etwas zu viel des Guten war. Mit der Geschichte in diesem Buch zeigt die Autorin auf, dass selbst im Alter das Leben noch schön, aufregend und abwechslungsreich ist wenn man es nur zulässt. Wobei mir hier die Nebenprotagonisten Claudine und Mary wesentlich besser gefallen haben als Fee.
Fazit:
Lockere Lektüre für gemütliche Lesestunden in der für mich die Nebenprotagonisten mehr Punkten als die Hauptprotagonistin.
marielu
aus Mainbernheim
4/5
10.08.2020
eBook (ePUB)
In jedem Alter ist das Leben…
In jedem Alter ist das Leben schön wenn man es nur lässt Zum Inhalt: Unverhofft steht die 57-jährige Fee als Witwe da. Alle Pläne die sie mit ihrem Mann Teddy geschmiedet hat sind futsch und Fee fällt in ein tiefes Loch. Hinzu kommt noch die finanzielle Ungewissheit. Nur gut das an Silvester die Nachbarin Claudine zufällig bei Fee an der Tür klingelt. Selbst vom Leben mit einigen unangenehmen Überraschungen gezeichnet, aber dennoch voller Lebensmut versucht sie Fee ins Leben zurück zu bringen. Dabei lässt sie Fees Sätze die mit: „Ja,aber.. etca. nicht gelten. Meine Meinung: Carla Berlings Buch „Der Alte muss weg“ hat mir gut gefallen, deshalb wollte ich unbedingt auch „Klammerblues um zwölf“ von der Autorin lesen. Zunächst machen wir Bekanntschaft mit der Hauptprotagonistin Fee, die in ein tiefes Loch nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes fällt. Verständlich, denn der Verlust eines Menschen muss erst mal überwunden werden. Doch hier scheint Fee ohne die Hilfe der Nachbarin Claudine ihren Hintern nicht vom Sofa zu bekommen. Die Autorin zeichnet eine Protagonistin die Veränderungen scheut und lieber einen bequemen Weg sucht, anstatt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. So war anscheinend auch Fees Ehe. Claudine, selbst etwas einsam, mit mehreren Schicksalsschlägen geschlagen aber dennoch strotzend voller Lebensfreude zeigt Fee wie man sein Leben anpackt und meistern kann, dazu kommt noch die 72-jährige Mary die sich nicht aufgegeben hat und sich durch ihre Tatkraft zurück ins Leben gekämpft hat. Diese drei bilden eine Frauen-WG und lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Dabei spart die Autorin nicht mit Wortwitz und harte Worte. Fees Musikalische Leidenschaft für Hits kommt in dem Buch auch nicht zu kurz, viele Songs werden erwähnt und mitgesungen, was mir allerdings schon etwas zu viel des Guten war. Mit der Geschichte in diesem Buch zeigt die Autorin auf, dass selbst im Alter das Leben noch schön, aufregend und abwechslungsreich ist wenn man es nur zulässt. Wobei mir hier die Nebenprotagonisten Claudine und Mary wesentlich besser gefallen haben als Fee. Fazit: Lockere Lektüre für gemütliche Lesestunden in der für mich die Nebenprotagonisten mehr Punkten als die Hauptprotagonistin
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