Für ein Mitglied der feinen Wiener Gesellschaft führt eine Fiakerfahrt in den Tod ...
Als Chefredakteurin des Wiener Boten weiß Sarah Pauli stets Bescheid, wenn sich etwas Ungewöhnliches in der Donaumetropole ereignet. So schreibt sie auch als Erste über das geheimnisvolle Kreuzsymbol, das plötzlich überall in Wien an Häusern und Sehenswürdigkeiten prangt. Und die Graffiti sind erst der Anfang eines unheimlichen Rätsels. Denn an einem nebeligen Tag wird in der Wiener Altstadt der Fahrgast eines Fiakers ermordet - und in der Kutsche findet man eine mysteriöse Zahlenreihe und darüber ein Kreuzzeichen ...
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Feine Buchreihe
Gabriele aus Wien am 02.03.2021
Bewertungsnummer: 1456113
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich habe alle Bände jetzt in einem Schwung durchgelesen und fühle mich schon als Mitglied in der Redaktion. Persönlich finde ich diese Reihe sehr gelungen. Ein bisserl Mord, ein bisserl Aberglaube & Mystik, ein bisserl Wien und charmante Charaktere. Ich kann die Reihe um Sarah Pauli mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Ein fesselnder Krimi aus Wien
Gertie G. aus Wien am 17.06.2020
Bewertungsnummer: 1341813
Bewertet: eBook (ePUB)
Dieser 10. Krimi rund um Journalistin Sarah Pauli, die nun zur Chefredakteurin des Bereichs Chronik im „Wiener Boten“ aufgestiegen ist, beschert dem Leser ein weiteres Lesevergnügen.
Worum geht’s?
Leopold Bahnen, Inhaber eines Spezialgeschäftes für allerlei religiöse Devotionalien wird während einer Fiakerfahrt ermordet. Da unmittelbar in zeitlicher und räumlicher Nähe sogenannte „Tau-Kreuze“ auftauchen, wird Sarah Pauli von Chefinspektor Martin Stein, als Expertin für Symbole und Aberglauben beigezogen. Obwohl Stein selbst nicht an derlei glaubt, hat sich Sarahs Wissen und Intuition in der Vergangenheit als hilfreich erwiesen.
Die Überraschung ist groß, als die Ermittler entdecken, dass es der stockkonservative Tote faustdick hinter den Ohren hatte. Leopold Bahnen wird nicht der einzige Tote bleiben, denn neben einer ebenfalls ermordeten Ehefrau gibt es mit Tanja Schmidt noch eine Tote, die mit Bahnen Umgang gepflegt hat.
In einem zweiten Handlungsstrang blicken wir nach Innsbruck zu Herta und Lydia Ahamer, die seit zehn Jahren um ihrem Ex-Mann bzw. Vater trauern, der bei einem Bergunfall ums Leben gekommen ist. Jetzt ist Lydia Alleinerbin des Vermögens von Leopold Bahnen.
Wieso vererbt ein bislang völlig Unbekannter einer Innsbrucker Studentin eine Villa in in Wien-Währing und ein Geschäft an einer prominenten Adresse in der Wiener Innenstadt?
Meine Meinung:
Beate Maxian ist mit diesem 10. Fall für Sarah Pauli wieder ein spannender Krimi gelungen. Mir hat er vor allem deswegen gut gefallen, weil ich die Schauplätze wie Goldschmiedgasse, Schulgasse, Am Hof, Jungferngasse oder die betroffenen Kirchen wie Ruprechtskirche, Maria am Gestade oder die Peterskirche gut kenne. Ich mag das, wenn ich auf den Spuren der Protagonisten wandeln darf.
Die Hauptcharaktere entwickeln sich stetig weiter. So hat nun Sarah Pauli die Stelle eines Chefredakteurs inne, was nicht allen Mitarbeitern im „Wiener Boten“ so recht gefällt. Die Spannungen, die früher zwischen Society-Reporterin Conny Sue und Sarah bestanden haben, haben sich nun ein wenig verlagert. Sarah muss, weil der Herausgeber David ihr Lebensgefährte ist, doppelt und dreifach anstrengen, um ihre Bestellung zu rechtfertigen. Tja, wie auch im richtigen Leben!
Herrlich ist die neugierige Nachbarin von Leopold Bahnen dargestellt. Sie kennt jeden, weiß alles über die Nachbarn und lugt, wie weiland eine Blockwartin, hinter dem Vorhang hervor.
Eines der Themen, das die Autorin diesmal aufgreift ist die Einsamkeit mancher älteren Menschen, die anfällig sind, auf schöne Worte hereinfallen und bereit sind, Personen, die sie lediglich aus eMails kennen, mit Geldüberweisungen zu helfen.
Nebenbei erfährt der Leser einiges zum Streit zwischen den Fiakern und Tierschützern. Auch die Unterschiede zwischen Qualitätsjournalismus und Krawallblatt fließen wieder ein.
Der Krimi ist vielschichtig und lässt sich gut lesen. Ich wollte unbedingt wissen, was oder wer sich hinter der Fassade dieses biederen Leopold Bahnen verbirgt, so dass ich den Krimi in einer Nacht gelesen habe.
Wer einen fesselnden Krimi ohne wilde Verfolgungsjagden, aber dafür mit Wiener Flair sucht, ist hier richtig.
Fazit:
Ein vielschichtiger Wien-Krimi, der mit viel Lokalkolorit punktet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Meinung aus der Buchhandlung
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Sarah Pauli bekommt einen Hinweis daß die "schwarze Frau" umgeht. Zuerst nimmt sie den Anruf nicht ernst, aber als in der "besseren Gesellschaft " von Wien mysteriös getötet wird beginnt sie zu recherchieren und stößt auf unglaubliches. Spannend und mitreißend.
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Vom Anfang an spannend, mit Personen, die überraschen - es ist immer wieder ein Genuss die Wien-Bücher aus der Feder von Beate Maxian zu lesen.
Jede Gasse und jedes Gebäude das beschrieben wird, macht Lust darauf, die Stadt wieder einmal zu besuchen und das Wiener Flair zu inhalieren.
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