Das Tor

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Beschreibung

Im post-revolutionären Orient bestimmt das Tor über das Schicksal der Menschen

Ein nicht näher benanntes Land im Nahen Osten: Seit der Niederschlagung der Revolution brauchen die Bürger für jede noch so kleine Kleinigkeit in ihrem Leben - sei es die Überweisung zum Arzt oder die Erlaubnis, Brot zu kaufen - die Genehmigung des Staates. Um die zu erhalten, müssen sie sich vor einem riesigen Tor anstellen, das angeblich jeden Tag nur einer gewissen Anzahl an Anträgen stattgibt. In Wirklichkeit aber öffnet sich das Tor niemals, und die Schlange der Menschen, die in der glühenden Hitze warten, wird länger und länger, ihre Verzweiflung immer größer. Und doch will keiner von ihnen die Hoffnung aufgeben, dass das Tor eines Tages aufgehen wird ...

Basma Abdel Aziz wurde 1976 in Kairo, Ägypten, geboren. Sie arbeitet als Künstlerin, Schriftstellerin und Psychiaterin, wobei sie auf die Behandlung von Folteropfern spezialisiert ist. In ihrer Heimat setzt sie sich unermüdlich für den Kampf gegen Unterdrückung und Verletzung der Menschenrechte ein. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Kairo.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Penguin Random House

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Nein

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Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1603 KB

Originaltitel

(The Queue)

Übersetzer

Larissa Bender

Sprache

Deutsch

EAN

9783641250393

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Beängstigend und sehr realistisch!

Lines Books aus Nentershausen am 03.09.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover fand ich unglaublich toll und auch der Klappentext klang verdammt gut. Ich erhoffte mir eine außergewöhnliche Dystopie. Der Einstieg ins Buch war ehrlich gesagt nicht ganz so leicht, durch die vielen Namen musste ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Als mir das schließlich gelungen war hatte ich keinerlei Probleme der Handlung zu folgen. Dieses Buch ist definitiv keine Leichte Kost. Es ist ein Buch welches Zeit braucht. Ein Buch welches man nicht nebenher einfach durchlesen kann. Zwar handelt es sich hier um eine Dystopie doch diese ist so unglaublich realistisch. Sie zeigt die Folgen der Unterdrückung, sie zeigt die Folgen eines Regimes. Sie zeigt klar und deutlich auf was mit den betroffenen Menschen geschieht. Tja und dann ist da noch das Tor. Für jede Kleinigkeit brauchen die Bürger eine schriftliche Bestätigung. Doch das Tor öffnet sich einfach nicht. Die Menschenmengen wachsen immens an und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Tagelang harren die Menschen in der brütenden Hitze aus in der Hoffnung das sich das Tor doch noch öffnet. Das ganze nahm mich emotional sehr mit, die verschiedenen Schicksale der Menschen gingen mir sehr nahe. Es war fast zu viel. Ich konnte es kaum ertragen. Es war ein stetes hin und her zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Dieses Buch ist eine Dystopie die ich so noch nie gelesen habe. Die ganze Thematik macht das ganze so unglaublich realistisch und beängstigend. Dieses Buch ist keine Dystopie im eigentlichen Sinne, sie ist definitiv anders aber dennoch absolut lesenswert. Das einzige was mir leider nicht allzu gut gefallen hatte war das Ende, denn es hörte einfach auf. Ich hatte aber noch einige Fragen und fand somit dieses Ende nicht ausreichend. Aber dennoch passte das Gesamtpaket einfach. Deshalb kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Ich würde euch aber bitten vorher die Leseprobe zu lesen, denn der Stil der Autorin ist doch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht alltäglich. Fazit: Mit "Das Tor" gelingt Basma Abdel Aziz eine außergewöhnliche Dystopie die sehr bewegend und emotional ist. Diese Dystopie ist unglaublich realistisch, das ganze ist durchaus vorstellbar und genau das macht sie so beängstigend.

Beängstigend und sehr realistisch!

Lines Books aus Nentershausen am 03.09.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover fand ich unglaublich toll und auch der Klappentext klang verdammt gut. Ich erhoffte mir eine außergewöhnliche Dystopie. Der Einstieg ins Buch war ehrlich gesagt nicht ganz so leicht, durch die vielen Namen musste ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Als mir das schließlich gelungen war hatte ich keinerlei Probleme der Handlung zu folgen. Dieses Buch ist definitiv keine Leichte Kost. Es ist ein Buch welches Zeit braucht. Ein Buch welches man nicht nebenher einfach durchlesen kann. Zwar handelt es sich hier um eine Dystopie doch diese ist so unglaublich realistisch. Sie zeigt die Folgen der Unterdrückung, sie zeigt die Folgen eines Regimes. Sie zeigt klar und deutlich auf was mit den betroffenen Menschen geschieht. Tja und dann ist da noch das Tor. Für jede Kleinigkeit brauchen die Bürger eine schriftliche Bestätigung. Doch das Tor öffnet sich einfach nicht. Die Menschenmengen wachsen immens an und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Tagelang harren die Menschen in der brütenden Hitze aus in der Hoffnung das sich das Tor doch noch öffnet. Das ganze nahm mich emotional sehr mit, die verschiedenen Schicksale der Menschen gingen mir sehr nahe. Es war fast zu viel. Ich konnte es kaum ertragen. Es war ein stetes hin und her zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Dieses Buch ist eine Dystopie die ich so noch nie gelesen habe. Die ganze Thematik macht das ganze so unglaublich realistisch und beängstigend. Dieses Buch ist keine Dystopie im eigentlichen Sinne, sie ist definitiv anders aber dennoch absolut lesenswert. Das einzige was mir leider nicht allzu gut gefallen hatte war das Ende, denn es hörte einfach auf. Ich hatte aber noch einige Fragen und fand somit dieses Ende nicht ausreichend. Aber dennoch passte das Gesamtpaket einfach. Deshalb kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Ich würde euch aber bitten vorher die Leseprobe zu lesen, denn der Stil der Autorin ist doch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht alltäglich. Fazit: Mit "Das Tor" gelingt Basma Abdel Aziz eine außergewöhnliche Dystopie die sehr bewegend und emotional ist. Diese Dystopie ist unglaublich realistisch, das ganze ist durchaus vorstellbar und genau das macht sie so beängstigend.

Das Tor

Bewertung aus Wollerau am 17.07.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

das Buch war nicht einfach zu lesen. Ich würde es jedenfalls nicht wieder kaufen oder weiter empfehlen.

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Bewertung aus Wollerau am 17.07.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

das Buch war nicht einfach zu lesen. Ich würde es jedenfalls nicht wieder kaufen oder weiter empfehlen.

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Mein Unbehagen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine einundzwanzigste Quarantäne-Besprechung widme ich dem Roman „Das Tor“. Geschrieben wurde das Buch von der ägyptischen Journalistin und Psychiaterin Basma Abdel Aziz, die seit dem arabischen Frühling als Menschenrechtsaktivistin aktiv ist und mittlerweile mehrere Romane und Erzählungen publiziert hat. Bei einigen Büchern, die man so liest, weiß man nicht so recht, woher das Unbehagen herrührt. Das Buch von Aziz ist so ein Buch. Ihr Buch hat viel Anerkennung gefunden, in Ägypten, aber auch sonst wurde das Buch belobigt. Einige RezensentInnen verglichen „Das Tor“ mit Romanen von George Orwell oder Franz Kafka, was ich für unnötig wie falsch halte. Dabei helfen weder Verweise auf Stilelemente des Science-Fiction-Genre noch auf die Metaphorik der Bürokratie oder auf die Darstellung totalitärer Politik. Vergleiche hinken hier und verfehlen die Literarizität der Arbeiten von Orwell und Kafka. Was mich auf Anhieb wundern ließ war der Umstand, dass der Roman im Arabischen (الطابور / Al-Tabuur) wie im Englischen (The Queue) nicht „Das Tor“ heißt. Nun lässt sich einwenden, dass die Titelei eines Buches oft in der Übersetzung sehr frei übersetzt wird. Aber dennoch hege ich den Verdacht, dass nicht nur die „Warteschlange“ in ein „Tor“ übersetzt wurde, womöglich verlor die Geschichte auch andere sprachliche Qualitäten. Auch wenn man den „Inhalt“ des Romans auf die metaphorische Beschreibung der totalitären Zustände des heutigen Ägyptens herunterbricht, dessen Regime mit Gewalt und Bürokratie die Massen beherrscht, so hadert mein Unbehagen mit dem Sprachlichen des Romans, das mir wenig sagt.
3/5

Mein Unbehagen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine einundzwanzigste Quarantäne-Besprechung widme ich dem Roman „Das Tor“. Geschrieben wurde das Buch von der ägyptischen Journalistin und Psychiaterin Basma Abdel Aziz, die seit dem arabischen Frühling als Menschenrechtsaktivistin aktiv ist und mittlerweile mehrere Romane und Erzählungen publiziert hat. Bei einigen Büchern, die man so liest, weiß man nicht so recht, woher das Unbehagen herrührt. Das Buch von Aziz ist so ein Buch. Ihr Buch hat viel Anerkennung gefunden, in Ägypten, aber auch sonst wurde das Buch belobigt. Einige RezensentInnen verglichen „Das Tor“ mit Romanen von George Orwell oder Franz Kafka, was ich für unnötig wie falsch halte. Dabei helfen weder Verweise auf Stilelemente des Science-Fiction-Genre noch auf die Metaphorik der Bürokratie oder auf die Darstellung totalitärer Politik. Vergleiche hinken hier und verfehlen die Literarizität der Arbeiten von Orwell und Kafka. Was mich auf Anhieb wundern ließ war der Umstand, dass der Roman im Arabischen (الطابور / Al-Tabuur) wie im Englischen (The Queue) nicht „Das Tor“ heißt. Nun lässt sich einwenden, dass die Titelei eines Buches oft in der Übersetzung sehr frei übersetzt wird. Aber dennoch hege ich den Verdacht, dass nicht nur die „Warteschlange“ in ein „Tor“ übersetzt wurde, womöglich verlor die Geschichte auch andere sprachliche Qualitäten. Auch wenn man den „Inhalt“ des Romans auf die metaphorische Beschreibung der totalitären Zustände des heutigen Ägyptens herunterbricht, dessen Regime mit Gewalt und Bürokratie die Massen beherrscht, so hadert mein Unbehagen mit dem Sprachlichen des Romans, das mir wenig sagt.

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