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Wie ich verschwand Mein Weg aus der Magersucht | Anorexie verstehen und überwinden: eine wahre Geschichte – ehrlicher bewegender Erfahrungsbericht für Betroffene und Eltern, mit Ratgeberteil

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,2 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Khaki / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06055-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,2 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Khaki / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06055-2

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Sehr Empfehlenswert und zum Nachdenken

J. Kaiser am 18.07.2020

Bewertungsnummer: 1352837

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit 16 Jahren wird Laura in eine Klinik eingewiesen. Vorausschicken muss man, dass das hier eine Biografie ist. Es liest sich aber wie eine Geschichte. Es ist die von Laura, sie wiegt 39 Kilo bei einer Grösse von 1.75 Meter. Sie ist magersüchtig. Aus der Diät, ist bei ihr eine lebensbedrohende Situation entstanden. Laura schildert hier schonungslos das Abrutschen in die Magersucht und die Begleiterscheinungen. Panikartigen, Depression, Selbstverletzung und Lähmungserscheinungen. Auch die Befreiung aus dieser Krankeitsspirale schildert Laura hier offen dargelegt. Es werden die Mechanismen bei Essgestörten geschildert. Die Belastung der ganzen Familie. Erschreckend ist, dass es solange gedauert hat, bis jemand aktiv wurde. Das Buch könnte eine Wegleitung darstellen, um Betroffenen zu Helfen daraus zu kommen. Man muss es gelesen haben es lohnt sich.

Sehr Empfehlenswert und zum Nachdenken

J. Kaiser am 18.07.2020
Bewertungsnummer: 1352837
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit 16 Jahren wird Laura in eine Klinik eingewiesen. Vorausschicken muss man, dass das hier eine Biografie ist. Es liest sich aber wie eine Geschichte. Es ist die von Laura, sie wiegt 39 Kilo bei einer Grösse von 1.75 Meter. Sie ist magersüchtig. Aus der Diät, ist bei ihr eine lebensbedrohende Situation entstanden. Laura schildert hier schonungslos das Abrutschen in die Magersucht und die Begleiterscheinungen. Panikartigen, Depression, Selbstverletzung und Lähmungserscheinungen. Auch die Befreiung aus dieser Krankeitsspirale schildert Laura hier offen dargelegt. Es werden die Mechanismen bei Essgestörten geschildert. Die Belastung der ganzen Familie. Erschreckend ist, dass es solange gedauert hat, bis jemand aktiv wurde. Das Buch könnte eine Wegleitung darstellen, um Betroffenen zu Helfen daraus zu kommen. Man muss es gelesen haben es lohnt sich.

Laura Jungk (geb. 2000) ist…

seschat am 15.07.2020

Bewertungsnummer: 2730582

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Laura Jungk (geb. 2000) ist gerade einmal 13, als sie in die Magersucht abrutscht. Der Umzug in eine andere Stadt, Mobbing in der Schule und die Trennung der Eltern setzen dem jungen Mädchen derart zu, dass es bei 1,75 m Körpergröße im Laufe der Zeit nur noch 39 kg wiegt. Ihre Verwandten und Freunde sind machtlos, versuchen zu helfen, doch Laura redet sich immer wieder raus, hortet Essen, treibt exzessiv Sport und lebt über 5 Jahre nur noch für ihre Krankheit; Klinikaufenthalt, Selbstverletzungen, Zwänge und Depression inklusive. Mich hat Laura Jungks Schicksal ab der ersten Zeile berührt. Denn sie verheimlicht nichts und zeigt, wie schwer es ist, der Magersucht und damit dem eigenen verzerrten Selbstbild zu entkommen. Ihre Kämpfe mit sich und der Welt schockieren und machen deutlich, dass jeder Jugendliche oder Erwachsene in die Magersucht hineinschlittern kann. Gerade die Schilderungen und Eindrücke aus Lauras Klinikalltag haben mich schlucken lassen. Tagtäglich traf sie dort auf Patienten, vorwiegend Frauen, die mit dem Essen Probleme haben bzw. per Sonde ernährt werden müssen. Aber auch das zu erleben, hat Lauras Sicht auf ihre eigene Erkrankung nicht geändert. Die Einsicht kam erst später in Gesprächen mit Psychotherapeuten und nach kurzzeitiger Bulimie. Schule oder mit Freunden einfach mal eine Pizza essen gehen war für Laura lange Zeit nicht möglich, weil Kalorien gezählt werden mussten und sie sich zu fett fühlte. Schön, dass Laura der Krankheit nun Paroli bietet und wieder am echten Leben teilnimmt. Das vorliegende Buch ist nichts für schwache Gemüter, aber gerade deshalb zu 100 % authentisch und sollte m. E. auch in der Schule gelesen werden. Zudem ist es nicht eindimensional geschrieben, sondern auch die wichtigsten Personen in Lauras Umfeld - Mutter, Bruder, bester Freund usw. - kommen zu Wort. Besonders die Hilflosigkeit der engsten Vertrauten, die immer wieder von Laura fordern, zu essen, ist omnipräsent. Wer nicht selbst einmal unter Anorexia nervosa gelitten hat, der kann die vielschichtigen Ausmaße der Krankheit gar nicht richtig einschätzen. Daher sind solche aufklärerischen Bücher wie das vorliegende auch immens wichtig. FAZIT Ein Buch, das man so schnell nicht vergisst, weil es auf einer wahren Geschichte basiert. Ich wünsche der mutigen Autorin alles Gute für die Zukunft und viel Kraft an den weniger hellen Tagen.

Laura Jungk (geb. 2000) ist…

seschat am 15.07.2020
Bewertungsnummer: 2730582
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Laura Jungk (geb. 2000) ist gerade einmal 13, als sie in die Magersucht abrutscht. Der Umzug in eine andere Stadt, Mobbing in der Schule und die Trennung der Eltern setzen dem jungen Mädchen derart zu, dass es bei 1,75 m Körpergröße im Laufe der Zeit nur noch 39 kg wiegt. Ihre Verwandten und Freunde sind machtlos, versuchen zu helfen, doch Laura redet sich immer wieder raus, hortet Essen, treibt exzessiv Sport und lebt über 5 Jahre nur noch für ihre Krankheit; Klinikaufenthalt, Selbstverletzungen, Zwänge und Depression inklusive. Mich hat Laura Jungks Schicksal ab der ersten Zeile berührt. Denn sie verheimlicht nichts und zeigt, wie schwer es ist, der Magersucht und damit dem eigenen verzerrten Selbstbild zu entkommen. Ihre Kämpfe mit sich und der Welt schockieren und machen deutlich, dass jeder Jugendliche oder Erwachsene in die Magersucht hineinschlittern kann. Gerade die Schilderungen und Eindrücke aus Lauras Klinikalltag haben mich schlucken lassen. Tagtäglich traf sie dort auf Patienten, vorwiegend Frauen, die mit dem Essen Probleme haben bzw. per Sonde ernährt werden müssen. Aber auch das zu erleben, hat Lauras Sicht auf ihre eigene Erkrankung nicht geändert. Die Einsicht kam erst später in Gesprächen mit Psychotherapeuten und nach kurzzeitiger Bulimie. Schule oder mit Freunden einfach mal eine Pizza essen gehen war für Laura lange Zeit nicht möglich, weil Kalorien gezählt werden mussten und sie sich zu fett fühlte. Schön, dass Laura der Krankheit nun Paroli bietet und wieder am echten Leben teilnimmt. Das vorliegende Buch ist nichts für schwache Gemüter, aber gerade deshalb zu 100 % authentisch und sollte m. E. auch in der Schule gelesen werden. Zudem ist es nicht eindimensional geschrieben, sondern auch die wichtigsten Personen in Lauras Umfeld - Mutter, Bruder, bester Freund usw. - kommen zu Wort. Besonders die Hilflosigkeit der engsten Vertrauten, die immer wieder von Laura fordern, zu essen, ist omnipräsent. Wer nicht selbst einmal unter Anorexia nervosa gelitten hat, der kann die vielschichtigen Ausmaße der Krankheit gar nicht richtig einschätzen. Daher sind solche aufklärerischen Bücher wie das vorliegende auch immens wichtig. FAZIT Ein Buch, das man so schnell nicht vergisst, weil es auf einer wahren Geschichte basiert. Ich wünsche der mutigen Autorin alles Gute für die Zukunft und viel Kraft an den weniger hellen Tagen.

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