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Rheinblick Roman | Im Schatten der Macht, zwei Frauen gehen ihren Weg

13

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06249-5

Beschreibung

Rezension

»Liebesroman, Krimi? „Rheinblick“ hat von allem etwas, vor allem jede Menge Atmosphäre. (...) Das ist sehr gute Literatur.« ("Südwest Presse")
»Ein Buch, das mit großer Akribie die Zeit des Aufbruchs in der BRD schildert. (...) soghaft erzählt und unter Vermeidung vordergründiger Klischées, dennoch typgerecht in den Figuren.« ("RBB24 Inforadio")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06249-5

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Axel Heiderhoff aus Bad Nauheim am 17.09.2022

Bewertungsnummer: 1788130

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Gegensatz zu ihrem Erfolgsroman "Bühlerhöhe" gelingt es Brigitte Glaser hier nicht, ein wirklich stimmiges Bild der Siebziger Jahre zu zeichnen. Zu überladen wirkt die Geschichte, zu viele parallele Handlungsstränge wirken auf Dauer ermüdend. Besonders negativ fällt das permanente zitieren von Liedtexten auf. Ständig wird der genaue Titel erwähnt. Die Autorin arbeitet hier einen großen Zettelkasten ab, um zu beweisen, wie intensiv sie recherchiert hat. Das gleiche gilt, für die Dialoge. Die Protagonisten erzählen sich erstmal das politische Geschehen. Auch wenn die Siebziger politischer waren als die heutige Zeit, wirkt das gekünstelt und übertrieben. Ein besseres Lektorat hätte dem Buch gut getan. Im selben Absatz wird Horst Ehmke gleich zweimal "flotter Hotte" genannt, um nur ein Beispiel zu nennen. Insgesamt zwar eine reizvolle Idee die Sprachlosigkeit von Willi Brandt zu thematisieren, allerdings wäre weniger hier mehr gewesen. Daher leider nur guter Durchschnitt.

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Axel Heiderhoff aus Bad Nauheim am 17.09.2022
Bewertungsnummer: 1788130
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Gegensatz zu ihrem Erfolgsroman "Bühlerhöhe" gelingt es Brigitte Glaser hier nicht, ein wirklich stimmiges Bild der Siebziger Jahre zu zeichnen. Zu überladen wirkt die Geschichte, zu viele parallele Handlungsstränge wirken auf Dauer ermüdend. Besonders negativ fällt das permanente zitieren von Liedtexten auf. Ständig wird der genaue Titel erwähnt. Die Autorin arbeitet hier einen großen Zettelkasten ab, um zu beweisen, wie intensiv sie recherchiert hat. Das gleiche gilt, für die Dialoge. Die Protagonisten erzählen sich erstmal das politische Geschehen. Auch wenn die Siebziger politischer waren als die heutige Zeit, wirkt das gekünstelt und übertrieben. Ein besseres Lektorat hätte dem Buch gut getan. Im selben Absatz wird Horst Ehmke gleich zweimal "flotter Hotte" genannt, um nur ein Beispiel zu nennen. Insgesamt zwar eine reizvolle Idee die Sprachlosigkeit von Willi Brandt zu thematisieren, allerdings wäre weniger hier mehr gewesen. Daher leider nur guter Durchschnitt.

erfreuliche Lektüre

Bewertung aus München am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1175880

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hilde Kessel ist die Wirtin des Rheinblicks. Ihr Lokal ist beliebt bei der gesamten Belegschaft des Deutschen Bundestags und deshalb auch ein Zentrum von Ratsch und Tratsch, ganz nah dran am politischen Parkett. Hilde versucht sich in Verschwiegenheit und Neutralität und auch wenn ihr das nicht immer gelingt, so ist sie doch bekannt für ihre Integrität. Die Gerüchteküche gärt, als der neu gewählte Willy Brand nach einer OP nicht sprechen kann und dadurch scheinbar an Macht und Einfluss verlieren könnte, obwohl die SPD ein fulminantes Wahlergebnis eingefahren hat. Eine junge Logopädin versucht ihm zu helfen. Geschickt flicht die Autorin in die politischen Ränke und die Infos über reale Persönlichkeiten der 70er Jahre eine fiktive Geschichte um eine WG mit einigen jungen Bewohnern und einen Mord. Mir hat vor allem der Schreibstil sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass diese Zeit und ihre Politiker mich so fesseln würden. Sie schafft es, Leuten wie Brand tatsächlich näher zu kommen ohne dass es unglaubwürdig oder aufgesetzt klingt und Interesse für die Machtspiele der Politiker aber auch für die kleinen Leute und ihre Sorgen zu wecken. Eine hochinteressante Autorin, die mit Rheinblick bestätigt, dass ihr Vorgängerroman „Bühlerhöhe“ keine Eintagsfliege war. Erfreuliche Lektüre.

erfreuliche Lektüre

Bewertung aus München am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1175880
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hilde Kessel ist die Wirtin des Rheinblicks. Ihr Lokal ist beliebt bei der gesamten Belegschaft des Deutschen Bundestags und deshalb auch ein Zentrum von Ratsch und Tratsch, ganz nah dran am politischen Parkett. Hilde versucht sich in Verschwiegenheit und Neutralität und auch wenn ihr das nicht immer gelingt, so ist sie doch bekannt für ihre Integrität. Die Gerüchteküche gärt, als der neu gewählte Willy Brand nach einer OP nicht sprechen kann und dadurch scheinbar an Macht und Einfluss verlieren könnte, obwohl die SPD ein fulminantes Wahlergebnis eingefahren hat. Eine junge Logopädin versucht ihm zu helfen. Geschickt flicht die Autorin in die politischen Ränke und die Infos über reale Persönlichkeiten der 70er Jahre eine fiktive Geschichte um eine WG mit einigen jungen Bewohnern und einen Mord. Mir hat vor allem der Schreibstil sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass diese Zeit und ihre Politiker mich so fesseln würden. Sie schafft es, Leuten wie Brand tatsächlich näher zu kommen ohne dass es unglaubwürdig oder aufgesetzt klingt und Interesse für die Machtspiele der Politiker aber auch für die kleinen Leute und ihre Sorgen zu wecken. Eine hochinteressante Autorin, die mit Rheinblick bestätigt, dass ihr Vorgängerroman „Bühlerhöhe“ keine Eintagsfliege war. Erfreuliche Lektüre.

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