Produktbild: Putzt euch, tanzt, lacht

Putzt euch, tanzt, lacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

19/12,1/3 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1274-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

19/12,1/3 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1274-0

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Straße 11
5020 Salzburg
AT
info@omvs.at

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  • Circlestones Books Blog

    5/5

    10.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein überzeugendes Leseerlebnis

    „Die Bereinigung meiner Verhältnisse beginnt mit der Restaurierung einer verlassenen, zerfallenden, nicht ordnungsgemäß genutzten Hütte. (Steht da, der Satz. Steht da und fühlt sich richtig an.)“ (Zitat Pos. 411) Inhalt Fanni ist siebenundfünfzig Jahre alt und ihr Leben mit Ehemann und zwei erwachsenen Kindern ist fest verankert in Ried im Innkreis und in der sich täglich wiederholenden Routine. Noch sieben Arbeitsjahre im Supermarkt, dann Ruhestand. Nur die Panikattacken, die sie manchmal plötzlich überfallen, passen nicht in den geordneten Alltag. Jetzt ist sie auf dem Weg zur ersten Therapiesitzung – doch sie fährt einfach weiter, ihr Ziel ist der Pinzgau, die alte, in ihrer Einfachheit stark renovierungsbedürftigen Almhütte ihrer Eltern. Den Hof, zu dem die Hütte gehört, hat längst Ernst, ihre Jugendliebe, übernommen. Doch auch Ernst und die Hütte können Fanni nicht halten und auf ihren Reisen sammelt sie neue Freunde und bringt sie mit, wenn sie zurückkommt auf ihre Alm. Thema und Genre In diesem Roman geht es um Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung, Unabhängigkeit, Neubeginn, alternative Lebensplanung, diverse Vielfalt. Charaktere Es ist eine bunte Gruppe von Charakteren, die wir in dieser Geschichte kennenlernen und sie haben eines gemeinsam: man schließt sie sofort ins Herz, diese so unterschiedlichen und unangepassten Figuren. Ernst, Bauer aus Überzeugung, Velten, mit dem Fanni zu nächtlicher Stunde in einem Wäldchen an der ligurischen Küste steht, Dr. Tippi, die Wiener Ärztin, das Ehepaar Elke und Julius Ohnezweifel aus Linz, Marek, der in seiner eigenen Welt lebt und sich mit Rimbaud vor Gewittern schützt, Berlin, sie heißt wirklich so, mit fünfundzwanzig Jahren das jüngste, temporäre, Mitglied der Gruppe. Fanni, die Ich-Erzählerin, hat als Ehefrau und Mutter funktioniert, wie es von ihr erwartet wurde, mal mehr, mal weniger. Als sie einfach geht, indem sie auf die Autobahn und aus ihrem geordneten Leben fährt, hat sie ein schlechtes Gewissen, aber es überwiegt immer das Wissen, dass es für sie richtig ist, was sie tut. „Ich neige grad eher zum Unvernünftigen.“ (Zitat Pos. 3194). Handlung und Schreibstil Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt, dennoch ergibt sie ein geschlossenes, klares Ganzes. Die einzelnen Kapitel springen zwischen den Jahren vor und zurück, und jede der Hauptfiguren steht mit ihrem eigenen Anteil an der Geschichte im Mittelpunkt eines der übergeordneten Abschnitte, die dann jeweils in Kapitel gegliedert sind. Durch entsprechende Überschriften wird diese lebhafte Struktur geordnet und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild. Die Sprache berichtet, erzählt, schildert, wie in einem persönlichen Gespräch unter Freunden, mit einer gewollten, lebendigen Einfachheit, die großartig zu lesen ist. Die Autorin wechselt zwischen Halbsätzen, zwei, drei Worte, weil damit schon alles gesagt ist, oder mehr dazu gerade nicht zu sagen ist, und Satzgefügen über die halbe Buchseite, wo weniger nicht genug wäre, um die Situationen und Gefühle in Worte zu fassen. Fazit Themen, die zum Nachdenken anregen, eine überzeugende Geschichte, dazu eine bunte Gruppe von Figuren, die man wegen ihrer eigenwilligen Vielfalt und Eigenheiten sofort auch persönlich treffen möchte, eine gute Portion Humor und positive Energie, eine Sprache, die perfekt in diese Mischung passt. Kann Gegenwartsliteratur auch Wohlfühllektüre sein? Ja, dieser Roman kann das.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    10.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein überzeugendes Leseerlebnis…

    Ein überzeugendes Leseerlebnis „Die Bereinigung meiner Verhältnisse beginnt mit der Restaurierung einer verlassenen, zerfallenden, nicht ordnungsgemäß genutzten Hütte. (Steht da, der Satz. Steht da und fühlt sich richtig an.)“ (Zitat Pos. 411) Inhalt Fanni ist siebenundfünfzig Jahre alt und ihr Leben mit Ehemann und zwei erwachsenen Kindern ist fest verankert in Ried im Innkreis und in der sich täglich wiederholenden Routine. Noch sieben Arbeitsjahre im Supermarkt, dann Ruhestand. Nur die Panikattacken, die sie manchmal plötzlich überfallen, passen nicht in den geordneten Alltag. Jetzt ist sie auf dem Weg zur ersten Therapiesitzung – doch sie fährt einfach weiter, ihr Ziel ist der Pinzgau, die alte, in ihrer Einfachheit stark renovierungsbedürftigen Almhütte ihrer Eltern. Den Hof, zu dem die Hütte gehört, hat längst Ernst, ihre Jugendliebe, übernommen. Doch auch Ernst und die Hütte können Fanni nicht halten und auf ihren Reisen sammelt sie neue Freunde und bringt sie mit, wenn sie zurückkommt auf ihre Alm. Thema und Genre In diesem Roman geht es um Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung, Unabhängigkeit, Neubeginn, alternative Lebensplanung, diverse Vielfalt. Charaktere Es ist eine bunte Gruppe von Charakteren, die wir in dieser Geschichte kennenlernen und sie haben eines gemeinsam: man schließt sie sofort ins Herz, diese so unterschiedlichen und unangepassten Figuren. Ernst, Bauer aus Überzeugung, Velten, mit dem Fanni zu nächtlicher Stunde in einem Wäldchen an der ligurischen Küste steht, Dr. Tippi, die Wiener Ärztin, das Ehepaar Elke und Julius Ohnezweifel aus Linz, Marek, der in seiner eigenen Welt lebt und sich mit Rimbaud vor Gewittern schützt, Berlin, sie heißt wirklich so, mit fünfundzwanzig Jahren das jüngste, temporäre, Mitglied der Gruppe. Fanni, die Ich-Erzählerin, hat als Ehefrau und Mutter funktioniert, wie es von ihr erwartet wurde, mal mehr, mal weniger. Als sie einfach geht, indem sie auf die Autobahn und aus ihrem geordneten Leben fährt, hat sie ein schlechtes Gewissen, aber es überwiegt immer das Wissen, dass es für sie richtig ist, was sie tut. „Ich neige grad eher zum Unvernünftigen.“ (Zitat Pos. 3194). Handlung und Schreibstil Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt, dennoch ergibt sie ein geschlossenes, klares Ganzes. Die einzelnen Kapitel springen zwischen den Jahren vor und zurück, und jede der Hauptfiguren steht mit ihrem eigenen Anteil an der Geschichte im Mittelpunkt eines der übergeordneten Abschnitte, die dann jeweils in Kapitel gegliedert sind. Durch entsprechende Überschriften wird diese lebhafte Struktur geordnet und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild. Die Sprache berichtet, erzählt, schildert, wie in einem persönlichen Gespräch unter Freunden, mit einer gewollten, lebendigen Einfachheit, die großartig zu lesen ist. Die Autorin wechselt zwischen Halbsätzen, zwei, drei Worte, weil damit schon alles gesagt ist, oder mehr dazu gerade nicht zu sagen ist, und Satzgefügen über die halbe Buchseite, wo weniger nicht genug wäre, um die Situationen und Gefühle in Worte zu fassen. Fazit Themen, die zum Nachdenken anregen, eine überzeugende Geschichte, dazu eine bunte Gruppe von Figuren, die man wegen ihrer eigenwilligen Vielfalt und Eigenheiten sofort auch persönlich treffen möchte, eine gute Portion Humor und positive Energie, eine Sprache, die perfekt in diese Mischung passt. Kann Gegenwartsliteratur auch Wohlfühllektüre sein? Ja, dieser Roman kann das.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    06.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mut zu Veränderung!

    Schon lange treibt die 57-jährige Fanny, stellvertretende Abteilungsleiterin in einem kleinen Supermarkt auf dem Land und verheiratete Mutter zweier erwachsener Kinder, ziellos in einem von außen betrachtet komfortablen Leben dahin. Sie fühlt sich im langweiligen Alltagstrott neben ihrem von Migräne geplagten Mann, der zufrieden seinem Ruhestand entgegenarbeitet, gefangen und hat das Gefühl, nur noch zu funktionieren und in einer Zwangsjacke zu stecken. Der Tod einer Freundin rüttelt Fanny wach und bringt ihr inneres Gleichgewicht massiv ins Wanken. Anstatt den Termin für ein psychotherapeutisches Erstgespräch wahrzunehmen, um in der Folge eine Psychotherapie zu beginnen, flüchtet sie spontan mit ihrem alten Auto. Sie fährt einfach an der Ausfahrt vorbei und weiter Richtung Hütte in den Bergen. Sie läuft schlicht und ergreifend davon, stellt ihre Familie vor vollendete Tatsachen und kehrt dem Rohbau den Rücken. Auf ihrem Trip in die Freiheit und ihrer Reise zu sich selbst, erleidet sie Panikattacken und begegnet sie diversen Menschen, mit denen sie letztlich eine bunte Wohngemeinschaft auf der Pinzgauer Alm, der Hütte ihrer Eltern gründet. Fanni, ihre Jugendliebe Ernst, die Ärztin Tippi, Berlin, das Ehepaar Ohnezweifel, Marek und der Biker Velten verschreiben sich einer Mission, der sie gemeinsam folgen. Sie wollen als Aussteiger-Clique einen Gegenentwurf zum konventionellen, normierten und durchdigitalisierten Routinealltag leben. Karin Peschka stellt uns in ihrem rasanten und mitreißenden Roman, der etwas märchenhaftes hat, eine Art Road-Novel ist und mit etwas Phantasie auch als Heimatroman durchgehen kann, originelle und eigenwillige Menschen vor und erzählt mit Humor, Sprachwitz, Ironie und Intensität eine Geschichte, in der es um den Mut zur Veränderung, um unkonventionelle Lebensmodelle, um Freundschaft und um den Umgang mit Verlusten geht. Außerdem wird en passant das brandaktuelle Thema der fortschreitenden Digitalisierung gestreift, was zwangsläufig ein Nachdenken und eine Auseinandersetzung mit den Themen Datenspeicherung, Privatsphäre und gläserner Mensch nach sich zieht. „Putzt euch, tanzt, lacht“ ist eine feinfühlig und unaufgeregt erzählte Geschichte, die Hoffnung gibt, den Leser häufig zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig ernsthafte und basale Themen anschneidet, über die es sich nachzudenken lohnt. Es geht um existentielle Fragestellungen, die sich nicht selten um die Lebensmitte herum stellen. Karin Peschka ermuntert mit ihrem Roman zur Introspektion, zu mehr Spontaneität und dazu, eingefahrene und ausgetretene Wege auch mal zu verlassen. Es geht um Leben nicht nur um Rationalität und Sicherheit, sondern es ist wichtig, in sich hinein zu horchen, seine Gefühle ernst zu nehmen und ihnen zu folgen. Auch, wenn es Mut erfordert und Risiken birgt. Sehr lesenswert!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    10.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fanni bricht aus

    Putzt euch, tanzt, lacht ist ein persönliches Buch der österreichischen Schriftstellerin Karin Peschka. In diesem Roman begleiten wir die Protagonistin Fanni auf ihrem Lebensweg. Fanni ist 57 Jahre alt, als sie sich in ihr altes Auto setzt und einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden. Sie bricht aus ihrem eingefahrenen Weg aus. Fanni ist eine eigenwillige Frau, die mir gefällt. Ihr Leben war so eingefahren, das sie nur funktionierte. Fanni trifft auf ihrer Reise einige Personen, die ihr gut tun. Die Autorin erzählt humorvoll mit gutem Stil und konnte mich mit dieser Geschichte fesseln.

  • Kaffeeelse

    4/5

    03.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbsterkennnis

    Ein interessantes Buch! Ein Buch mit richtig interessanten Charakteren! Eigenwillige und kantige Menschen kann die Autorin Karin Peschka hier perfekt zeichnen und die Geschichte ist ebenso in einem eigenartigen/eigenwilligen Stil gezeichnet. Es geht um einen Neuanfang, um eine Veränderung, die Protagonistin Fanni lernt auf die Signale ihres Körpers zu hören und findet den Mut für eine Reaktion, die nicht nur auf Verständnis stößt. Aber als Frau immer dies zu machen, was die Familie und das Umfeld von ihr erwartet, kann auch auf Dauer zerstörerisch sein. Und dies sollten wir lernen! Denn wir sind nur einmal auf dieser Erde, haben nur dieses eine Leben! Und genauso wird in dieser schönen Geschichte auch ein Finden von zueinander gehörenden Menschen, ähnlich denkenden und tickenden Menschen zelebriert. "Putzt euch, tanzt und lacht" ist eine schöne und nachhallende Geschichte über einen Neuanfang mit einem wunderbaren Titel, über den auch nachgedacht werden sollte! Eben diese Fanni sieht sich eingesperrt in ihrem Leben, will ausbrechen, schafft dies aber nicht. Erst der Tod einer Freundin und die damit verbundene und winkende Endlichkeit rüttelt sie auf, denn die Panikattacken, die sie schon hat und mit denen ihr Körper, ihre Seele ihr etwas mitteilen, schaffen dies nicht. Sie bricht aus und trifft auf ähnlich denkende Menschen, die sie mitnehmen auf eine Reise zu sich selbst. Mit einem interessanten Humor zeichnet Karin Peschka hier ihr skurriles Personal und lässt dieses Buch zu einer interessanten Reise werden. Karin Peschka zeigt hier, dass es nicht nur jungen Menschen gelingen kann alternative Lebensentwürfe zu planen und umzusetzen. Definitiv ein interessanter Blick, eine interessante Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe!

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