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Das neue Lernen heißt Verstehen | Lernst du noch oder verstehst du schon? Eine Anleitung für ein modernes Denken in digitalen Zeiten

4

21,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,5 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Weiß / Smaragd

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20049-6

Beschreibung

Rezension

"Wissen anwenden können: Der Hirnforscher Henning Beck fordert, diese Fähigkeit in den Mittelpunkt des Lernens zu stellen. Dazu braucht es eine Schule, die Aha-Momente begünstigt, erklärt er in seinem Buch." ("Deutschlandfunk Kultur")
"Wer für eine Prüfung lernt, hat oft kurz danach das meiste wieder vergessen. Denn das Problem ist, dass wir etwas, das wir lernen, auch wieder ver-lernen können. Das sagt zumindest der Neurowissenschaftler Henning Beck, der in seinem Buch erklärt, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und speichert und warum nur hängenbleibt, was wir wirklich verstanden haben." ("jetzt.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,5 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Weiß / Smaragd

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20049-6

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • sleepwalker

    5/5

    17.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Viele Wege führen ins Hirn“…

    „Viele Wege führen ins Hirn“ – dieser Satz beinhaltet für mich eine der wichtigsten Aussagen in Henning Becks „Das neue Lernen“. Ebenso wie „Alles Wissen fängt damit an, dass man denkt.“ Und die verschiedenen Wege ins Hirn zeigt der Autor in seinem Buch auf. Verständlich geschrieben und anhand von anschaulichen Beispielen erklärt Beck, wie unterschiedlich Lernen und Verstehen funktionieren und dass selbst in der heutigen Zeit beides bei weitem nicht obsolet ist, denn „wer nichts weiß, muss alles googeln“. Er beschreibt, was im Hirn beim Lernen passiert, welche verschiedenen Methoden des Lernens es gibt und wie sie funktionieren, vor allem aber, dass nicht jede Methode für jeden gleich gut geeignet ist. Er handelt bei seinen Erläuterungen sowohl pädagogische als auch neurowissenschaftliche Aspekte ab und erklärt alles lebensnah und in leicht verständlicher Sprache. Das Buch ist kein Fachbuch und kein unterhaltendes Werk, es ist eine gelungene Mischung aus beidem. Es unterhält mit viel Fachwissen und ist nie langweilig und ich konnte bei vielen Aspekten einfach nur nicken und an meine eigene Schulzeit (damals noch ohne Internet und nur mit einem 12bändigen Brockhaus ausgestattet) zurückdenken. Das Buch ist keine Anleitung zum Lernen aber ein hervorragender Überblick über verschiedene Methoden des Wissens-Erwerbs. Denn, obwohl jedes Lebewesen in der Lage ist zu lernen, sind nur Menschen in der Lage, zu verstehen und analytisch zu denken. Im Laufe seines Lebens hat vermutlich jeder Mensch die eine oder andere (oder eine Kombination aus mehreren) Lernmethode verwendet – nach Lektüre des Buchs wissen sie auch, wie sie heißen und dass keine davon falsch war. Beim Lernen gibt es kein „eines passt jedem“, jeder muss seinen individuellen Weg finden. In diesem Zusammenhang geht der Autor auch mit der aktuellen Bildungspolitik und der heute praktizierten Vermittlung von Wissen ins Gericht, da sieht er großen Verbesserungsbedarf, denn essenziell ist nicht die Menge an Informationen (also die Menge an Wissen), die man gespeichert hat, sondern die Fähigkeit, damit umzugehen, sie richtig und folgerichtig abrufen zu können. Denn sonst landet man schnell bei Dingen wie „Bulimie-Lernen“, bei dem so viel wie möglich so schnell wie möglich auswendig gelernt, in der Prüfung abgerufen und dann genauso schnell wieder vergessen wird. „Was schnell kommt, kann auch schnell wieder gehen“. Vieles, was der Autor ausführt, wusste ich schon, manches war mir neu oder habe ich jetzt erst verstanden – und dadurch gelernt. Unzählige Quellenangaben am Schluss laden zum Weiterlesen und –lernen ein. Das Buch ist gut und logisch strukturiert und jedem ans Herz gelegt, der weiß, dass Wissen das Wichtigste ist, das wir Menschen haben. 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    20.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lernen verstehen

    Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir bewusst oder auch unbewusst lernen? Genau der Frage geht dieses Buch auf den Grund. "In der Nacht vor der Klausur noch schnell den Lernstoff in den Kopf bekommen, das versuchen viele. Doch schon zwei Wochen später ist alles wieder vergessen. Wie aber gelingt es, Wissen langfristig zu behalten?" - Klappentext Genauso erging es mir. Mir fiel es in der Schule teilweise sehr schwer richtig zu lernen. Wie vermutlich viele, habe ich mir die benötigten Fakten für eine Arbeit irgendwie eingeprägt, bei der Arbeit aufs Papier gebracht, nur um es dann recht schnell wieder zu vergessen. Gern hätte ich mir damals einige Tipps und Tricks gewünscht, wie sie hier beschrieben werden. Das man genau das eben nicht machen soll, sondern eine längere Pause lassen soll um das Gelernte wirken zu lassen und es eben nicht direkt wieder zu vergessen. Die Kapitel sind sehr gut strukturiert und man kann auch später gewisse Informationen wieder finden. Ich möchte es gern empfehlen.

  • seschat

    4/5

    17.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der deutsche Neuowissenschaftl…

    Der deutsche Neuowissenschaftler Henning Beck (*1983) hat sie viele Gedanken über das Thema Lernen gemacht. Daraus ist das vorliegende Buch entstanden, das nicht nur anschaulich erklärt, was im Hirn beim Lernen passiert, sondern auch auf die unterschiedlichen Lerntechniken von gestern bis heute eingeht. Dabei entdeckt der Leser viel Bekanntes, wie z. B. Lernen durch Wiederholung, Visualisierung, durch Zusammenfassen oder mittels Loci-Methode, wieder. Und man erfährt nebenbei, dass der Autor immer gern zur Schule ging und bis heute wissbegierig ist. Neue Erkenntnisse (z. B. Fast Mapping) finden sich vor allem gegen Ende des Buchs. Dort findet man auch kritische Töne, die auf die derzeitige Bildungsmisere und den Stellenwert des Lernens bei Kindern und Jugendlichen abzielen. Beck ist zurecht der Meinung, dass Lernen kein Auslaufmodell ist und kritisches Hinterfragen stärker gefördert werden müsse. In Zeiten von Wikipedia & Co., in denen alles schnell nachgeschaut werden kann, bleibt das eigenständige Denken oftmals auf der Strecke, auch weil vieles einfach als gegeben hingenommen wird. Neu war mir der positive Effekt von langen Pausen auf das Lernen. Lernstoff präge sich besser und langfristiger ein, wenn man zwischen Lernen und Prüfung mindestens eine Woche liegt. Spannend fand ich die angeführten Beispiele und Experimente aus der Forschung. Beck bemüht sich um anschauliche Erklärungen, indem er beispielorientiert erklärt, driftet mir dabei aber allzu häufig ab und verliert sich in Umschreibungen und Details. Dadurch ergaben sich beim Lesen ein paar Längen.

  • www.susanne-eichholz.de

    aus Frankfurt

    4/5

    07.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gerade angesichts der…

    Gerade angesichts der omnipräsenten KI-Thematik kann Becks Ansatz helfen, sich vom reinen Faktenlernen zum inhaltlichen Durchdringen von Zusammenhängen zu bewegen. Ob alles, was Beck schreibt, wissenschaftlich überzeugend ist, kann ich nicht beurteilen. Wohl aber lässt sich festhalten, dass seine Grundideen überzeugen. Jeder sollte sich neues Wissen in einer sich immer schneller verändernden Welt selbst durch Fragen und Versuche erarbeiten, statt sich eher passiv mundgerechte Wissensstücke zuzuführen. Nur wer sich selbst anstrengt und dabei Fehler zulässt, wird wirklich verstehen und nicht für das Kurzzeitgedächtnis lernen - ein lohnenswerter Denkanstoß.

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