Produktbild: Das Landleben

Das Landleben Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform

4

26,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 27 überwiegend farbigen Abbildungen, 3 Karten und 3 Tabellen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/2,7 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Lichtgrau / Olive

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74825-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 27 überwiegend farbigen Abbildungen, 3 Karten und 3 Tabellen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/2,7 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Lichtgrau / Olive

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74825-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Hille

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr informativ, selten so ein gutes Sachbuch über das Landleben gelesen

    Das Buch hat mir einen Teil meiner Beobachtungen und Erlebnisse der Kindheit erklärt. Außerdem wurde die große Linie der Entwicklung des Landlebens gezogen, die Entwicklungen und Richtungen erst einmal sichtbar macht. Das hat viel von dem, was wir heute beobachten können, erst einmal verständlich gemacht. Interessant sind Herrn Bätzings Thesen zur Zukunft des Landlebens. Folgt man den Thesen, hat die Politik viel zu tun. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja was geschieht.

  • Sikal

    5/5

    30.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswerte Analyse des Landlebens

    „Kann das Landleben unter den heutigen Rahmenbedingungen wirtschaftlich tragfähig, kulturell bereichernd, sozial vielfältig sein, und kann es eine qualitativ gute Versorgung und eine vielfältige und gesunde Umwelt bieten?“ Diese und noch einige mehr an Fragen werden in diesem Buch gestellt und plausibilisiert. Signifikante Unterschiede bei der dörflichen Entwicklung werden zum Thema gemacht, die Entstehung bzw. Entwicklung von Zwischenstädten oder dem sogenannten Speckgürtel werden aufgezeigt, der agrarische Wandel (Bespiel Monostrukturen) und vieles mehr wird in diesem Buch aufschlussreich analysiert. Der Autor Prof. em. für Kulturgeographie Werner Bätzing schafft es, mitreißend die Entstehung und den Verlauf des Landlebens zu erzählen, wobei er den Boden spannt ab ca. 10.000 v. Chr. bis in die Postmoderne, mit einem spannenden Ausblick auf die Zukunft. Äußerst positiv finde ich, dass der Autor sachlich und analytisch den Verlauf erläutert ohne allzu vielen Sprüngen, was nur unnötig verwirren würde. Durch den chronologischen Aufbau kann man auch als Laie dieses Buch sehr gut lesen. Die einzelnen Abschnitte werden noch in kleinere Kapitel unterteilt, sodass man auch nochmal nachschlagen kann. Als Abschnitte werden hier angeboten: Einführung: Landleben – was bedeutet das? Die Entstehung des Landlebens und die Veränderung der Natur Die Entwertung des Landes durch die Entstehung von Städten und Hochkulturen Die Gleichwertigkeit von Land und Stadt im mittelalterlichen Europa Die Auswirkung der Industriellen Revolution auf das Landleben Die forcierte Modernisierung des Landlebens zwischen 1960 und 1980 Die Postmoderne – eine neue Aufwertung oder das endgültige Verschwinden des Landlebens? Welche Zukunft für das Landleben? In den jeweiligen Bereichen werden viele Fragen aufgeworfen und interessante Fakten sowie Analysen präsentiert. Die Sprache des Autors ist leicht verständlich. Man wird dazu angeregt, selbst nachzudenken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Viele anregende Ideen kann man sicherlich auch für den eigenen Bereich nützen oder abwandeln. Für mich ein bereicherndes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. 5 Sterne

  • Wedma

    5/5

    30.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr gutes, aufschlussreiches Werk!

    Ein sehr gutes, aufschlussreiches Werk, das das Landleben erst in der historischen Perspektive betrachtet, anschließend die Situation in der Postmoderne, seit Beginn der 1980ger Jahre, analysiert und zum Schluss mögliche Antworten auf einige Fragen über die Zukunft des Landlebens bietet uvm. Das Buch ließ sich sehr angenehm lesen. Wie ein reichhaltiges Gespräch mit einem alten Freund, der sehr gut über das Landleben und seine Entstehungsgeschichte Bescheid weiß und eigene Meinung zur Gegenwart und Zukunft dieser Lebensform mit seinen Lesern teilt. Die Leser, die nicht vom Fach, keine Geographen, sind, werden sich hier prima zurechtfinden können. Der Stoff ist sehr gut strukturiert und in einer klaren, griffigen Sprache dargeboten. Die Kommentare, Quellen, Anmerkungen findet man hinten, nach Kapiteln aufgeteilt. Gerade die letzten zwei Kapitel: Kap. 7 mit den Unterthemen „Neue politische Zielsetzungen für den ländlichen Raum“, „Der ökologische Wandel: Agrarwüsten, Wildnisgebiete und der neue Umweltschutz“ uvm. und Kap. 8 über die Zukunft des Landlebens, fand ich sehr lesenswert: reichhaltig, überzeugend, bereichernd. Sie bieten einen sehr guten Boden für Diskussionen mit Freunden, Familie etc. Gerade die Szenarien der möglichen Entwicklung des Landlebens mit anschließend dargestellten Leitideen, Kap. 8, wären den zuständigen Politikern eine gute Hilfe bei ihren Entscheidungen. Aber auch für die Menschen, die auf dem Land leben, wären sie eine Bereicherung, ggf. Stütze bei politischen Aktivitäten, Diskussionen, eigenen Entscheidungen uvm. Hier stecken jede Menge reichhaltiger Überlegungen und Vorschläge, die nicht von heute auf morgen entstanden sind. Man sieht den Ausführungen an, dass sich der Autor Werner Bätzing Zeit genommen hat, um sich mit diesen Aspekten gründlich auseinander zu setzen. Man kann noch lange über dieses Buch referieren: Besser, Sie lesen selbst. Das Buch ist hochwertig gestaltet: Festeinband in Ockergelb, Umschlagblatt aus festem, glattem Papier. Passt alles toll zusammen. Schön als Geschenk. Fazit: Sehr lesenswert. Reichhaltig. Wer nach einem guten Buch zum Thema Landleben sucht, kann hier gut zugreifen. Und ich nehme mir vor, den Vorgänger „Die Alpen. Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“ (2015) von Werner Bätzing zu lesen.

  • Juti

    aus HD

    2/5

    10.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Uta Ruges Buch „Bauern, Land“…

    Uta Ruges Buch „Bauern, Land“ ist besser Es ist schon ein Kreuz mit den Wissenschaften. Da muss der Autor erst reihenweise seine Kollegen zitieren, um dann festzustellen, dass die Bevölkerungsdichte für die Defition des Landlebens völlig ausreicht. In schöner Regelmäßigkeit wird erstens, zweitens drittens aufgezählt, damit die Studierenden auch gut auswendig lernen können. Und das Kapitel der Alt- und Jungsiedelräume gehört schon ein Kapitel eher behandelt, damit die Chronologie eingehalten wird. Weiter frage ich ernsthaft, ob ein Buch über Landleben 2 Seiten lang den demografischen Wandel erklären muss. Die „Drei-Sektoren-Hypothese“ wird auch häufiger benutzt, ohne sie beim Namen zu nennen. Warum zwischen einem „solaren Zeitalter“ und dem „fossilen Zeitalter“ unterschieden wird, wird lang erläutert. Diese Erklärung ist aber unnötig. Gleiches gilt für die Erläuterung, dass Traditionen angepasst werden müssen (112). Was die „autogerechte“ Stadt (138) in einem Buch zum Landleben zu suchen hat, weiß der Autor vielleicht selbst nicht. Anfangs werden die Hochkulturen der Welt beschrieben, bevor auf den „Sonderweg“ Europa eingegangen wird. Und was ist mit China? Aber gut, Bätzing betrachtet die deutschen Verhältnisse. Während er klare Sachverhalte noch erklärt, bleiben steile Thesen unbewiesen: „Während alle Bauerngesellschaften in der Gegenwart die Zukunft antizipieren und ihr gesamtes Wirtschaften und Handeln so gestalten, dass es dauerhaft ausgeführt werden kann, wirtschaftet die Industriegesellschaft lediglich kurzfristig […]“ heißt es auf S.122. Aber ob die moderne Landwirtschaft mit dem chemischen Dünger wirklich nachhaltig ist, bedarf zumindest einen Beweis. Unter Abb.15 steht: „Das Landleben war 1955 dem Mittelalter viel näher als dem heutigen Leben.“ Auch dieses Erklärung bedarf eines Beweises. Zum einen zeigen die späteren Tabellen des Autors, dass die Landwirtschaft einem steigen Wandel unterzogen ist zum anderen werden die Bauernhäuser 1955 im Gegensatz zum Mittelalter bereits an Strom und Wasser angeschlossen sein. Im Unterschied zu Ruge behandelt Bätzing, aber nicht nur Bauern, sondern die gesamte Landbevölkerung. Durch die Modernisierung werden vermutlich ab den 50er Jahren Arbeitskräfte im Agrarbereich frei, die nicht mehr in die Stadt oder nach Amerika abwandern. Einen Statistik über den Anteil der Bauern an der Landbevölkerung fehlt. Wenn es sie nicht gibt, hätte Bätzing ein Beispieldorf auswählen sollen wie Ruge für Neubachenbruch. Ab S.162 wird das Buch besser. Wenn die Thesen auch nicht neu sind, so sind sie gut zusammengefasst wie etwa zu den Regionalkulturen. Auch die Leitideen haben mir gut gefallen. Lesen Sie S.162-205 und 233-250, denn für das ganze Buch gibt es von mir nur 2 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Landleben