London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien - und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Gavroche
4/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Soulman
Wir schreiben das Jahr 1850 und befinden uns in London. Dort treffen wir auf Jack, einen angehenden Soulman. Ein Soulman ist jemand, der die Seelen Verstorbener auf die "andere Seite" geleiten soll. Jacks erster Auftrag geht auch sofort schief. Denn die Toten sind gar nicht alle tod. Im Buckingham Palace trifft er auf Naima, doch dann zwingen ihn die Umstände oder sein Übermut oder was auch immer zu einer Dummheit. Er befördert Naima in die Zwischenwelt. Und so lernen wir beim Lesen nicht nur das victorianische London näher kennen, sondern auch eine fantastische Zwischenwelt. Akram El-Bahay hat interessante Charaktere erschaffen in dieser Welt, die beim Lesen vor meinen Augen entstand. Allein der Protragonist "schwächelte" etwas. Ich bin gespannt auf den Abschluss dieser Dilogie.
U. Pflanz
4/5
27.10.2020
eBook (ePUB)
Guter Auftakt
London, 1850: Ausgeschlossen von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu bringen. Soulman Jack will nun endlich im Außeneinsatz zeigen was er kann. Auf dem Gelände des Buckingham Palace wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien und merkt dass eine Person noch lebt. Als er der Prinzessin helfen will, wird er von einem Schatten angegriffen. Um Naima zu schützen bricht er eine der wichtigsten Regeln der Soulmen und bringt sie in die Zwischenwelt. Als er sie zurück holen möchte, sind die Tore bereits verschlossen.
Eines muss man dem Autor echt lassen. Er hat die Begabung den Leser für sich und seine Welten einzunehmen. Es ist jedesmal eine fabelhafte Reise in seine Geschichten. Er beschreibt die Kulisse so schön, dass das Kopfkino nicht still steht. Man kann sich alles wunderbar vorstellen. Zu Anfangs fand ich dass es sich etwas zog. Das lag wohl daran dass man erstmal eingeführt wird in alles. Es ist nicht schlecht gewesen, aber es plätscherte eben etwas vor sich hin. Dies verlor sich glücklicherweise aber dann und die Geschichte nahm richtig Fahrt auf. Da hatte mich der Autor dann auch wieder gefangen und ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Seine wie immer toll ausgearbeiteten Charaktere unterstützen das Ganze und reißen einen förmlich mit. Jack war zwar manchmal ein bisschen nervig, aber trotzdem ein herzensguter Kerl. Wie er sich für die Prinzessin einsetzt um sie zu retten, fand ich großartig. Zum Ende hin zieht der Autor sogar noch stärker an und lässt den Leser unter anderem mit offenen Fragen zurück. Ich denke die Antwort bekomme ich in Band 2. Auf das ich mich schon sehr freue.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne
Bewertung
4/5
19.10.2020
eBook (ePUB)
Ministry of Souls - Das Schattentor ....der erste Band
Das Schattentor – Ministry of Souls ist der Auftakt der neuen Fantasy- Reihe von Akram El – Bahay. Vor einiger Zeit habe ich mit großer Begeisterung seine Trilogie über die Bücherstadt „inhaliert“ und als ich erfuhr, dass er ein neues Buch herausbringt, war meine Neugierde geweckt. Nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, wusste ich, dass dieses Werk unbedingt bei mir einziehen muss. Ich liebe seine mystischen Geschichten.
Wer schon einmal ein Buch von Akram El – Bahay gelesen hat, wird den unverwechselbaren Schreibstil sofort wiedererkennen. Akram besitz die Gabe, den Leser in seine Fantasiewelt zu entführen und ihn auf eine spannende Reise mitzunehmen. Die detaillierte beschriebene Kulisse trägt dazu bei, dass seine Fans ein herrliches Kopfkino beschert bekommt. Hinzu kommen noch die facettenreichen Charaktere, die das Ganze unterstreichen und genau damit fangen wir an:
Der angehende Soulman Jack, der mir am Anfang mehr Schwierigkeiten machte als mir lieb war. Irgendwie wurde ich mit der Figur nicht eins, aber je länger ich diese Geschichte las, desto besser wurde es. Jack ist ein aufgeweckter und neugieriger Charakter, der sich aber immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Dank seines Freundes Oz, der immer an seiner Seite ist, werden diese Probleme mehr oder weniger gelöst.
Oz gefiel mir auf Anhieb Ich liebe seine Entwicklung, die mich auch hier und da zum Schmunzeln brachte. Und ja, diese Figur ist eine Anlehnung an Der Zauberer von Oz.
Wer mich auch noch in seinen bzw. ihren Bann ziehen konnte, war Katzennärrin Agatha. Ihre Person wurde so brillant dargestellt und ich hoffe, dass sie auch im zweiten Band ihren Platz bekommen wird. Wäre sonst ein schmerzlicher Verlust.
Obwohl Prinzessin Naima, laut Klapptext, eine Hauptrolle spielen sollte, erschien sie mir eher als Randfigur. Kann auch sein, dass ich das nur so empfunden habe.
Nun zu der Handlung des Buches, deren Schauplatz ist das viktorianische London ist. Der angehende Soulman Jack soll zum Buckingham Palace fahren, wo sich ein mysteriöses Todesdrama abgespielt hat. Als er dort ankommt, findet er eine komplette Familie regungslos im Garten, aber eine von ihnen lebt: Prinzessin Naima, die er retten will. Doch einer hat was dagegen: Der Ifrit, der die Prinzessin lieber tot als lebendig hätte. Ab da beginnt für Jack und seinen Freunden eine abenteuerreiche und spannungsgeladene Reise. Natürlich fieberte ich mit, ob Jack die Prinzessin retten kann oder ob der Ifrit all seine Mittel einsetzt, um an sein Ziel zu kommen? Werden Oz und Agatha Jack eine Hilfe sein und wenn ja, wie wird diese aussehen? Natürlich werde ich jetzt nicht verraten, wie die Geschichte ausgehen wird, aber eines ist sicher: langweilig wird es garantiert nicht.
Was ich allerdings zugeben muss, ist, dass ich zu Anfang ein paar Schwierigkeiten hatte, dieser ganzen Szenerie zu folgen. Einige Passagen musste ich sogar mehrmals lesen, aber je länger ich mich mit dieser Geschichte befasste, desto besser wurde es. Nach dem ersten Drittel konnte und wollte ich kaum noch das Buch aus den Händen legen. Gerade im letzten Drittel nahm das Ganze an Fahrt auf und die Ereignisse überschlugen sich. Man muss aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert. Am Ende blieben noch mehr Fragen offen als zu Anfang, aber das war vorhersehbar. Schließlich soll ja noch der eine oder andere Band veröffentlicht werden.
Was mir absolut missfiel, war der böse Cliffhanger. Jetzt heißt es erst einmal warten….bis Band 2 erscheint.
Was mir auch sehr gut gefiel, waren die eingestreuten Anlehnungen an etlichen Buchfiguren wie z. B. Harry Potter, Asterix oder Terry Pratchett.
Auch wenn ich hier und da meine Anfangsschwierigkeiten mit diesem Auftaktband hatte, gefiel er mir sehr gut. Auf die weiteren Abenteuer mit Jack und Co freue ich mich und ich kann es kaum erwarten, bis es hier weitergehen wird.
lolas_lesefieber
4/5
19.10.2020
eBook (ePUB)
Jack ist ein Soulmen in…
Jack ist ein Soulmen in Ausbildung. Das bedeutet, er kann die Geister der Verstorbenen sehen und soll ihnen dabei helfen, in die Zwischenwelt zu gelangen, damit sie in der echten Welt kein Chaos anrichten. Als er dann die Chance bekommt befördert zu werden, indem er im Buckingham Palace die ermordeten Staatsgäste der Queen geleitet, ergreift er sie sofort und ohne Rücksicht auf Verluste. Denn er begeht wegen eines Angriffs eines schrecklichen Schattens einen Regelverstoß und bringt die noch lebende Naima um sie zu schützen ins Zwischenreich…Ausgeknockt verpasst er das Tor, mit dem er sie wieder zurückholen könnte. Ob er Naima je wieder finden wird? Der Anfang leitet ruhig ins Geschehen ein, sodass man sich zuerst an die Charaktere, die Lokation (das viktorianische London, über das hervorragende Recherche betrieben wurde) und die Handlung gewöhnen kann. Der Sprachstil ist angenehm mit langen, sehr bildlich beschreibenden Sätzen, die die Welt zum Leben erwecken. Die Figuren haben ihre ganz besondere Persönlichkeit, die Jeden speziell mit etwas verbinden lässt. Der Autor gibt mir dadurch das Gefühl, ich selbst würde die Protagonisten sehr gut kennen und mit ihnen befreundet sein. Es macht Spaß, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten und mit zu rätseln, denn man wird richtig mitgenommen und kann sich toll in die Handlung versetzen. Was mir leider nicht so gut gefallen hat, ist die sich viel zu spontan und realitätsfremd entwickelnde Liebesgeschichte. Nicht nur die Anspielung auf andere Bücher, auch die äußerst witzigen Kommentare eines ganz speziellen Katers bringen ein ganz besonderes Leseerlebnis. Das Worldbuilding ist sehr detailliert, man erfährt alles, was man gerne wissen möchte, auch wenn die ein oder andere Frage wohl erst im nächsten Band beantwortet wird. Auch ein paar kritische Anspielungen regen zum Nachdenken an, sodass man nicht nur stur auf die Handlung konzentriert ist. Der Schluss war für mich etwas schwieriger zu lesen, ich musste einzelne Abschnitte nochmal lesen, weil ich einfach nicht bei der Sache bleiben konnte. Etwas schade ist es, dass der Protagonist ab der Hälfte des Buches eigentlich gar nicht mehr so wichtig ist. Stattdessen ist es ein Nebencharaktere, der dauernd aus der Patsche hilft und die Pläne vorantreibt. Die Geschichte endet dann recht chaotisch und mit einem richtig fiesen Cliffhänger, der es quasi unmöglich macht, den zweiten Band nicht lesen zu wollen. Insgesamt ist es ein durch und durch unterhaltsames Buch, bei dem man wunderbar in die Welt eintauchen kann und alles Kino-reif miterlebt.
Bewertung
aus Speyer
4/5
30.09.2020
eBook (ePUB)
Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe
Schon vor einiger Zeit fiel mir mal ein Buch des Autors auf, doch ich habe mich nicht daraufgestürzt – heute frage ich mich, warum …
Wir schreiben das Jahr 1850 und befinden uns in London, wo es ein Ministerium für endgültige Angelegenheiten gibt. Ministerium für endgültige Angelegenheiten? Ja, dessen Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Seelen Verstorbener auf die andere Seite gelangen. Einer der Mitarbeiter, besser angehender Soulman, ist Jack, der eine feste Stelle will. Dazu will er sich im Außeneinsatz beweisen und ein glücklicher Zufall will es, dass er am Buckingham Palance ist, als dort nach einem Anschlag auf eine arabische Gesandtschaft Seelen überführt werden sollen. Was nach einem guten Einstieg klingt, bis eine der Personen sich als lebendig entpuppt. Um ihr zu helfen, bringt er sich in Gefahr und löst eine ganze Kaskade von Problemen aus – und ganz ungünstig für ihn: Er bricht eine der wichtigsten Regeln der Soulmen ...
Die Geschichte ist spannend erzählt und die Figuren sind sympathisch (und in weiten Teilen darauf angelegt, für eine Reihe weiterentwickelt zu werden). Bis hierhin alles „ganz normal“, doch dann kommt ja noch das Fantasy-Element hinzu: Es geht um Soulmen, Geister, ein Schattentor, Minister (klar, ist ja im Ministerium für endgültige Angelegenheiten angesiedelt) und was man sich sonst noch so vorstellen kann. Wer die Alex-Verus- oder Peter-Grant-Reihe mag, sollte einen Blick riskieren.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.