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Wild Game Meine Mutter, ihr Liebhaber und ich

7

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2020

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wild game. My mother, her lover and me

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27817-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein unglaubliches, vor Sinnlichkeit strotzendes Memoir ist „Wild Game“, indem die Mutter-Tochter-Beziehung und die Liebesgeschichten eine ebenso große Rolle spielen wie das Essen und das Meer und das Leben auf Cape Cod." ("mare")
"Brodeur tastet sich in die Familiengeheimnisse vor, deckt sie schonungslos auf und ringt so leidenschaftlich um die Wahrheit, wie sie ihr ganzes Leben lang um die Liebe der Mutter gerungen hat. Großes Gefühlskino!" ("emotion")
"Mit klarer, kluger und bildhafter Sprache nimmt Adrienne Brodeur den Leser mit in ihre Jugend. Und öffnet mit kleinen, feinen Beobachtungen ganze Gefühlswelten." ("SRF2 Kultur")
"So muss Belletristik sein: ehrlich, unterhaltend und spannend - eben aus unserem reichen und buntem Leben mit allen Schattierungen, Höhen und Tiefen versehen!" ("Literaturgarten (Blog)")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2020

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wild game. My mother, her lover and me

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27817-8

Herstelleradresse

Droemer
Landsberger Str. 346
80687 München
Deutschland
Email: vertrieb@droemer-knaur.de
Url: www.droemer-knaur.de
Telephone: +49 89 92710

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    11.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man kann dieses Buch nicht weg legen

    Wahnsinnig toll geschrieben. Man muss sich die ganze Zeit bewusst machen , dass diese Geschichte wirklich passiert ist. Die Autorin findet bewegende Worte für die Geschichte ihrer Mutter. Das Buch regt zum Nachdenken an

  • Bewertung

    5/5

    13.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Adrienne's Lebensbeichte ist aufwühlend...

    Adrienne's Lebensbeichte ist aufwühlend und schwer auszuhalten ! Sie wird im Alter von 14 Jahren zur Komplizin ihrer exzentrischen Mutter , belügt ihr Umfeld und verschafft Alibis ! Ihre Mutter manipuliert sie permanent und diese Art von Missbrauch durchzieht ihr ganzes Leben !

  • Miss.mesmerized

    5/5

    01.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Adrienne Brodeur - Wild Game

    Rennie ist 14 als der alles verändernde Kuss geschieht. Nicht sie selbst ist es, sondern ihre Mutter, Malabar, die Ben, den seit Jahrzehnten besten Freund ihres Gatten, küsst und damit alles aus den Fugen gerät. Die schillernde Frau geht eine Affäre ein und macht ihre Tochter nicht nur zur Mitwisserin, sondern zur Gehilfin, um ihre Treffen mit Ben zu decken, und zu ihrer Vertrauten, die sich alles anhören muss. Rennie hat ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Stiefvater, aber die Sehnsucht nach der Nähe zur Mutter und deren Aufmerksamkeit, lassen ihr keinen anderen Ausweg. Als das Verhältnis droht aufzufliegen, ist sie zur Stelle, wann auch immer ihre Mutter leidet, spendet sie Trost. Dabei vergisst sie selbst jedoch den Abnabelungsprozess, den sie als junge Frau vollziehen sollte und wähnt sich in der Illusion, die geliebte Tochter zu sein. Tatsächlich ist sie nur eins: ein notwendiges Hilfsmittel. Adrienne Brodeur verarbeitet in ihrem Buch ihre komplizierte Beziehung zur Mutter und schildert, welche drastische Folgen diese toxische Beziehung für sie auch viele Jahre später als eigentlich unabhängige Erwachsene hat. Selbst Kind einer allseits bewunderten, strahlenden Frau, hat Malabar nie gelernt zu lieben oder die Perspektive anderer einzunehmen. Ein Schicksalsschlag in jungen Jahren verhindert letztlich eine bedingungslose Beziehung zu ihren Kindern, die ihrerseits so sehr nach Zuwendung lechzen, dass sie aus diesem fragilen und schädlichen Beziehungsgebilde nicht herauskommen. Anfangs hat das Geheimnis um das Verhältnis noch spannende und reizvolle Aspekte. Mit der Mutter ein so großes Geheimnis zu teilen, lässt das Mädchen geradezu euphorisch werden und sie deutet dies nicht nur als Vertrauens- sondern als Liebesbeweis. Gerne unterstützt sie das Spiel mit den anderen, unbedarft und nicht berücksichtigend, welche Folgen dies für die beiden anderen Partner haben kann. Doch je älter Rennie wird, desto deutlicher erkennt sie ihre Rolle im Leben ihrer Mutter. Schnell ist sie ersetzbar, ihr eigenes Leben und Leid wird gar nicht wahrgenommen und die psychologische Last, die sie seit Jahren mit sich herumträgt, muss zwangsläufig irgendwann in einer manifesten Erkrankung enden. Was von außen eine völlig klare und nachvollziehbare Entwicklung ist, wird von der Autorin an diesem Punkt nicht erkannt, zu sehr steckt sie fest als dass sie sich lösen und einen Schritt beiseite treten könnte, um einen anderen Blickwinkel zu gewinnen. Es gelingt Adrienne Brodeur den perfekten Ton zu finden, um nicht verbittert ihre Erfahrungen zu schildern, sondern die verschiedenen Stadien, die sie durchläuft, auch sprachlich widerzuspiegeln. Der lockere, neugierig-heitere Ton begleitet die Anfangsphase, ernstere folgen je älter sie wird, bis schließlich der psychologische Tiefpunkt erreicht wird und sie erkennen muss, was aus ihrem Leben geworden ist. Aus dem naiven Mädchen wird die differenzierter denkende junge Frau und schließlich eine Erwachsene, die sich der unerfreulichen Realität und Erkenntnis stellen muss. So wie sie durch die Literatur sich selbst erkannt hat, kann sicherlich auch ihr literarischer Verarbeitungsprozess andere dazu ermutigen, ihre Beziehungen zu hinterfragen.

  • Ingrid von buchsichten.de

    aus Erkelenz

    4/5

    13.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch „Wild Game“ der…

    Das Buch „Wild Game“ der US-Amerikanerin Adrienne Brodeur ist die wahre Geschichte der Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Mutter Malabar. Der Untertitel „Meine Mutter, ihr Liebhaber und ich“ stellt die Brisanz der Erzählung heraus, denn Adrienne Brodeur wurde unwillentlich zur Mitwisserin der langjährigen Affäre Malabars. Der Titel nimmt Bezug auf das Schreiben eines Kochbuchs über Wildgerichte, denn das Projekt bildet den Grund für Treffen zwischen den Liebenden ohne das ihre Liaison auffällt. Ende der 1970er Jahre ist Adrienne, kurz Rennie gerufen, 14 Jahre alt. Jedes Jahr verbringt die Familie ihre Ferien im eigenen Ferienhaus auf Cape Code. Freunde sind hier herzlich willkommen, besonders häufig sind Ben, ein langjähriger Freund von Rennies Stiefvater Charles, und seine Frau Lily zu Gast. Nach einem feuchtfröhlichen Abend mit den Freunden wird Rennie mitten in der Nacht von ihrer Mutter geweckt, die ihr mitteilt, dass Ben sie geküsst hat. Anders als die Ich-Erzählerin erwartet, hat Malabar sich sehr über den Kuss gefreut. Es ist der Beginn eines leidenschaftlichen Liebesverhältnisses in dem Adrienne eine immer aktivere Rolle einnimmt, um ablenkende Situationen zu schaffen. Anders als bei einem Roman steht die Realitätsnähe hier nicht in Frage. In einleitenden Worten informiert die Autorin darüber, dass die Geschichte ihre Ansicht der Ereignisse darstellt, die sie nicht nur aufgrund ihrer Erinnerungen, sondern auch anhand von Fotos, Aufzeichnungen und weiterer Fakten geschrieben hat. Sie schildert die heiteren Tage ihrer Mutter am Meer, die unterbrochen sind von den trüben Tagen im Alltag. Nicht nur Malabars Name ist ungewöhnlich, sondern auch ihre Vergangenheit. Rennies Mutter steht gern im Mittelpunkt. Ihre glänzenden Kochkünste geben ihr immer wieder kleine Erfolgserlebnisse, doch sowohl Malabar wie auch Ben sind an Ehepartner gebunden, die von Krankheit gezeichnet sind. Ihr Aktionsradius ist daher eingeschränkt, denn sie fühlt sich Charles verpflichtet. Gerne würde sie, die in Indien geborene und in ihrer Kindheit weit Gereiste, Abenteuer erleben und die Welt kennenlernen. Die noch junge Adrienne hat widerstreitende Gefühle, wenn sie über die Affäre nachdenkt. Einerseits fühlt sie sich durch die Mitteilung des Geheimnisses geschmeichelt und hofft, dass sich dadurch eine besondere Nähe zu ihrer Mutter einstellt, andererseits sieht sie den Seitensprung als verwerflich an, weil ihr bewusst ist, dass das Bekanntwerden beide Ehen zerstören könnte. Sie nimmt die Einschränkungen wahr, die ihre Mutter hinnimmt und sie entscheidet sich dafür, ihr dabei zu helfen, Freiräume zu schaffen, damit Malabar ihre Gefühle ausleben kann. Doch je länger die geheime Beziehung anhält, desto deutlicher werden für Rennie die Auswirkungen auf ihr eigenes Leben durch ihre ständige Bereitschaft zur Organisation von Ablenkungsmanövern. Besonders schwierig wird die Frage, wie sie die Angelegenheit in ihre eigenen Partnerschaften einfließen lassen soll. „Wild Games“ von Adrienne Brodeur ist die sehr persönliche Coming-of-Age-Geschichte der Autorin. Sie thematisiert nicht nur ihre besondere Beziehung zu ihrer egozentrischen Mutter, sondern vor allem deren jahrelang dauernde Liebesaffäre zum besten Freund des Stiefvaters, die nicht nur einen breiten Raum in ihrem eigenen Leben eingenommen, sondern es auch tiefgreifend beeinflusst hat. Zwar ist die Erzählung nicht einzigartig, zeigt aber auf vielfache Weise und bewegend auf, welche Abhängigkeiten und Einflüsse in einem Familienkonstrukt zum Tragen kommen können. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.

  • die.buecherdiebin

    aus Gummersbach

    4/5

    05.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ungesunde und folgenschwere Mutter - Tochter Beziehung

    Inhalt: Die schöne und exzentrische Malabar beginnt eine Affaire mit dem verheirateten besten Freund ihres Ehemannes. Schlimm genug, doch sie macht von Anfang an ihre, zu dem Zeitpunkt erst 14 Jahre alte Tochter Adrienne, zu ihrer Vertrauten. Zunächst ist der Teenager glücklich und stolz, von der Mutter in deren großes Geheimnis eingeweiht und plötzlich als beste Freundin und Komplizin behandelt zu werden. Erst als erwachsene Frau erkennt Adrienne die traurigen Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. Meine Meinung: In „Wild Game“ erzählt die Autorin autobiografisch über die ungesunde Beziehung zu ihrer Mutter. Im ersten Teil des Buches schildert Adrienne Brodeur, wie sehr die heimliche und aufregende Liebesgeschichte ihrer Mutter, deren einzige Mitwisserin sie viele Jahre lang ist, ihr ganzes Leben begleitet hat. Adrienne, genannt Rennie, die sich nach der Liebe ihrer Mutter sehnt, sonnt sich plötzlich in der neuen Rolle als Mitwisserin, Komplizin und engste Vertraute. Zitat: „...das Mädchen am Steuer des Fluchtwagens, das mit laufendem Motor vor der Bank steht…“ . Sie empfindet Malabars geteilten Erlebnisse aufregender als ihr eigenes Teenagerleben, das sie praktisch völlig aufgibt. Dieser Teil konnte mich noch nicht besonders begeistern. Erst als Adrienne erwachsen ist und allmählich begreift, welche negativen Auswirkungen dieses Wissen für ihre eigene Entwicklung und ihre Beziehungen zu Männern hat, konnte mich die Handlung mehr und mehr fesseln. Auch der zunächst lockere Schreibstil wird später ernsthafter und tiefgründiger. Die Charaktere werden sehr anschaulich und glaubwürdig beschrieben, besonders die beiden Protagonistinnen. Die egoistische und exzentrische Malabar, deren Mutter anscheinend einen ähnlichen Charakter hatte, mochte ich von Anfang an nicht und meine Abneigung wurde im Lauf der Geschichte immer größer. Ich konnte kaum glauben, wie eine Mutter, die von ihrer Tochter so bedingungslos geliebt wird, so handeln kann. Für die Autorin Adrienne Brodeur hoffe ich, dass das Schreiben dieses Buches eine Verarbeitung und Befreiung für sie war. Fazit: Ein erschütternder Roman über eine tragische und folgenschwere Mutter - Tochter Beziehung, der mich leider erst ab der Hälfte der Geschichte packen konnte. 3,5 Sterne.

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