Der elfjährigen Stella läuft das ungewöhnlichste Haustier aller Zeiten zu: ein kleines schwarzes Loch. Kurzerhand nennt sie es Larry. Und Larry hat großen Hunger. Enorm praktisch, findet Stella: Ab ins schwarze Loch mit den kratzigen Pullis, weg mit den Hausaufgaben, dem ekligen Rosenkohl und weg mit allem, was sie schmerzlich an ihren verstorbenen Vater erinnert. Doch dann verschwindet der Familienhund in Larry unendlichem galaktischen Bauch. Stella muss ihn retten! Mit einer Badewanne als Raumschiff begibt sie sich auf eine wilde Reise durch das Universum.
Mit echtem Loch im Cover und vielen witzigen Illustrationen!
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
schafswolke
aus Kiel
5/5
08.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jeder sollte ein schwarzes…
Jeder sollte ein schwarzes Loch als Haustier haben Die 11-jährige Stella findet ein schwarzes Loch, dieses erweist sich als sehr anhänglich, kurzerhand nimmt sie das schwarze Loch mit nach Hause. Und so ein schwarzes Loch ist schon sehr praktisch, denn wie von Zauberhand lassen sich ungeliebte Dinge im Handumdrehen entsorgen. Doch als der Hund plötzlich im Loch verschwindet, startet Stella mit ihrem Bruder Cosmo eine abenteuerliche Rettungsaktion. Ich war mir ja nicht ganz sicher, was mich hier für ein Buch erwarten würden, aber nach kurzer Zeit hatte mich die Geschichte schon mitgenommen. Die 40 Kapitel sind kurz gehalten und für Erwachsene auch schnell gelesen. Es gibt auch einige kindgerechte Erklärungen zu schwarzen Löchern bzw. Lichtjahren. Der Humor hat mich total angesprochen, so dass ich mehrfach angesprochen wurde, warum ich dauernd so schmunzeln muss. Das Buch ist zwar ein Kinderbuch, aber größere Leser werden vielleicht sogar mehr Spaß an dem Buch haben. Ich könnte gar nicht sagen, für welches Alter das Buch letztendlich gedacht ist, denn ich könnte mir vorstellen, dass einige Passagen für jüngere Kinder nicht so leicht verständlich sind. Ich empfand die Geschichte als herrlich schräg, witzig, tiefgründig und dabei auch warmherzig. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und gebe 4 Sterne.
Booksandcatsde
4/5
10.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
tiefsinniger als das Cover vermuten lässt…
Unsere Meinung:
Ich muss gestehen, dass uns sowohl das Cover als auch die Inhaltsangabe ein wenig in die Irre geführt hat. Wir haben erwartet, dass das Buch „einfach“ nur ein witziges Weltraumabenteuer bietet. Es ist aber tatsächlich so, dass dieses Weltraumabenteuer viel tiefsinnigeren Inhalt enthält als man diesem bunten, niedlich illustrierten Buch zugedacht hätte.
Das sollte man wissen: Die Geschichte rund um Stella und Larry dreht sich vor allem um Trauerarbeit, um die Aufarbeitung von Gefühlen und die Geschichte von Stellas Familie. Sie ist dabei witzig, außergewöhnlich, teilweise auch etwas skurril und eben auch manchmal sehr nachdenklich.
Die Geschichte hat uns gut gefallen, wir haben uns jedoch erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen müssen. Das Lesen empfanden wir anfangs als etwas schwierig. Vor allem für jüngere Kinder stelle ich mir das Lesen doch eher etwas schwierig vor. Als Vorlesegeschichte unserer Meinung sicherlich für die Leseanfänger besser geeignet. Das liegt vor allem auch daran, dass Stella sich sehr für Naturwissenschaft interessiert und schon vieles weiß. So kommen in der Geschichte einige Fachausdrücke vor, die Kinder in ihrem Alter vielleicht weder kennen noch einordnen können. Interesse des Lesers am Weltraum z.B. wäre sinnvoll.
Larry, das schwarze Loch, ist einfach goldig und als Leser kann man eigentlich gar nicht anders, als sich auch ein kleines schwarzes Loch als Haustier zu wünschen. Vor allem, weil es witzig und später auch so gut erzogen ist.
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Fazit:
Die Geschichte ist wirklich etwas Besonderes und Neues. Man sollte aber wissen, dass es sich nicht nur um eine lockere, witzige Weltraum-Abenteuer-Geschichte handelt, sondern diese auch einen nachdenklicheren und teils auch traurigen Inhalt hat. Zudem ist der Schreibstil bzw. die Wortwahl unserer Meinung nach zu mitunter zu schwer für die jungen Leser. Das Buch bietet sich deshalb als Familienlektüre zum gemeinsamen Lesen an.
schafswolke
aus Kiel
4/5
07.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jeder sollte ein schwarzes Loch als Haustier haben
Die 11-jährige Stella findet ein schwarzes Loch, dieses erweist sich als sehr anhänglich, kurzerhand nimmt sie das schwarze Loch mit nach Hause. Und so ein schwarzes Loch ist schon sehr praktisch, denn wie von Zauberhand lassen sich ungeliebte Dinge im Handumdrehen entsorgen. Doch als der Hund plötzlich im Loch verschwindet, startet Stella mit ihrem Bruder Cosmo eine abenteuerliche Rettungsaktion.
Ich war mir ja nicht ganz sicher, was mich hier für ein Buch erwarten würden, aber nach kurzer Zeit hatte mich die Geschichte schon mitgenommen. Die 40 Kapitel sind kurz gehalten und für Erwachsene auch schnell gelesen. Es gibt auch einige kindgerechte Erklärungen zu schwarzen Löchern bzw. Lichtjahren. Der Humor hat mich total angesprochen, so dass ich mehrfach angesprochen wurde, warum ich dauernd so schmunzeln muss.
Das Buch ist zwar ein Kinderbuch, aber größere Leser werden vielleicht sogar mehr Spaß an dem Buch haben. Ich könnte gar nicht sagen, für welches Alter das Buch letztendlich gedacht ist, denn ich könnte mir vorstellen, dass einige Passagen für jüngere Kinder nicht so leicht verständlich sind.
Ich empfand die Geschichte als herrlich schräg, witzig, tiefgründig und dabei auch warmherzig. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und gebe 4 Sterne.
CorniHolmes
4/5
06.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tiefgründig, originell und so herrlich schräg und witzig!
„Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ - ist das nicht mal ein ulkiger Buchtitel? Er verspricht auch eindeutig nicht zu viel – auch das, was einen zwischen den hinreißenden Buchdeckeln erwartet, ist total lustig und wunderbar bizarr. Ich habe das Buch quasi mit einem breiten Dauerschmunzeln auf den Lippen gelesen, weil ich die Story so amüsant und komisch fand. Zugleich hat mich die Geschichte aber auch sehr nachdenklich gestimmt und berührt. Michelle Cuevas hat mit „Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ einen ganz besonderen Kinderroman aufs Papier gebracht, welcher eine fabelhafte Kombi aus Leichtigkeit und Tiefe enthält. Auf eine äußerst kreative Weise behandelt die amerikanische Autorin sehr ernste Themen wie Verlust, Trauer und das Loslassen. Ich muss gestehen, dass ich mit so einer feinfühligen und tiefsinnigen Geschichte eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Ich war beim Lesen daher sehr positiv überrascht, dass das Buch nicht nur Futter für die Gesichtsmuskeln ist, sondern auch Stoff zum Nachdenken liefert.
Erfahren tun wir alles aus der Sicht von Stella in der Ich-Perspektive. Von der Erzählart des Buches war ich vom ersten Moment an ganz verzaubert. In meinen Augen ist es der Autorin großartig geglückt aus der Sicht eines 11-jährigen Mädchens zu schreiben. Besonders gut gefallen hat mir, dass Stella ihren verstorbenen Vater immer wieder direkt anspricht – und somit irgendwie auch uns Leser. Ich persönlich mag so etwas wahnsinnig gerne, da man beim Lesen so noch mehr das Gefühl hat, selbst dabei zu sein.
Stella habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist ein total liebenswertes, lustiges und cleveres junges Mädchen, welches man einfach gernhaben muss. Da ihre Gefühls- und Gedankenwelt sehr anschaulich und authentisch dargestellt wird, ist es mir jederzeit mühelos gelungen, mich in Stella hineinzuversetzen.
Was einem als Leser sofort deutlich wird: Der Tod von Stellas Vater hat das Mädchen vollkommen aus der Bahn geworfen. Sie vermisst ihren Vater entsetzlich. Das gemeinsame Sterne erforschen, das Zusammenbasteln von Planetenmodellen, ihre Gespräche über das Weltall – all das fehlt Stella sehr. Mir tat unsere Buchheldin richtig leid, dass sich seit dem Tod ihres Dads so ein großes schwarzes Loch in ihrem Herzen befindet. Dank ihres neuen Haustiers wird sie aber noch lernen mit diesem schweren Verlust umzugehen. Also mir hat es echt unglaublich gut gefallen, auf was für eine außergewöhnliche und kindgerechte Weise die Autorin solch schwere Themen behandelt.
An meinen Beschreibungen über Stella wird euch vermutlich aufgefallen sein, dass sie ein ziemlicher Naturwissenschaft-Freak ist. Vor allem für Astronomie interessiert sich die 11-jährige sehr. Ich kann das Buch daher besonders all denjenigen sehr ans Herz legen, die sich ebenfalls für dieses Thema interessieren. Man erfährt in „Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ erstaunlich viel über die Weltraumforschung. Ich muss nur sagen, dass mir manche Begriffe ein bisschen zu kompliziert für ein Kinderbuch ab 9 Jahren waren.
Ein weiterer kleiner negativer Kritikpunkt meinerseits bezieht sich auf Stellas Bruder Cosmo. Comso ist fünf, aber auf mich hat er irgendwie einen älteren Eindruck gemacht. Zu Beginn ging es noch, aber im Verlaufe der Geschichte hätte ich persönlich ihn eher auf acht oder neun Jahre geschätzt. Keine Ahnung, mich hat das irgendwie etwas gestört, dass sich Cosmo für mein Empfinden stellenweise so viel älter verhält. Unheimlich liebgewonnen habe ich Stellas süßen kleinen Bruder aber natürlich dennoch.
Ich, als Erwachsene, habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgeschmökert. Da die Schrift schön groß ist, die Kapitel angenehm kurz sind und die vielen Illustrationen den Textfluss prima auflockern, fliegt man wirklich nur so durch die Seiten. Hinzu kommen dann natürlich noch der locker-leichte Schreibstil der Autorin und die mitreißende Handlung.
Zur Story möchte ich eigentlich gar nicht mehr groß was erzählen. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr eine ziemlich verrückte Geschichte zu lesen bekommen werdet, in der es vor fantasievollen und skurrilen Ideen nur so wimmelt.
Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die grandiose Aufmachung des Buches. Die erste Überraschung erlebt man schon beim Cover, denn in diesem befindet sich ein echtes Loch! Genial, oder? Ebenfalls richtig klasse fand ich, dass einige Seiten schwarz sind, sodass man als Leser so ein richtiges „Schwarzes Loch-Feeling“ erhält, als Stella ihre Reise ins Universum antritt. Ein weiterer Gag erwartet uns bei den Kapiteln. Gefräßig wie Larry nun mal ist, hat er sogar vor den Kapiteln in diesem Buch nicht halt gemacht und eines aufgefuttert. :D
Sehr gefreut hat mich, dass die Geschichte illustriert wurde. Die zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen der Autorin haben mir außerordentlich gut gefallen. Sie sind total witzig und liebevoll gezeichnet und passen einfach nur perfekt zur Geschichte.
Im Anschluss an das Buch befindet sich dann noch eine weitere brillante Sache: Eine Anleitung von Stella, wie man schwarze Löcher erzieht und pflegt. Ist das nicht eine niedliche Idee? Dem Einfallsreichtum sind in diesem Kinderbuch wahrhaftig keine Grenzen gesetzt.
Fazit: Einfühlsam, tiefgründig und so herrlich abgedreht – ein wundervoller Lesespaß voller galaktischer und schräger Ideen! Michelle Cuevas hat mit „Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ ein außergewöhnliches Kinderbuch aufs Papier gezaubert, welches mir ein richtig schönes Leseerlebnis beschert hat. Mir hat es total viel Freude bereitet, Stella und Cosmo auf ihrer fantasievollen Reise durch das kuriose Universum zu begleiten und das wohl ungewöhnlichste Haustier aller Zeiten kennenzulernen. Egal ob Jung oder Alt – ich kann „Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ wärmstens empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!
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