Vergangenheitsbewältigung in der Ära Kohl: Der "Historikerstreit" Geschichtswissenschaftliche Debatte oder Höhepunkt einer geschichtspolitischen Auseinandersetzung?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
574 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638031622
Linksliberale Intellektuelle sahen vor dem Hintergrund der Art des Umgangs der Regierung Kohl mit der NS-Vergangenheit auch in der Geschichtswissenschaft die Tendenz der Geschichtsrevision aufkommen. So entbrannte im Juni 1986 ein Streit unter Historikern u. a. über die Singularität der Judenvernichtung während der NS-Zeit. Dieser vom Philosophen Jürgen Habermas ausgelöste so genannte "Historikerstreit" sollte sich zur größten zeitgeschichtlichen Kontroverse der Nachkriegszeit entwickeln. Die vorliegende Hauptseminararbeit verfolgt das Ziel die Vergangenheitsbewältigung in der Anfangsphase der Ära Kohl zunächst auf politischer Ebene zu analysieren, um dann - mit dem "Historikerstreit" Mitte der 80er Jahre - die Vergangenheitsbewältigung dieser Zeit auf wissenschaftlicher Ebene darzustellen und historisch einzuordnen.
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