Der erste Standalone von Bestseller-Autor Mark Roderick – knallharte Spannung vor idyllischer Kulisse.
Die Dinge liefen immer mehr aus dem Ruder. Eine spurlos verschwundene Schülerin. Ein fünfzig Jahre altes Skelett im Keller. Und jetzt der Mord an ihrer besten Freundin Sabine. Es gab keinen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen … Nur ihren Umzug auf den alten Gutshof. Als würden erst durch sie die toten Seelen in diesem Haus hervorgelockt.
Das alte, idyllisch gelegene Gutshaus in den Weinbergen strahlt Behaglichkeit aus, im Dorf geht es noch familiär zu. Für die Journalistin Mara Flemming genau der richtige Ort, um ihrem alten Leben in der
Großstadt zu entfliehen. Doch warum sprechen die Einwohner immer vom “Unglückshaus“? Und was geschah mit den beiden Mädchen, die dort vor einigen Jahren spurlos verschwanden?
Zunehmend beschleicht Mara das Gefühl, dass da noch jemand im Haus ist. Dass jemand sie beobachtet. Auf sie wartet.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
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5/5
04.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Super spannend!
Schon der Prolog bebt vor Spannung. Ich war von Anfang an ,bis zur Auflösung gespannt, was der Prolog ,denn mit der Geschichte zutun hat?Denn das wird erst spät ersichtlich.Die Story kommt zwar ohne großes Blutvergiessen aus,steht der Spannung aber nicht im Weg. Die Darstellung der Gräueltaten erzeugen ,schon Abscheu genug.
Kurz nach Maras Scheidung zieht sie mit ihrer kleinen Tochter, in ein schönes günstiges Haus, in einer anderen Stadt.Mara erfährt zufällig,dass es das Unglückshaus genannt wird.Eine Schülerin ist spurlos verschwunden und ein 50 Jahre altes Skelett wurde in ihrem Keller entdeckt.Der Scheibstil ist einfach fesselnd. Ich konnte mich kaum dem Buch entziehen und zum Glück,habe ich es an 2 Tagen lesen können,am Wochenende.Die Protagonisten wirken authentisch. Die Umgebung wird bildhaft beschrieben. Die düstere Atmosphäre im Haus ist greifbar.Vielleicht ist das ein oder andere Klischee vorhanden?Mara handelt manchmal zu unerschrocken.Mich hat es nicht gestört.Für mich ,gab es viele Verdächtige die,der Handlung ,immer zu neuen Wendungen verholfen haben. Ich kann das Buch sehr empfehlen!
Sallys Books
aus Bischofswerda
5/5
02.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Einer der besten Thriller
Meine Meinung:
Ich liebe Thriller und ich muss sagen ich habe schon länger keinen gelesen gehabt, das wird sich jetzt auch wieder ändern, da ich durch dieses Buch wieder total in Thrillerlaune gekommen bin.
Mara zieht in ein neues Haus. Nach der Scheidung von ihrem Mann durfte sie die gemeinsame Tochter behalten. Nun hat sie eine günstige Villa bekommen, an der jedoch ein gruseliges Geheimnis klebt.
Bereits als Mara einzieht hört sie die ersten Gerüchte. Das Unglückshaus wird ihr neues Haus genannt. Warum? Das versucht sie zu ergründen.
Mara selbst mochte ich sehr gerne, sie ist bodenständig und hat Grips. Sie möchte ein Buch schreiben und im neuen Domizil scheint die perfekte Atmosphäre zu herrschen.
Sie merkt jedoch sehr bald, das in dem Haus wirklich etwas nicht zu stimmen scheint. Immer wieder hört sie Schritte und weiß nicht woher sie kommen.
Hinzu kommen auch noch alltägliche Probleme und eine kleine Liebesgeschichte.
Ich fand den Schreibstil wundervoll. Es war spannend und kam mir realistisch vor. Manches ging mir zwar etwas zu schnell, dennoch konnte mich nichts davon abhalten, dieses Buch weiter zu lesen.
Eine wunderbar düstere Atmosphäre im Haus und die unheimliche Erkenntnis das dort etwas nicht stimmt bringen den Leser zum staunen und gruseln.
Fazit:
Einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Absolute Leseempfehlung
Bewertung
4/5
03.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannender Thriller
Die Journalistin Mara möchte dem Leben der Großstadt entfliehen und zieht in ein einsam gelegenes Gutshaus. Die Bewohner des Dorfes sprechen immer nur vom Unglückshaus. Vor einigen Jahren sind dort zwei Mädchen spurlos verschwunden. Mara hat das Gefühl ständig beobachtet zu werden. Findet sie heraus was damals wirklich passiert ist? Die beklemmende Atmosphäre in dem Landhaus ist fast greifbar. Spannender Thriller mit Gänsehautmomenten. Flüssiger bildhafter Schreibstil.
World of books and dreams
4/5
23.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Ruhiger Beginn, aber dann wird es richtig spannend
Nach dem Scheitern ihrer Ehe glaubt die Journalistin Mara Flemming gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Leni in dem idyllischen Ort Naunheim ein neues Zuhause gefunden zu haben. Das große, alte Haus gelegen inmitten von Weinbergen strahlt geradezu eine Ruhe aus. Doch schon an ihrem ersten Tag im Ort erfährt Mara von der Vergangenheit des Hauses, denn vor einiger Zeit verschwand ein Mädchen des Ortes gleich in dessen Nähe und auch sonst scheint es das “Unglückshaus” des Ortes zu sein. Diese Erzählungen verunsichern Mara und schon bald hat sie das Gefühl, nicht allein in dem Haus zu sein.
Meine Meinung
Ein düsteres, sehr schlichtes, aber doch auch unheimliches Cover machten mich neugierig auf den neuen Thriller aus der Feder von Marc Roderick.
Der Einstieg gelingt mühelos, denn der Autor versetzt den Leser mit genau der richtigen Mischung aus kleinen Details über die Umgebung und den Ereignissen direkt mitten ins Geschehen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und man wird von Beginn an neugierig gemacht.
Ist die Geschichte zu Beginn noch relativ ruhig, beginnt sich die Spannung immer mehr zu steigern. Hat man zu Beginn noch Gelegenheit, einen Blick auf die Charaktere und das Setting zu werfen, wird man immer mehr in einen spannenden Fall gezogen. Trotz allem Miträtseln kam ich hier allerdings nicht darauf, was wirklich hinter den Vorkommnissen steckt. Immer wieder gibt es Überraschungen und Wendungen, die ebenfalls für zusätzliche Spannung sorgen.
Das Setting ist gut gewählt und wird beim Lesen absolut lebendig. Ich konnte das alte Haus in den Weinbergen gleich vor mir sehen und hatte so manches Mal eine Gänsehaut, wenn ich mich in die Protagonistin Mara versetzte und mit ihr gemeinsam durch das dunkle Haus ging. Die gesamte Atmosphäre ist hier auf jeden Fall sehr gut gelungen und trägt mit dazu bei, die Spannung aufrecht zu halten.
Aus der Perspektive der Protagonistin Mara führt ein Erzähler in dritter Person durch das Geschehen. Man erfährt hier einiges über die Protagonistin und bleibt dabei aber dicht am Geschehen.
Mara ist eine sehr starke Protagonistin, die so leicht nichts einschüchtert. Dabei hat sie nicht nur einige Rückschläge erlitten, sondern trifft auch sonst immer wieder auf Schwierigkeiten. Trotzdem gibt sie nicht auf und geht ihren Weg. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich konnte mich nicht nur in sie hineinversetzen, sondern auch mit ihr mitzittern und mitfiebern.
Neben Mara gibt es noch einige weitere Nebencharaktere, die, je nach Wichtigkeit für die Handlung, mal mehr mal weniger intensiv gezeichnet sind.
Mein Fazit
Nach dem etwas ruhigen Beginn wurde dieser Thriller immer spannender und konnte mich sehr gut unterhalten. Mit der Protagonistin habe ich mitgefiebert und durfte auch miträtseln, was hinter all den Geheimnissen rund um das Haus in den Weinbergen steckt. Definitiv ein gelungener Thriller für spannende Lesestunden.
Bewertung
aus Gardelegen
4/5
29.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Der Autorenname wird einigen Lesern durch die „Post Mortem- Reihe“ bekannt vorkommen. Ich selbst, habe diese noch nicht gelesen, aber das soll sich zeitnah ändern. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sich der Autor bei mir gemeldet hat, ob ich sein neues Werk lesen und rezensieren möchte.
Optisch war „Morbus“ von Anfang an ein Hingucker, welcher mir auch im Buchhandel sofort aufgefallen wäre.
Mara als Protagonistin im Buch hat mir gut gefallen. Ich habe sie vor allem von der Perspektive her betrachtet, dass sie eine Frau ist, die sich nach der Scheidung von ihrem Mann von der Großstadt Frankfurt lossagt und in der ländlichen Pfalz einen Neuanfang machen möchte. Mutig und ich verneige mich vor solchen Frauen.
Und dann stößt sie auf diese wunderschöne Winzervilla auf dem Berg in der Pfalz.
Ich konnte mir diese Idylle wirklich sehr gut vor Augen holen und habe beim Lesen immer mal wieder geschwärmt.
Natürlich versucht man als Neuankömmling Anschluss im Dorfleben zu bekommen.
Auch Mara macht diesen Schritt und stößt prompt auf schaurige Gerüchte um ihr neues Haus. Wer möchte schon gern in ein Haus einziehen, welches als Unglückshaus bezeichnet wird und welches mit einem Vermisstenfall im Zusammenhang steht. Mara wird neugierig…
Währenddessen kommen zwei Männer aus dem Dorf ins Spiel, welche die Story auf ihre eigene Art bereichern. Die Figur Paul hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Zum einen reißt er die Story kurzzeitig in eine Richtung, die ein Thriller für mich nicht mit sich bringen muss. Zum anderen kommt es zu Ereignissen, die dem Buch ordentlich Fahrt geben und für Spannung sorgen.
Und als sei die Sachlage um das Haus nicht genug, macht Mara in ihrem Keller eine schreckliche Entdeckung. Ich mag Thrill, aber den bräuchte ich im Keller tatsächlich selbst nicht. Und auch Mara’s beste Freundin kommt ums Leben.
Schnell scheint es, als sei Mara im wahrsten Sinne des Wortes vom Pech verfolgt…
Highlight für mich ist das Buch im Buch, welches auch Namengeber des Titels ist.
Mara findet in ihrer Hausbibliothek ein Buch mit dem Titel „Morbus“.
Dieses Buch hat allerdings nichts mit der lateinischen Übersetzung Krankheit zu tun, sondern enthält verschiedene Gedichte.
Gedichte, die schreckliche Dinge ausdrücken.
Hinsichtlich der Spannung ist vor allem der erste Teil des Buches sehr ruhig.
Ich hatte die ganze Zeit den Prolog im Kopf und war am Ende überrascht, wie gut Mark Roderick die vielen Fäden noch vereint. Zur Hälfte des Buches gab es diesen Knackpunkt, der das Tempo beim Lesen noch ordentlich anziehen ließ.
Aber im Gesamten ist „Morbus“ ein Pageturner mit kurzen Kapiteln, welche dieses „nur noch ein Kapitel-Phänomen“ hervorrufen können.
Die Auflösung ließ mich wirklich überrascht die letzten Seiten lesen.
Bei einigen Rezensenten wird es vielleicht schon einen Bezug in der Rezension geben, ich schweige und genieße an dieser Stelle, damit noch ganz viele andere Leser so einen Überraschungseffekt haben, wie es bei mir der Fall war.
Mein Fazit
Der Standalone von Mark Roderick kann sich sehen und auch lesen lassen.
Ich hatte idyllische, aber auch sehr spannende Lesestunden mit diesem Werk.
Mir hat vor allem das Zusammenführen der Fäden am Ende super gut gefallen.
Auch der Prolog, den ich zuerst überhaupt nicht mit der Geschichte in Verbindung bringen konnte, findet seinen richtigen Platz in der Geschichte.
Lieber Mark, als nächstes hätte ich gern die Veröffentlichung vom Buch im Buch oder einen ähnlich guten Gedichtsroman.
Trau dich!
Mark Roderick Fans sollten diesen Einzelband nicht auslassen und auch Leser, denen der Autor noch unbekannt ist, sollten ihn mittels „Morbus“ kennenlernen.
Leseempfehlung!
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