Produktbild: Die Wurzeln des Lebens
Band 70312

Die Wurzeln des Lebens Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7544

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Abbildungen

14 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19/12,4/4,3 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

The Overstory

Übersetzt von

Manfred Allié + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70312-8

Beschreibung

Rezension

Ein Buch von ungeheurer Sanftmut, Klugheit und Schönheit […] in der trotzigen Hoffnung, dass die poetische Überzeugungskraft dieses neuen Romans sich in eine politische Handlungskraft verwandelt. ("LiteraturSPIEGEL")
Richard Powers hat ein romantisches Requiem geschrieben, eine Begräbnisrede auf die Menschheit […] Aber vielleicht macht uns dieses Buch ja endlich rebellisch. Lesen Sie es! ("Deutschlandfunk")
Der Roman atmet ein hohes Maß an Freundlichkeit, will nicht belehren, nicht indoktrinieren. Das macht ihn so besonders. Und so wertvoll. ("Westdeutscher Rundfunk")

Produktdetails

Verkaufsrang

7544

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Abbildungen

14 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19/12,4/4,3 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

The Overstory

Übersetzt von

  • Manfred Allié
  • Gabriele Kempf-Allie

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70312-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein brilliantes Wunderwerk

    Ein wahnsinnig vielschichtiger und tiefgehender Roman, der starke Gefühle in mir geweckt hat und mich sehr berührt und beeindruckt hat. Auf magische Art und Weise werden die Lebenswege der Protagonisten miteinander versponnen, so wie auch die Bäume und Wurzeln im Wald miteinander verbunden sind. Das Buch ist nicht für jede:n etwas, aber für alle, die die Natur lieben und einen Faible für ausgefallene, kluge Erzählungen und besondere Charaktere haben. Die Wurzeln des Lebens ist eine Wucht, ein Wunderwerk, das hochaktuell ist, süchtig macht und definitiv noch sehr lange im Gedächtnis nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    08.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Verdienter Pulitzer-Preisträger!...

    Verdienter Pulitzer-Preisträger! Powers reist hinein in die Seele unsere Welt - und nimmt den Leser mit auf ein Abenteuer, das er nie mehr vergisst! Poetisch, leise und intensiv!

  • Bewertung

    5/5

    18.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichten, die mich sofort...

    Geschichten, die mich sofort in ihren Bann gezogen haben. Bäume das Werden und Vergehen von Familien erleben, für das Verbundensein stehen. Poetisch und nachdenklich.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    18.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Staunend am Mammutbaum In…

    Staunend am Mammutbaum In seinem Epos «Die Wurzeln des Lebens» verknüpft der US-amerikanische Schriftsteller Richard Powers seine Figuren mit den Bäumen, deren kommunizierendes Wurzelgeflecht im Boden einen Wald bildet. Seine Protagonisten sind auf ganz unterschiedliche Weise individuell und positiv mit Bäumen verknüpft, schätzen sie als äußerst wichtig ein für das Wohlergehen der Menschheit. Die aber steht ihnen im besten Fall ziemlich gleichgültig gegenüber, im schlimmsten jedoch geradezu feindlich. Mit kapitalistischer Gier werden dem Staat Wälder abgekauft, die dann in kürzester Zeit abgeholzt werden, weil sie Profit bringen. Nicht nur dass Holz als Rohstoff vermarktet wird, die Kahlschlag-Flächen werden anschließend renditeträchtig in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. In mehreren parallelen Handlungs-Strängen agieren die im Westen der USA angesiedelten, recht unterschiedlichen Roman-Figuren in ihrem privaten und beruflichen Umfeld, wobei sie alle auf besondere Weise mit Bäumen und Wald verbunden sind. Da ist zum Beispiel der Sohn eines norwegischen Einwanderers, der sechs Kastanienbäume gepflanzt hat, die alle, bis auf einen, den aus Asien eingeschleppten Parasiten zum Opfer fallen. Der Vater und nach ihm Sohn und Enkelsohn fotografieren seither einmal im Jahr diesen überlebenden Baum aus der immergleichen Perspektive, ein familiäres Ritual. Eine Ingenieurin, deren chinesischer Vater einen Maulbeerbaum pflanzt, Symbol für die Zukunft, muss erleben, dass der Vater, als der Baum von Bakterien befallen wird und die Familie sich auflöst, sein Leben durch einen Pistolenschuss beendet. Die schwierige Beziehung eines Juristen mit seiner Frau erfährt eine Wende, als sie nach einem Unfall mit dem Auto beschießen, zum Dank für den glimpflichen Ausgang jedes Jahr zu ihrem Hochzeitstag einen Baum zu pflanzen. Im Vietnamkrieg wird ein Soldat mit dem Flugzeug abgeschossen und landet in einem Feigenbaum, dessen Zweige seinen Absturz abbremsen. Als Veteran findet er schließlich seine Erfüllung als Waldarbeiter, auf einer gerodeten Fläche pflanzt er Tausende von Douglasien an. Ein Digital-Nativ macht eine kometenhafte Karriere als Programmierer von Computer-Spielen, die immer leistungsfähiger werden und ihn zum Millionär machen. Er bekommt Zweifel, wo das noch hinführen soll mit den lebensecht auf Zuwachs und Gewinn ausgerichteten Spielen. Auf dem Campus der Stanford Universität entdeckt er schließlich, wie inspirierend Bäume sein können, und er beschließt spontan, die Natur zum Gegenstand seiner Spiele zu machen. Eine Forscherin entdeckt, dass Bäume bewusst über ein biochemisches Netzwerk miteinander kommunizieren, und erregt damit in der Wissenschaft einiges Aufsehen. Sie wird aber schon bald heftig von Kollegen kritisiert, bis sie im Wald auf eine Gruppe Gleichgesinnter stößt und wissenschaftlich rehabilitiert wird. Eine Studentin der Mathematik mit wildem Vorleben bekommt kurz vor ihrer Abschlussprüfung einen Stromschlag, der zum Herzstillstand führt. Sie überlebt und bildet mit anderen Protagonisten eine Gruppe von Umweltaktivisten, die durch Baumbesetzungen und zuletzt auch Brandanschläge auf das schreiende Unrecht hinweisen, das dem Wald angetan wird. Der Autor vermittelt einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge der Natur und prangert deren Gefährdung durch den Menschen an, ohne jedoch indoktrinierend zu sein. Leider wirkt das Ganze doch arg konstruiert, zuweilen auch pathetisch und ins Visionäre abgleitend. Ohne Zweifel aber ist der Roman auch deutlich überdimensioniert, einerseits was die schiere Textmasse anbelangt, andererseits durch gefühlt Tausende von verschiedenen Bäumen, denen man als Nicht-Biologe hilflos gegenüber steht. Die Begeisterung der Protagonisten, von denen jeder seine Baum-Geschichte hat, ist durchaus mitreißend für Naturfreunde. Staunend am Mammutbaum zu stehen wird dann vielleicht manchem Leser ein vertrautes Gefühl geworden sein.

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    Philipp Hagen

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    4/5

    21.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderschöner Roman der den...

    Ein wunderschöner Roman der den Mensch und seine Wurzeln anhand einiger Lebensstränge erzählt. Jedes Leben, jede Geschichte ist einem Baum zugeordnet und so verbindet der Autor geschickt wissenwertes mit literarischen.

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