Produktbild: Unter der Mauer

Unter der Mauer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2019

Herausgeber

Melanie Lahmer

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

296

Maße (L/B)

20,3/12,7 cm

Gewicht

325 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96443-489-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2019

Herausgeber

Melanie Lahmer

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

296

Maße (L/B)

20,3/12,7 cm

Gewicht

325 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96443-489-0

Herstelleradresse

Nova MD GmbH
Martinistr. 7
83370 Seeon
Deutschland
Email: mhall@novamd.de
Url: www.novamd.de
Telephone: +49 861 1661731

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  • Streiflicht

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und spannend

    Ein toller und spannender Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte, den man nicht verpassen sollte! Da ich die Stadt, in der Nike wohnt, selbst sehr gut kenne und Spannendes immer gerne mag, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Auch die deutsch-deutsche Geschichte interessiert mich sehr – leider weiß ich immer noch sehr wenig darüber. Melanie Lahmer schreibt sehr angenehm und gut zu lesen, gleichzeitig einfühlsam und authentisch. Man merkt, dass sie die Stadt Siegen sehr gut kennt und auch, dass sie zum Thema DDR, Mauer, ... sehr viel und gut recherchiert hat. So ist die Geschichte dann auch sehr realitätsnah und packend, stellenweise sehr berührend und tiefgehend. Das Schicksal so vieler Menschen damals wird hier ganz persönlich und dadurch geht es einem als Leser auch sehr, sehr nahe. Schön fand ich auch, dass die Geschichte in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und sich nach und nach immer mehr verbindet, bis es am Ende dann zur Auflösung kommt. Ich hatte irgendwann dann schon einen Verdacht, der sich auch bestätigt hat, aber das hat der Spannung und meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Gerade gegen Schluss war ich richtig gepackt und wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Ein paar mehr Seiten hätten mir gut gefallen, aber insgesamt ist das Buch einfach toll. Ich hatte von der Autorin schon viel gehört, aber bisher leider noch nichts von ihr gelesen. „Unter der Mauer“ war mein erstes Buch von ihr, aber auf keinen Fall das letzte!

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Einstieg einer neuen Ermittlerin

    Bei der Auflösung ihres Band-Proberaumes in einem Siegener Bunker findet Nike Klafeld hinter den abgerissenen Eierkartons Seiten und Fetzen, die aus einem Tagebuch zu stammen scheinen. Ihre Neugier ist geweckt und sie versucht herauszufinden, von wem die Seiten stammen. In 1984 lerne ich die damals 19-jährige Michaela Wolff kennen, die sich mit dem Regime der DDR nicht anfreunden kann und will. Die unangepasste junge Frau lernt bei einem Besuch am Balaton einen jungen Westdeutschen kennen… Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite eingefangen. Es ist nicht die Spannung, die hier nur ganz leise und langsam daher kommt. Es ist die Geschichte an sich, die sich in zwei Zeitebenen abspielt und einen so interessanten Hintergrund hat, dass ich mich zwingen musste, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Man merkt, dass sich Melanie Lahmer intensiv mit der Geschichte der ehemaligen DDR auseinander gesetzt hat. Und sie versteht es, mir die Fakten und Hintergründe der Geschichte in einer leichten flüssigen Erzählweise nahe zu bringen. Ich fühle mich, als wäre ich teilweise dabei gewesen. Besonders die Zeit vor der Wende hat mich angesprochen. Ich kann Michaela sehr gut verstehen, die sich in dem System der DDR eingesperrt fühlt. Und sich langsam zu einem großen Schritt entschließt. Die Gefühle, Sorgen und Ängste ihrer Eltern Hanni und Rainer und ihrer Schwester Annett kann ich gut nachvollziehen. Wie schlimm muss es sein, wenn man nichts über den Verbleib eines geliebten Menschen weiß. Nike Klafeld und ihr Umfeld, ihren Mann Lukas, Sohn Malte, ihre Zwillingsschwester Victoria und ihre Eltern Brigitte und Hajo, lerne ich sehr detailliert kennen. Sie nehmen in der Geschichte einen großen Raum ein, der eigentlich für einen Krimi untypisch ist, mir aber sehr gut gefallen hat. So habe ich beim nächsten Fall für Nike Klafeld gleich Personen vor mir, die mir nicht fremd sind. Überhaupt sind alle Personen, die ich hier kennenlerne sehr menschlich und real dargestellt. Eine Familie, die man gerne zum Nachbarn hat. Eine interessante und sehr berührende Geschichte, die Vergangenheitsbewältigung auf beiden Seiten der ehemaligen Mauer zum Thema hat und die mich auch ein bisserl nachdenklich gemacht hat. Die Auflösung kam dann für mich von einer Seite, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Auch wenn ich die Geschichte nicht eindeutig als Krimi bezeichnen würde, kann ich das Buch trotzdem wirklich jedem empfehlen.

  • Streiflicht

    5/5

    20.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und spannend Ein…

    Berührend und spannend Ein toller und spannender Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte, den man nicht verpassen sollte! Da ich die Stadt, in der Nike wohnt, selbst sehr gut kenne und Spannendes immer gerne mag, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Auch die deutsch-deutsche Geschichte interessiert mich sehr – leider weiß ich immer noch sehr wenig darüber. Melanie Lahmer schreibt sehr angenehm und gut zu lesen, gleichzeitig einfühlsam und authentisch. Man merkt, dass sie die Stadt Siegen sehr gut kennt und auch, dass sie zum Thema DDR, Mauer, ... sehr viel und gut recherchiert hat. So ist die Geschichte dann auch sehr realitätsnah und packend, stellenweise sehr berührend und tiefgehend. Das Schicksal so vieler Menschen damals wird hier ganz persönlich und dadurch geht es einem als Leser auch sehr, sehr nahe. Schön fand ich auch, dass die Geschichte in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und sich nach und nach immer mehr verbindet, bis es am Ende dann zur Auflösung kommt. Ich hatte irgendwann dann schon einen Verdacht, der sich auch bestätigt hat, aber das hat der Spannung und meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Gerade gegen Schluss war ich richtig gepackt und wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Ein paar mehr Seiten hätten mir gut gefallen, aber insgesamt ist das Buch einfach toll. Ich hatte von der Autorin schon viel gehört, aber bisher leider noch nichts von ihr gelesen. „Unter der Mauer“ war mein erstes Buch von ihr, aber auf keinen Fall das letzte!

  • Florian G

    aus Horb

    5/5

    06.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Autorin Melanie Lahmer…

    Autorin Melanie Lahmer beleuchtet ein dunkles Kapitel der DDR in ihrem Kriminalroman, der aber viel mehr als "nur" ein Krimi ist. Das wunderbar flüssig geschriebene Buch setzt sich auch damit auseinander, welche Auswirkungen die Flucht eines Familienmitglieds auf die zurückgebliebenen Angehörigen in der DDR hatte. Lahmer hat intensiv recherchiert und mit Experten gesprochen. Dieses Wissen wird von ihr aber nicht abgehoben, sondern sehr verständlich und einfühlsam an den Leser weitergegeben. Der Start des Romans ist eher langsam und beschreibt die Charaktere sehr ausführlich, aber es lohnt sich weiterzulesen, denn das Buch wird von Kapitel zu Kapitel besser und spannender. Der eigentliche Krimi-Part hätte ruhig noch großzügiger ausfallen können. Die Autorin hat Mut bewiesen, ein nicht einfaches Thema als "Psychogramm und Krimi" zu verarbeiten. Sie schafft es dabei, den Leser zu berühren und nachdenklich zu machen. Das tröstet über einen etwas zu langsamen und zu ausführlichen Einstieg deutlich hinweg und lässt mich trotzdem zur vollen Punktewertung gelangen.

  • Liselottchen

    aus Rankweil

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vielleicht war sie ja wirklich eingesperrt ...

    1984, DDR: Die neunzehnjährige Michaela unterscheidet sich von ihrer jüngeren Schwester Annett. Während Annett verliebt ist in ihren Karsten und die Gegebenheiten im »Arbeiter- und Bauernstaat« akzeptiert, leidet Michaela darunter, es kriselt auch zwischen ihr und Freund Thomas. Sie ist unglücklich und entschließt sich zu einem folgenschweren Schritt. Ihre Familie hört nie mehr von ihr. … ------------------- Gegenwart: Die vierzigjährige Nike lebt mit Mann Lukas, einem Polizeibeamten, und Sohn Malte in Siegen. Sie arbeitet in einem Mutter-Kind-Heim und die Schicksale der jungen Mütter gehen ihr sehr nahe. Außerdem spielt sie Musik mit Freunden. Als sie beim Ausräumen ihres alten Probenraumes Schnipsel eines Tagebuches, das allem Anschein nach von einer jungen Frau stammt, findet, packt sie sie ein, anstatt sie wegzuwerfen. Sie beginnt zu lesen und ist fasziniert vom Schicksal der Fremden, möchte entschlüsseln, was aus der ihr geworden ist. Aber sie hat nur sehr wenige Anhaltspunkte und die Geschicke jener Menschen, die damals aus der DDR hatten fliehen können, verlaufen sich … -------------------------------------------------------------------- Die Geschichte ist in drei Handlungssträngen aufgebaut: Die Gegenwart, in der Nike lebt, in schon eingefahrenen Mustern: Die Ehe, von der der erste Lack ab ist, ein Teenagersohn, der sie zunehmend weniger braucht und eine ungeliebte Chefin. Die Beschäftigung mit den Tagebuchschnipseln ist eine willkommene Unterbrechung des Alltagstrotts. Dann die Tagebuchschnipsel von Michaela, die Stück für Stück ihr Schicksal enthüllen. Und schließlich der Blickwinkel von Annett, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Mir gefiel diese Vielschichtigkeit, als Leserin konnte ich mich dadurch sehr gut auf die einzelnen Personen und deren Leben einlassen. Das Schicksal Michaelas, das mosaikweise enthüllt wird, berührte mich tief und ließ mich in eine Zeit eintauchen, die ich zum Glück so nicht erleben musste. Hautnah werden die Verhältnisse in der damaligen DDR geschildert und bedrücken noch heute. Aber auch Nike überdenkt durch die Konfrontation mit Michaelas Geschichte ihr eigenes Leben und erkennt neue Perspektiven. Ihre Ehe mit Lukas wird durch den Fall neu belebt und obwohl er den Aktivitäten seiner Frau zuerst skeptisch gegenübersteht, hilft er ihr schließlich doch und respektiert ihr Tun. Die Auflösung und der Showdown sind zum Nägel abkauen spannend, leider an manchen Stellen einen Tic unrealistisch. Der Schluss ist ausgesprochen berührend. --------------------------- Unter dem Strich ein mitreißend vielschichtiger Cold-Case-Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Obwohl der Fall zu einer Auflösung kommt, blieben manche private Dinge offen, daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

Kundinnen und Kunden meinen

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