Pu - Der beste Bär der Welt

Pu - Der beste Bär der Welt

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Beschreibung

Vier brandneue Geschichten von Pu dem Bären.
Pu, der honigliebende Bär von geringem Verstand, hat Geburtstag. Alle seine Freunde haben sich versammelt, um mit ihm zu feiern: das ängstliche Ferkel, der Trübsal blasende I-Ah, die schlaue Eule, der ungestüme Tieger, Kaninchen, Känga und Klein-Ruh, und natürlich Christopher Robin. Gemeinsam erleben sie neue Abenteuer.

Katharina Thalbach, geboren 1954 in Berlin, ist die Tochter des bekannten Schweizer Schauspielers und Regisseurs Benno Besson. Sie feierte mit 15 als Polly in der "Dreigroschenoper" ihren ersten großen Erfolg. Seitdem war sie in unzähligen Bühnen- und Filmproduktionen zu sehen, u.a. in "Die Blechtrommel" (1979), "Sonnenallee" (1999), "Die Manns" (2003) und "Strajk - Die Heldin von Danzig" (2007). Sie wurde mit dem Grimme-Preis (1997) und mit dem Bayerischen Filmpreis (2006) ausgezeichnet.

Details

Sprecher

Katharina Thalbach

Spieldauer

1 Stunde und 39 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Beschreibung

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Sprecher

Katharina Thalbach

Spieldauer

1 Stunde und 39 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Verlag

Atrium Verlag AG

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783855350940

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Vier neue Abenteuer: Liebevoll und warmherzig erzählt. Ergänzt durch viele farbenfrohe Illustrationen nahe am Original.

Fernweh_nach_Zamonien aus Zamonien am 05.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Pu, der Bär feiert seinen 90sten Geburtstag. Klar, dass alle seine Freunde dabei sein wollen: Ferkel, I-Ah, Tieger, Eule, Kaninchen, Känga und Klein-Ruh und selbstverständlich auch Christopher Robin. Gemeinsam erleben sie vier neue Abenteuer. Passend zu jeder Jahreszeit findet sich eine Geschichte: Im Frühling hat I-Ah Sorge, jemand könne seine geliebten Disteln fressen. Im Sommer sinniert Pu über eine Köstlichkeit vom Nil. Ferkel trifft im Herbst auf einen Drachen und im Winter gesellt sich ein Pinguin zu den Freunden. Abschließend kommen alle vier Autoren der Weitererzählung, der Illustrator sowie der Übersetzer kurz zu Wort. Zudem finden sich Steckbriefe über A. A. Milne und Ernest H. Shepard. Altersempfehlung: ab 4 Jahre Illustrationen: Den Vorsatz des Buches schmückt eine Karte des Hundertsechszig-Morgen-Walds. Jede der vier Ecken ist einer anderen Jahreszeit zugeschrieben. Während Pus Haus im farbenfrohen Herbstlaub leuchtet, blühen in I-Ahs düsterem Winkel die ersten Frühlingsblumen. Dazu passend werden die vier Abenteuer ergänzt von zahlreichen großen und kleinen Illustrationen. Diese wurden den Original-Zeichnungen von Ernest H. Shepard nachempfunden. Und genauso wie beim Original sind diese mit viel Liebe zum Detail und farbenfroh gestaltet. Mein Eindruck: Alan Alexander Milne schrieb die Abenteuer von Winnie-der-Pu für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf für ihn die unbeschwerte und fantasievolle Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald. Seine Erzählungen haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren. In diesem Buch versammeln sich vier neue Abenteuer, jedes von einem anderen Autor verfasst. Behutsam erzählen sie die Geschichte weiter und bleiben doch dem ursprünglichen Kern treu. Pu dichtet wieder, es kommt zu Verwechslungen und falsch verstandenen Nachrichten und Aussagen. Auch die Protagonisten sind unverändert grundverschieden: Pu ist ruhig und gemütlich, ein unerschütterlicher Optimist, Ferkel ängstlich und vorsichtig, Tieger dagegen ist ungestüm und abenteuerlustig. I-Ah ist der Pessimist der Truppe und dauerhaft traurig, Eule weiß alles und Kaninchen weiß es noch besser ;-) Zwischen den Zeilen der warmherzig erzählten Abenteuer verstecken sich Weisheiten und Wahrheiten, so dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist. Freundschaft und Zusammenhalt, Mut und Furcht, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer und Hoffnung werden thematisiert. Ein wahrer Kinderbuchschatz und für Jung und Alt ein (Vor-)Lesevergnügen. Fazit: Die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären werden weitererzählt: Warmherzig, weise und berührend. Vervollständigt durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen, die den Original-Zeichnungen nachempfunden sind. ... Rezensiertes Buch "Pu der beste Bär der Welt" aus dem Jahr 2018

Vier neue Abenteuer: Liebevoll und warmherzig erzählt. Ergänzt durch viele farbenfrohe Illustrationen nahe am Original.

Fernweh_nach_Zamonien aus Zamonien am 05.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Pu, der Bär feiert seinen 90sten Geburtstag. Klar, dass alle seine Freunde dabei sein wollen: Ferkel, I-Ah, Tieger, Eule, Kaninchen, Känga und Klein-Ruh und selbstverständlich auch Christopher Robin. Gemeinsam erleben sie vier neue Abenteuer. Passend zu jeder Jahreszeit findet sich eine Geschichte: Im Frühling hat I-Ah Sorge, jemand könne seine geliebten Disteln fressen. Im Sommer sinniert Pu über eine Köstlichkeit vom Nil. Ferkel trifft im Herbst auf einen Drachen und im Winter gesellt sich ein Pinguin zu den Freunden. Abschließend kommen alle vier Autoren der Weitererzählung, der Illustrator sowie der Übersetzer kurz zu Wort. Zudem finden sich Steckbriefe über A. A. Milne und Ernest H. Shepard. Altersempfehlung: ab 4 Jahre Illustrationen: Den Vorsatz des Buches schmückt eine Karte des Hundertsechszig-Morgen-Walds. Jede der vier Ecken ist einer anderen Jahreszeit zugeschrieben. Während Pus Haus im farbenfrohen Herbstlaub leuchtet, blühen in I-Ahs düsterem Winkel die ersten Frühlingsblumen. Dazu passend werden die vier Abenteuer ergänzt von zahlreichen großen und kleinen Illustrationen. Diese wurden den Original-Zeichnungen von Ernest H. Shepard nachempfunden. Und genauso wie beim Original sind diese mit viel Liebe zum Detail und farbenfroh gestaltet. Mein Eindruck: Alan Alexander Milne schrieb die Abenteuer von Winnie-der-Pu für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf für ihn die unbeschwerte und fantasievolle Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald. Seine Erzählungen haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren. In diesem Buch versammeln sich vier neue Abenteuer, jedes von einem anderen Autor verfasst. Behutsam erzählen sie die Geschichte weiter und bleiben doch dem ursprünglichen Kern treu. Pu dichtet wieder, es kommt zu Verwechslungen und falsch verstandenen Nachrichten und Aussagen. Auch die Protagonisten sind unverändert grundverschieden: Pu ist ruhig und gemütlich, ein unerschütterlicher Optimist, Ferkel ängstlich und vorsichtig, Tieger dagegen ist ungestüm und abenteuerlustig. I-Ah ist der Pessimist der Truppe und dauerhaft traurig, Eule weiß alles und Kaninchen weiß es noch besser ;-) Zwischen den Zeilen der warmherzig erzählten Abenteuer verstecken sich Weisheiten und Wahrheiten, so dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist. Freundschaft und Zusammenhalt, Mut und Furcht, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer und Hoffnung werden thematisiert. Ein wahrer Kinderbuchschatz und für Jung und Alt ein (Vor-)Lesevergnügen. Fazit: Die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären werden weitererzählt: Warmherzig, weise und berührend. Vervollständigt durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen, die den Original-Zeichnungen nachempfunden sind. ... Rezensiertes Buch "Pu der beste Bär der Welt" aus dem Jahr 2018

So wunderschön! Bin total verliebt in dieses bezaubende Kinderbuch!

CorniHolmes am 05.04.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist nun tatsächlich schon über 90 Jahre her, dass „Pu der Bär“ erstmals auf Deutsch erschienen ist. Anlässlich des 90. Jubiläums haben vier der bekanntesten Kinderbuchautoren Englands vier neue Pu-Geschichten verfasst, die verteilt übers Jahr spielen. In meinen Augen haben die vier Autoren Paul Bright, Kate Saunders, Brian Sibley und Jeanne Willis und der Illustrator Mark Burgess einen grandiosen Job gemacht! Hut ab, wie fabelhaft es ihnen gelungen ist, den Charme des bekannten Kinderbuchklassikers beizubehalten. Ein großes Lob gebührt natürlich auch dem Übersetzer Henning Ahrens, dem es in meinen Augen erstklassig geglückt ist, an der unnachahmlichen Übersetzung Harry Rowohlts anzuknüpfen. Also ich bin total verliebt in diese wunderbare Weiterzählung von „Pu, der Bär“! Meine Begeisterung für das Buch war schon immens groß, als ich es das erste Mal aufschlug und mich diese umwerfende Karte vorne auf dem ersten Vorsatzblatt anlachte. Die Karte zeigt den Hundertsechzig-Morgen-Wald in allen vier Jahreszeiten und ist wirklich einfach nur ein Traum. Als ich mich schließlich endlich von der Karte losreißen konnte und mit dem Lesen begann, war es sofort um mich geschehen. Die erste Geschichte wurde von Jeanne Willis geschrieben und mir persönlich hat diese Erzählung am besten gefallen. Sie spielt im Frühling und handelt von I-Ah, der todunglücklich darüber ist, dass (mutmaßlich) ein anderer Esel sein Unwesen im Hundertsechzig-Morgen-Wald treibt. Ein Esel, der, wie I-Ah, eine große Leidenschaft für Disteln zu hegen scheint und kein Freund des Teilens ist. Ich fand diese Geschichte so, so süß und witzig! I-Ahs Charakter wurde unfassbar gut übernommen, ich liebe seine pessimistische und sarkastische Art! Die weiteren Charaktere besitzen aber natürlich ebenfalls ihren besonderen Zauber aus dem Original und dies in allen vier Geschichten. Ich liebe wirklich alle vier neuen Abenteuer, aber die Frühlingsgeschichte ist dann irgendwie doch mein persönlicher Favorit. Nach der Erzählung von Jeanne Willis folgt das Sommer-Abenteuer von Kate Saunders, in welchem sich Pu und Ferkel auf die Suche nach dem geheimnisvollen Mus machen. Christopher Robin hat Pu erzählt, dass es angeblich an jedem Fluss mindestens ein Mus gäbe. Hm, ob der liebe Pu da nicht vielleicht etwas falsch verstanden hat? Er war schließlich schon ziemlich müde, als Christopher Robin ihm am Abend aus einem Reiseführer über den Nil vorgelesen hat und dort von einem rätselhaften „Mus am Nil“ gesprochen wurde. Ja, ihr merkt vermutlich gerade: Auch in „Pu – Der beste Bär der Welt“ kommen wir in den Genuss dieser herrlichen Wortverwechslungen. So spielen diese zum Beispiel auch in der Herbst-Geschichte von Paul Bright eine große Rolle, in welcher es um mithütische Geschöpfe geht, die dinosauer sind...Hm, Moment, da kann doch etwas nicht stimmen. Hat Pu seinen Christopher Robin etwa schon wieder nicht richtig verstanden? ;) Ich habe das Buch quasi mit einem breiten Dauerlächeln auf den Lippen gelesen, weil mich alles so begeistern und verzaubern konnte. In den vier Geschichten wimmelt es einfach nur so vor originellen Ideen, herzerwärmender Momente und unglaublich lustiger Szenen. Der Fantasie sind in diesem Buch wahrlich keine Grenzen gesetzt. Auch das letzte Abenteuer, welches im Winter spielt und aus der Feder Brian Sibley stammt, enthält lauter herzliche Augenblicke und kreative Einfälle. In dieser Geschichte dürfen wir die Bekanntschaft eines Pinguins machen und wir werden einen tollen Ort zum „Schlitterfahr“ kennenlernen. Von den genauen Handlungen möchte ich euch dann gar nicht mehr groß was erzählen. Ich will ja schließlich nicht zu viel verraten. Ich kann euch aber versprechen: Ihr werdet aus dem Schmunzeln, Lächeln, Staunen, Mitfiebern und Träumen gar nicht mehr herausgekommen. Für Pu-Fans ist diese Weitererzählung in meinen Augen ein großes Muss! Für Pu-Liebhaber ist es einfach die reinste Freude, all die liebgewonnen Figuren aus A. A. Milnes zeitlosen Klassiker wiederzusehen und vier neue tolle Abenteuer mit ihnen zu erleben. Und wer Pu und seine Freunde noch nicht kennt, sie aber unbedingt noch kennenlernen möchte, kann dies prima mit diesem Gemeinschaftswerk tun. Zum Vorlesen eignet sich das Buch einfach nur perfekt. Die Erzählweise ist lebendig und kindgerecht, es gibt viele Dialoge und Reime und auf jeder Doppelseite befindet sich mindestens eine Zeichnung. Vom Verlag wird „Pu – Der beste Bär der Welt“ für Kinder ab 6 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung schließe ich mich an. Zuhörer ab diesem Alter sollten dem Geschehen im Text mühelos folgen können. Ich bin mir absolut sicher, dass diese Kinderbuchperle für die allerschönsten Vorlesestunden sorgen wird. Wovon ich euch nun endlos etwas vorschwärmen könnte, ist die famose Zeichenkunst von Mark Burgess. Anders als im Original, welches schwarz-weiß illustriert wurde, befinden sich in „Pu – Der beste Bär der Welt“ farbige Illustrationen und diese, Leute, sind so wunderschön! Mark Burgess hat meiner Ansicht nach etwas Wundervolles vollbracht. Wie es ihm gelungen ist im Stil von E. H. Shepard zu zeichnen, ist phänomenal. Die Bilder besitzen allesamt diesen zauberhaften alten Charme, den wir aus dem Original kennen, haben zugleich aber auch etwas Modernes an sich. Zu meiner riesengroßen Freude werden die vier Geschichten von vielen, wirklich vielen Zeichnungen begleitet. Sie harmonieren stets ausgezeichnet zum Geschehen im Text und schaffen eine märchenhafte, unbeschreiblich tolle pu-der-bär-mäßige Atmosphäre. Besonders klasse fand ich, dass die Bilder so schön abwechslungsreich sind. Da die Geschichten in allen vier Jahreszeiten spielen, dürfen wir den Hundertsechzig-Morgen-Wald in seiner gesamten Vielfalt wiedersehen oder neu entdecken. Fazit: Ein bezauberndes Kinderbuch voller Wärme, Witz und Fantasie! Inspiriert von A. A. Milne haben vier bekannte Kinderbuchautoren Englands in meinen Augen etwas zutiefst Beeindruckendes vollbracht! „Pu – Der beste Bär der Welt“ ist so ein richtiger Kinderbuchschatz, der mir ein unvergessliches Leseerlebnis beschert hat. Die vier neuen Abenteuer, die wir mit Pu und seinen Freunden im Hundertsechzig-Morgen-Wald erleben dürfen, sind einfach nur fantastisch und zum Träumen schön. Der honigliebende Pu, das ängstliche Ferkel, der immerzu Trübsal blasende I-Ah, die kluge Eule, der übermütige Tieger, Kaninchen, Känga, Klein-Ruh, Christopher Robin – allesamt haben sie in den vier neuen Geschichten ihren Auftritt und verzaubern uns mit ihren schrulligen und einzigartigen Eigenschaften. Ich bin total verliebt in die vier warmherzigen Erzählungen und die vielen traumhaften Illustrationen von Mark Burgess und vergebe nur zu gerne volle 5 von 5 verzückten Sternen!

So wunderschön! Bin total verliebt in dieses bezaubende Kinderbuch!

CorniHolmes am 05.04.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist nun tatsächlich schon über 90 Jahre her, dass „Pu der Bär“ erstmals auf Deutsch erschienen ist. Anlässlich des 90. Jubiläums haben vier der bekanntesten Kinderbuchautoren Englands vier neue Pu-Geschichten verfasst, die verteilt übers Jahr spielen. In meinen Augen haben die vier Autoren Paul Bright, Kate Saunders, Brian Sibley und Jeanne Willis und der Illustrator Mark Burgess einen grandiosen Job gemacht! Hut ab, wie fabelhaft es ihnen gelungen ist, den Charme des bekannten Kinderbuchklassikers beizubehalten. Ein großes Lob gebührt natürlich auch dem Übersetzer Henning Ahrens, dem es in meinen Augen erstklassig geglückt ist, an der unnachahmlichen Übersetzung Harry Rowohlts anzuknüpfen. Also ich bin total verliebt in diese wunderbare Weiterzählung von „Pu, der Bär“! Meine Begeisterung für das Buch war schon immens groß, als ich es das erste Mal aufschlug und mich diese umwerfende Karte vorne auf dem ersten Vorsatzblatt anlachte. Die Karte zeigt den Hundertsechzig-Morgen-Wald in allen vier Jahreszeiten und ist wirklich einfach nur ein Traum. Als ich mich schließlich endlich von der Karte losreißen konnte und mit dem Lesen begann, war es sofort um mich geschehen. Die erste Geschichte wurde von Jeanne Willis geschrieben und mir persönlich hat diese Erzählung am besten gefallen. Sie spielt im Frühling und handelt von I-Ah, der todunglücklich darüber ist, dass (mutmaßlich) ein anderer Esel sein Unwesen im Hundertsechzig-Morgen-Wald treibt. Ein Esel, der, wie I-Ah, eine große Leidenschaft für Disteln zu hegen scheint und kein Freund des Teilens ist. Ich fand diese Geschichte so, so süß und witzig! I-Ahs Charakter wurde unfassbar gut übernommen, ich liebe seine pessimistische und sarkastische Art! Die weiteren Charaktere besitzen aber natürlich ebenfalls ihren besonderen Zauber aus dem Original und dies in allen vier Geschichten. Ich liebe wirklich alle vier neuen Abenteuer, aber die Frühlingsgeschichte ist dann irgendwie doch mein persönlicher Favorit. Nach der Erzählung von Jeanne Willis folgt das Sommer-Abenteuer von Kate Saunders, in welchem sich Pu und Ferkel auf die Suche nach dem geheimnisvollen Mus machen. Christopher Robin hat Pu erzählt, dass es angeblich an jedem Fluss mindestens ein Mus gäbe. Hm, ob der liebe Pu da nicht vielleicht etwas falsch verstanden hat? Er war schließlich schon ziemlich müde, als Christopher Robin ihm am Abend aus einem Reiseführer über den Nil vorgelesen hat und dort von einem rätselhaften „Mus am Nil“ gesprochen wurde. Ja, ihr merkt vermutlich gerade: Auch in „Pu – Der beste Bär der Welt“ kommen wir in den Genuss dieser herrlichen Wortverwechslungen. So spielen diese zum Beispiel auch in der Herbst-Geschichte von Paul Bright eine große Rolle, in welcher es um mithütische Geschöpfe geht, die dinosauer sind...Hm, Moment, da kann doch etwas nicht stimmen. Hat Pu seinen Christopher Robin etwa schon wieder nicht richtig verstanden? ;) Ich habe das Buch quasi mit einem breiten Dauerlächeln auf den Lippen gelesen, weil mich alles so begeistern und verzaubern konnte. In den vier Geschichten wimmelt es einfach nur so vor originellen Ideen, herzerwärmender Momente und unglaublich lustiger Szenen. Der Fantasie sind in diesem Buch wahrlich keine Grenzen gesetzt. Auch das letzte Abenteuer, welches im Winter spielt und aus der Feder Brian Sibley stammt, enthält lauter herzliche Augenblicke und kreative Einfälle. In dieser Geschichte dürfen wir die Bekanntschaft eines Pinguins machen und wir werden einen tollen Ort zum „Schlitterfahr“ kennenlernen. Von den genauen Handlungen möchte ich euch dann gar nicht mehr groß was erzählen. Ich will ja schließlich nicht zu viel verraten. Ich kann euch aber versprechen: Ihr werdet aus dem Schmunzeln, Lächeln, Staunen, Mitfiebern und Träumen gar nicht mehr herausgekommen. Für Pu-Fans ist diese Weitererzählung in meinen Augen ein großes Muss! Für Pu-Liebhaber ist es einfach die reinste Freude, all die liebgewonnen Figuren aus A. A. Milnes zeitlosen Klassiker wiederzusehen und vier neue tolle Abenteuer mit ihnen zu erleben. Und wer Pu und seine Freunde noch nicht kennt, sie aber unbedingt noch kennenlernen möchte, kann dies prima mit diesem Gemeinschaftswerk tun. Zum Vorlesen eignet sich das Buch einfach nur perfekt. Die Erzählweise ist lebendig und kindgerecht, es gibt viele Dialoge und Reime und auf jeder Doppelseite befindet sich mindestens eine Zeichnung. Vom Verlag wird „Pu – Der beste Bär der Welt“ für Kinder ab 6 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung schließe ich mich an. Zuhörer ab diesem Alter sollten dem Geschehen im Text mühelos folgen können. Ich bin mir absolut sicher, dass diese Kinderbuchperle für die allerschönsten Vorlesestunden sorgen wird. Wovon ich euch nun endlos etwas vorschwärmen könnte, ist die famose Zeichenkunst von Mark Burgess. Anders als im Original, welches schwarz-weiß illustriert wurde, befinden sich in „Pu – Der beste Bär der Welt“ farbige Illustrationen und diese, Leute, sind so wunderschön! Mark Burgess hat meiner Ansicht nach etwas Wundervolles vollbracht. Wie es ihm gelungen ist im Stil von E. H. Shepard zu zeichnen, ist phänomenal. Die Bilder besitzen allesamt diesen zauberhaften alten Charme, den wir aus dem Original kennen, haben zugleich aber auch etwas Modernes an sich. Zu meiner riesengroßen Freude werden die vier Geschichten von vielen, wirklich vielen Zeichnungen begleitet. Sie harmonieren stets ausgezeichnet zum Geschehen im Text und schaffen eine märchenhafte, unbeschreiblich tolle pu-der-bär-mäßige Atmosphäre. Besonders klasse fand ich, dass die Bilder so schön abwechslungsreich sind. Da die Geschichten in allen vier Jahreszeiten spielen, dürfen wir den Hundertsechzig-Morgen-Wald in seiner gesamten Vielfalt wiedersehen oder neu entdecken. Fazit: Ein bezauberndes Kinderbuch voller Wärme, Witz und Fantasie! Inspiriert von A. A. Milne haben vier bekannte Kinderbuchautoren Englands in meinen Augen etwas zutiefst Beeindruckendes vollbracht! „Pu – Der beste Bär der Welt“ ist so ein richtiger Kinderbuchschatz, der mir ein unvergessliches Leseerlebnis beschert hat. Die vier neuen Abenteuer, die wir mit Pu und seinen Freunden im Hundertsechzig-Morgen-Wald erleben dürfen, sind einfach nur fantastisch und zum Träumen schön. Der honigliebende Pu, das ängstliche Ferkel, der immerzu Trübsal blasende I-Ah, die kluge Eule, der übermütige Tieger, Kaninchen, Känga, Klein-Ruh, Christopher Robin – allesamt haben sie in den vier neuen Geschichten ihren Auftritt und verzaubern uns mit ihren schrulligen und einzigartigen Eigenschaften. Ich bin total verliebt in die vier warmherzigen Erzählungen und die vielen traumhaften Illustrationen von Mark Burgess und vergebe nur zu gerne volle 5 von 5 verzückten Sternen!

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