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Hund & Mensch Das Geheimnis unserer Seelenverwandtschaft | Tierpsychologie | Ein Geschenk für Hunde-Fans

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31252

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Abbildungen

mit 19 Abbildungen

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,2 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31532-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31252

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Abbildungen

mit 19 Abbildungen

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,2 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31532-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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neues an Wissen über Mensch und Hund

Andreas Schmidt aus Wien am 05.09.2016

Bewertungsnummer: 969360

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun ist das versprochene (und langersehnte) Werk über Hund und Mensch erhältlich. Es umfaßt in der Einleitung kurzzusammengefaßtes über die dann folgenden Acht Kapitel. Die wunderbare Verständlichkeit ist wieder - wie gewohnt - gewährt und auch spannend zu lesen. Im Ersten Kapitel beschreibt der namhafte Verhaltensbiologe kurz den biographischen Zugang zum Thema Hund. Nun gibt es (endlich) Einblick in die „Ontogenese“ der eigenen Familienhunde (seit 1978) namens Rolfi, Basko, Briska und die (spätere Wolfs-Hilfs-Aufzieh/Erziehungsmutter der Wölfe) Bolita. Sie veränderten auch einiges im „Lernzustand“ des Wissenschafters! Um die Jahrtausendwende entstand ein größerer Neuzugang an Wissensstand gegenüber dem Hund als auch zu Wölfen. Die Wichtigkeit der immer stärker entstehenden tiergestützen Pädagogik und Psychotherapie wird anhand mehrer aktueller Studien angeführt (bspw. Herzerkrankungen, Psychischen Störungen, Bindungs- und Entwicklungsverbesserungen bei Kindern und Geriatrie). Es wird der Hund als sozialer Kumpan und soziales Beziehungstier immer stärker eingesetzt. Das zweite Kapitel beginnt mit der Beschreibung der akuten Problematik digitaler Beziehungen („social media“), drastischer Artensterben, Verstädterung, Landverminderungen, Heimatverluste, Armut, Krieg, Ängste, Flucht und enorme Stressfaktoren für die Menschen in heutiger Zeit – auch hier ist der Hund als „soziales Schmiermittel“ oder „Kumpantier“ als essentielles Beziehungslebewesen fast schon unverzichtbar. Das (umfangreiche) dritte Kapitel beschreibt die (bereits auch von mir selbst bei Erik Zimen aufgestellte These) der „sozialen Passung“ von Mensch – Wolf und Hund im Detail. Hierzu sind als „work in progress“ die Leser des Werkes eingeladen, gemeinsam in die (mittlerweile) vielen NEUESTEN Studien und Untersuchungen des Wolf Science Centers (WSC) einzutauchen und zu reflektieren. Immerwieder werden da „Unterschiede“ von Wolf und Hund anhand der vielen Ergebnisse herausgeschält und liefert sehr viel neue Daten sowie Erkenntnisse. (Diese tierischen Mitarbeiter als „Forschungskumpane“ sind gleichartig aufgezogene menschensozialisierte Mischlingshunde und Timberwölfe). Im Vierten Kapitel diskutiert der Autor u.A. die Biophilie- und Neotänie-Hypothesen – ein „Bedürfnis des Menschen an sozialen Beziehungen von Mensch zu Hund (und Wolf). Ebenso ist hier vergleichende Hirnbiologie und Persönlichkeitstheorien angeführt (letztere werden seit WSC Gründung von allen Tieren aufgezeichnet). Das Fünfte Kapitel befaßt sich mit dem (biogeographischen) Zusammentreffen in der Menschheitsgeschichte sowie plausible Erklärungsansätze für die „Spiritualitäts-Beziehung“ oder „Mythologisierungen“ zum Wolf. Das Sechste Kapitel widmet sich dem Prozess des Hundewerdens, Domestikationsschritten als Ursprungs- oder Herkunftstheorie, Genetik, Hybridisierung und Rassenzüchtung. Das Siebente Kapitel beschreibt aufgrund dieses vielen neuen Wissens beziehungsweise Theorien neue Anssätze zur Erziehung oder „Haltung“ gegenüber einer sinnvollen heutigen Hund-Mensch-Gemeinschaft (3 Empfehlungspunkte!). Das Achte und letzte Kapitel skizziert die Gegenwartssituation von Vermenschlichung, Krankenversicherung, technisierungsbedingte (menschliche) Defizite – wodurch bei mehr partnerschaftlichem Zusammenleben mit dem sozialen Kumpantier Hund ein Überleben des Menschen (auch der Kinder) wohl besser gelingen könne...

neues an Wissen über Mensch und Hund

Andreas Schmidt aus Wien am 05.09.2016
Bewertungsnummer: 969360
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun ist das versprochene (und langersehnte) Werk über Hund und Mensch erhältlich. Es umfaßt in der Einleitung kurzzusammengefaßtes über die dann folgenden Acht Kapitel. Die wunderbare Verständlichkeit ist wieder - wie gewohnt - gewährt und auch spannend zu lesen. Im Ersten Kapitel beschreibt der namhafte Verhaltensbiologe kurz den biographischen Zugang zum Thema Hund. Nun gibt es (endlich) Einblick in die „Ontogenese“ der eigenen Familienhunde (seit 1978) namens Rolfi, Basko, Briska und die (spätere Wolfs-Hilfs-Aufzieh/Erziehungsmutter der Wölfe) Bolita. Sie veränderten auch einiges im „Lernzustand“ des Wissenschafters! Um die Jahrtausendwende entstand ein größerer Neuzugang an Wissensstand gegenüber dem Hund als auch zu Wölfen. Die Wichtigkeit der immer stärker entstehenden tiergestützen Pädagogik und Psychotherapie wird anhand mehrer aktueller Studien angeführt (bspw. Herzerkrankungen, Psychischen Störungen, Bindungs- und Entwicklungsverbesserungen bei Kindern und Geriatrie). Es wird der Hund als sozialer Kumpan und soziales Beziehungstier immer stärker eingesetzt. Das zweite Kapitel beginnt mit der Beschreibung der akuten Problematik digitaler Beziehungen („social media“), drastischer Artensterben, Verstädterung, Landverminderungen, Heimatverluste, Armut, Krieg, Ängste, Flucht und enorme Stressfaktoren für die Menschen in heutiger Zeit – auch hier ist der Hund als „soziales Schmiermittel“ oder „Kumpantier“ als essentielles Beziehungslebewesen fast schon unverzichtbar. Das (umfangreiche) dritte Kapitel beschreibt die (bereits auch von mir selbst bei Erik Zimen aufgestellte These) der „sozialen Passung“ von Mensch – Wolf und Hund im Detail. Hierzu sind als „work in progress“ die Leser des Werkes eingeladen, gemeinsam in die (mittlerweile) vielen NEUESTEN Studien und Untersuchungen des Wolf Science Centers (WSC) einzutauchen und zu reflektieren. Immerwieder werden da „Unterschiede“ von Wolf und Hund anhand der vielen Ergebnisse herausgeschält und liefert sehr viel neue Daten sowie Erkenntnisse. (Diese tierischen Mitarbeiter als „Forschungskumpane“ sind gleichartig aufgezogene menschensozialisierte Mischlingshunde und Timberwölfe). Im Vierten Kapitel diskutiert der Autor u.A. die Biophilie- und Neotänie-Hypothesen – ein „Bedürfnis des Menschen an sozialen Beziehungen von Mensch zu Hund (und Wolf). Ebenso ist hier vergleichende Hirnbiologie und Persönlichkeitstheorien angeführt (letztere werden seit WSC Gründung von allen Tieren aufgezeichnet). Das Fünfte Kapitel befaßt sich mit dem (biogeographischen) Zusammentreffen in der Menschheitsgeschichte sowie plausible Erklärungsansätze für die „Spiritualitäts-Beziehung“ oder „Mythologisierungen“ zum Wolf. Das Sechste Kapitel widmet sich dem Prozess des Hundewerdens, Domestikationsschritten als Ursprungs- oder Herkunftstheorie, Genetik, Hybridisierung und Rassenzüchtung. Das Siebente Kapitel beschreibt aufgrund dieses vielen neuen Wissens beziehungsweise Theorien neue Anssätze zur Erziehung oder „Haltung“ gegenüber einer sinnvollen heutigen Hund-Mensch-Gemeinschaft (3 Empfehlungspunkte!). Das Achte und letzte Kapitel skizziert die Gegenwartssituation von Vermenschlichung, Krankenversicherung, technisierungsbedingte (menschliche) Defizite – wodurch bei mehr partnerschaftlichem Zusammenleben mit dem sozialen Kumpantier Hund ein Überleben des Menschen (auch der Kinder) wohl besser gelingen könne...

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von Kurt Univ.prof. Kotrschal

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