Produktbild: Der Sommer, in dem Einstein verschwand

Der Sommer, in dem Einstein verschwand Historischer Kriminalroman | Albert Einstein gerät ins Visier rechter Kreise

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

371 (Printausgabe)

Dateigröße

2551 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Regine Elsässer

Sprache

Deutsch

EAN

9783458765776

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

371 (Printausgabe)

Dateigröße

2551 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Regine Elsässer

Sprache

Deutsch

EAN

9783458765776

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin Marie Hermanson ist fast schon wie eine alte Freundin für mich. Ihre Bücher sind unaufdringlich, entwickeln aber immer ihren eigenen Reiz. Auch mit ihrem neuen Roman weiß sie zu überzeugen. Unterhaltsam und wissenswert gleichzeitig - Marie Hermanson lese ich immer gerne!

  • Bewertung

    5/5

    03.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vart tog han vägen ⁉

    Erzählt wird die Geschichte rückblickend von dem inzwischen 92 Jahre alten Otto, dem damals 13-jährigen Jungen mit dem Esel, der sich nun im Jahr 2002 an die Jubiläumsausstellung zurückerinnert. Während sich Otto im ersten Kapitel in aller Stille zurückerinnert, klappern und hämmern im zweiten Kapitel bereits die Maschinen und katapultieren den Leser von Jetzt auf Gleich, ohne Vorwarnung, ins Jahr 1923. Die einzelnen Kapitel sind mit Namen und Datum versehen, das erleichtert die Orientierung und das Lesen fühlt sich dadurch tatsächlich wie eine Zeitreise an. Wie die Autorin das hinbekommen hat, ist mir ein Rätsel. Gleich zu Beginn kam ich mir vor wie in einem lauten Film. Aber in einem schönen lauten Film. Mich störte weder die Lautstärke noch die Geräusche, denn alle Menschen wirkten euphorisch und ich konnte die Aufbruchsstimmung regelrecht spüren. Um sein Nobelpreisgeld zu erhalten, soll Einstein in Göteborg während der Jubiläumsfeier eine Rede halten. Er lässt sich nicht lange bitten, darum reist er im Sommer 1923 mit dem Zug nach Göteborg. Doch er ahnt, dass ihn jemand verfolgt und ihm etwas Böses antun will. Ein unbekannter Mann will ihn dann tatsächlich aus dem Waggon werfen. Er steigt irgendwo in der Einöde Schwedens aus und trifft dort den jungen Otto, der einen Esel mit sich führt. Die beiden kommen ins Gespräch. Der junge Otto bringt Einstein in die Stadt, wo er schon erwartet wird. Währenddessen lauert bereits der jüdische Ganove Paul Weyland in Göteborg auf Einstein. Er möchte den jungen Wissenschaftler lieber tot als lebendig sehen. Die junge Journalistin Ellen und der Kommissar Nils Gunnarsson kommen dem Gauner auf die Spur. Aber können die beiden verhindern, dass er Einstein töten wird? Mit diesem Roman ist der schwedischen Autorin Marie Hermanson ein wahrhaft stimmungsvolles Abenteuer sowie ein spannender Ausflug in das Göteborg der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts gelungen. Im Nachhinein finde ich auch das Cover passend. Mir ist ganz warm ums Herz geworden. Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen.

  • mara20

    5/5

    15.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Temporeich in historisch-luftiger Atmosphäre

    Die Journalistin Ellen und der Polizist Nils geben eine sehr gelungene Figurenkonstellation für diesen temporeichen Roman! Es ist die Zeit der zwanziger Jahre in Göteborg während des Sommers der Jubiläumsausstellung. Eigens dafür wurde die Zeitung "Krone und Löwe" erschaffen, für die Ellen als Volontärin schreibt. Zahlreiche Persönlichkeiten werden eingeladen und auch Albert Einstein soll dort Gast sein um eine Rede für seinen Nobelpreis zu halten. Doch dieser hat nicht nur Freunde und Bewunderer und verschwindet spurlos. Was hat nur der Mann mit der Melone auf dem Kopf, der überall auftaucht, zu bedeuten? Schon bald kommt es zu einer spannungsgeladenen Verfolgungsjagd! Dieser historische Roman ist bestens recherchiert und zugleich witzig und unterhaltsam. Er kommt mit all den neuen Erfindungen, Künstlern, Berühmtheiten und Attraktionen und den vielfältigen Gerüchen und Geräuschen wie eine schwedische Sommerfrische daher. Wissenswerte Informationen über Einstein hinsichtlich seiner Arbeit werden häppchenweise geliefert. Auch gibt es Details zu seinem Liebesleben, welches ihn inmitten seiner ersten Frau, der zweiten Frau Elsa und seiner Geliebten Betty in der fiktionalen Handlung unzufrieden lässt und er sich so manches Mal in Wunschfantasien verliert. Zeitgeschichtlich befindet sich alles im Aufbruch, was sich in den technischen Erfindungen und der Veränderung in der Gesellschaft zeigt. Von Gaunern und Halunken, die alles zu ihrem Vorteil nutzen wollen, ist die Rede. Wie weit sie wirklich zu gehen bereit sind, bleibt lange offen. Der Polizist Nils bietet mit seiner Gewissenhaftigkeit und Ehrlichkeit ein solides Gegenstück dazu. Dann ist da noch der Junge Otto mit seinem Esel Bella, welche die eigentliche Berühmtheit des Ausstellungssommers ist und eine Schlüsselrolle in diesem Roman spielt. Besonders gefällt mir Ella, die teilweise die moderne neue Frau darstellt und mit ihrem lauten Lachen besonders sympathisch wirkt. Sie behauptet sich ziemlich gut in der damaligen nicht immer leichten Arbeitswelt und bleibt trotz aller Widrigkeiten unbeschwert und fröhlich. Gefühlsmäßig wird bei der sich vorsichtig anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Ellen und Nils nicht zu sehr in die Tiefe gegangen, sodass Tempo und Leichtigkeit der Handlung fortgesetzt werden. Es geht in der Thematik natürlich auch um Zahlen (Besucherzahlen, Teilnehmerzahlen usw.), sowie um Licht und Zeit. So erhielt ich einen kleinen Einblick in die berühmte Relativitätstheorie Einsteins und habe sie, wenn schon nicht verstanden, wenigstens eine Ahnung davon...

  • Bewertung

    aus Urspringen

    5/5

    07.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Jubiläumsausstellung und alles steht Kopf

    Vier Erzählstränge, vier Geschichten von vier Personen, die mit der Zeit sich irgendwann begegnen und somit die Geschichte beeinflussen, ob sie es wollen oder nicht. Zum einen der berühmte Albert Einstein, der schon in den zwanziger Jahren unter Antisemitismus leidet. Dann noch Otto, der Junge der mit dem Esel Bella zur großen Ausstellung darf. Dann noch die liebenswürdige Ellen, die ihren ersten Job bei der Zeitung, die eigens für die große Jubiläumsausstellung Göteborgs ergattert. Dann noch Nils, der sympathische Polizist. Göteborg steht Kopf, als Einstein nicht zum geplanten Vortrag erscheint. Auch nicht mit dem nächsten Zug. Diese vier Personen machen diese wunderschöne Geschichte aus. Es liest sich sehr schön, von Langeweile keine Spur. Zum Schluss kann man noch nachlesen, was davon der Wirklichkeit entsprach und was sich die Autorin ausgedacht hatte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

  • kleinschorschi

    aus Schlitz

    5/5

    05.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsteins Abenteuerreise nach Göteborg

    Um sein Nobelpreisgeld zu erhalten, soll Einstein in Göteborg während der Jubiläumsfeier eine Nobelpreisrede halten. Gesagt - getan. Einstein begibt sich im Sommer 1923 auf die Reise mit dem Zug nach Göteborg. Jedoch hat er ein mulmiges Gefühl, dass er verfolgt wird. Plötzlich will ihn ein Unbekannter aus dem Zug werfen. Er steigt mehr oder weniger in der Pampa aus und trifft dort den Eseljungen Otto, der mit seinem Esel Bella eigentlich Kinder auf dem Fest rumführen soll. Jedoch hat sich Bella verletzt und die zwei nehmen sich eine kleine Genesungspause und fahren zurück aufs Land. Einstein erzählt dem Jungen, dass er nach Göteborg muss und Otto meint, dass am nächsten Morgen ein Zug dorthin fahren würde. Jedoch erklärt Einstein ihm, dass er nicht mit dem Zug fahren möchte, und erzählt ihm von dem Vorfall. So kann er mit dem Jungen und dem Esel zusammen nach Göteborg fahren. Währenddessen treibt sich ein gewisser Paul Weyland in Göteborg, der Einsteins gerne tot sehen möchte. Er taucht unter falschen Namen in Hotels ab, prellt die Zeche. Ihm auf die Spur kommen die freie Journalisten Ellen Grönblad und der Kommissar Nils Gunnarsson. Können sie verhindern, dass er Albert Einstein töten kann? Und warum verschwand Einstein so plötzlich? Kann er denn auch seine Nobelpreisrede halten? Fazit/Meinung: Erzählt wird das Buch von Otto, dem Eseljungen, der sich im Jahr 2002 an die Jubiläumsausstellung zurückerinnert. Jedes Kapitel hat einen Namen und ein Datum als Überschrift, so weiß man gleich, wer jetzt gerade die Hauptrolle im Kapitel spielt, bzw. um wen es geht. Finde ich persönlich sehr gut gelöst. So sind die Kapitel sehr übersichtlich, auch von der Länge her sind sie genau richtig. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben, man kann es sehr gut lesen. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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