Produktbild: Harte Jahre

Harte Jahre Nobelpreis für Literatur 2010

3

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

2519 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tiempos recios

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764763

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

2519 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tiempos recios

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764763

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Guatemala in den Augen von Vargas Llosa

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 21.01.2023

Bewertungsnummer: 1863931

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist immer ein Genuss, Vargas Llosa zu lesen. Dieses Mal geht es hoch politisch zu und her; es ist eine Art historische Rekonstruktion der Geschichte Guatemalas zur Zeit der Revolution und Konterrevolution und der Generäle usw. Ob der Autor in seiner Geschichtsaufarbeitung in allen Teilen den Nagel auf den Kopf trifft, mag dahin gestellt sein. Interessant sind die Enthüllungen zur Rolle der USA und auch der Wirtschaft (United Fruits), die die sehr schräge Haltung der Vereinigten Staaten in Lateinamerika gut dokumentieren. Das Buch liest sich süffig, wie ein spannender Krimi, guter Schreibstil, Vargas Llosa beherrscht die südamerikanische Erzählkunst, die manchmal zum Romantischen und gar Surrealistischen neigt. Wirklich sehr lesenswert.

Guatemala in den Augen von Vargas Llosa

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 21.01.2023
Bewertungsnummer: 1863931
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist immer ein Genuss, Vargas Llosa zu lesen. Dieses Mal geht es hoch politisch zu und her; es ist eine Art historische Rekonstruktion der Geschichte Guatemalas zur Zeit der Revolution und Konterrevolution und der Generäle usw. Ob der Autor in seiner Geschichtsaufarbeitung in allen Teilen den Nagel auf den Kopf trifft, mag dahin gestellt sein. Interessant sind die Enthüllungen zur Rolle der USA und auch der Wirtschaft (United Fruits), die die sehr schräge Haltung der Vereinigten Staaten in Lateinamerika gut dokumentieren. Das Buch liest sich süffig, wie ein spannender Krimi, guter Schreibstil, Vargas Llosa beherrscht die südamerikanische Erzählkunst, die manchmal zum Romantischen und gar Surrealistischen neigt. Wirklich sehr lesenswert.

Die ereignisreiche Geschichte Guatemalas

Sandra Falke aus Berlin am 04.08.2021

Bewertungsnummer: 1544790

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Llosas Verständnis für universale Menschlichkeit in prekären Situationen, inmitten von internationalen Konflikten, vor der Empfängnisrede eines Staatsoberhauptes oder im Angesicht des Todes ist jedoch auch in einer Handlung ohne Ariadnefaden unübertroffen. Im vielschichtigen, oft unübersichtlichen Wechsel an Perspektiven, im Wirrwarr dreiteiliger Namen, Amtsbezeichnungen und strukturellen Änderungen in der guatemaltekischen Politik bringt Llosa die Gedanken des Einzelnen emphatisch zur Geltung. Wer sich für die ereignisreiche Geschichte Guatemalas und sachliche, komplexe Hintergründe brutaler politischer Intrigen interessiert, den erwartet hier ein bereicherndes, fortgeschrittenes Leseerlebnis. Rezensionen zu Neuerscheinungen und Klassikern der Weltliteratur findest Du wöchentlich auf sandrafalke.com, ein Abo lohnt sich!

Die ereignisreiche Geschichte Guatemalas

Sandra Falke aus Berlin am 04.08.2021
Bewertungsnummer: 1544790
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Llosas Verständnis für universale Menschlichkeit in prekären Situationen, inmitten von internationalen Konflikten, vor der Empfängnisrede eines Staatsoberhauptes oder im Angesicht des Todes ist jedoch auch in einer Handlung ohne Ariadnefaden unübertroffen. Im vielschichtigen, oft unübersichtlichen Wechsel an Perspektiven, im Wirrwarr dreiteiliger Namen, Amtsbezeichnungen und strukturellen Änderungen in der guatemaltekischen Politik bringt Llosa die Gedanken des Einzelnen emphatisch zur Geltung. Wer sich für die ereignisreiche Geschichte Guatemalas und sachliche, komplexe Hintergründe brutaler politischer Intrigen interessiert, den erwartet hier ein bereicherndes, fortgeschrittenes Leseerlebnis. Rezensionen zu Neuerscheinungen und Klassikern der Weltliteratur findest Du wöchentlich auf sandrafalke.com, ein Abo lohnt sich!

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Harte Jahre

von Mario Vargas Llosa

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Ein scharfsinniger Roman, der mehr Wahrheit als Fiktion birgt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das neue Buch des Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa handelt von der bewegenden politischen Geschichte Guatemalas, zwischen den ersten freien Wahlen 1945 bis zum Sturz des autoritären Regierungssystems 1965. Macht, Intrigen, Militärdiktatur und Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft: All das hatte nicht nur große Auswirkungen auf die Entwicklung Guatemalas, sondern auf ganz Mittelamerika. Und welche Rolle spielten dabei die USA? Was zu Anfang des Buches wie sperrige Lektüre wirkt, entwickelt sich zu einer sehr spannenden Geschichte. Grandios!
  • Danijela Turkijevic-Zauner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein scharfsinniger Roman, der mehr Wahrheit als Fiktion birgt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das neue Buch des Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa handelt von der bewegenden politischen Geschichte Guatemalas, zwischen den ersten freien Wahlen 1945 bis zum Sturz des autoritären Regierungssystems 1965. Macht, Intrigen, Militärdiktatur und Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft: All das hatte nicht nur große Auswirkungen auf die Entwicklung Guatemalas, sondern auf ganz Mittelamerika. Und welche Rolle spielten dabei die USA? Was zu Anfang des Buches wie sperrige Lektüre wirkt, entwickelt sich zu einer sehr spannenden Geschichte. Grandios!

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Philipp Hagen

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

„Wir sind eine Diktatur, und wir machen, was wir wollen.“ Guatemalas Erziehungsminister

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Essen Sie gerne Bananen? Ja? Nein! Aber egal lassen sie mich ihnen eine Geschichte erzählen über die Banane und wie dieses „gelbe Gold“ in den 1950 Jahren den Staat Guatemala in die Knie zwang. Dieses „gelbe Gold“ war in den Händen einer großen Firma der UNITED FRUIT COMPANY und diese Firma hatte Angst das der kommende Präsident, ein liberaler, ein demokratischer Präsident werden könnte. Und diese UFC verbündete sich mit einflussreichen Männern in Amerika denn was diese UFC am wenigsten brauchen konnte wäre ein demokratischer Präsident der Pläne für Gewerkschaften, für neue Arbeitsrechte und eine neue Agrarpolitik einführen wollte. Das wollte die UFC auf keinen Fall, war man doch Eigentümer der einzigen Bahnverbindung zwischen Ostküste und Westküste und auch des einzigen Tiefsee Hafens wo das „gelbe Gold“ seinen Siegeszug in die Welt antrat. Also verbreitet die UFC mithilfe der CIA und einer geschickten Werbung in Washington, DC, das Guatemala am Scheideweg steht und sich in Lateinamerika zu einem Satellitenstaat der UDSSR machen könnte. Schon wurden Pläne gemacht diesen Staat das Fürchten zu lehren. Mit Hilfe anderer Diktatorischer Staaten und Freunden der Amerikanischen Regierung wurden diese Pläne rasch in die Tat umgesetzt. Am Ende steht eine Region die bis in die heutige Zeit mit diesen vor mehr als 60 Jahren getroffen Entscheidungen leben muss. Mario Vargas Llosa legt Zeugnis ab von einer politischen Zeit die längst in Vergessenheit geraten ist aber noch heute spürbar an den Grundfesten der Zivilisation rüttelt.
  • Philipp Hagen
  • Buchhändler/-in

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5/5

„Wir sind eine Diktatur, und wir machen, was wir wollen.“ Guatemalas Erziehungsminister

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Essen Sie gerne Bananen? Ja? Nein! Aber egal lassen sie mich ihnen eine Geschichte erzählen über die Banane und wie dieses „gelbe Gold“ in den 1950 Jahren den Staat Guatemala in die Knie zwang. Dieses „gelbe Gold“ war in den Händen einer großen Firma der UNITED FRUIT COMPANY und diese Firma hatte Angst das der kommende Präsident, ein liberaler, ein demokratischer Präsident werden könnte. Und diese UFC verbündete sich mit einflussreichen Männern in Amerika denn was diese UFC am wenigsten brauchen konnte wäre ein demokratischer Präsident der Pläne für Gewerkschaften, für neue Arbeitsrechte und eine neue Agrarpolitik einführen wollte. Das wollte die UFC auf keinen Fall, war man doch Eigentümer der einzigen Bahnverbindung zwischen Ostküste und Westküste und auch des einzigen Tiefsee Hafens wo das „gelbe Gold“ seinen Siegeszug in die Welt antrat. Also verbreitet die UFC mithilfe der CIA und einer geschickten Werbung in Washington, DC, das Guatemala am Scheideweg steht und sich in Lateinamerika zu einem Satellitenstaat der UDSSR machen könnte. Schon wurden Pläne gemacht diesen Staat das Fürchten zu lehren. Mit Hilfe anderer Diktatorischer Staaten und Freunden der Amerikanischen Regierung wurden diese Pläne rasch in die Tat umgesetzt. Am Ende steht eine Region die bis in die heutige Zeit mit diesen vor mehr als 60 Jahren getroffen Entscheidungen leben muss. Mario Vargas Llosa legt Zeugnis ab von einer politischen Zeit die längst in Vergessenheit geraten ist aber noch heute spürbar an den Grundfesten der Zivilisation rüttelt.

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Harte Jahre

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