Produktbild: Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste Ausgezeichnet mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,1/12,1/2 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47078-7

Beschreibung

Rezension

»Judith Schalanskys fabelhaftes Verzeichnis einiger Verluste kann aus dem Vollen schöpfen.« ("Frankfurter Rundschau")
»Wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln, das hat die Schriftstellerin Judith Schalansky in ihrem poetischen Verzeichnis einiger Verluste in eine gedanklich profunde und vergnüglich zu lesende Form gebracht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Das wundersamste Buch des Jahres: Die Autorin und Buchgestalterin zaubert aus Verschwundenem große Literatur.« ("DIE ZEIT")
»Eine literarische Sensation.« ("stern")
»Diese aus vielfältigen Materialien aufwendig recherchierten und mit viel Überlegungen literarisierten Texte müssen nicht immer zu massiven Bewusstseinserweiterungen führen. Ihre Anziehungskraft besteht darin, Trauer als einen uns zugehörigen und letztlich unabschließbaren Vorgang auszuweisen. Es sind Erzählungen, die wir dringend benötigen, Erzählungen der Demut.« ("Der Tagesspiegel")
»Der – wie alles von Schalansky – kongenial gestaltete Band wirkt fast wie ein Musterbuch der Erzählkunst. Aus dem Gegenstand ist die Form der Erkundung nicht abzuleiten, sondern jedes Mal selbst eine Entdeckung.« ("DIE WELT")
»Ihre prachtvolle Fabulierkunst bewahrt, was wir längst vergessen glaubten oder noch gar nicht wussten. In schnelllebigen Zeiten wie den unsrigen kommt ihr Werk einem allen Wellengängen erhabenen Leuchtturm gleich, dessen Licht auf alles fällt, was wir als allzu leichthin gegeben wahrnehmen.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Soeben ist Verzeichnis einiger Verluste erschienen, bei Suhrkamp, und sowohl der grandiose Titel wie auch der schwarz-silbrige Buchumschlag erzählen in diesem typisch Schalansky-artigen Understatement von ihrem Thema, Menschen, Tiere, Kulturen, Erfindungen, was alles so verschwindet!« ("ZEITmagazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,1/12,1/2 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47078-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Lieblingsbuch 2018

Bewertung am 17.06.2022

Bewertungsnummer: 1731478

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem großartigen Verzeichnis einiger Verluste erzählt Judith Schalansky von einem untergegangenen, paradiesischen Atoll, von der Einsamkeit einer Hollywood-Ikone, von zerstörten Gebäuden und Enzyklopädien, vom Verschwinden eines Mondkartenzeichners und einer ganzen Weltreligion, von nicht mehr auffindbaren Einhörnern, Tigern und Liebesliedern. Ein poetischer Erzählband in zwölf Akten, der nicht fabulierender, präziser und philosophischer daherkommen könnte. Der Verlust als Beginn einer Geschichte, das Verschollene als Ausgangspunkt der Fantasie. Und zu jeder Zeit entsteht an jedem Ort etwas Neues, das früher oder später wieder verschwinden wird. Die schwarz auf schwarz ins Buch gedruckten Illustrationen, die sich nur bei rechtem Lichteinfall zu erkennen geben, und die fein durchbrochene Covergestaltung machen diesen Erzählband auch visuell zu einem Kunstwerk. Die versammelten literarischen Erkundungsreisen zu den überschriebenen Stellen unserer Landkarten, zu verschollenen Kunstschätzen und verschwundenen Arten lassen jeden Verlust gegenwärtiger erscheinen als alles Anwesende. So beschwören sie auf fabelhafte Weise die tröstende Kraft der erinnernden Erzählung. Für mich die schönste Lektüre des Jahres.

Lieblingsbuch 2018

Bewertung am 17.06.2022
Bewertungsnummer: 1731478
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem großartigen Verzeichnis einiger Verluste erzählt Judith Schalansky von einem untergegangenen, paradiesischen Atoll, von der Einsamkeit einer Hollywood-Ikone, von zerstörten Gebäuden und Enzyklopädien, vom Verschwinden eines Mondkartenzeichners und einer ganzen Weltreligion, von nicht mehr auffindbaren Einhörnern, Tigern und Liebesliedern. Ein poetischer Erzählband in zwölf Akten, der nicht fabulierender, präziser und philosophischer daherkommen könnte. Der Verlust als Beginn einer Geschichte, das Verschollene als Ausgangspunkt der Fantasie. Und zu jeder Zeit entsteht an jedem Ort etwas Neues, das früher oder später wieder verschwinden wird. Die schwarz auf schwarz ins Buch gedruckten Illustrationen, die sich nur bei rechtem Lichteinfall zu erkennen geben, und die fein durchbrochene Covergestaltung machen diesen Erzählband auch visuell zu einem Kunstwerk. Die versammelten literarischen Erkundungsreisen zu den überschriebenen Stellen unserer Landkarten, zu verschollenen Kunstschätzen und verschwundenen Arten lassen jeden Verlust gegenwärtiger erscheinen als alles Anwesende. So beschwören sie auf fabelhafte Weise die tröstende Kraft der erinnernden Erzählung. Für mich die schönste Lektüre des Jahres.

Symmetrie, Kunst, Sachbuch…

Juti aus HD am 23.04.2019

Bewertungsnummer: 2729898

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Symmetrie, Kunst, Sachbuch und Kurzgeschichten 5 Sterne für die Idee, 5 Sterne für die Vorbemerkung, 5 Sterne für die schwarz auf schwarz gedruckten Bilder vor jedem Kapitel, 5 Sterne für die sachliche Beschreibung der Verluste. Doch leider konnten die zugehörigen Kurzgeschichten mich nur selten überzeugen. Das Vorwort über den Tod, der Bericht von der Nachbarinsel der versunkenen Insel und der des Kaspischen Tigers in Rom war ja noch durchaus interessant. Danach wurde es mir aber zu abgefahren und erst Sapphos Liebeslieder konnten mich wieder überzeugen. Jede Geschichte ist ein Überraschungsei, mal gut, mal schlechter. Schalansky scheint bekannt für ihre Naturbeschreibung zu sein, die Beschreibung des Flüsschen Ryck im Hafen von Greifswald fesselte mich aber nicht. Wirklich spannend fand ich nur den Schweizer Künstler Armand Schulthess in „Enzyklopädie im Wald“, dessen Erben ihn für verrückt hielten und fast alles von ihm entsorgten. Manchmal glaube ich, dass ein Sachbuch mich glücklicher gemacht hätte. Da die Erzählungen nur 2 bis 3 Sterne verdient haben, gebe ich als Gesamtnote 4 Sterne.

Symmetrie, Kunst, Sachbuch…

Juti aus HD am 23.04.2019
Bewertungsnummer: 2729898
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Symmetrie, Kunst, Sachbuch und Kurzgeschichten 5 Sterne für die Idee, 5 Sterne für die Vorbemerkung, 5 Sterne für die schwarz auf schwarz gedruckten Bilder vor jedem Kapitel, 5 Sterne für die sachliche Beschreibung der Verluste. Doch leider konnten die zugehörigen Kurzgeschichten mich nur selten überzeugen. Das Vorwort über den Tod, der Bericht von der Nachbarinsel der versunkenen Insel und der des Kaspischen Tigers in Rom war ja noch durchaus interessant. Danach wurde es mir aber zu abgefahren und erst Sapphos Liebeslieder konnten mich wieder überzeugen. Jede Geschichte ist ein Überraschungsei, mal gut, mal schlechter. Schalansky scheint bekannt für ihre Naturbeschreibung zu sein, die Beschreibung des Flüsschen Ryck im Hafen von Greifswald fesselte mich aber nicht. Wirklich spannend fand ich nur den Schweizer Künstler Armand Schulthess in „Enzyklopädie im Wald“, dessen Erben ihn für verrückt hielten und fast alles von ihm entsorgten. Manchmal glaube ich, dass ein Sachbuch mich glücklicher gemacht hätte. Da die Erzählungen nur 2 bis 3 Sterne verdient haben, gebe ich als Gesamtnote 4 Sterne.

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Verzeichnis einiger Verluste

von Judith Schalansky

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Meinung aus der Buchhandlung

Anne K.

Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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5/5

Für BücherliebhaberInnen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Judith Schalansky hat ein außergewöhnliches Buch geschaffen. Sie benennt Dinge/ Lebewesen, welche unwiederbringlich von der Erdoberfläche verschwunden sind, darunter zerstörte Gebäude, eine ausgestorbene Tierart oder ein versunkenes Riff. Um diese entwickelt sie eine fiktive Geschichte und findet dabei für jede Erzählung einen ganz eigenen Ton. Durch die Schlichtheit der Optik und Besonderheit der Haptik steht diese Publikation für sich. Ein Buch, welches man nur zu gern sein Eigen nennt. Wenn ich könnte, würde ich noch viel mehr Sterne vergeben!
  • Anne K.
  • Buchhändler/-in

5/5

Für BücherliebhaberInnen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Judith Schalansky hat ein außergewöhnliches Buch geschaffen. Sie benennt Dinge/ Lebewesen, welche unwiederbringlich von der Erdoberfläche verschwunden sind, darunter zerstörte Gebäude, eine ausgestorbene Tierart oder ein versunkenes Riff. Um diese entwickelt sie eine fiktive Geschichte und findet dabei für jede Erzählung einen ganz eigenen Ton. Durch die Schlichtheit der Optik und Besonderheit der Haptik steht diese Publikation für sich. Ein Buch, welches man nur zu gern sein Eigen nennt. Wenn ich könnte, würde ich noch viel mehr Sterne vergeben!

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