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Ein Leben mehr

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Beschreibung


Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die die Freiheit lieben und weitab in den nordkanadischen Wäldern leben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Eine Fotografin auf der Suche nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck, und eine eigensinnige, zierliche Dame von achtzig Jahren bringen das ruhige Leben in der Wildnis durcheinander.
Ein Leben mehr ist ein berührender Roman, eine leidenschaftliche Hommage an die Liebe und die Souveränität des Alters, die Freiheit und die Natur. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig und schön.

»Jocelyne Saucier zeigt, dass Liebe, Hoffnung und Freiheitsdrang kein Alter kennen.«
Elle 28.05.2015

Jocelyne Saucier, geboren 1948 in der kanadischen Provinz New Brunswick, arbeitete lange als Journalistin, bevor sie mit dem literarischen Schreiben begann. Ihr vierter Roman Ein Leben mehr, der 2015 bei Insel erschien, war ein Bestseller und wurde verfilmt. Saucier lebt heute in einem Zehn-Seelen-Ort im Wald, im nördlichen Québec..
Sonja Finck, geboren 1978 in Moers, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Inzwischen lebt sie als literarische Übersetzerin in Berlin und Gatineau (Kanada).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

14,6/9,8/1,9 cm

Gewicht

145 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

14,6/9,8/1,9 cm

Gewicht

145 g

Auflage

1

Originaltitel

Il pleuvait des oiseaux

Übersetzer

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47064-0

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Vom Alter

Bewertung am 20.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ted war ein gebrochener Mann, Charlie ein Naturbursche und Tom ein Draufgänger. Die Tage vergingen, und sie wurden gemeinsam alt. Sehr alt. Sie hatten alles hinter sich gelassen. Keiner von ihnen wollte zurück in sein früheres Leben, sie wollten einfach morgens aufstehen, den neuen Tag begrüßen, der nur ihnen selbst gehörte, und sich von niemandem in irgendetwas reinreden lassen.“ (Seite 49) Eine namenlose Fotografin macht sich auf die Suche nach Ted, der allgemein unter dem Namen Boychuck gekannt ist. Er war zur Legende geworden, da er als Jugendlicher die großen Brände in Kanada überlebt hatte. Ganz einfach war für sie nicht, die Einsiedelei zu finden, in die er sich zurückgezogen hatte. Und als sie ankommt, ist der Gesuchte bereits unter Erde. Sie trifft auf den Brummbär Charlie, der früher Fallen aufgestellt hat und zu jedem seiner Felle eine Geschichte zu erzählen weiß. Der schlaksige Frauenheld Tom dagegen versucht, sie zu beeindrucken. Dank dieser beiden gelingt es ihr, die Recherchen über Boychucks Leben zu ergänzen. Nachdem Bruno, der für die alten Männer Einkäufe erledigt, seine Tante Gertrude aus dem Pflegeheim entführt hat und sie in den Wald bringt, verändert sich das Leben der Männer. Sie entdecken ihre fürsorgliche Seite, während der Tod ständig dabei steht und zuschaut. Jocelyne Saucier, Jahrgang 1948, ist eine kanadische Schriftstellerin französischer Sprache. „Ein Leben mehr“ erschien 2011 und wurde für 14 Literaturpreise nominiert. Seit 2015 liegt der Roman auf Deutsch und in anderen Sprachen vor. Dieses Buch hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Autorin erzählt unaufgeregt, humorvoll und einfühlsam. Nach und nach wird das Leben von Boychuck deutlich, der als Jugendlicher seine Eltern und Geschwister im Feuer verloren hat. Seine Geschichte zieht sich durch den gesamten Roman. Obwohl die alten Männer nach Freiheit und Unabhängigkeit streben, sind sie in der Lage, sich an veränderte Gegebenheiten anzupassen – so als begänne noch einmal ein neues Leben. Dies war nach "Was dir bleibt" mein zweites Buch von Jocelyne Saucier und wird nicht das letzte bleiben.

Vom Alter

Bewertung am 20.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ted war ein gebrochener Mann, Charlie ein Naturbursche und Tom ein Draufgänger. Die Tage vergingen, und sie wurden gemeinsam alt. Sehr alt. Sie hatten alles hinter sich gelassen. Keiner von ihnen wollte zurück in sein früheres Leben, sie wollten einfach morgens aufstehen, den neuen Tag begrüßen, der nur ihnen selbst gehörte, und sich von niemandem in irgendetwas reinreden lassen.“ (Seite 49) Eine namenlose Fotografin macht sich auf die Suche nach Ted, der allgemein unter dem Namen Boychuck gekannt ist. Er war zur Legende geworden, da er als Jugendlicher die großen Brände in Kanada überlebt hatte. Ganz einfach war für sie nicht, die Einsiedelei zu finden, in die er sich zurückgezogen hatte. Und als sie ankommt, ist der Gesuchte bereits unter Erde. Sie trifft auf den Brummbär Charlie, der früher Fallen aufgestellt hat und zu jedem seiner Felle eine Geschichte zu erzählen weiß. Der schlaksige Frauenheld Tom dagegen versucht, sie zu beeindrucken. Dank dieser beiden gelingt es ihr, die Recherchen über Boychucks Leben zu ergänzen. Nachdem Bruno, der für die alten Männer Einkäufe erledigt, seine Tante Gertrude aus dem Pflegeheim entführt hat und sie in den Wald bringt, verändert sich das Leben der Männer. Sie entdecken ihre fürsorgliche Seite, während der Tod ständig dabei steht und zuschaut. Jocelyne Saucier, Jahrgang 1948, ist eine kanadische Schriftstellerin französischer Sprache. „Ein Leben mehr“ erschien 2011 und wurde für 14 Literaturpreise nominiert. Seit 2015 liegt der Roman auf Deutsch und in anderen Sprachen vor. Dieses Buch hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Autorin erzählt unaufgeregt, humorvoll und einfühlsam. Nach und nach wird das Leben von Boychuck deutlich, der als Jugendlicher seine Eltern und Geschwister im Feuer verloren hat. Seine Geschichte zieht sich durch den gesamten Roman. Obwohl die alten Männer nach Freiheit und Unabhängigkeit streben, sind sie in der Lage, sich an veränderte Gegebenheiten anzupassen – so als begänne noch einmal ein neues Leben. Dies war nach "Was dir bleibt" mein zweites Buch von Jocelyne Saucier und wird nicht das letzte bleiben.

Bewertung am 15.03.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine wundervolle Geschichte über Freiheit und Liebe, die kein Alter kennt

Bewertung am 15.03.2021
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Eine wundervolle Geschichte über Freiheit und Liebe, die kein Alter kennt

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F. Himmelstorfer

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4/5

"Der Junge, der durch die rauchenden Trümmer irrte"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der Suche nach dieser Sagengestalt, der großen Brände von 1916, kommt eine junge Fotografin in die Abgeschiedenheit der, von der Welt vergessenen, alten Männer. Als Bruno noch seine Tante bei den Einsiedlern verstecken will, entsteht dort draußen in den Kanadischen Wäldern für jeden dieser Menschen etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Souverän, einfühlsam und vielschichtig erzählt Jocelyne Saucier von Selbstbestimmung, einem Suchen, ohne den Grund zu kennen, vom Finden an unverhofften Plätzen und dem Mut in "ein Leben mehr" zu gehen. Sehr unerwartet hat dieser Roman in mir einen beruhigenden Nachklang hinterlassen.
4/5

"Der Junge, der durch die rauchenden Trümmer irrte"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der Suche nach dieser Sagengestalt, der großen Brände von 1916, kommt eine junge Fotografin in die Abgeschiedenheit der, von der Welt vergessenen, alten Männer. Als Bruno noch seine Tante bei den Einsiedlern verstecken will, entsteht dort draußen in den Kanadischen Wäldern für jeden dieser Menschen etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Souverän, einfühlsam und vielschichtig erzählt Jocelyne Saucier von Selbstbestimmung, einem Suchen, ohne den Grund zu kennen, vom Finden an unverhofften Plätzen und dem Mut in "ein Leben mehr" zu gehen. Sehr unerwartet hat dieser Roman in mir einen beruhigenden Nachklang hinterlassen.

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