Coming-of-Age-Roman für Mädchen ab 12, der auf einem Pferdeschutzhof in Irland spielt.
Sommerferien in Irland, mitten in der Natur: Genau das Richtige für Lea, die, nach all dem Mist, der passiert ist, einfach zur Ruhe kommen will. Doch dann findet sie ein verletztes, halb verhungertes Pferd und hat nur noch ein Ziel: das Tier zu retten. Aber der junge Hengst ist so verstört, dass allein das Einfangen zunächst unmöglich erscheint. Lea muss erst einmal wieder an sich selbst glauben, bevor sie das Vertrauen des Pferdes gewinnen kann. Und dann ist da auch noch Ray, der unnahbare Sohn der Nachbarin, der Leas Gefühle durcheinanderbringt.
„Toll geschrieben und so nah dran am echten Irland!“ Hungry Horse Outside
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Sonjalein1985
5/5
03.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührender Roman mit Tiefgang
Inhalt: Nach einer schweren Zeit verbringt Lea die Sommerferien in Irland. Hier schafft sie es, die Erlebnisse in Briefen aufzuarbeiten. Und sie findet zwei verwahrloste Pferde, die dringend Hilfe benötigen. Doch dies ist schwerer als gedacht.
Außerdem wäre da noch der mitfühlende Ray, der Leas Herz schneller schlagen lässt.
Meinung: „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ ist ein berührender Roman mit Tiefgang, der sich mit schwierigen Themen beschäftigt. Denn Leas Jahr war alles andere als einfach.
Hinzu kommt, das Gefühl mit niemandem richtig reden zu können. So ist es kein Wunder, dass Lea den Glauben und die Hoffnung auf ihre Zukunft begraben hat und nun schwermütig und traurig ist.
Und damit ist sie nicht alleine, denn auch Beo, eines der verlorenen Pferde, hat ähnliche Empfindungen. Das ist auch das Besondere an dem Buch, man erhält Einblicke in die Gedanken des tierischen Hauptcharakters und erlebt so die vorsichtige Annäherung zwischen Mensch und Tier aus beiden Perspektiven.
Nebenbei gibt es noch Einblicke in die wundervolle Legenden- und Naturwelt Irlands und jede Menge sympathischer Charaktere.
Hierbei hat mir Ray, der Sohn der Nachbarin sehr gut gefallen. Er ist mitfühlend und hat ein angenehmes ruhiges Wesen.
Aber auch sein Großvater, der ebenfalls auf dem Pferdeschutzhof wohnt, ist ein toller Kerl, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Nach und nach erfährt man die traurigen und bewegenden Schicksale der vierbeinigen Bewohner des Pferdeschutzhofes.
Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen. Es bringt einen zum Lachen, zum Weinen und ist noch was fürs Herz, denn Lea darf sich auch noch verlieben. Außerdem bringt es den Leser zum Nachdenken, denn es ist wirklich traurig, wie der Mensch die Tiere behandelt.
Fazit: Wundervolles Buch mit Tiefgang. Sehr zu empfehlen.
CorniHolmes
5/5
02.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Traumhaft schön und so viel mehr als nur ein Pferdebuch!
Irgendwie ist mir „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ beim erstmaligen Durchstöbern der neuen Vorschau des Thienemann-Esslinger Verlags total durchgegangen. Was bin ich froh, dass ich schließlich doch noch auf das Buch aufmerksam geworden bin! Was wäre mir da sonst Wunderschönes entgangen.
Es ist mir wirklich unbegreiflich, dass ich nicht sofort auf diesen Titel gestoßen bin, als ich das erste Mal das diesjährige Frühjahrsprogramm des Thienemann-Esslinger Verlags studiert habe. Ich meine, allein schon dieses Cover! Es ist natürlich immer Geschmackssache, ich jedenfalls finde es wunder-wunderhübsch! Diese malerische irische Landschaft, hach, traumhaft. Also ich kann mich an dem Cover gar nicht sattsehen.
Der Titel und der Klappentext hatten es mir allerdings ebenfalls augenblicklich angetan. Bei dem Buch wusste ich einfach vom ersten Moment an, dass es mich begeistern wird. Dass es mir aber so gut gefallen wird, wie es schließlich der Fall war, hätte ich dann irgendwie doch nicht gedacht. Mir hat der Roman ein fantastisches Leseerlebnis beschert. In meinen Augen hat Astrid Frank mit „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ einen wunderbaren Wohlfühlschmöker aufs Papier gebracht, welcher die perfekte Mischung aus Pferde, Liebe, Sommer, Jugendbuch und noch so einigen weiteren tollen Dingen enthält. Ich kann den Roman daher nicht nur Pferdemädels ab 12 Jahren wärmstens empfehlen – auch weniger Pferdevernarrte und deutlich älteren Lesern kann ich „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ nur ans Herz legen!
Ich hatte einen fabelhaften Einstieg in das Buch. Von dem locker-leichten, fesselnden Schreibstil der Autorin war ich von den ersten Seiten an hellauf begeistert und unsere Buchheldin Lea, aus deren Sicht wir alles in der dritten Person erfahren, war mir auf Anhieb sympathisch. Mit Lea hat Astrid Frank eine großartige Figur erschaffen. Dank der feinfühligen Erzählweise ist es mir spielend gelungen mich in Lea hineinzuversetzen und ihr Denken, Fühlen und Handeln jederzeit nachzuvollziehen. Dass unsere Protagonistin eine ziemlich harte Zeit hinter sich hat, wird einem als Leser sofort klar. Die Trennung ihrer Eltern, der Verlust einer jahrelangen Freundschaft – Lea wird das Ganze einfach gerade zu viel. Es war daher eindeutig genau die richtige Entscheidung, die Ferien in Irland zu verbringen, weit weg von all ihren Problemen und Sorgen. Ich konnte Lea nur zu gut verstehen, dass sie Abstand von ihrem momentanen Leben braucht, um wieder zu sich selbst zurückzufinden.
Neben Lea konnte mich die Autorin auch mit sämtlichen Nebenfiguren komplett überzeugen. Da habe ich tatsächlich alle in mein Herz geschlossen. Der Freund von Leas Mutter, der von allen nur Schorsch genannt wird und bei dem Lea die Ferien über wohnen wird, seine Nachbarin Eireen Nolan, deren Sohn Ray, Rays Großvater, der so herrlich schrullig ist, die Pferde... – alle Charaktere, egal ob Mensch oder Tier, wurden hervorragend und absolut authentisch ausgearbeitet.
Wen ich ganz besonders liebgewonnen ist Ray. Da ist es mir wie Lea ergangen: An Ray habe ich mein Herz sofort verloren. Er ist so witzig und charmant und unheimlich liebenswert. Die Liebesgeschichte, die die Autorin mit ihm ins Spiel bringt, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie fügt sich perfekt in die Handlung ein und ist überhaupt nicht kitschig, sondern einfach nur zauberhaft und vollkommen glaubwürdig. Mir haben die gemeinsamen Momente von Lea und Ray immerzu ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert und öfters breit schmunzeln lassen.
Womit mich Astrid Frank ebenfalls hellauf begeistern konnte, sind die Pferdeszenen. Die Geschichten der verschiedenen Pferde, die hier erzählt werden, sind schrecklich und schön zugleich. Mich hat es unendlich schockiert zu lesen, was manche Pferde Furchtbares erleiden müssen. Und was das Ganze noch erschütternder macht: Die meisten Pferdeschicksale, die wir in „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ kennenlernen dürfen, beruhen auf wahren Begebenheiten. Also ich musste beim Lesen mehrmals schwer schlucken, weil mir manche Schilderungen so sehr unter die Haut gegangen sind. Zugleich haben mich die Pferdemomente aber auch zutiefst bewegt und glücklich gemacht. Wie sich die Familie Nolan um die vielen misshandelten Pferde auf ihrem Pferdeschutzhof kümmert, wird unbeschreiblich herzerwärmend und ergreifend beschrieben. Auch die innige Bindung zwischen dem jungen verstörten Hengst Beo und Lea wird so bezaubernd und gefühlvoll dargestellt. Total gut gefallen hat mir dabei auch, dass wir einige Passagen aus der Sicht des Hengstes Beo zu lesen bekommen. Dass Astrid Frank sich nur zu gut mit dem Seelenleben von Pferden auskennt, wird im gesamten Buch mehr als deutlich.
Astrid Frank ist etwas gelungen, wovor man in meinen Augen nur den Hut ziehen kann: Die Geschichte, die einen in „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ erwartet, ist unglaublich authentisch und lebensecht. So nah an der Wirklichkeit zu schreiben und nichts überzogen oder unrealistisch wirken zu lassen, ist wahrlich nicht einfach, aber Astrid Frank ist dies mit Bravour geglückt.
Wovon ich euch nun endlos etwas vorschwärmen könnte, ist das Setting. Die paradiesische Natur Irlands, die Ruhe und Idylle dieses einzigartigen Landes, das kleine Cottage von Schorsch, der Hof der Familie Nolan – alles wird so atemberaubend schön beschrieben. Man würde beim Lesen am liebsten sofort seine Koffer packen und in diesem außergewöhnlichen Land Urlaub machen. Dieser besondere Zauber Irlands ist in „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ einfach auf jeder einzelnen Seite zu spüren.
Fazit: Zum Träumen schön – ein wundervolles Buch! Mit „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ hat Astrid Frank einen grandiosen Jugendroman aufs Papier gezaubert, welcher sich für mich zu einem richtigen Highlight entwickelt hat. Ich habe unvergessliche Lesestunden mit dem Buch verbracht. „Die verlorenen Pferde der grünen Insel“ erzählt eine unfassbar tolle und einfühlsame Geschichte über Pferde, Liebe, dem Finden zu sich selbst und so vielem mehr. Für mich war hier einfach alles rundum stimmig. Die berührenden und schockierenden Pferdeschicksale, die Lovestory, die Lebensechtheit der Geschichte, die Charaktere, die traumhafte Kulisse, dieses umwerfende Cover – ganz große Klasse! Ich bin total begeistert und kann ich nur sagen: Unbedingt lesen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!
Tine_1980
5/5
17.04.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie man zu sich selbst findet!
Sommerferien in Irland, mitten in der Natur. Genau das Richtige für Lea, die nach all dem Mist, der passiert ist, einfach zur Ruhe kommen will. Doch dann findet sie ein verletztes, halb verhungertes Pferd und hat ein neues Ziel: das Tier zu retten. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, denn der junge Hengst ist so verstört, dass schon das Einfangen unmöglich erscheint. Lea muss an sich selbst arbeiten, bevor sie das Vertrauen des Pferdes gewinnen kann. Und dann ist auf dem Nachbarhof auch noch Ray, der ihre Gefühle gehörig durcheinanderbringt.
Ein wunderbares Wohlfühlbuch, nicht nur für Mädchen ab 12!
Lea hat einiges hinter sich, die Trennung ihrer Eltern, den Verlust der Freundschaft zu ihrer besten Freundin und benötigt endlich Zeit für sich. Der Aufenthalt in Irland scheint da genau richtig. Zu Beginn ist Lea sehr genervt von der Abgeschiedenheit, dem fehlenden WLan und kommt sich vor, als wäre sie am Ende der Welt gelandet. Doch nachdem sie zuerst auf den Hengst und später auf Ray trifft, ändert sich alles.
Genau so eine Auszeit bräuchten viele Menschen und ich finde diese Botschaft schon allein toll. Denn viel zu oft sind wir mit den heutigen Medien verstrickt und gerade die Jugend definiert sich häufig über „Gefällt mir-Angaben“. Hier werden die wirklich wichtigen Dinge in den Vordergrund gerückt.
Die Story ist wunderschön, eine Pferdegeschichte, die aber auch von Mädchen gelesen werden kann, die Pferde nicht mit jeder Faser ihres Körpers lieben, es ist einfach der Blick hinter die Fassade von Mensch und Tier. Tiere können in ähnlicher Weise wie Menschen verletzt werden und heilen, wenn sie bestimmte Werte, wie Liebe, Vertrauen, Zusammenhalt, Nähe und Verbundenheit, erfahren.
Lea war ein gebrochenes Mädchen, das mit ihrem Leben nicht mehr wirklich zufrieden war und auch mit sich selbst so ihre Probleme hatte. Oft wurde sie von Schuldgefühlen geplagt und der Weg zu der Person, die sie am Ende des Buches ist, ist realistisch dargestellt. Langsam lernt sie durch Beo und Ray wieder zu sich selbst zu finden und loszulassen.
Die Liebesgeschichte ist perfekt für die Altersgruppe ab 12 beschrieben, die ersten Schmetterlinge, die ersten Unsicherheiten, die es zu überwinden gilt und die Verbundenheit, die mit der Zeit entsteht, war einfach schön.
Auch die Geschichten der Pferde, die teils wahr sind oder nur leicht verändert wurden, waren erschreckend und schön zugleich. So viel Leid, aber auch die Veränderung des Pferdes bis hin zu einem prachtvollen Tier, ist berührend.
Nicht zu vergessen ist die Natur Irlands, die in diesem Buch so detailliert rüberkommt, dass man am liebsten gleich im nächsten Urlaub dorthin möchte. Die Ruhe, das Wetter, das Hören von den Umgebungsgeräuschen auf Leas Touren und das Gefühl erstmal im Nirgendwo zu sein, zeigen die Seele Irlands und lassen einen ins Träumen geraten.
Der Schreibstil tut sein Übriges und ist flüssig und wunderbar zu lesen, was dem Buch noch einen tollen Lesefluss einbringt.
Für mich ein Highlight im Bereich der Jugendbücher ab 12! Wunderschöner Mix aus der Liebe zu Tieren, aber auch der ersten Liebe zu Jungs mit der Kulisse Irlands. Eintauchen, genießen und unbedingt lesen!
Bewertung
5/5
01.04.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Jugendbuch ist eine wirklich...
Dieses Jugendbuch ist eine wirklich tolle Pferdegeschichte um die ausgesetzten Pferde Irlands. Dabei geht es um Vertrauen in sich selbst und in das Leben zu haben. Tiefgründig und emotional ist dieses Werk.
Bewertung
aus Frankfurt
5/5
29.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Innere Verbundenheit von Pferd und Mensch
'Die verlorenen Pferde der grünen Insel' ist ein wirklich tolles Buch. Astrid Frank schreibt fesselnd, bewegend und ergreifend. In die sympathische Lea konnte mich wunderbar hineinversetzen, ihr Denken und Handeln nachempfinden. Auch ihr Umgang mit dem jungen Hengst ist beeindruckend - die innere Verbundenheit der beiden beinahe greifbar. Man konnte spüren, dass nicht nur Lea dieses hilflose Tier gerettet hat. Nein, das Pferd hat auch sie gerettet. Es hat ihr geholfen zu sich selbst zurück zu finden. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit Lea und dem wilden Pferd verbracht und gewusst wie es bei beiden weiter geht. Beim Lesen konnte komplett in diese Welt eintauchen, abschalten und alles um mich herum vergessen. Ein wirklich tolles Buch - nicht nur für junge Pferdebegeisterte.
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