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Band 8

Pique Dame

5

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Abbildungen

zahlreiche farbige Illustrationen

Illustriert von

Kat Menschik

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,5/11,8/1,5 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Pikowaja dama

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-198-0

Beschreibung

Rezension

Kat Menschik fängt mit ihren Illustrationen die sanfte Ironie der Geschichte ein und bietet selbst noch ein paar Deutungen des Geschehens an. Ein Glücksgriff.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Abbildungen

zahlreiche farbige Illustrationen

Illustriert von

Kat Menschik

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,5/11,8/1,5 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Pikowaja dama

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-198-0

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ein gelungener neuer Band für die Lieblingsbuch-Reihe!

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 15.03.2020

Bewertungsnummer: 1304073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Russland der 1830er Jahre sind Glücksspiele wie das Kartenspiel Pharo ein beliebter Zeitvertreib, bei dem so manch einer viel Geld verliert. Der junge Offizier Hermann beobachtet das Treiben interessiert, beteiligt sich jedoch nicht aktiv, denn er will das mit dem Spiel verbundene Risiko nicht eingehen. Als ihm eines Abends ein Spieler erzählt, dass seine Großmutter, die Gräfin Fedotowna, in der Lage ist, drei gewinnbringende Karten vorherzusagen, lässt ihn das nicht mehr los. Er schmiedet einen verzweifelten Plan, um der Gräfin ihr Geheimnis zu entlocken. „Pique Dame“ ist der inzwischen achte Titel der Lieblingsbuch-Reihe, die von Kat Menschik illustriert wird. Ich habe zuvor noch nie etwas von Alexander Puschkin gelesen und habe mich über die Gelegenheit gefreut. In der ersten Szene wird ein Kartenabend beschrieben und ich konnte den Diskussionen dank der Anmerkungen im Anhang gut folgen, in denen die Regeln des Kartenspiels Pharo und einige damit verbundene Begriffe erklärt werden. Puschkin erzählt seine Geschichte in schnörkellosen Sätzen. Schnell steht die Legende rund um die Gräfin Fedotowna im Raum und ruft Hermann auf den Plan. Er entwirft eine List und täuscht als Teil davon Interesse an der jungen Lisaweta vor, die im Haus der Gräfin aufwächst. Entsprechend stehen eine wahnhafte Gier und eine enttäuschte Liebe als Themen im Fokus. Im Nachwort des Übersetzers diskutiert dieser die Bedeutung Puschkins als Autor sowie der Novelle im Speziellen, was ich für die Einordnung sehr hilfreich fand. Die Illustrationen von Kat Menschik haben mir wieder sehr gut gefallen. Alles dreht sich hier ums Kartenspiel, und entsprechend erinnern die Zeichnungen an Spielkarten, bei denen das Motiv oben nach unten gespiegelt wird. Dabei unterscheidet sich das Motiv oben mal sehr stark bis völlig, mal nur in wenigen Details oder überhaupt nicht von seinem gespiegelten Pendant. Das Cover ist hierfür ein gutes Beispiel: Oben hält die Dame Spielkarten in der Hand und trägt Ohrringe, unten zwinkert sie und trägt eine Kette. In ähnlicher Weise sind alle handelnden und erwähnten Charaktere sowie einige zentrale Gegenstände abgebildet. Das Buch ist ein Must Have für alle Fans der Lieblingsbuch-Reihe von Kat Menschik und lädt dazu ein, eine bekannte Novelle aus der russischen Literatur (neu) zu entdecken!

Ein gelungener neuer Band für die Lieblingsbuch-Reihe!

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 15.03.2020
Bewertungsnummer: 1304073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Russland der 1830er Jahre sind Glücksspiele wie das Kartenspiel Pharo ein beliebter Zeitvertreib, bei dem so manch einer viel Geld verliert. Der junge Offizier Hermann beobachtet das Treiben interessiert, beteiligt sich jedoch nicht aktiv, denn er will das mit dem Spiel verbundene Risiko nicht eingehen. Als ihm eines Abends ein Spieler erzählt, dass seine Großmutter, die Gräfin Fedotowna, in der Lage ist, drei gewinnbringende Karten vorherzusagen, lässt ihn das nicht mehr los. Er schmiedet einen verzweifelten Plan, um der Gräfin ihr Geheimnis zu entlocken. „Pique Dame“ ist der inzwischen achte Titel der Lieblingsbuch-Reihe, die von Kat Menschik illustriert wird. Ich habe zuvor noch nie etwas von Alexander Puschkin gelesen und habe mich über die Gelegenheit gefreut. In der ersten Szene wird ein Kartenabend beschrieben und ich konnte den Diskussionen dank der Anmerkungen im Anhang gut folgen, in denen die Regeln des Kartenspiels Pharo und einige damit verbundene Begriffe erklärt werden. Puschkin erzählt seine Geschichte in schnörkellosen Sätzen. Schnell steht die Legende rund um die Gräfin Fedotowna im Raum und ruft Hermann auf den Plan. Er entwirft eine List und täuscht als Teil davon Interesse an der jungen Lisaweta vor, die im Haus der Gräfin aufwächst. Entsprechend stehen eine wahnhafte Gier und eine enttäuschte Liebe als Themen im Fokus. Im Nachwort des Übersetzers diskutiert dieser die Bedeutung Puschkins als Autor sowie der Novelle im Speziellen, was ich für die Einordnung sehr hilfreich fand. Die Illustrationen von Kat Menschik haben mir wieder sehr gut gefallen. Alles dreht sich hier ums Kartenspiel, und entsprechend erinnern die Zeichnungen an Spielkarten, bei denen das Motiv oben nach unten gespiegelt wird. Dabei unterscheidet sich das Motiv oben mal sehr stark bis völlig, mal nur in wenigen Details oder überhaupt nicht von seinem gespiegelten Pendant. Das Cover ist hierfür ein gutes Beispiel: Oben hält die Dame Spielkarten in der Hand und trägt Ohrringe, unten zwinkert sie und trägt eine Kette. In ähnlicher Weise sind alle handelnden und erwähnten Charaktere sowie einige zentrale Gegenstände abgebildet. Das Buch ist ein Must Have für alle Fans der Lieblingsbuch-Reihe von Kat Menschik und lädt dazu ein, eine bekannte Novelle aus der russischen Literatur (neu) zu entdecken!

Alexander Sergejewitsch…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.03.2024

Bewertungsnummer: 2842407

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 -1837) gilt als Begründer der modernen russischen Literatur. Autoren von Weltformat wie Fjodor Michailowitsch Dostojewski und Leo Perutz haben sich an seinen Werken orientiert. Die Erzählung "Pique Dame" aus dem Jahr 1834 wurde von Alexander Nitzberg neu übersetzt und von Kat Menschik humorvoll illustriert. Die Geschichte ist hinsichtlich der Entwicklung des Protagonisten Hermann tragisch, aber auch schelmisch. Hermann, ein russischer Offizier deutscher Herkunft, trifft sich mit Freunden zum Kartenspielen und er erfährt von Tomski, dass seine Großmutter, Gräfin Anna Fedotowna, ein Geheimnis kennt, wie man beim Pharaospiel immer gewinnt. Neugierig geworden versucht Hermann über Zofe Lisaweta Iwanowna, der er den Hof macht, Kontakt zur Gräfin aufzunehmen, um ihr das Geheimnis zu entlocken. Die Geschichte verläuft nicht so, wie Hermann es sich erhofft hat – eine Vision muss helfen. "Pique Dame" bedeutet "geheime Missgunst" und das passt zur Geschichte, zum Charakter der Gräfin und zur Entwicklung von Hermann. Mit Raffinesse gelingt es Puschkin, eine einfach zu lesende Geschichte zu entwerfen, die gleichzeitig zeitlos und tiefgründig ist.

Alexander Sergejewitsch…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.03.2024
Bewertungsnummer: 2842407
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 -1837) gilt als Begründer der modernen russischen Literatur. Autoren von Weltformat wie Fjodor Michailowitsch Dostojewski und Leo Perutz haben sich an seinen Werken orientiert. Die Erzählung "Pique Dame" aus dem Jahr 1834 wurde von Alexander Nitzberg neu übersetzt und von Kat Menschik humorvoll illustriert. Die Geschichte ist hinsichtlich der Entwicklung des Protagonisten Hermann tragisch, aber auch schelmisch. Hermann, ein russischer Offizier deutscher Herkunft, trifft sich mit Freunden zum Kartenspielen und er erfährt von Tomski, dass seine Großmutter, Gräfin Anna Fedotowna, ein Geheimnis kennt, wie man beim Pharaospiel immer gewinnt. Neugierig geworden versucht Hermann über Zofe Lisaweta Iwanowna, der er den Hof macht, Kontakt zur Gräfin aufzunehmen, um ihr das Geheimnis zu entlocken. Die Geschichte verläuft nicht so, wie Hermann es sich erhofft hat – eine Vision muss helfen. "Pique Dame" bedeutet "geheime Missgunst" und das passt zur Geschichte, zum Charakter der Gräfin und zur Entwicklung von Hermann. Mit Raffinesse gelingt es Puschkin, eine einfach zu lesende Geschichte zu entwerfen, die gleichzeitig zeitlos und tiefgründig ist.

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von Alexander Puschkin, Kat Menschik

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