Produktbild: Die Tage des Gärtners

Die Tage des Gärtners Vom Glück, im Freien zu sein

Aus der Reihe dtv großdruck
3

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Rezension

Eine tolle Fibel, nicht nur für höhere Gärtnerstände. Karl Günther Barth abendblatt.de 20170314

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Abbildungen

Illustriert

Illustriert von

Nils Hoff

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/13,9/3 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-25426-7

Rezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Abbildungen

Illustriert

Illustriert von

Nils Hoff

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/13,9/3 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-25426-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 - DE, München
produktsicherheit@dtv.de

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Ein Buch mit Vergnügungspotenzial

Bewertung aus Berlin am 13.04.2019

Bewertungsnummer: 1202549

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sprachlich hervorragend, flüssig und leicht zu lesen. Ich freue mich, es zum Lesen in die Hand zu nehmen. Ich amüsiere mich gern über die Sicht eines "Freizeitgärtners", teile nicht immer die Ansichten und doch denke ich gern darüber nach. Vom Autor selbst habe ich als "Fan" nichts anderes erwartet als solch einen literarischen und sprachlichen Exkurs in den Garten.

Ein Buch mit Vergnügungspotenzial

Bewertung aus Berlin am 13.04.2019
Bewertungsnummer: 1202549
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sprachlich hervorragend, flüssig und leicht zu lesen. Ich freue mich, es zum Lesen in die Hand zu nehmen. Ich amüsiere mich gern über die Sicht eines "Freizeitgärtners", teile nicht immer die Ansichten und doch denke ich gern darüber nach. Vom Autor selbst habe ich als "Fan" nichts anderes erwartet als solch einen literarischen und sprachlichen Exkurs in den Garten.

Der Buchtitel „Die Tage des…

MaWiOr aus Halle am 16.05.2013

Bewertungsnummer: 2702904

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Buchtitel „Die Tage des Gärtners“ weckt natürlich Assoziationen zu „Das Jahr des Gärtners“ von Karel Capek. Das humorvolle „Gartenbuch“ des tschechischen Autors erschien bereits 1929 und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit. Ganz so heiter und ironisch sind die vorliegenden 266 Seiten nicht, aber sie sind auch nicht bierernst. Jakob Augstein (Jg. 1967) betrachtet die Tage des Gärtners aus einer persönlichen Sicht: „Dieses Buch handelt von meinem Garten und allem, was darin ist. Nicht mehr und nicht weniger“. Also spielen Rasenpflege, Maschendrahtzaun, Kräutergarten, Pflanztiefe oder Rosenschnitt eine wichtige Rolle. Doch der Autor gibt vordergründig keine Tipps und will sein Buch auch nicht als Ratgeber verstanden wissen - obwohl der Leser gern aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpft. Und so beginnt Augstein seine Betrachtungen mit dem Herbst, wo sich eigentlich das Gartenjahr zur Neige senkt und die Parzelle aufgeräumt und winterfest gemacht werden muss. Doch der Herbst bringt die Gedanken und dieser ungewöhnliche Anfang gibt dem Autor die Möglichkeit, sein Buch mit der Blumenpracht des Spätsommers enden zu lassen. Augstein schildert seine Beobachtungen auf seinem winzigen Stück Erde. In seine Natur-betrachtungen lässt er dabei immer wieder literarische und historische Momente, gespickt mit vielen Zitaten, einfließen. Da beschreibt er auf der einen Seite ausführlich seinen verzweifelten Kampf gegen den bösen Unkrautfeind „Giersch“ und ein paar Seiten später philosophiert er über den Klimawandel oder die Dialektik des Lebens. So ist eine äußerst lesenswerte Mischung aus Naturphilosophie und lehrreichen Gartentipps entstanden, die zugleich amüsant und mit einem gewissen Augenzwinkern die Grenze zwischen Natur und Kultur auslotet. Der brillant geschriebene Text wird durch einige Illustrationen von Nils Hoff aufgelockert, die auch immer wieder zum gedanklichen Innehalten anregen.

Der Buchtitel „Die Tage des…

MaWiOr aus Halle am 16.05.2013
Bewertungsnummer: 2702904
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Buchtitel „Die Tage des Gärtners“ weckt natürlich Assoziationen zu „Das Jahr des Gärtners“ von Karel Capek. Das humorvolle „Gartenbuch“ des tschechischen Autors erschien bereits 1929 und erfreut sich seitdem einer ungebrochenen Beliebtheit. Ganz so heiter und ironisch sind die vorliegenden 266 Seiten nicht, aber sie sind auch nicht bierernst. Jakob Augstein (Jg. 1967) betrachtet die Tage des Gärtners aus einer persönlichen Sicht: „Dieses Buch handelt von meinem Garten und allem, was darin ist. Nicht mehr und nicht weniger“. Also spielen Rasenpflege, Maschendrahtzaun, Kräutergarten, Pflanztiefe oder Rosenschnitt eine wichtige Rolle. Doch der Autor gibt vordergründig keine Tipps und will sein Buch auch nicht als Ratgeber verstanden wissen - obwohl der Leser gern aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpft. Und so beginnt Augstein seine Betrachtungen mit dem Herbst, wo sich eigentlich das Gartenjahr zur Neige senkt und die Parzelle aufgeräumt und winterfest gemacht werden muss. Doch der Herbst bringt die Gedanken und dieser ungewöhnliche Anfang gibt dem Autor die Möglichkeit, sein Buch mit der Blumenpracht des Spätsommers enden zu lassen. Augstein schildert seine Beobachtungen auf seinem winzigen Stück Erde. In seine Natur-betrachtungen lässt er dabei immer wieder literarische und historische Momente, gespickt mit vielen Zitaten, einfließen. Da beschreibt er auf der einen Seite ausführlich seinen verzweifelten Kampf gegen den bösen Unkrautfeind „Giersch“ und ein paar Seiten später philosophiert er über den Klimawandel oder die Dialektik des Lebens. So ist eine äußerst lesenswerte Mischung aus Naturphilosophie und lehrreichen Gartentipps entstanden, die zugleich amüsant und mit einem gewissen Augenzwinkern die Grenze zwischen Natur und Kultur auslotet. Der brillant geschriebene Text wird durch einige Illustrationen von Nils Hoff aufgelockert, die auch immer wieder zum gedanklichen Innehalten anregen.

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Die Tage des Gärtners

von Jakob Augstein

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