Produktbild: Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA

Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA

5

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.06.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hidden Figures

Übersetzt von

Michael Windgassen

Sprache

Deutsch

EAN

9783959674812

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.06.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hidden Figures

Übersetzt von

Michael Windgassen

Sprache

Deutsch

EAN

9783959674812

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  • annlu

    5/5

    08.07.2020

    eBook (ePUB)

    ein Hoch auf all die (afroamerikanischen) Frauen, die hinter den Helden der Mondlandung stehen

    Für die Mondlandung als Gipfel dessen, was die USA im Bereich der Raum- und Flugfahrt erreicht hat, stehen berühmte Namen. Wie sieht es aber mit denjenigen aus, die hinter bekannten Ingenieuren, Piloten und Astronauten stehen? Margot Lee Shetterly interessiert sich speziell für die afroamerikanischen Mathematikerinnen, die als lebende Computer in Langley angestellt wurden und der Rassentrennung aber auch der Haltung gegenüber dem schwachen Geschlecht trotzten und zum Erfolg des amerikanischen Wunder beitrugen. Im Vorwort erwähnt die Autorin ihre persönliche Beziehung zu Langley und dem Thema. Ihr Vater arbeitete dort als Ingenieur, für sie selbst war es selbstverständlich die vielen afroamerikanischen Wissenschaftler zu sehen. Als sie erfuhr, welchen Weg einige von ihnen hinter sich gebracht haben, begann sie mit ihren Recherchen und kam auf fast fünfzig schwarze Frauen, die von 1943-1980 als Rechnerinnen angestellt wurden. Das Buch beginnt mit Dorothy Vaughan. Sie trat ihren Dienst 1943 in Langley an, als es schwierig wurde, Bedienstete zu finden und auch auf farbige Frauen zurückgegriffen wurde. In Zeiten der Rassentrennung bedeutete dies einiges an Organisation um diese aufrecht erhalten zu können. Für mich nicht leicht vorzustellen, stoßt man hier immer wieder auf praktische Beispiele, was für Auswirkungen die Rassentrennung mit sich brachte. Waren mir eigene Wohnviertel und das „Hintensitzen“ im Bus noch bekannt, fand ich in scheinbaren Kleinigkeiten Skurriles und Herabwertendes. Damit verbunden werden die Hoffnungen aber auch Widerstände aufgezeigt, die die schwarze Gesellschaft als Ganzes bewegt. So sind es die Vorgänger Martin Luther Kings die hier namentlich genannt werden und im Kleinen oder im Großen wirken. Wie langwierig der Weg zu einer Gleichstellung war/ist und woran es immer wieder scheiterte wird ebenso angesprochen, wie die Reaktionen der Schwarzen und Weißen in Langley auf die Rassentrennung. Die Rassentrennung ist aber nur ein Aspekt, der aufgegriffen wird. Nicht nur Dorothy, sondern auch einige der anderen Frauen werden mit einer ausführlicheren Biografie versehen und bringen dabei auch den Familienaspekt mit in die Geschichte. Damit begibt sich das Buch auch außerhalb Langleys, schaut sich an, wie der Boom rund um die Station neue Städte entstehen lässt, das Zusammenwohnen verändert und die Gesellschaft rund um sich beeinflusst. In der Abteilung Dorothys werden weitere Frauen eingestellt. Mary Jackson und Kathrin Johnson sind es, die näher vorgestellt werden. Von den menschlichen Computern steigen sie auf in bedeutendere Positionen. Mit ihren Berechnungen zur Mondlandung ist es Kathrin Johnson, die zur bekanntesten schwarzen Frau in Diensten der NASA wurde. Ein Großteil der verwobenen Biografien bezieht sich – ganz dem Titel und dem verbindenden Element gewidmet – der Arbeit der Frauen. Dabei wird nicht auf die genaue Funktion als Rechnerinnen eingegangen, sondern vielmehr die Entwicklung der Wissenschaften und Technologien rund ums Fliegen – und Langleys im Speziellen – beschrieben. Große Auswirkungen auf diese aber auch auf die Arbeitssituation hatten dabei die Kriege, die damit einen besonderen Stellenwert bekommen. Aus ihrem Vorgänger entwickelte sich die NASA, der kalte Krieg und die Konkurrenz mit Russland brachten die Weltraumforschung und die Raumfahrt voran. Das Buch gipfelt in die Mondmisson endet aber nicht damit. Im Epilog wird auf weitere Frauen eingegangen, die in Langley arbeiteten aber auch auf das soziale Engagement der drei vorher genannten Frauen, die als Vorbild für all jene dienten, die ihnen nachkamen. Fazit: Ein Blick hinter die Kulissen zahlt sich meistens aus – hier rückt dieser das Leben von Frauen in den Blickpunkt, an denen es mehr Interessantes zu entdecken gibt, als „nur“ ihre Arbeit.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    4/5

    27.06.2020

    eBook (ePUB)

    Hidden figures

    Ich haben den Film "Hidden figures", also die Verfilmung dieses Buches, bereits vor einiger Zeit gesehen und war begeistert. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich jetzt auch das Buch lesen konnte. Das Buch erzählt die Geschichten einiger afroamerikanischer Frauen, die als Mathematikerinnen oder "Rechenmaschine" bei der NASA gearbeitet haben und ohne die viele Dinge wie zb. Die Mondlandung, nicht so früh hätten gelingen können. Von diesen Frauen hat man bisher viel zu wenig gehört, da die nie im Scheinwerferlicht standen. Ich finde es großartig, dass sie die Hauptpersonen dieses Buches sind! Ich mag es, wie das Buch geschrieben ist, wie die Geschichten erzählt werden. Und auch, dass man so viele Fakten und Entwicklungen erfährt. Fakten, eingebettet in die Geschichten besonderer Frauen. Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch!

  • jublo

    2/5

    28.06.2020

    eBook (ePUB)

    Ein wichtiger Teil der neueren amerikanischen Geschichte ungewöhnlich erzählt

    Margot Lee Shetterly – Im Kernschatten des Mondes. Die unbekannten Heldinnen der NASA /// Ein wichtiger Teil der neueren amerikanischen Geschichte ungewöhnlich erzählt /// Meine Meinung / Bewertung: Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch den Film „Hidden Figures“, der –wie ich nun weiß– auf diesem Buch beruht. Wenn wir an Weltraummissionen denken, dann haben wir nahezu automatisch die Fernsehbilder im Kopf, auf denen Männer vor Bildschirmen, Schaltfeldern und mit Headset gezeigt werden. Oder aber die Astronauten selbst. Was man aber nicht zu sehen bekommt sind all die Menschen, die ebenfalls wichtig für eine erfolgreiche Weltraummission sind: die im Original Titel gebenden „Hidden Figures“. Das Buch erzählt die Geschichten einiger dieser Menschen. Insbesondere von dunkelhäutigen Frauen, die einen Großteil der Berechnungen übernahmen. Computer wie wir sie heutzutage kennen gab es damals nicht. Diese Frauen waren die Computer. Leider habe ich nicht so ganz in das Buch hineingefunden, was in erster Linie am Schreibstil lag. Es ist ein Sachbuch, das nahezu wie ein Roman geschrieben ist. Es gibt Überleitungen und Nebenbemerkungen, die ich nicht erwartet hätte in einem Sachbuch zu finden. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber für ein Sachbuch war es mir nicht „trocken“ genug. Auch beginnt die Geschichte nicht direkt bei der NASA, sondern zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs, in welchem ebenfalls Berechnungen von Flugobjekten zu militärischen Zwecken benötigt wurden. Öffentliche Rassentrennung mit z.B. verschiedenen Sitzbereichen im Bus ist zu dieser Zeit noch gegeben und daher ebenfalls Thema. Ich bin mir unsicher, ob ich dem Buch derart hätte folgen können, wenn ich den Film nicht vorher gesehen hätte. Ich denke eher nicht. Weite Teile des Buches über hatte ich das Gefühl, dass ich einen Vortrag, dem ich eigentlich zuhören sollte, lese. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Stil als Vortrag sehr gut funktionieren würde. Als ein Sachbuch konnte es mich leider nicht überzeugen. /// Mein Fazit: Ein Buch mit wichtigen Themen über einen spannenden Teil der amerikanischen Geschichte, bei welchem für mich jedoch die Grenzen zwischen einem Sachbuch und einem Roman (auch wenn es keine Unterhaltungen gibt) verschwimmen. Der Inhalt ist allerdings derart wissenswert und wichtig, dass ich dem Buch wann anders gerne noch einmal eine neue Chance geben werde. /// Sterne: 2 von 5! Viel Spaß beim Lesen!

  • Daisys Buch Reise

    3/5

    29.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    interessant und voll an Informationen

    Eine gute Rezension für einen Roman zu schreiben ist sicherlich nicht einfach aber durchaus machbar - eine passable Rezension für ein Sachbuch zu schreiben (und nichts anderes ist "Im Kernschatten des Mondes" für mich) erscheint mir ein bisschen wie eine Herkulesaufgabe. Denn im Grunde kann ich weder die Geschichte bewerten (die ist ja nun mal so passiert), noch die Figuren (die waren nun mal so) oder die Idee an sich... Wie bewertet man nun also ein Sachbuch? Kann eine historische Abhandlung zu wenig oder zu viele Namen und Fakten enthalten, wenn sie doch alle eine Rolle für die Entwicklungen spielen? Ich finde die Geschichte und die politischen Hintergründe zu "Hidden Figuren" oder "Im Kernschatten des Mondes" super interessant und hatte selber Probleme, diese Dinge wirklich zu glauben, denn Frauen an sich wurden von der Gesellschaft reicher weißer Männer mittleren Alters schon immer als Minderwertig angesehen (nicht von allen aber von den meisten). Dass die Amerikaner zusätzlich eine verwerfliche Geschichte bzgl des Themas Rassenideologie haben ist ja nun auch kein Geheimnis. Ich konnte es also wirklich nicht glauben, dass es tatsächlich Frauen und dann auch noch farbige Frauen waren, die um es mal umgangssprachlich auszudrücken den Ami's den Hinter gerettet haben als es um das Raum- bzw Luftfahrtwettrüsten mit den Russen ging. Diese Geschichte sollte viel mehr erzählt werden und von daher finde ich das, was Shetterly hier geschaffen hat einfach toll! Ich finde es auch fantastisch, dass sie ebenfalls die Namen derjenigen "weißen" nennt, die sich für ihre schwarzen Kollegen, Nachbar und Freunde eingesetzt haben. Shetterly gibt hier eine faszinierende Übersicht über die Entwicklung der Rassentrennung- und Politik in Amerika und verknüpft das ganze mit einer faszinierenden Abhandlung über die Entwicklung der Raumfahrt. Alles in allem fand ich es wirklich faszinierend aber es war mir einfach zu trocken. Zu viele Zahlen, zu viele Daten, zu viele Namen und zu viele Fakten. Würde ich mich eingehender damit beschäftigen (zum Beispiel in Form einer Hausarbeit) würde ich die Informationen wahrscheinlich auch besser behalten und mich noch eingehender mit dem Buch beschäftigen. So allerdings war es mir einfach zu viele - eine wahre Flutwelle an Informationen. Parallel habe ich den Film geschaut und muss sagen, dieser hat mir auch im Hinblick auf die Informationen besser gefallen. Natürlich war einiges eingekürzt und in einigen Punkten hat Hollywood sich ein bisschen künstlerische Freiheit gegönnt, dennoch kommt auch hier die Botschaft klar und deutlich rüber! Interessiert euch also die Thematik und ihr wollt aber keine Abhandlung, Hausarbeit oder ähnliches zu diesem Thema schreiben, greift ruhig zum Film. Von mir gibts für das Buch 3 von 5 Sterne!

  • Bewertung

    2/5

    26.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant, aber mit erzählerischen Schwächen

    »Wie konnte ein weibliches Gehirn eine derart analytische Arbeit wie Mathematik verrichten?« Die Geschichte um Dorothy Vaughan, Mary Jackson, Katherine Johnson und Christine Darden hat mir sehr gut gefallen. Das Buch war eine Mischung aus wissenschaftlicher Arbeit und Roman und spielt in der Zeit der ersten Raumfahrtversuche in Amerika während des kalten Krieges. Nicht nur die Raumfahrt, sondern auch die Rassentrennung spielen dabei ein große Rolle. Es geht um Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile. Die Hauptfiguren sind allesamt Frauen Nicht nur, dass sie Frauen sind, die mit Ungerechtigkeiten zu kämpfen haben, sondern auch noch farbige Frauen, die von der NASA eingestellt wurden, um als menschliche Computer Rechnungen zu übernehmen. Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, war ich über diese Wissenslücke überrascht und wusste, dass ich dieses Buch lesen musste. Es hat geholfen die Geschichte besser zu verstehen und ein Gefühl für die Situation der Farbigen in Amerika damals (und gewisser Weise auch heute) zu bekommen. Vorher wusste ich nicht, dass farbige Frauen so einen bedeutenden Teil zur Raumfahrt beigetragen haben. Durch den Sachbuchcharakter waren die Figuren sehr blass und haben wenig Eindruck hinterlassen Gleichzeitig gab es aber viele eindrückliche Momente, die auch die Situation sehr treffend beschrieben haben. Alles in allem würde ich das Buch allen empfehlen, die an Themen wie Rassentrennung oder der Geschichte der NASA interessiert sind, sich aber von Sachbüchern nicht abschrecken lassen. Alternativ kann ich aber auch den Film empfehlen, der einige kleine Schwächen des Buches umgeht.

Kundinnen und Kunden meinen

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