Junior-Entdeckerin Stella kann es kaum erwarten, ihre nächste abenteuerliche Expedition anzutreten. Doch dann geschieht das Unglück! Ihr Vater Felix wird von einer grausamen Hexe gefangengenommen. Stella muss ihre magische Eisprinzessinnen-Tiara zum Berg der Hexen bringen oder sie wird Felix nie wiedersehen. Gemeinsam mit Ethan, Shay, Beanie und dem zurückhaltenden Dschungelkatzen-Junior-Entdecker Gideon macht sie sich auf den Weg ins Ungewisse. Sie müssen sich alles verschlingenden Kürbissen, Vampirtrollen, giftigen Kaninchen und verwirrten Hexenbesen stellen, um diese Rettungsaktion zu bestehen …
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Noch besser als Band 1! Eine fantastische Fortsetzung!
CorniHolmes am 26.10.2019
Bewertungsnummer: 1260297
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Da mich der erste Band vom Polarbären-Entdeckerclub so sehr begeistern konnte, habe ich dem Erscheinen der Fortsetzung ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Dieses Jahr hatte das Warten dann endlich ein Ende. Endlich konnte ich mich mit Stella und ihren Freunden in das nächste aufregende Abenteuer stürzen!
Obwohl es bei mir nun schon wieder eine ganze Weile her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, habe ich relativ schnell in die Geschichte hineingefunden. Anfangs musste ich zwar schon kurz überlegen, was genau noch mal in Band 1 passiert ist und wie das Buch geendet hat (der Cliffhanger war echt verdammt fies!), aber meine Erinnerungen war im Nu wieder aufgefrischt.
Ich rate bei dieser Reihe übrigens sehr, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten! Band 2 schließt ziemlich direkt an seinen Vorgänger an und in meinen Augen braucht man das Wissen aus dem Auftakt, um der Handlung im zweiten Teil problemlos folgen zu können. Zudem würde man sich zum ersten Band auch etwas spoilern, wenn man mit der Fortsetzung beginnt.
Bei mir trat hier das ein, was schon bei Band 1 der Fall war: Einmal begonnen mit dem Lesen, wollte ich gar nicht mehr damit aufhören. Mich konnte das zweite Abenteuer unserer Junior-Entdecker sogar noch etwas mehr mitreißen und begeistern als ihr erstes. In meinen Augen ist Alex Bell mit „Insel der Hexen“ eine fabelhafte Fortsetzung gelungen! Ich habe das Buch so richtig weggesuchtet und hätte danach am liebsten sofort zum nächsten Band gegriffen. Schade, dass es diesen noch gibt. Da auch „Insel der Hexen“ mit einem Cliffhanger endet, kann ich es wirklich kaum noch erwarten zu erfahren, wie es mit Stella und Co weitergehen wird.
Hauptprotagonistin ist auch hier wieder das Mädchen Stella Starflake Pearl. Sie habe ich bereits im Auftakt unheimlich liebgewonnen. Ich liebe ihre mutige, abenteuerlustige und selbstbewusste Art. Im ersten Band hatten wir erfahren, was das große Geheimnis ihrer Herkunft ist. Stella ist dies bezüglich nach wie vor ziemlich verwirrt und versucht mit ihren neuen magischen Fähigkeiten klarzukommen.
Neben Stella sind natürlich auch die anderen Junior-Forscher wieder mit von der Partie.
Mein persönlicher Liebling war wieder Beanie. Er ist anders als andere, er versteht keine Ironie, nimmt alles immer wortwörtlich und ist stets sehr ehrlich und direkt. Ich finde Beanie einfach nur zuckersüß. Sein Nicht-verstehen von Witzen und Sarkasmus hat mich erneut immerzu schmunzeln lassen.
Ethan, der junge Zauberer, ist aufbrausend wie eh und je und sorgt mit seiner vorlauten Art öfters für Unruhe und Auseinandersetzungen. Gut, dass auch Shay, der Wolfsflüsterer, wieder mit dabei ist. Er ist ein sehr ruhiger Junge, weiß sich aber durchaus auch durchzusetzen.
Die vier Kinder könnten unterschiedlicher wohl nicht sein und ergeben zusammen eine ziemlich bunte Truppe. Und, so viel kann euch ja schon mal verraten, sie wird in diesem Band sogar noch außergewöhnlicher werden. Neben bekannten Gesichtern treffen wir hier natürlich auch noch auf so einige neue einzigartige Charaktere. Cadi zum Beispiel, die eine Hexenjägerin ist und im Verlaufe der Geschichte zu unseren Junior-Entdeckern stoßen wird. Sie ist aber nur ein Beispiel von vielen wundervollen Figuren. Dschungelfeen, Giftkaninchen, Vampirtrolle - dem Ideenreichtum sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Echt Wahnsinn, auf was für geniale Wesen man in diesem Buch so stößt. :D
Wovon ich auch wieder hellauf begeistert bin, ist das Setting! Die vielen fantastischen Orte, die wir zusammen mit unseren Buchhelden aufsuchen werden, werden so grandios und atemberaubend beschrieben – einfach nur klasse. Kopfkino pur, sag ich euch! Von der Hexeninsel hatte ich die tollsten Bilder im Kopf und auch davor, als wir mit Stella und ihren Freunden durch die Lüfte fliegen, war ich komplett verzaubert von der Kulisse. Was ich nur wieder ein wenig vermisste habe, ist eine Karte vorne oder hinten im Buch, die die wichtigsten Orte zeigt. Die hätte ich bei dieser Reihe irgendwie nicht schlecht gefunden. Aber dank der bildhaften Beschreibungen kann man sich, wie bereits erwähnt, natürlich auch so alles ganz genau vorstellen.
Eine Karte gibt es also leider nicht in dem Buch, aber dafür befinden sich an den Kapitelanfängen wieder wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen von Iacopo Bruno. Ich bin total verliebt in die Zeichnungen. Sie bereiten einen schon mal ein bisschen auf das Geschehen der jeweiligen Kapitel vor und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.
Zur Story kann ich nur sagen: Top, beide Däumchen nach oben! Ich persönlich habe das zweite Abenteuer als noch spannender, mitreißender und fantasievoller empfunden als das erste. Es gibt lauter überraschende Wendungen, viele actionreiche Szenen und auch zum Schmunzeln und Grinsen gibt es eine Menge. Warmherzige Momente gibt es auch so einige und welche, die einen nachdenklich stimmen. Der zweite Band vom Polarbären-Entdeckerclub enthält einfach alles, was ein gutes Kinderbuch für mich ausmacht: Es geht um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Die Geschichte handelt vom Anderssein, von Vorurteilen, Hilfsbereitschaft, Abenteuer, Magie und Fantasie. Die Polarbären-Entdeckerclub-Reihe ist definitiv nicht nur was für junge Leser ab 10 Jahren. Auch für deutlich ältere Leseratten sind die Bücher absolut lesenswert!
Fazit: Eine märchenhaft schöne Fortsetzung, die mich sogar noch mehr verzaubern konnte als der Reihenauftakt! Mir hat der zweite Band vom Polarbären-Entdeckerclub ein herrliches Leseerlebnis beschert. Die Geschichte lässt an keiner Stelle aufkommen - sie ist super spannend und mitreißend, sie ist humorvoll, herzerwärmend, abenteuerlich und unglaublich fantasievoll. Ob Jung oder Alt - ich kann euch diese tolle Fantasyreihe echt nur ans Herz legen! Ich habe unsere Junior-Entdecker nur zu gerne auf ihrer zweiten großen Expedition begleitet und freue mich schon riesig auf ihre nächste. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!
Fantastische Fortsetzung
Tine_1980 am 30.09.2019
Bewertungsnummer: 1252269
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Stellas Vater wird von einem knochenfressenden Geierwesen auf die Insel der Hexen entführt. Stella muss ihn retten und ihre Freunde Ethan, Shay und Beanie helfen ihr. So beginnt die Reise in einem riesigen Zeppelin und sie treffen auf Dschungelelfen, ein störrisches Kamel, eine Hexenjägerin und ihr Walross. Kaum auf der Hexeninsel angekommen, müssen sie sich vor zahlreichen Gefahren schützen und landen letztendlich vor Jezzybellas Hexenhaus.
Dieses Mal geht es für die Junior-Entdecker zu der Insel der Hexen und der Weg dorthin ist mit allerlei neuen Gefahren verbunden. Neben alten Bekannten lernt man auch neue Charaktere kennen und die Gemeinschaft wächst ein bisschen weiter. Stella kämpft weiter gegen das Erkalten ihres Herzens an, Beanie erzählt immer noch alle möglichen Todesfälle auf, Shay zeigt zum ersten Mal Angst und Ethan verzaubert alles in Murksquetschfrösche.
Das Abenteuer ist auch dieses Mal mit vielen fantastischen Orten und Wesen haarklein beschrieben und es macht sehr viel Spaß alles zu entdecken. Der Ideenreichtum der Autorin Alex Bell ist phänomenal und es gibt nichts, was es nicht gibt.
Die Story ist wie auch beim ersten Band sehr humorvoll, aber auch spannend und die Rettung von Felix spielt sich sehr abwechslungsreich ab. Durch den flüssigen Schreibstil und die ausgefallene Erzählung wird es den jungen Lesern, aber auch mir als Erwachsene, sehr leicht gemacht am Geschehen dranzubleiben und mit viel Spaß begeht man die Reise mit den jungen Entdeckern.
Ich fand diesen Teil fast noch ein bisschen besser als den Ersten. Dies lag vielleicht auch daran, dass man die verschiedenen Charaktere schon gekannt hat und die Geschichte direkt durchgestartet ist.
Spannung und Spaß vereint in einer fantasievollen Erzählung für Kinder ab 10 Jahren. Auch super geeignet zum Vorlesen, denn auch für Erwachsene, die Kinderbücher lieben ist es perfekt. Tolle Fortsetzung!
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