Produktbild: Ein Band aus Stahl
Band 4

Ein Band aus Stahl Band IV der Kashmir-Saga

Aus der Reihe Kashmir-Saga
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

24/17/3,6 cm

Gewicht

977 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7497-4071-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

24/17/3,6 cm

Gewicht

977 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7497-4071-0

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    21.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Haus des Friedens, der Wunder und der Lieben

    Der vierte Band der auf sieben Bände angelegten Kashmir-Saga liegt nun vor. Da die beiden Autorinnen das erste Kapitel mit einer Zusammenfassung des Ende des letzten Bandes beginnen, kann dieser Band auch ohne Kenntnis der vorherigen gelesen werden. Wer jedoch das ganze Lesevergnügen möchte, sollte Vikram Sandeep und seine Frau Sameera von Beginn an begleiten, da nur so Zusammenhänge und Geschehnisse deutlich werden. In "Ein Band aus Stahl" gibt es eine wunderbare Nachricht für die Bewohner des Dar-as-Salam, insbesondere jedoch für Vikram und Sameera. Fans dieser Reihe wissen, dass es natürlich nicht harmonisch bleiben kann, denn Vikram hat Feinde. Ingrid Zellner und Simone Durra schreiben einen flüssigen und gut lesbaren Stil. Sie verstehen es, ihren Charakteren Tiefe zu verleihen und sie absolut lebendig und authentisch zu beschreiben. Dies gilt nicht nur für die beiden Hauptfiguren Vikram und Sameera und ihre engen Freunde Raja und Sita Sharma, sondern auch für die Kinder im Waisenhaus Dar-as-Salam und alle anderen Protagonisten. Und natürlich für die Landschaft Kashmirs. Im vorliegenden Band geraten Raja und Sameera in die Fänge der Gegner Vikrams, der nur sehr schwer ertragen kann, dass die beiden von ihm am meisten geliebten Menschen gequält werden. Diese Szenen werden sehr realistisch erzählt, so dass sie hier der Leser oder die Leserin an ihre Grenzen geführt werden. Trotz allem: das Band der Freundschaft hält nicht nur, es wird stärker, es ist eben ein "Band aus Stahl". Auch diesem Band sind ein Personenverzeichnis und ein Glossar beigefügt, so dass eine schnelle Orientierung möglich ist. Fazit: eine absolute Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    20.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Harmonie trifft grausame Realität

    Der vorliegende 4. Band der Kashmir-Saga erzählt die Geschichte von Sameera und ihrem Mann Vikram, die in Kashmir ein Waisenhaus leiten und dem indischen Paar Sita und Raja weiter. Die beiden Paare verbindet eine innige Freundschaft, die eher einer Seelenverwandschaft entspricht. Während Vikram vor einem Untersuchungsausschuss als Zeuge aussagt, werden Sameera und Raja vermisst. Sameera taucht am folgenden Tag scheinbar unverletzt wieder auf. Raja bleibt verschwunden. Alle fürchten um sein Leben, denn ein grausamer und skrupelloser Feind Vikrams aus alten Zeiten hat seine Hände im Spiel. Ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben macht sich Vikram mit Rajas Sohn, einem Freund und einem alten Weggefährten auf die Suche. Was mich an der Geschichte fasziniert, ist der harte Wechsel der Stimmungen gepaart mit einer fast unerträglichen Spannung. Die Sequenzen, die die Beziehung zwischen den Freunden beleuchten , sind geprägt von Harmonie, Liebe und Vertrauen. Manchmal war es mir fast zu viel und ich hatte den Eindruck, ich lese ein Märchen. Im Gegensatz dazu der Horror - mir fällt kein besseres Wort dafür ein - der Außenwelt mit den politischen Verhältnissen in Kashmir. Attentate, Korruption, Verbrecherbanden, Armut und Behördenwillkür bedrohen das persönliche Paradies der Freunde und ihrer Familien und schlagen Wunden. Es grenzt fast an ein Wunder, dass diese immer wieder heilen, auch wenn Narben zurück bleiben. Über allem bleibt aber die Hoffnung auf eine bessere Zeit. Wer abtauchen will in die märchenhafte Welt Kashmirs und dabei auch bereit ist, die dunkle Seite zu sehen, wird von diesem Buch begeistert sein.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    19.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Immer weiter...

    Sehr mitreißend und oft aufwühlend sind diese turbulenten, romantischen und leider oft auch tragischen Geschichten wieder. Unsere bereits länger bekannten Protagonisten aus dem fernen Indien kommen einfach nicht zur Ruhe. Dafür sind die Ereignisse um sie herum zu nah dran und zu schlimm. Auch privat ergeben sich immer neue Turbulenzen, sei es durch Krankheit oder Tod naher Freunde oder Angehöriger oder sonstige einschneidende Erlebnisse. Zum Glück gibt es aber auch fröhliche Momente und unverhofftes Glück für die tapferen Heldinnen und Helden dieses Buches. Man gönnt es ihnen von Herzen und hofft für sie auf baldige Besserung ihrer gesamten Lebensumstände. Ein weiterer interessanter Ausflug in die fremde, manchmal unverständliche und oft grausame Welt Indiens.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    14.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte aus dem Kashmir

    „...Die Psyche hat so viele Schichten wie eine Zwiebel. Die abzuschälen und auf den Kern der Dinge vorzustoßen, damit alte Wunden heilen können, dauert unter Umständen ein ganzes Leben...“ Der vierte Teil der Saga beginnt mit einem Vorspiel. Bei ihrem Urlaub im Hausboot lassen Vikram und Raja sowie Sameera und Sita die Vergangenheit noch einmal an ihren Augen vorbeiziehen. Natürlich bleibt dabei auch die Politik nicht außen vor. Sameera, deren Wurzeln in Irland und Indien liegen, erinnert daran, dass auch Europa seine noch nicht lange zurückliegenden Konflikte hatte. Bei ihr klingt das so: „...Und da die Iren sind, wie sie sind, ertränkten sie ihren Schmerz in Alkohol und schrieben traurige Balladen über ihre Rebellen. Und feierten ihre Märtyrer – ganz wie im Kashmir...“ Als beide Familien zurück in ihrer Heimat sind, scheint das Leben seinen geruhsamen Gang zu gehen. Raja baut ein Gästehaus. Im Haus des Friedens, dem Vikram vorsteht und in dem er ehemalige Straßenkinder oder Kindersoldaten betreut, bahnt sich die erste Liebesbeziehung eines seiner Schützlinge, eine junge Frau, an. Doch Frieden ist in Kashmir ein seltenes Gut. Die Explosion in einem Schulbus weist auf die harte Realität hin. Dann bekommt Vikram von Nahija, Politikerin und gute Freundin, einen brisanten Auftrag. Einer seiner größten Widersacher soll endlich überführt werden. Noch ahnt Vikram nicht, dass dies sein eigenes Leben heftig durcheinander bringen wird. Bei seinen Nächsten werden tiefe Spuren zurückbleiben und selbst die Freundschaft mit Raja steht auf Messers Schneide. Das liegt auch daran, dass Vikram sich als ehemaliger Geheimagent ein Menge Feinde gemacht hat und geschickt abwägen muss, was er seinen Freunden sagt oder verschweigt. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Die Autorinnen verstehen es, sowohl ernste Situationen als auch berührende Momente in passende Worte zu kleiden. Die stilistischen Höhepunkte sind für mich immer wieder die fein ausgearbeiteten Gespräche. Das Eingangszitat stammt aus einem Gespräch von Raja mit Prem. Den hat Raja im Gefängnis besucht. Es geht um Schuld, Sühne und Vergebung. Rajas Einfühlungsvermögen gelingt es, seinen Gegenüber zum Sprechen zu bringen. Da er selbst durch ein dunkles Tal gegangen ist (spielt in Band 2 eine wesentliche Rolle), kann er sich in gut andere hineinversetzen. In einem Gespräch zwischen Raja und Vikram fallen die folgenden Zeilen: „...Ein Leben in Angst ist nur ein halbes Leben. Klar, wir dürfen uns der Gefahr bewusst sein, die jederzeit wie ein Schwert über uns hängt – aber wenn wir unsere Augen nur auf dieses Schwert richten, dann können wir ebenso gleich aufgeben...“ Immer wieder stehen die Konflikte des Landes im Mittelpunkt und tangieren mehr oder weniger die Handlung. Als Vikram auf den Markt eine Bekannte trifft und um Vergebung für eine alte Schuld bittet, fällt eine Formulierung, die mir beim weiteren Lesen nicht aus dem Kopf ging: „...Kashmir frisst seine Kinder...“ Der Busunfall war das erste Zeichen dafür, ein zweites Schicksal im Buch ist ebenfalls ein Beleg für diese Aussage. Rajas Weihnachtsmail an Vikram ist deshalb auch berührend und wichtig: „...Möge das Licht des Friedens stets heller leuchten als die Dunkelheit des Hasses...“ Gekonnt werden in die Handlung verschiedene Einzelschicksale integriert. Gleichzeitig darf ich die den spannenden Aktionen der Protagonisten Schritt für Schritt miterleben – von der Planung bis zum Abschluss. Dabei fiebert man natürlich automatisch mit den sympathischen Protagonisten. Heftig dagegen sind die Szenen in einem Lager des Paramilitärs. Glücklicherweise beschränken sich die Autorinnen hier auf das Wesentliche und die Folgen, ohne jede einzelne Handlung genüsslich zu beschreiben. Es sind Machtspiele, die die Perversität der Täter und ihre Unmenschlichkeit widerspiegeln. Eins möchte ich unbedingt noch erwähnen. Sameera ist Traumatherapeutin. Als alle wieder beisammen sind, erzählt sie den Kindern auf bewegende Weise ein selbsterdachtes Märchen, das all die Erlebnisse und Geschehnisse spielerisch aufarbeitet und keine Fragen offen lässt. Ein Personenverzeichnis und ein Glossar ergänzen das Buch. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

  • Claudia

    aus Barsinghausen

    5/5

    09.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Facettenreiche Geschichte

    Band Vier der Kashmir-Saga Den Autorinnen muss ich gleich zu Anfang ein Kompliment machen. Als Leser war ich so-fort wieder in der Geschichte um das Dar-as-Salam, dem Waisenhaus von Vikram Sandeep und seiner Frau Sameera, drin. Die Gefühle zwischen den Beiden und auch die tiefe Freundschaft zu Raja und seiner Frau Sita sind wieder sehr gut dargestellt. Doch Kashmir kommt nicht zur Ruhe und Vikrams Vergangenheit in der Armee findet auch keinen wirklichen Abschluss. So folgen auf schöne Zeiten und überraschende Nachrichten auch wieder gefährliche, lebensgefährliche Geschehnisse. Die Fähigkeiten und die Freund-schaft von Vikram und Raja werden auf eine harte Probe gestellt. Neben der intensiven Freundschaft und innigen Liebe werden auch die politischen Schwierigkeiten in diesem doch so schönen Kashmir beschrieben und mit wie viel Finger-spitzengefühl dort agiert werden muss. Auch die Kinder vom Waisenhaus kommen im Roman nicht zu kurz. Sie müssen eine Zeit bei Rajas Familie verbringen und profitieren in ihrer Entwicklung auch davon. Manche werden erwachsen und finden ein neues zu Hause und andere finden ihren Weg ins Wai-senhaus. Ja, man kann durchaus sagen, dass das Verhältnis zwischen Vikram und Raja als Band aus Stahl zu bezeichnen ist. Der Schreibstil ist, wie aus den vorangegangenen Bänden gewohnt, sehr gut zu lesen und die beiden Autorinnen verbinden sich perfekt. Als Leser war ich emotional wieder sehr gefordert und mitten drin. So kann ich auch für Ein Band aus Stahl eine Leseempfehlung ausspreche

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