Schon seit zwei Jahren empfindet Pastor Jack McReady tiefe Gefühle für Daisy Pendleton, die Besitzerin des örtlichen Blumenladens. Sie aber sieht in ihm wohl nicht mehr als einen fürsorglichen Seelsorger. Jack würde niemals riskieren, ihr Vertrauen zu verlieren, nur um ihr seine Liebe zu offenbaren. Als aber Jacks Freund mitkriegt, dass sich Daisy bei einem Dating-Portal angemeldet hat, ergreift dieser die Initiative und fädelt eine Online-Begegnung zwischen Jack und Daisy ein. Jack, der von dem Profil erfährt, ist außer sich, doch dann nutzt er die Online-Gelegenheit, um Daisy eine neue Seite von sich zu zeigen. Doch damit verstrickt sich Jack in einen Plan, aus dem es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Denn ausgerechnet ihm vertraut Daisy neben einem erschütternden Familiengeheimnis auch die vielversprechende Onlinebekanntschaft mit ¿TJ¿ an. Was aber nur Jack weiß: Er und ¿TJ¿ sind ein und dieselbe Person. Gelingt es Jack, sich Daisy zu offenbaren, ohne sie zu verlieren?
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Schön, romantisch, emotional
peedee am 15.10.2019
Bewertungsnummer: 1255898
Bewertet: eBook (ePUB)
Blue Ridge, Band 4: Was tun, wenn man seit zwei Jahren verliebt ist, und die Angebetete nichts davon merkt? So geht es Pastor Jack McReady mit Daisy Pendleton, der Besitzerin des Blumenladens „Oopsy Daisy“. Er befürchtet, ihre Freundschaft und ihr Vertrauen zu verlieren, wenn er ihr seine Liebe gestehen würde. Seine Freunde fordern ihn auf, endlich etwas zu tun, denn Daisy hat sich bei einem Online-Datingportal angemeldet! Jacks Freund Noah erstellt für ihn auch ein Profil namens „TJ“. Daisy und „TJ“ kommen sich näher – wie soll Jack aufklären, dass „TJ“ und er ein und dieselbe Person sind?
Erster Eindruck: Das Cover mit einer hübschen und sympathischen Frau, mit Blumen im Vordergrund, gefällt mir sehr gut; schöne Farb- und Schriftwahl, insgesamt schönes Layout mit einem blumigen Detail auf jeder Seite.
Dies ist Band 4 der Reihe, lässt sich aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. Für mich ist es der erste Band dieser Reihe, aber nicht das erste Buch, das ich von Denise Hunter lese. Die anderen drei Vorgängerbände habe ich hier liegen, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen.
Daisy hat mir gleich gefallen: Sie ist ein herzlicher und hilfsbereiter Mensch und auf der Suche nach einem Partner. Ihre Dates waren bisher noch nicht von Erfolg gekrönt. Zudem ist sie immer sehr streng mit sich selbst (dieses Gefühl kenne ich nur zu gut). Ihr Blumenladen läuft gut, ihre Mutter Karen und ihre Grossmutter helfen auch mit.
Auch Jack war mir gleich sympathisch: Als Pastor ist er es gewohnt, anderen sein Ohr zu leihen und sich deren Sorgen anzuhören; auch Daisy vertraut sich ihm an. Seit zwei Jahren ist er heimlich in sie verliebt und er meint, dass sie sicher nichts von ihm wolle. Er schiebt den Altersunterschied vor und auch, dass er eben Pastor sei. Tja, in Liebesdingen ist er nicht so redegewandt, wie auf der Kanzel… Süss!
Das Chatten von Daisy und „TJ“ läuft gut. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe platzen muss… Nebst der Liebesgeschichte, die bereits einleitend erwähnt wird, geht es auch um das „Hope House“, einem Mädchenheim, insbesondere um die Schwestern Ava, 18, und Millie, 9. Zudem löst eine Kundin im Blumenladen eine Gedankenlawine aus, die das bisherige Leben verändert.
Am Ende des Buches angekommen, stelle ich einmal mehr fest, dass der deutsche Buchtitel nicht so passend ist – „Der Preis der Liebe“ erschliesst sich mir nicht ganz. Nun denn, es war ein schönes, romantisches und emotionales Buch, wenn auch etwas vorhersehbar.
Vergebung und Gnade
LEXI am 11.12.2019
Bewertungsnummer: 1273183
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Weißt du, Schätzchen, manchmal muss man Menschen gegenüber auch ein bisschen gnädig sein. Nicht weil sie es verdient hätten – sondern weil wir selbst es ja eigentlich auch nicht verdient haben.“ (Daisys Grandma)
„Ich wünsche mir das Gleiche, was sich alle Männer wünschen: eine Frau, die mich liebt, und die ich wiederlieben kann.“ (Jack McReady)
Pastor Jack McReady aus Copper Creek ist schon lange in die liebreizende Blumenhändlerin Daisy Pendleton verliebt. Daisy bringt dem attraktiven und redegewandten Mann Sympathie und großes Vertrauen entgegen, betrachtet ihn aber lediglich als ihren Pastor. Eine naseweise Aktion von Jacks Freund Noah sorgt zwar dafür, dass Daisy ihn mit anderen Augen betrachtet, richtet zugleich aber Verwirrung und Unfrieden an. Zur gleichen Zeit muss Daisy auch noch Dinge über ihren verstorbenen Vater erfahren, die sie bis in ihr Innerstes erschüttern…
Im vorliegenden vierten und letzten Band der Blue Ridge-Buchreihe von Denise Hunter liegt das Hauptaugenmerk auf der sensiblen und hilfsbereiten Besitzerin des örtlichen Blumenladens „Oopsy Daisy“. Daisy Pendleton wird als kreative Geschäftsfrau mit originellen Ideen, aber auch als sehr positive und gewissenhafte Person dargestellt. In ihrer Mutter Karen, einer attraktiven Witwe und ehemaligen Anwältin, findet sie tatkräftige Unterstützung. Die Enthüllung eines über viele Jahre hinweg sorgsam gehüteten Familiengeheimnisses bringt Daisys heile Welt zum Einsturz, ein verheerender Schadensfall in einem Heim für Mädchen erfordert darüber hinaus ihren Einsatz und ihr Organisationstalent. Daisy sehnt sich auch nach einem Mann an ihrer Seite und bedient sich eines Online-Dating-Portals, wo sie rasch die Bekanntschaft des bemerkenswerten „TJ“ macht. In der Person des Jack McReady stellt Denise Hunter ihrer Hauptfigur einen klugen und liebevollen Mann zur Seite, der im Umgang mit Frauen unbeholfen und unsicher wirkt und an seiner unerwiderten Liebe zu Daisy leidet. Jack zeichnet ein tiefer und unerschütterlicher Glaube aus, seine Gedanken und Gefühle, aber auch die inneren Konflikte werden von der Autorin hervorragend zum Ausdruck gebracht.
Die Autorin bedient sich nur weniger, aber interessanter Nebenfiguren, meine größte Sympathie galt hierbei Daisys Mutter und ihrer Großmutter. Eine geheimnisvolle Besucherin in Copper Creek bringt Turbulenzen in das Leben der Pendleton-Frauen, sorgt aber auch für einen kleinen Spannungsbogen im Buch. In den drei Paaren Noah & Josephine, Brady & Hope, Cruz & Zoe erhalten wichtige Figuren aus den Vorgängerbüchern ebenfalls einen kleinen Gastauftritt.
Die Autorin zeichnet ein sehr einnehmender Schreibstil aus, der an einigen Passagen auch für eine gewisse Situationskomik verantwortlich zeichnet. Die Darstellung von Chat- und SMS-Korrespondenzen in grau bzw. schwarz unterlegten Kästchen fand ich persönlich irritierend, es hat meinen Lesefluss ein wenig gestört. Da Daisys Legasthenie erst später im Buch Erwähnung findet, war ich anfangs angesichts etlicher gravierender Rechtschreibfehler verwirrt. Dass hiermit die Lese- und Schreibschwäche der Protagonistin zum Ausdruck gebracht werden soll, wird leider erst im Verlauf der Geschichte klar.
Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir sehr gut gefallen, besonders die innere Unsicherheit, die Ängste und Sorgen der beiden Protagonisten Daisy und Jack empfand ich als außerordentlich gut dargestellt.
Fazit: „Der Preis der Liebe“ ist eine sehr romantische und wunderschöne Liebesgeschichte mit starker Gewichtung auf den christlichen Glauben – ein emotionales Buch, in dem die Vergebung das zentrale Thema darstellt. Mir hat diese Lektüre ausgezeichnet gefallen - gerne vergebe ich dafür fünf Sterne und eine Leseempfehlung!
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