Produktbild: Murmeljagd

Murmeljagd Roman. Mit e. Essay von Eva Menasse

Aus der Reihe detebe
5

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/5 cm

Gewicht

842 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-454-5

Beschreibung

Rezension

»So gutgelaunt wurde selten eine Weltverzweiflung beschrieben. Ulrich Becher wirbelt die Sprache um und um, als hätte er sie erfunden.«Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung»Murmeljagd ist einer der besten Romane, die nach 1945 in deutscher Sprache geschrieben wurden.«Bernhard Fetz, Neue Zürcher Zeitung»Genau die Art Buch, von denen es in der deutschen Literatur so wenige gibt: ein sprachlich wagemutiges, unterhaltsames, engagiertes und skurriles Epos.«Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/5 cm

Gewicht

842 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-454-5

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

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Zeit, Geduld und Google

Bewertung aus Obergösgen am 29.06.2020

Bewertungsnummer: 1345733

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Musst immer mal wieder Dialektausdrücke aus dem Bayrisch-Österreichischen nachgoogeln. Hilfreich eine Privat-Homepage mit links zu Hintergrundinformationen. Achtung: besser keine Personen nachschlagen - Spoiler-Gefahr! Kenn wenige Weltkriegsromane, sie so weit weg vom Schuss nahe dran sind. Und eigentlich erst in der Vorkriegszeit spielen, aber schon den ganzen Schrecken vorwegnhemen.

Zeit, Geduld und Google

Bewertung aus Obergösgen am 29.06.2020
Bewertungsnummer: 1345733
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Musst immer mal wieder Dialektausdrücke aus dem Bayrisch-Österreichischen nachgoogeln. Hilfreich eine Privat-Homepage mit links zu Hintergrundinformationen. Achtung: besser keine Personen nachschlagen - Spoiler-Gefahr! Kenn wenige Weltkriegsromane, sie so weit weg vom Schuss nahe dran sind. Und eigentlich erst in der Vorkriegszeit spielen, aber schon den ganzen Schrecken vorwegnhemen.

Der deutsch-Schweizer…

MaWiOr aus Halle am 23.09.2023

Bewertungsnummer: 2821063

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der deutsch-Schweizer Schriftsteller Ulrich Becher (1910-1990) ist leider etwas in Vergessenheit geraten. Mit den beiden Diogenes-Ausgaben „Murmeljagd“ und „Das Herz des Hais“ hat man nun die Gelegenheit, ihn und sein Werk wiederzuentdecken. „Murmeljagd“ ist einer der großen Exil-Romane der deutschen Literatur, der einen starken autobiografischen Charakter hat. Der Wiener Journalist Albert Trebla, der im Ersten Weltkrieg Jagdflieger war, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem von deutschen Truppen besetzten Österreich auf Umwegen in die Schweiz, in die Bergwelt des Engadins. Hier fühlt sich der linke Marxist allerdings immer noch von der Gestapo verfolgt. Wie ein Murmeltier versucht Trebla, in Deckung zu gehen, aber wo er auch hinkommt, meint er die Nähe des faschistischen Liquidationskommandos, in Person der beiden Spitzel Krainer und Mostny, zu spüren. Eine Serie von mysteriösen Todesfällen schürt noch weiter seine Befürchtungen und Ängste. So häuft Trebla Verdacht auf Verdacht und erliegt dabei auch Täuschungen. Damit präsentiert sich „Murmeljagd“ auch als Kriminalroman voller Überraschungen. In den Erinnerungen Treblas gelang Becher auch eine genaue Beschreibung der langsamen faschistoiden Ausrichtung in der österreichischen Gesellschaft, der Niedergang der Sozialdemokratie und des aufkeimenden Nationalsozialismus. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch ein Nachwort „So lacht die Hölle“ der Schriftstellerin Eva Menasse, die Treblas Exil als eine Geisterbahnfahrt bezeichnet, „bei der man nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve lauert“. Ein Dank an den Verlag für die Taschenbuchausgabe.

Der deutsch-Schweizer…

MaWiOr aus Halle am 23.09.2023
Bewertungsnummer: 2821063
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der deutsch-Schweizer Schriftsteller Ulrich Becher (1910-1990) ist leider etwas in Vergessenheit geraten. Mit den beiden Diogenes-Ausgaben „Murmeljagd“ und „Das Herz des Hais“ hat man nun die Gelegenheit, ihn und sein Werk wiederzuentdecken. „Murmeljagd“ ist einer der großen Exil-Romane der deutschen Literatur, der einen starken autobiografischen Charakter hat. Der Wiener Journalist Albert Trebla, der im Ersten Weltkrieg Jagdflieger war, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem von deutschen Truppen besetzten Österreich auf Umwegen in die Schweiz, in die Bergwelt des Engadins. Hier fühlt sich der linke Marxist allerdings immer noch von der Gestapo verfolgt. Wie ein Murmeltier versucht Trebla, in Deckung zu gehen, aber wo er auch hinkommt, meint er die Nähe des faschistischen Liquidationskommandos, in Person der beiden Spitzel Krainer und Mostny, zu spüren. Eine Serie von mysteriösen Todesfällen schürt noch weiter seine Befürchtungen und Ängste. So häuft Trebla Verdacht auf Verdacht und erliegt dabei auch Täuschungen. Damit präsentiert sich „Murmeljagd“ auch als Kriminalroman voller Überraschungen. In den Erinnerungen Treblas gelang Becher auch eine genaue Beschreibung der langsamen faschistoiden Ausrichtung in der österreichischen Gesellschaft, der Niedergang der Sozialdemokratie und des aufkeimenden Nationalsozialismus. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch ein Nachwort „So lacht die Hölle“ der Schriftstellerin Eva Menasse, die Treblas Exil als eine Geisterbahnfahrt bezeichnet, „bei der man nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve lauert“. Ein Dank an den Verlag für die Taschenbuchausgabe.

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Murmeljagd

von Ulrich Becher

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Philipp Hagen

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Das dunkle "Psychogramm" eines...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das dunkle "Psychogramm" eines Wiener Exilanten der nachdem Einmarsch der Deutschen 1938 Wien verlässt und in eine merkwürdige Serie von Selbstmorden verstrickt wird. Neuauflage!!
  • Philipp Hagen
  • Buchhändler/-in

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4/5

Das dunkle "Psychogramm" eines...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das dunkle "Psychogramm" eines Wiener Exilanten der nachdem Einmarsch der Deutschen 1938 Wien verlässt und in eine merkwürdige Serie von Selbstmorden verstrickt wird. Neuauflage!!

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