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Produktbild: Vera
Band 3
Artikelbild von Vera
Anne Stern

1. Vera

Vera

Aus der Reihe Lichterfelde
Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Brigitte Trübenbach

Spieldauer

8 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

40

Verlag

Lind & Co

Sprache

Deutsch

EAN

9789178613793

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Brigitte Trübenbach

Spieldauer

8 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2019

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

40

Verlag

Lind & Co

Sprache

Deutsch

EAN

9789178613793

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  • Bewertung

    4/5

    28.02.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die Frauen vom Karlsplatz: Vera

    Inhalt siehe Klappentext. Vor kurzem habe ich die Teile 1 und 2 von Anne Sterns Lichterfelde-Reihe „Die Frauen vom Karlsplatz“ gehört, nun war „Vera“ an der Reihe. Herzlichen Glückwunsch! Sprecherin Brigitte Trübenbach liest Teil in 8:45 Uhr gewohnt flüssig und mit passender Tonmelodie vor, wie die Vorgängerbände auch. Ich empfehle, nicht mittendrin einzusteigen, sondern gleich die ganze Reihe zu hören, am besten in 1,25-facher Geschwindigkeit (oder zu lesen). Wer neu dabei ist, hier eine grobe Übersicht: Vera (Band 3) ist die Ehefrau von Wilhelm, er wiederum ist Hennys Sohn (Henny aus Band 2) und diese ist die von Auguste angenommene Tochter von deren Freundin Lotte (Auguste aus Band 1). Inzwischen ist der Zweite Weltkrieg immer noch in vollem Gange, Vera erlebt und erträgt sowohl Krieg als auch Gatte Wilhelm, der ihr das Leben mit seinen Einstellungen und Ansichten nicht leicht(er) macht. Im gleichen Gebäude (kann man noch Haus sagen? oder eher Schloß?) lebt Wilhelms Urgroßmutter Käthe und man darf überrascht sein, was die alte Dame alles auf Lager hat. Das reicht von versteckten Juden, einer nach außen hin tattrig wirkenden Frau bis hin zu … ja, hier hört ihr am besten selbst rein und seid dabei, wenn Vera lebt, liebt, arbeitet, Verbotenes tut, das sie aber für richtig hält. Ich hatte gute Unterhaltung, obwohl der Zeitraum ganz gewiss nicht glücklich war, sondern von Leid und Entbehrungen nur so wimmelte. Man schlug sich durch, wo und wie man konnte, hoffte, bangte, betete und dann gab es tatsächlich für manche noch Hoffnung. Man musste einfach stark sein und das ist leider nicht allen gelungen. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Bilder, offenbar Davids Zeichnungen?! „Vera“, die dritte der Frauen vom Karlsplatz bekommt von mir 4 Sterne, Favorit war ganz klar Auguste aus Teil 1.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    20.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Auch dieser Band begeistert

    Im Jahr 1943 lebt Vera im Haus am Karlsplatz. Ihr Mann Wilhelm ist als Flieger an der Front. Er ist überzeugter Nationalsozialist. Das führt bei seinen wenigen Heimurlauben immer wieder zu heftigem Streit mit Vera. Sie kann sich immer weniger mit seinen Denkweisen identifizieren. Als Vera eines Tages in ihrer Gartenlaube den jüdischen Künstler David findet, entscheidet sie sich, ihn in ihrem Haus zu verstecken - obwohl sie weiß, daß sie sich damit auch in große Gefahr bringt. Bald verbindet die beiden einsamen Menschen eine Beziehung, die ihnen Halt in einer trostlosen Zeit gibt. Doch als der Krieg endlich zu Ende ist, müssen sie sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen. Im dritten Teil der Saga über "Die Frauen vom Karlsplatz" erlebt man gemeinsam mit "Vera" Die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Anne Stern beschreibt auch diesmal die Probleme dieser Zeit sehr intensiv. Sie beleuchtet die Ängste der jüdischen Bevölkerung genauso lebensnah wie die zwiespältigen Gefühle der anderen Menschen, die dieses Unrecht wohl erkennen, aber sich nicht trauen, etwas dagegen zu unternehmen. Dann sind da auch noch die Verblendeten, die nicht sehen wollen, was um sie herum passiert. Alle Personen werden dem Leser ohne Vorurteile nahe gebracht. Man soll sich wohl sein eigenes Bild von ihnen machen. Das gelingt auch oft sehr gut und man hat einen bestimmten Typ vor Augen. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Auch dieser dritte Band ist wieder sehr interessant geschrieben. Er liest sich flüssig und macht Lust auf Teil vier!

  • traumweltenwanderer

    4/5

    30.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einfühlsamer und packender Roman

    1943 wütet der zweite Weltkrieg bereits seit vier Jahren. Die Nationalsozialisten haben Deutschland fest im Griff. Vera wünscht sich nichts sehnlicher als die alte Zeit zurück, eine Zeit, in der ihre Ehe glücklich war und ihr Mann sich nicht den Zielen seines Landes verschrieben hat. Tief im Inneren weiß sie, dass es falsch ist, was in Deutschland passiert, daher ist es keine Frage, dass sie David hilft, als dieser sich vor den Nationalsozialisten in ihrer Gartenlaube versteckt. Ihre Entscheidung hat jedoch weitreichende Folgen... Meine Meinung: Wie die ersten beiden Bände der Frauen vom Karlsplatz hat mich auch die Geschichte über Vera und David direkt packen können. Der Schreibstil war flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich den Roman in kürzester Zeit gelesen habe. Es war spannend, wie die zwei Handlungsstränge von Vera und David zu einer Geschichte verwoben wurden. Ich konnte gut mit den beiden mitfühlen und im Vergleich zu den vorangegangenen Bänden fand ich Veras Geschichte spannender und einfühlsamer. Für mein Empfinden wurde die Beziehung zwischen Vera und David jedoch zu schnell aufgebaut und ich konnte die getroffenen Entscheidungen oft nicht nachvollziehen. Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass die Begegnung zwischen Vera und David früher stattfinden würde. Die Anziehung habe ich auch aufgrund des späten Aufeinandertreffens der beiden nicht verstanden. Während die Tiefe in den ersten zwei Dritteln des Romans gut ausgebaut wurde, hat sie mir im letzten Drittel gefehlt. Ab da kam mir die Geschichte sehr gehetzt vor und das Ende kam für mich sehr unerwartet und plötzlich. Das Verhalten von den Hauptcharakteren konnte ich in den letzten Kapiteln dann leider überhaupt nicht mehr verstehen. Nachdem er als liebevoller Familienvater beschrieben wurde, wollte die Darstellung von David am Ende auch nicht mehr so richtig ins Bild passen. Das fand ich sehr schade. Von allen bisherigen Teilen hat mir die Geschichte über Vera und David am besten von den Frauen vom Karlsplatz gefallen. Obwohl der Roman ein schweres Thema und eine ernste Geschichte behandelt, ist er auch gut für Zwischendurch geeignet.

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