Ein unheimliches Ereignis verändert das Leben der drei Freunde Dirk, Jan und Marcus von einer Nacht auf die andere. Eine geisterhafte Gestalt droht ihnen grausame Rache für ein Verbrechen an, das vor vierhundert Jahren geschehen ist.
Sie entdecken ein schreckliches Geheimnis, welches ihre Familien seit Jahrhunderten verbindet und müssen erkennen, dass die Sünden der Vergangenheit bis in die Gegenwart überdauert haben. Die Zeit der Rache ist gekommen!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Koblenz
5/5
26.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Zauberhaft und abgründig
Eigentlich ist Horror nicht so wirklich mein Genre. Doch das bezaubernde Cover hat mich gelockt und so bin ich eingestiegen in das spätmittelalterliche Szenario des Dorfes Pfüeln im Jahre 1611 und lerne die Bäckersfrau Barbara kennen, deren Schönheit, Liebreiz und Gütigkeit im ganzen Ort bekannt ist. Auch sprachlich tauche ich sofort in diese Zeit ein, es ist so fein und poetisch beschrieben, dass mich die Geschichte sogleich in ihren Bann zieht.
Dann der Sprung in das Jahr 2011. Gleicher Ort, 400 Jahre später. Drei Freunde, Dirk, Jan und Markus. In ihrem Wesen völlig unterschiedlich, aber seit Jahren eng miteinander verbunden. Alles ist scheinbar ganz normal. Man trifft sich beim ortsansässigen Griechen, hat Spaß und ist gut gelaunt und unbesorgt.
Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich kapitelweise im Buch fortan ab. Und nach und nach ahnt und fürchtet man als Leser, dass es eine Verbindung zwischen den drei Männern und dem Geschehen im Jahr 1611 geben muss.
Ausgerechnet Barbara gerät unter den Verdacht der Hexerei. Und so wie der grausame Bannrichter Arbiter und der gütige, aber hilf- und tatenlose Vogt beschrieben werden - es kann kein gutes Ende nehmen.
Der Autor spart nicht an grausamen Details, dennoch mag man das Buch kaum weglegen, so sehr zieht es einen in den Bann und mit Schaudern, Entsetzen, aber auch Faszination bin ich der immerhin 469 Seiten starken Geschichte in recht kurzer Zeit gefolgt, wollte unbedingt erfahren, was es mit den Tränen der Zauberschen auf sich hat
Es findet sich alles am Schluss. Grausam, gruselig, aber auch ein bisschen versöhnlich.
Allzu zarten Gemütern sei es vielleicht nicht empfohlen, aber ansonsten ist Die Träne der Zauberschen ein grandioses Werk. Ausgezeichnet geschrieben, tiefgründig und einzigartig, Ein besonderes Buch, zu dem ich so bald gar keinen Vergleich finde.
Ein bisschen Kafka oder Camus vielleicht, Edgar Allan Poe oder Stephen King?
Es liest sich jedenfalls wie das Werk eines ganz Großen. Absolut lesenswert für alle Freunde des Horrors oder abgründigen Thrillers!
Stage Reptiles
aus Holzkirchen
5/5
03.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ian Cushing hat mit seinem…
Ian Cushing hat mit seinem dritten Roman ein neues Terrain betreten. Nach den ersten beiden stark philosophischen Werken, nimmt er seine Leser nun mit auf eine Reise in ein weiteres dunkleres Kapitel der Geschichte. Hexenverfolgungen, Prozesse und die Morde an ihnen werden lebendig. Wie dumm und abergläubisch man handelte, wie willkürlich man Frauen an den Pranger stellen konnte, das alles zeigt Cushing in seinem aktuellen Buch Die Träne der Zauberschen. Mit viel Wissen und Empathie reist er in das Jahr 1611, in dem die Hexenverbrennung in dem kleinen Ort Pfüeln stattgefunden hat. Hier angekommen werden Barbaras Leben und ihr Prozess genauer unter die Lupe genommen. Damalige Sprachansätze und Gepflogenheiten werden übernommen und dem Leser somit ein ziemlich gutes Bild vermittelt von dem Umfeld der vermeintlichen Hexe. Immer wieder, in jedem geraden Kapitel, springt man in die Neuzeit und lernt die drei Freunde und ihre Familien kennen, deren Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird. Nach und nach verweben sich beide Geschichten, bis es zum großen Showdown kommt. Mit dem aktuellen Buch ist Cushing ein sprachlich exzellentes Werk gelungen, das gekonnt mitten in das dreckige, düstere Zeitalter der Hexenverfolgungen führt, so dass sich der Leser um Jahrhunderte zurückversetzt fühlt. Ohne kitschig zu werden oder zu stolpern, gelingt immer wieder der Sprung in die moderne Welt. Ein bisschen Historie, ein bisschen Fantasy und ganz viel Literatur.
Kyra Cade
5/5
03.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Klasse geschrieben
Ian Cushing hat mit seinem dritten Roman ein neues Terrain betreten. Nach den ersten beiden stark philosophischen Werken, nimmt er seine Leser nun mit auf eine Reise in ein weiteres dunkleres Kapitel der Geschichte. Hexenverfolgungen, Prozesse und die Morde an ihnen werden lebendig. Wie dumm und abergläubisch man handelte, wie willkürlich man Frauen an den Pranger stellen konnte, das alles zeigt Cushing in seinem aktuellen Buch Die Träne der Zauberschen. Mit viel Wissen und Empathie reist er in das Jahr 1611, in dem die Hexenverbrennung in dem kleinen Ort Pfüeln stattgefunden hat. Hier angekommen werden Barbaras Leben und ihr Prozess genauer unter die Lupe genommen. Damalige Sprachansätze und Gepflogenheiten werden übernommen und dem Leser somit ein ziemlich gutes Bild vermittelt von dem Umfeld der vermeintlichen Hexe.
Immer wieder, in jedem geraden Kapitel, springt man in die Neuzeit und lernt die drei Freunde und ihre Familien kennen, deren Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird. Nach und nach verweben sich beide Geschichten, bis es zum großen Showdown kommt.
Mit dem aktuellen Buch ist Cushing ein sprachlich exzellentes Werk gelungen, das gekonnt mitten in das dreckige, düstere Zeitalter der Hexenverfolgungen führt, so dass sich der Leser um Jahrhunderte zurückversetzt fühlt. Ohne kitschig zu werden oder zu stolpern, gelingt immer wieder der Sprung in die moderne Welt. Ein bisschen Historie, ein bisschen Fantasy und ganz viel Literatur.
Arya Green Vermont
5/5
01.10.2019
Buch (Taschenbuch)
Talentierter Autor, packende Story!
Ehrlich gesagt fehlen mir gerade die Worte, um diese ergreifende Geschichte zu umschreiben. Ian hat mich auf eine Weise berührt, wie es nur wenige schaffen. Die Träne der Zauberschen hat mich auf verschiedene Arten gefesselt und auch Ian’s Schreibstil ist einfach fantastisch.
Als ich den Klappentext des Buches las, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Aber ich habe mit einer vollkommen anderen Geschichte gerechnet, wenn ich ehrlich bin. Doch was mich erwartet hat, war noch um einiges besser als ich dachte. Ian erzählt uns eine Story, die in zwei verschiedenen Zeiten spielt, einmal 1611 und im Jahre 2011. Um die Ereignisse der heutigen Zeit zu verstehen, muss man immer wieder in der Zeit zurück reisen und diese abwechselnden Zeitsprünge sind unglaublich gut beschrieben.
Vierhundert Jahre zuvor, lebte eine junge Frau Namens Barbara in einem kleinen Dorf, mit ihrem Ehemann dem Bäcker und ihrer kleinen Tochter Grete. Barbara war ein herzensguter Mensch, der für jeden da und immer hilfsbereit war. Sie war das personifizierte Gute und dazu noch wunderschön. Sie liebte ihren Ehemann, ihre Tochter und ihr Leben. Bis der Tag kam und eine Verschwörung gegen sie in Gang gesetzt wurde, aus Neid und Eifersucht. Als Hexe angeklagt, ist euch bestimmt allen bewusst, was die unschuldige und liebe Barbara über sich ergehen lassen musste. Dies führte dazu, dass sie jeden verfluchte, der bei dieser Tat beteiligt war, darunter drei Männer, deren Nachkommen nach 400 Jahren dafür büßen sollen. Und so vergingen die Jahrhunderte, bis sie endlich ihre Rache nehmen konnte. Dies bekommen jetzt die drei befreundeten Familien in der jetzigen Zeit zu spüren, denn Barbara erscheint einem nach dem anderen und droht ihnen bittere Rache, für die Sünden ihrer Vorfahren…
Ian hat es geschafft mich vollkommen zu fesseln. Besonders Barbaras Geschichte hat mich sehr berührt und mitgenommen. Die Zeitsprünge waren sehr genau erzählt und man hat nicht das Gefühl, dass es einem verwirrt. Es war perfekt, detailreich und auch die Wortwahl des Autors, passte zu den Zeiten, was mich ziemlich beeindruckt hat, muss ich sagen. Ich glaube hier ist sehr viel recherchiert worden, besonders wie sich die Menschen vor ca. 400 Jahren artikuliert und benommen haben. Ian Cushing hat hier definitiv viel Arbeit investiert und es hat sich mehr als gelohnt. Das Zusammenspiel der Zeiten und Charaktere war sensationell und man hatte zu keiner Zeit eine Ahnung, wie diese Geschichte enden würde. Ich habe oft spekuliert, jedoch habe ich das Ende nicht erraten können. Ein großes Lob an den Autor!
Ian Cushing hat uns hier eine wahnsinnig interessante Idee präsentiert, die weder altmodisch noch oberflächlich daherkommt, sondern mit Tiefgang und einem Schuss Drama punkten kann. Sie berührt und fesselt einen bis zum Schluss. Das Buch aus der Hand zu legen, ist kaum möglich und Ian’s Schreibstil ist für mich was ganz besonderes. Er ist locker und leicht, besticht aber trotzdem mit Anspruch und viel Wissen. Am Ende war mir dann auch endlich bewusst, warum das Buch „Die Träne der Zauberschen“ heißt. Für mich war es zwar kein Happy End, aber das ist bei Dramen auch nicht immer der Fall, was die ganze Geschichte nur noch realistischer erscheinen lässt. Daher gibt’s von mir 5 von 5 Sternen und eine 100%ige Leseempfehlung!
Daniela Weigel
5/5
29.08.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Buch hat mich begeistert !!
Dieses Buch lässt sich nicht eindeutig in ein Genre einordnen ,da es Historische aber auch Thriller/Horror Elemente hat.
Genau diese Mischung macht das lesen zu einem Vergnügen.
Ian Cushing schafft es mit seinem Schreibstil einen sofort tief in die Geschichte zu ziehen.
Ich habe das ein oder andere mal kurz inne gehalten, und über meine Vorfahren nachgedacht.
Die ungewöhnliche Mischung aus Historisch und Thriller, ist dem Autor hervorragend gelungen. Hier kommt jeder auf seine Kosten ;)
Freude,Liebe,Verrat,Hoffnung,Angst,Panik,Trauer.Ich habe beim lesen so ziemlich alles an Emotionen durchgemacht, und mit den Protagonisten gelitten.
Zur Handlung möchte ich gar nichts sagen, das müsst ihr selber lesen.
Ich kann diese Buch nur Empfehlen.
Von mir gibt es 5 und eine klare Leseempfehlung!
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