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Die Farbe von Schmerz

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Stalker Romance + weitere

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.07.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Gewicht

474 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-8956-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Stalker Romance
  • Touch Her And Die
  • Dark Romance

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.07.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Gewicht

474 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-8956-5

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  • Tigerlilly

    5/5

    13.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend

    Schon allein der Klappentext beschert mir eine Gänsehaut und einen unangenehmen Schauer. Genau wie die gesamte Geschichte. Denn genau das ist sie: unangenehm. Weil sie ein Thema anspricht, das oft unter den Tisch gekehrt wird. Niemand kann sich vorstellen, dass jemand so etwas Grausames tut. Ein Familienmitglied schlagen. Sein Kind. Seine Frau. Seinen Mann. Ich hatte Angst beim Lesen. Angst davor, was Romy als nächstes erleiden muss. Und ich hätte vor Wut heulen können, dass niemand hingesehen hat. Niemand hinsehen wollte. Gleichzeitig hat die Autorin mich mit ihrem tollen Schreibstil gefesselt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag durchgelesen. Ich schlug das Buch zu und atmete tief durch. "Die Farbe von Schmerz" hält uns den Spiegel vor. Denn nicht nur Taten hinterlassen Spuren, auch Worte. Doch wenn man mutig ist, gibt es immer Hoffnung. Bitte lest diese Geschichte. Vielleicht öffnet sie eure Augen und lässt euch aufmerksamer durch die Welt gehen.

  • Sabrina Milazzo

    5/5

    11.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das dich kopfschüttelnd und doch hoffnungsvoll zurücklässt

    “Fortune Cookie Love” war mein erstes Buch von A.L. Kahnau. Ich habe die Geschichte so sehr geliebt, dass ich mich jetzt besonders auf die “Die Farbe von Schmerz” gefreut habe. Schon nach dem Klappentext hatte ich hohe Erwartungen. Die Autorin schafft es hier mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte von Gewalt, Schmerz und Angst zu erzählen und das, ohne wirklich auf die Handlung im Buch einzugehen. Für mich einer der besten, wenn nicht sogar DER beste Klappentext, den ich jemals gelesen habe. Doch nicht nur der Klappentext überzeugt, sondern auch der Inhalt. “Die Farbe von Schmerz” verlief nämlich stets anders als erwartet. Kaum denkt man, man hat die Handlung soweit durchschaut, passiert wieder etwas völlig Unvorhergesehenes, das man erst gar nicht auf dem Schirm hatte - wie im echten Leben eben. Dass es manchen Leuten tatsächlich so ergeht wie Romy, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Dass das Zuhause und die Familie mancher Menschen kein sicherer Hafen ist, in dem sie sich geborgen und wohl fühlen können, sondern, dass es für sie die Hölle ist, tut unglaublich in der Seele weh. Hut ab, an die Autorin, dass sie sich einem so wichtigen Thema zugewandt und es in einer Geschichte verpackt hat, die Menschen, die selbst betroffen sind, hoffentlich Mut machen kann aufzustehen und “Stopp” zu sagen. Zu guter Letzt muss ich das Thema Liebe erwähnen, ohne zu genau auf die Handlung einzugehen. Was mir an “Fortune Cookie Love” so gefallen hat, war diese leichte und ganz unaufgeregte Art und Weise, wie sich die Charaktere nähergekommen sind. Auch in “Die Farbe von Schmerz” schafft A.L. Kahnau es wieder über zwei Charaktere zu schreiben, die sich einander langsam und so realistisch annähern, dass man das Gefühl hat, selbst dabei zu sein. Es liest sich einfach unglaublich echt und berührt einen so tief, dass man dem Leben der Charaktere am liebsten auch über das Buch hinaus hin folgen möchte, weil man sie einfach nicht loslassen kann. Und das alles ohne in der Geschichte deplatziert oder unangebracht zu wirken. Ganz im Gegenteil. Für mich war das, das i-Tüpfelchen der Geschichte. Momente zum Aufatmen und Schmunzeln. Momente, die Romy in dieser Geschichte ganz dringend braucht.

  • Monika Schulze

    5/5

    15.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wirklich wichtiges Buch

    Meine Meinung: Von A.L. Kahnau hatte ich schon „Juli im Winter“ gelesen, das mich mit seinem ernsten Thema wirklich berührt hat. Ich finde es wichtig, dass es auch Bücher gibt, die die Realität widerspiegeln und das mit all ihren grausamen Facetten. Deshalb war ich sofort von dem Thema ihres neuen Buches angetan und wollte es unbedingt lesen. Die Geschichte beginnt mit dem Ausschnitt, den man bereits im Klappentext findet. Ohne Umschweife wirft A.L. Kahnau ihre Leser in die Geschichte und zeigt auf fast schon poetische Art das Martyrium von ihrer Protagonistin Romy. Und obwohl sie tatsächlich einen bildlich sehr schönen Vergleich verwendet, ändert dieser doch nichts an dem Schrecken, der hinter den Worten steckt. Denn das, was Romy da mitmachen muss, ist ohne es zu beschönigen einfach nur Horror. Sie verkriecht und verbarrikadiert sich in ihrem Zimmer und lebt in ständiger Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Da gerade Ferien sind, verbringt sie sehr viel Zeit zuhause und hat noch weniger Möglichkeiten zur Flucht. Sie ist ihrem unberechenbaren Stiefvater hilflos ausgeliefert und obwohl das sehr realistisch und authentisch und oft leider das Bild in solchen Familien ist, hätte ich am liebsten die Mutter durchgeschüttelt. Wieso hilft sie Romy nicht? Wieso steht sie nicht für ihre Tochter ein und beschützt sie? Mein Mutterinstinkt hat hier wirklich laut aufgeschrien. Ich werde wohl nie verstehen können, wieso manche Frau sich das selbst und ihren Kindern antut. Überhaupt ist hier die Welt wirklich verdreht, denn Romy ist es, die hier ihre Mutter schützt. Aus Angst, das Glück ihrer Mutter zu zerstören schweigt sie nämlich. Auch das ist wirklich völlig glaubwürdig und hört man immer wieder, wenn man von solchen Geschichten erfährt. Mir tat Romy nicht nur leid, ich habe richtig mit ihr mitgelitten. Was muss diese junge Frau nur alles aushalten? Wie verzweifelt muss sie sein? Meine Nerven waren so angespannt und ich war wirklich fassungslos. Da sieht man mal, wie es A.L. Kahnau geschafft hat, mich mit ihrer Geschichte zu berühren. Romy ist eine Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Obwohl sie so ein Martyrium erlebt, war sie für mich wirklich eine starke Persönlichkeit. Anstatt in Selbstmitleid zu zerfließen, wird sie aktiv und sucht einen Ausweg aus ihrer Situation und in meinen Augen einen sehr „erwachsenen“ Ausweg. Ich habe sie wirklich bewundert. Was für eine tolle, junge Frau. Dadurch, dass Romy so stark ist, macht A.L. Kahnau meiner Meinung nach, Betroffenen, die dieses Buch lesen, auch Mut. Natürlich kann nicht jeder so sein, wie die Protagonistin. Manchmal ist man vielleicht einfach nur verzweifelt und sieht keinen Ausweg, aber trotzdem zeigt diese Geschichte, dass man nicht so leben muss, dass jeder ein gewaltfreies Leben verdient hat. Jeder Mensch ist wertvoll und manchmal muss man einfach für sich selbst einstehen, wenn es andere nicht tun (können). Für mich hatte dieses Buch jedenfalls diese wichtige Botschaft, die mir direkt ins Herz ging. Was mich jedoch am meisten aufgewühlt hat, war die Tatsache, dass Romy so auf sich allein gestellt war. Zwar hatte sie sich am Anfang ihrer Freundin anvertraut, doch anstatt wirklich Hilfe zu bekommen, ging alles schief und hat die junge Frau nur noch mehr in die Isolation getrieben. Menschen, die so etwas Schlimmes erleben, sind oft perfekt im „vertuschen“. Sie haben sich über Jahre hinweg Strategien aufgebaut, die es ihnen ermöglichen die Fassade aufrechtzuerhalten. Und für Außenstehende ist es oft besonders schwierig hinter diese Mauer an Lügen blicken zu können, gerade deswegen kann man nicht sensibel genug sein. Deshalb sollte man die Aussagen und Ängste von Kindern immer ernstnehmen und schauen, was dahintersteckt. Gerade als Erzieherin und Mutter hat es mir fast das Herz zerrissen, dass Romy von niemandem wirklich Hilfe erhält. Dieses Buch ist also für mich doppelt wichtig. Es soll nicht nur Betroffenen Mut machen, sondern vor allem auch alle sensibilisieren, nicht wegzusehen oder die Augen zu verschließen. Schaut hin, seid aufmerksam und steht anderen bei. Fazit: „Die Farbe von Schmerz“ von A.L. Kahnau ist in meinen Augen ein sehr wertvolles Buch. Es zeigt das Martyrium von Romy auf, wobei die Autorin sehr sensibel mit diesem Thema umgeht. Trotzdem macht sie in meinen Augen mit ihrer starken Protagonistin Betroffenen Mut, zeigt aber auch auf, dass die Opfer häufig alleingelassen werden und kaum Hilfe bekommen. Deshalb hat das Buch für mich eine ganz besonders wichtige Botschaft: Nehmt Aussagen und Ängste von Kindern ernst, schaut hin und seid aufmerksam! Liebe A.L. Kahnau, vielen lieben Dank für dieses emotionale und so wertvolle Buch! Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

  • Sandra

    aus Rostock

    5/5

    13.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    emotional und berührend - Wahnsinnig gut!

    Dieses Cover ist der absolute Wahnnsinn! Das Werk vom Cover-Gott Alexander Kopainski - ja ich liebe es, die Kraft dieser Farben - gleich auf der ersten Seite erfahren wir, was es damit auf sich hat. Denn es geht hier im häusliche Gewalt. Der Schreibstil von A.L. Kahnau ist leicht zu lesen. Ich kam schnell in die Story rein und war zugleich geschockt. Ernste Themen wie körperliche aber auch psychische Gewalttaten stehen hier im Vordergrund. Die Autorin hat dies gut in die Geschichte eingewoben und dadurch wirkte es sehr real, was leider auch immer wieder und noch viel zu häufig in der realen Welt vorkommt. Das Buch umfasst 35 Kapitel plus Epilog und ist geschrieben aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Romy. Romy ist 17 und unglücklich zu Hause - sie will weg, aber dafür braucht sie einen Job. Da trifft sie immer wieder auf Simeon, seltsamen Strickmützentyp. Die Charaktere sind alle sehr lebhaft und authentisch. Auch die Nebencharaktere sind sympatisch und passen gut in die Story. Neben der Gewalt, wobei niemand aus der Familie Romy glaubt oder auch nur beisteht, geht es um Vorurteile und natürlich die Liebe. Das alles zusammen in diesem emotionalen und berührenden Buch hat die Autorin ein wundervolles Werk geschaffen.

  • Xyz

    aus Köln

    4/5

    29.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    sollte jeder lesen

    Meiner Meinung nach sollte das Buch wirklich jeder gelesen haben. Das war mein erstes Buch der Autorin, und wird auch sicherlich nicht mein letztes sein. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Handlung ist einfach nur krass. Voller Emotionen und auch nachdem ich das Buch gelesen habe, musste ich noch sehr viel über die Handlung nachdenken. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich am Anfang zwar dachte, dass die Familienprobleme eher im Mittelpunkt stehen, doch meiner Meinung nach kam das tatsächlich ein wenig zu kurz im Laufe des Buches. Dennoch finde ich das Thema sehr wichtig. Ein Buch, was wirklich jeder gelesen haben muss!

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