Zwischen Schuld und Liebe – ein spannender und berührender Roman von Bestsellerautorin Noa C. Walker.
Seit sieben Jahren liegt ein Schatten auf Tonyas Leben. Sie fühlt sich schuldig, seitdem ihre erste Liebe bei dem Versuch, sie zu beschützen, getötet wurde. Inzwischen arbeitet Tonya als IT-Spezialistin beim BKA und hegt noch immer die Hoffnung, eines Tages den Mörder zu finden. Plötzlich geschehen in ihrem unmittelbaren Umfeld mysteriöse Ereignisse, die sie erneut in Gefahr bringen.
Der rätselhafte Fall ruft den attraktiven Ermittler Jake Sturm auf den Plan. Gemeinsam stellen sie sich dem Gegner. Als die Lage sich zuspitzt, taucht Jake mit ihr in Dänemark unter. Zwischen Dünen, Meer und der Weite des Himmels kommen die beiden sich näher. Allerdings ziehen erneut Schatten über Tonyas Leben auf und bedrohen nicht nur ihre junge Liebe …
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Ein Leben im Schatten führt…
TochterAlice aus Köln am 08.09.2019
Bewertungsnummer: 2721227
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Leben im Schatten führt Tonya, IT-Spezialistin beim BKA, im wahrsten Sinne des Wortes, denn vor sieben Jahren starb ihr Glück. Dennis nämlich, mit dem sie gerade erst zusammengekommen war, wurde kaltblütig ermordet und noch immer gibt sie sich die Schuld daran. Seitdem führt die noch immer recht junge Frau trotz riesiger Familie - sie ist die Jüngste eines riesigen Haufens von Geschwistern, die alle auf sie achtgeben - ein recht freudloses Leben. Auf einmal geschehen um sie herum geheimnisvolle Dinge, gewissermaßen Überfälle, durch die sie jedoch nicht durchblicken kann. Als einer ihrer Hunde umgebracht wird, ist Tonya nicht mehr bereit, das hinzunehmen. Und auch der Leser hat keine Moglichkeit mehr dazu Denn die Autorin Noa C. Walker lässt uns in ihrem immerhin mehr als 350seitigen Schmöker nicht eine Seite lang ausruhen - Längen sucht man hier vergeblich. Dafür geht es Knall auf Fall von einem Ereignis zum nächsten, wobei sich - wie es bei Spannungsliteratur auch sein sollte - natürlich stets auch neue Ereignisse und neue Hindernisse ergeben, die Tonya das Leben schwer machen. Oder soll sie gar damit bezahlen? Also mit ihrem Leben? Beschützt von Heerscharen von Brüdern, ihrer Schwester Lara und dem Kollegen Jack Sturm, dem sie nicht ganz gleichgültig ist, gelingt es Tonya trotzdem, der Sache nachzugehen. Ein tolles Buch, in dem zwar manches, aber längst nicht alles, schwarz und weiß ist. Das erfährt man aber auch nur ganz am Ende, wobei die Wendungen, die die Geschichte nimmt, zwar tollkühn, aber in keinster Weise unrealistisch sind. Es geht auch viel um Emotionen und da zeigt die Autorin eine sehr menschliche Seite: Irrungen und Wirrungen sind wie schon einst bei Fontane an der Tagesordnung und sie können jedem widerfahren - man muss nur damit umzugehen wissen. Was den Protagonisten ebensowenig leicht fällt wie uns im realen Leben. Am Ende bleiben einige wenige Punkte offen, was mich aber gar nicht stört, denn im Leben ist es genauso: wenn ich mehr brauche, setze ich mein Kopfkino ein, das aber von der tollen Autorin schon kräftig angekurbelt wurde! Ein kluger und warmherziger Roman, der zeigt, was möglich ist, wenn man Gott an seine Seite lässt!
Tonya Wieland arbeitet als…
Dreamworx aus Berlin am 25.08.2019
Bewertungsnummer: 2720988
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Tonya Wieland arbeitet als IT-Spezialistin beim BKA. Seit dem gewaltsamen Tod ihres Freundes Dennis vor sieben Jahren, bei dem sie selbst nur knapp ihr eigenes Leben retten konnte, lebt Tonya sehr zurückgezogen mit ihren zwei Hunden Hoss und Little Joe und vertraut nur ihrer recht großen Familie, wobei ihr dessen übergroße Fürsorge manchmal doch zu schaffen macht. Der Mörder von Dennis konnte bis heute nie gefasst werden, das nagt an Tonya und lässt sie die Suche nach ihm weiterführen. Eines Tages wird nicht nur in Tonyas Wohnung eingebrochen und alles verwüstet, auch einer ihrer Hunde wird getötet. Was zuerst wie ein Zufallseinbruch aussieht, entpuppt sich nach weiteren Vorfällen immer mehr zu einer gezielten Aktion eines Stalkers, der Tonya zu seinem Rachemittelpunkt auserkoren hat. Mit Hilfe ihrer Brüder und dem Ermittler Jake Sturm versucht Tonya, dem Racheengel und seinen Gründen auf die Spur zu kommen. Dabei muss sie sich nicht nur erneut ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch ihre Ängste überwinden… Noa C. Walker hat mit „Der Schatten eines Sommertags“ nicht nur den perfekten Titel für ihr Buch gefunden, sondern darüber hinaus auch einen gefühlvollen und sehr spannenden Roman vorgelegt, der den Leser ab der ersten Seite packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Walkers Erzählstil ist flüssig, emotional und vor allem von einer unterschwellig dauerhaft angelegten fesselnden Spannung. Schon der Beginn des Buches stürzt den Leser in eine Achterbahn der Gefühle, von Romantik und Hoffnung über Entsetzen ist alles dabei. An der Seite von Tonya muss der Leser nicht nur die Gewalttat an Dennis miterleben, sondern erlebt Tonya bei ihren Schuldgefühlen, ihrer Distanz und den mühsam aufgebauten Schutzschild gegenüber anderen mit. Wunderbar, aber teilweise oftmals auch schon übergriffig erscheint der Beschützerinstinkt der Familienangehörigen, die Tonya noch mehr einengen, obwohl sie sich nur um sie sorgen. Da tut es gut, dass Tonya langsam Vertrauen zu einigen ihrer Kollegen und zu Jake fasst und sich mal ansatzweise aussprechen kann. Die Anschläge auf Tonya sind so gut inszeniert, dass gleich mehrere Personen in den Fokus geraten, die sich durch ihr Verhalten auffällig machen. Geschickt auch die wenigen Einschübe, die der Leser aus der Sicht des Täters zu lesen bekommt. Doch bis zum Schluss bleibt er ein Rätsel, die Auflösung ist sehr emotional. In diesem Buch geht es nicht nur um Liebe und Vertrauen, sondern auch um Vergebung und das Achtgeben aufeinander. Die Charaktere sind lebendig gestaltet, wirken der Realität entsprungen, deshalb fühlt sich der Leser auch schnell als ein Teil von ihnen, bangt, hofft, rätselt und leidet mit ihnen. Tonya ist nach außen eine toughe und schlagfertige junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Doch im Inneren ist sie seit einem Schicksalsschlag unsicher, ängstlich und voller Selbstzweifel und Schuldgefühlen. Ihr ältester Bruder Thomas ist mit dem Beschützergen anscheinend geboren. Er hängt fast wie eine Klette an seiner Schwester und will alles Schlechte von ihr fernhalten, was leider nicht immer funktioniert und Tonya noch mehr einengt. Jake ist ein attraktiver und offener Mann, der seinen Job sehr ernst nimmt, dabei aber geduldig ist und vor allem seinen ganzen Fokus auf die Person lenkt, mit der er sich gerade beschäftigt. Ihm entgeht keine Mimik und Gestik, dabei beweist er einigen Humor und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Auch die weiteren Protagonisten können mit ihren Eigenschaften und Auftritten überzeugen und machen die Handlung zu einem gelungenen Gesamtpaket. „Der Schatten eines Sommertags“ ist ein wunderbarer und gleichzeitig spannungsgeladener Roman, der mit einer gut durchdachten Handlung, einer Liebesgeschichte und einiger Dramatik und gut gelegten Wendungen überzeugt. Hier kann es nur eine absolut verdiente Leseempfehlung geben!
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