Es spukt im Veedel - das behauptet die alte Käthe Fischenisch, die sich die immer wiederkehrenden Blutflecken in einer ihrer Nachbarwohnungen nicht anders erklären kann. Hilfesuchend wendet sie sich an Pfarrer Laurenz Broich. Er soll den vermeintlichen Geist von Fräulein Rosalinde vertreiben, die vor 70 Jahren ermordet wurde. Laurenz' Schwester
Linda, die das elterliche Detektivbüro leitet, hält nichts von dem ganzen Spuk. Sie glaubt, dass jemand die geplante Luxussanierung des Mietshauses verhindern will. Die ungleichen Geschwister setzen alles daran, den mysteriösen Fall aufzuklären und rutschen dabei immer tiefer in das dunkle Kölner Miljö der Nachkriegszeit ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Elke21
aus Neuburg
5/5
10.08.2019
Buch (Paperback)
Familie Broich ermittelt wieder
Ein Mietshaus wird von den neuen Besitzer renoviert und die restlichen Mieter sollen ausziehen. In einer der Wohnungen erscheinen immer wieder Blutspritzer an der gerade neu gemachten Wand. Die Besitzerin schaltet die Detektivin Linda Broich ein, damit diese das Rätsel löst. Frau Fischenich hält an einem Geist fest, denn in der besagten Wohnung soll vor vielen Jahren ein Mord begangen worden sein. Linda´s Bruder Laurenz kommt mit der alten Dame ins Gespräch und beginnt mit Nachforschungen über das Mordopfer.
Die Charaktere sind sehr gut und sympathisch beschrieben und man fühlt sich direkt mit ihnen verbunden. Die Beschreibung der Nachkriegszeit im Kölner Milieu sind faszinierend und sehr interessant. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Der kurzweilige und spannende Krimi macht Lust auf mehr und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
gerlisch
5/5
08.08.2019
Buch (Paperback)
Leicht und flüssig geschrieben
Auch wenn man den 1.Teil nicht kennt, kommt man gut in die Story rein.
In einem Mietshaus, welches von den neuen Besitzern renoviert wird, werden immer wieder misteriöse Blutspuren gefunden. Gleich zu Anfang stehen einige Verdächtige zur Verfügung. Die Detektivin Linda Broich versucht mit Hilfe von Ihrem Bruder Pfarrer Laurenz Broich, ihrem Opa und der Haushaltshilfe Olek hinter das Geheimnis zu kommen.
Am Ende ergibt sich eine unerwartete Lösung der Vorkommnisse. Allerdings bleiben auch noch ein paar Fragen offen, die zum Spekulieren einladen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Charaktere sind sympatisch. Auch das Cover des Buches finde ich sehr gut getroffen.
Melanie und Robert
aus 12627
4/5
15.01.2020
Buch (Paperback)
Viele Geheimnisse zulösen
Meinung:
Man kann den zweiten Band unabhängig vom ersten Band lesen.
Der Schreibstil war flüssig und kam sehr gut in die Geschichte rein.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Protagonisten sind sympatisch und sehr interessant.
Der Fall war für mich sehr spannend, weil man einfach nicht drauf kam wieso diese Blutflecken immer wieder auftauchten.
Ich wäre auch nie auf die Lösung gekommen wie der Autor es umgesetzt hat.
Freu mich schon auf die Fortsetzung
Bewertung
aus Odenthal
4/5
27.08.2019
eBook (PDF)
Linda u. Laurenz 2. Fall
Wie auch im ersten Fall lösen die Geschwister Linda und Laurenz den Fall- wenn auch eher unfreiwillig gemeinsam. Gut geschrieben - ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
rewareni
aus wien
4/5
21.08.2019
Buch (Paperback)
Eine Reise in die Vergangenheit
Schneller als gedacht gibt es im Veedel wieder einmal einen ,, Fall ´´ zu lösen, wo die Geschwister Laurenz und Linda aus unterschiedlichen Beweggründen Nachforschungen anstellen müssen. So wird Pfarrer Laurenz von der alten Käthe Fischenich angefleht den Geist der ermordeten Rosalinde aus der Nachbarwohnung zu vertreiben und seine Schwester Linda soll im Auftrag der Investorin Frau Rössner, die endlich die leerstehenden Wohnungen sanieren möchte, herausfinden, warum in dieser besagten Wohnung immer wieder Blut von den Wänden herabrinnt. Ein scheinbar unlösbares Rätsel für Laurenz und Linda, wo jeder auf seine eigene Art und Weise versucht hinter die Lösung zu kommen. Während Linda in der Gegenwart bleibt und sich unter anderem mit dem Neffen von Frau Fischenich, Dietmar Pütz, beschäftigt, begibt sich Laurenz in die Vergangenheit, wo er einige interssante und auch beunruhigende Dinge aus dem Leben von Rosalinde erfährt. Als wären die ,,Ermittlungen´´ der beiden nicht schon schwierig genug, so machen sie sich auch immer mehr Sorgen um ihren Opa Eberhard, der seine unbekannte Verfolgerin wie es scheint nicht abschütteln kann. Dass er aber auch noch möglicherweise in die damaligen Geschehnisse rund um die Ermordung von Rosalinde, beteiligt sein könnte, macht es für die Geschwister auch nicht leichter. Bis sich alles aufklärt, wird noch so manches Blut von den Wänden rinnen.
,, Und sie sollen von seinem Blut nehmen´´ ist der zweite Fall mit den sympathischen Protagonisten Laurenz und Linda Broich. Der Autor Magnus Mahlmann lässt die beiden wieder in gewohnter zielstrebiger und humorvoller Art und Weise ,,ermitteln´´. Man steigt ohne Probleme , wenn man den ersten Band nicht kennt, in das unheimliche Geschehen ein. Der Leser wird ebenso wie die beiden mit dem mysteriösen Blut, das von der Wand rinnt konfrontiert und man erlebt dabei am Ende eine überraschende Auflösung. Es macht Freude, den bereits bekannten Protagonisten über die Schulter schauen zu können und sie zu begleiten. Der Autor hat gekonnt einen spannenden Roman geschrieben, wo im Grunde ein Ereignis aus der Vergangenheit, der Auslöser für die unheimliche ,,Bluterscheinung´´ ist. Es war wieder schön zu beobachten, wie Laurenz und Linda an den Fall herangegangen sind. Dass dabei sogar tatsächliche Ereignisse aus der Nazi Zeit miteingeflossen sind, macht den Roman noch interessanter. Es wird nicht immer nur eine heile Welt dem Leser präsentiert, sondern durchaus auch menschliche Schicksale, wo es auch tiefgründige Gespräche dazu gibt. Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. Dass auch die anderen Personen, wie Olek oder Opa Eberhard, wieder dabei sind und die beiden ebenfalls eine eigene kleine Geschichte haben, gefällt mir und so ist es nicht verwunderlich, dass es Geheimnisse gibt, die wahrscheinlich erst wieder im nächsten Band gelöst werden.
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