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Alles fließt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Everything Flows

Übersetzt von

Annelore Nitschke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06005-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Everything Flows

Übersetzt von

Annelore Nitschke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06005-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Alles fliesst

Bewertung am 20.02.2024

Bewertungsnummer: 2135869

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider beschreibt das Buch nicht nur die Geschichte russlands. Die aktuelle Situation im Jahr 2024 mit dem Überfall in der Ukraine und dem Tod von Nawalny weist darauf hin, dass die Kultur nach wie vor so geprägt ist und nur der Name Putin für den Vollzug verantwortlich ist. Sehr lesenswert!!

Alles fliesst

Bewertung am 20.02.2024
Bewertungsnummer: 2135869
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider beschreibt das Buch nicht nur die Geschichte russlands. Die aktuelle Situation im Jahr 2024 mit dem Überfall in der Ukraine und dem Tod von Nawalny weist darauf hin, dass die Kultur nach wie vor so geprägt ist und nur der Name Putin für den Vollzug verantwortlich ist. Sehr lesenswert!!

Im Fluss zwischen Roman und Essay

yellowdog am 27.09.2019

Bewertungsnummer: 1251034

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch verfügt über ein informatives Nachwort. Es ist zu empfehlen, das gleich zu Anfang zu lesen, denn es ist wichtig, den Roman im Kontext zu lesen. Es ist kein langer, aber ein konzentrierter Text. Sehr sorgfältig und kraftvoll. Hauptfigur ist Iwan Grigorjewitsch, der 1955 aus jahrzehntelanger Gulaghaft entlassen wird. Ziemlich spannend finde ich die Abschnitte mit Iwans Cousin Nikolai Andrejewitsch, da dieser in einen Zwiespalt geraten ist. Nikolai war nicht immer einverstanden mit dem, was passierte, aber aufgelehnt hat er sich auch nie. Die staatlichen Ungerechtigkeiten hat er staatstreu stets mitgetragen. Inzwischen versteht er jedoch, dass er dies auch aus Bequemlichkeit getan hat. Dieses Hinterfragen kann man übertragen. Mitläufertum und Schuld bis hin zu Denunziation können aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Wie Grossman die verschiedenen Arten des Judas beschreibt ist beklemmend. Iwans Schicksal lässt den Leser nicht unberührt, vielleicht auch gerade weil er sinnbildlich für so viele in der Sowjetunion stand. Alles fließt ist mehr als ein Roman, da der Text über weite Strecken essayhafte Züge trägt. Doch die Rahmenhandlung macht es auch zu einer Geschichte und so werden sicher mehr Leser erreicht. Viele Texte aus der Vergangenheit geraten aus unterschiedlichen Gründen schnell ins vergessen, das hätte Grossmans Werk nicht verdient. Gut, dass das Buch wiederveröffentlicht wurde.

Im Fluss zwischen Roman und Essay

yellowdog am 27.09.2019
Bewertungsnummer: 1251034
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch verfügt über ein informatives Nachwort. Es ist zu empfehlen, das gleich zu Anfang zu lesen, denn es ist wichtig, den Roman im Kontext zu lesen. Es ist kein langer, aber ein konzentrierter Text. Sehr sorgfältig und kraftvoll. Hauptfigur ist Iwan Grigorjewitsch, der 1955 aus jahrzehntelanger Gulaghaft entlassen wird. Ziemlich spannend finde ich die Abschnitte mit Iwans Cousin Nikolai Andrejewitsch, da dieser in einen Zwiespalt geraten ist. Nikolai war nicht immer einverstanden mit dem, was passierte, aber aufgelehnt hat er sich auch nie. Die staatlichen Ungerechtigkeiten hat er staatstreu stets mitgetragen. Inzwischen versteht er jedoch, dass er dies auch aus Bequemlichkeit getan hat. Dieses Hinterfragen kann man übertragen. Mitläufertum und Schuld bis hin zu Denunziation können aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Wie Grossman die verschiedenen Arten des Judas beschreibt ist beklemmend. Iwans Schicksal lässt den Leser nicht unberührt, vielleicht auch gerade weil er sinnbildlich für so viele in der Sowjetunion stand. Alles fließt ist mehr als ein Roman, da der Text über weite Strecken essayhafte Züge trägt. Doch die Rahmenhandlung macht es auch zu einer Geschichte und so werden sicher mehr Leser erreicht. Viele Texte aus der Vergangenheit geraten aus unterschiedlichen Gründen schnell ins vergessen, das hätte Grossmans Werk nicht verdient. Gut, dass das Buch wiederveröffentlicht wurde.

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