Hollywood und das Autorenkino Hollywood, Schwule Filme und der Oscar
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
39 (Printausgabe)
Dateigröße
464 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640749010
Hollywood entwickelte sich sehr schnell zu einer Traumfabrik, in der rasch eine etablierte Filmindustrie wuchs, deren oberste Maxime es war für die Massen, massenhaft Filme zu produzieren, mit dem Resultat gigantomanische Stoffe zu verarbeiten und Filmmagnaten ihre Macht ausbauen zu lassen.
Dieser Prozess, dessen Historie soll zunächst beleuchtet werden. Die Binaritäten, die das Hollywood Kino und das Autorenkino nach sich ziehen, sollen im darauf folgenden Abschnitt besprochen werden. Womöglich gibt es neben den zweifellos vorhandenen trennenden Elementen auch solche, die fruchtbare Schnittstellen darstellen, wie in bedingtem Maße die New Hollywood Ära, in der Steven Spielberg mit The Sugarland Express (1974) noch Filme produzierte, die weitab von jeglichem Mainstream Einerlei (Jurrasic Park, Schindler¿s List, beide 1993) liegen, und noch eine erkennbare, ja lesbare Handschrift tragen.
Im Anschluss soll es darum gehen, das schwierige, ambivalente Verhältnis zwischen Homosexualität und Hollywood zu untersuchen. In der heteronormativ geprägten Atmosphäre eines ständig florierenden Hollywoods hatte man für Schwule, oder gar schwule Themen wenig, genauer nichts übrig, was sich bis in die 70er Jahre hinein nicht verändern sollte. Wenngleich einzelne Charaktere, Figurenkonstellationen schwule, respektive lesbische Züge aufwiesen, waren Homosexuelle Figuren generell von der Leinwand verbannt. Sollten ihnen dennoch ein Auftritt gelingen -vornehmlich in einer wenig bedeutenden Nebenrolle- waren sie verrückt, schurkisch, oder wurden als übermäßig alberne Figuren dargestellt. Es soll versucht werden, die wesentlichen Entwicklungslinien des Verhältnisses Homosexualität - und Hollywood Film nachzuzeichnen.
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