Un/genügend fähig Zur Herstellung von Differenz im Unterricht inklusiver Schulklassen
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.02.2019
Verlag
Verlag Julius KlinkhardtSeitenzahl
210 (Printausgabe)
Dateigröße
1887 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783781557253
Die vorliegende poststrukturalistische Ethnographie rekonstruiert eine zentrale unterrichtliche Differenzierung der Lehrkräfte. Diese regulieren Schüler*innen entlang der Differenz genügende Fähigkeit vs. ungenügende Fähigkeit:
Wer den Anforderungen (vermeintlich) genügen kann, wird dahingehend reguliert, sich auch entsprechend zu verhalten. Wer dies nicht kann, darf abweichen. So wird alltäglich hergestellt, wer für den Unterricht un/genügend fähig ist.
Mit der Perspektive der Disability Studies wird deutlich: Auch im ,inklusiven' Unterricht gelten universelle Fähigkeitserwartungen. Sie sind die Ursache der Konstruktion ungenügend fähiger Schüler*innen und die Grundlage dafür, ihnen eine legitim abweichende Teilhabe zu ermöglichen.
Zugleich wird genau durch diese dauerhafte Praxis schulische Behinderung hergestellt.
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