Kaum zurück aus dem Urlaub, erreicht Lacroix ein Anruf: Unter dem Pont Neuf wurde ein toter Clochard gefunden. Obwohl der Kommissar und seine Kollegen die folgenden Nächte am Ufer der Seine verbringen, können sie nicht verhindern, dass zwei weitere Männer ermordet werden. Drei Tote in drei Nächten, allen wurde brutal die Kehle durchgeschnitten. Keine Zeugen, keine Angehörigen, die Clochards sind die Vergessenen der Stadt. Ein gefundenes Fressen für die Presse, die überzeugt ist, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Vor dreißig Jahren gab es einen vergleichbaren Fall, und der Täter wurde nie gefasst. Lacroix treibt noch etwas anderes um: Alles fing an mit einem schlechten Scherz eines übermütigen Kollegen, der über Lacroix' altmodischen Kleidungsstil, seinen Hut und seinen Mantel gespottet hat. Und jetzt sieht sogar die Presse in Lacroix den »neuen Maigret«. Lacroix' Frau lächelt über das Unbehagen, das der Spitzname ihrem Mann bereitet. Und der Kommissar? Der steckt sich erst mal eine Pfeife an ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Sinzig
5/5
17.02.2021
eBook (ePUB 3)
Sehr guter Spannungsbogen
Der Kommisar und seine Teamitglieder agieren unaufgeregt und effektiv. Den Gedanken der Protagonisten zu folgen, auch ihrem Privatleben, wird nur durch die Beschreibung von der Stadt Paris übertroffen. Der Krimi bietet darüber hinaus einen Einblick in die verschiedenen Milieus. Allen beteiligten Persoen ist jedoch Essen und Trinken wichtig. Bravo, so schön kann Krimilesen sein
Alexas Bücherwelt
aus Hamburg
5/5
25.06.2019
eBook (ePUB 3)
Ein neuer Maigret wird geboren...
Ein neuer Commissaire in Paris, den ich in der Verlagsvorschau vom Kampa Verlag entdeckt habe. :) ein Pfeife rauchender Commissaire, der von seinem Kollegen "Paganelli" "Maigret" gerufen wird, kommt aus seinem Urlaub zurück und wird gleich zu einem Todesfall gerufen. Ein Obdachloser unter seiner Stammbrücke.
Ich bin beim Lesen in Paris, gehe mit dem Commissaire durch die Straßen Paris, sitze mit im Bistro an der Theke und streichle den Hund der Wirtin, "Idefix". Noch eine Anspielung. Und noch eine gefunden. Hoffentlich noch viele mehr. Auf jeden Fall noch weitere Leichen. Will einer Paris von den Clochards säubern?
Lacroix ist kein Bulle, der rumschreit, er ist ein Mann, der das einfache liebt, bodenständig, das einfache Essen, das auch die Arbeiter essen. Sitzt gerne im Bistro, raucht seine Pfeife,
Eine gut geschriebene Geschichte für alle die auch Maigret mögen, die mir gefallen hat. Diejenigen sollten es auf jeden Fall mit diesem Krimi versuchen. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Commissaire Lacroix. Das Cover des Buches ist für mich ein Hingucker. Ein Grund zum reingucken. Ob Lacroix ein neuer "Maigret" wird?? Die nächsten Fälle werden es zeigen.... Eine neue Madame Maigret gibt es auch.
Igelmanu66
aus Mülheim
5/5
02.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannend und mit toller Atmosphäre
»Neben dem Toten lagen seine Habseligkeiten: ein schmutziger, abgegriffener Rucksack, zwei Tüten vom Simply Market, eine leere Weinflasche. Ein Stillleben.«
Gerade aus dem Urlaub zurück, muss sich Commissaire Lacroix gleich an einen Tatort begeben. Unter dem Pont Neuf wurde ein ermordeter Clochard aufgefunden, mit brutal durchschnittener Kehle. Obwohl sich der beste Kommissar von Paris und sein Team sofort in die Arbeit stürzen, einschließlich nächtlicher Wachen an der Seine, können sie nicht verhindern, dass der Mörder auch in der folgenden Nacht ein Opfer findet.
Bevölkerung und Presse sind in Aufruhr, denn die Fälle ähneln sehr einer lang zurückliegenden und niemals aufgeklärten Mordserie. Hat der damalige Täter sein blutiges Werk wieder aufgenommen? Wird es diesmal gelingen, ihn zu stoppen?
Mit Lacroix machte ich zum ersten Mal vor Weihnachten Bekanntschaft, da las ich den dritten Band der Reihe, der in der Vorweihnachtszeit spielt. Begeistert setzte ich anschließend Band 1 auf meine Liste und nun war er dran, mich erneut zu begeistern.
Ich war noch nie in Frankreich, Paris ist ein langgehegter Reisewunsch, der nach der Lektüre nicht kleiner geworden ist. Die Atmosphäre im Buch war ungeheuer dicht, dazu trug neben den Ortsbeschreibungen und eingestreuten französischen Ausdrücken auch die Tatsache bei, dass Lacroix mit leerem Magen unmöglich denken kann und ihn daher regelmäßig mit guter französischer Küche nebst den passenden Getränken füllen muss.
Dann die Charaktere. Lacroix trägt den Spitznamen Maigret – und den hat er sich redlich verdient. Zunächst einmal gilt er als der beste Ermittler der Stadt, aber auch äußerlich gleichen sein Kleidungsstil und die unverzichtbare Pfeife der Romanfigur. Vor allem aber meidet er strikt alle technischen „Neuheiten“, hat zuhause ein Festnetztelefon und unterwegs: nichts. Wer ihn trotz fehlendem Mobiltelefon erreichen will, nutzt das von Lacroix in der Stadt gespannte Netz von Kommunikationsstandorten. Seine Frau und natürlich die Kolleginnen und Kollegen wissen genau, wann sie ihn in welchem Restaurant oder Café erreichen können und falls er wirklich mal nicht da ist, hinterlassen sie eine Nachricht. Funktioniert erstaunlich gut.
Lacroix zur Seite stehen Paganelli und Rio, beide gleichen zunächst einmal die technischen Unzulänglichkeiten ihres Chefs aus. Capitaine Rio ist tough und clever, fährt gerne schnell und man sollte sie nicht verärgern. Aktuell durchlebt sie eine schlimme Beziehungskrise mit ihrer Frau. Mit dem Korsen Paganelli steht Lacroix ein ewig lästernder, aber fähiger und überaus gut vernetzter Kollege zur Seite, der überhaupt kein Privatleben zu haben scheint. Beide waren mir sehr sympathisch und als Team sind sie unschlagbar.
Fazit: Spannend und mit toller Atmosphäre, hier lese ich gerne weiter.
Bewertung
aus Oberrieden
5/5
03.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsam
Dieses Buch ist leicht zu lesen, doch im Vergleich zu anderen Frankreich Krimis fehlt mir etwas die Spannung
Kathrin
aus Darmstadt
5/5
30.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannung mit französischem Flair
Alex Lépic hat in diesem Krimi einen sehr sympathischen Kommissar geschaffen, der in Paris spielt und das französische Lebensgefühl transportiert.
Der Kommissar ist einfach liebenswert und durch seine unaufgeregte Art auch ein gelungener Gegenpol zur rasanten Handlung, weshalb diese Kombi mich sehr begeistert hat.
Mir hat besonders gefallen, dass ich mich gleich nach Paris versetzt gefühlt habe, weil der sehr angenehme und bildliche Schreibstil die Sehnsucht nach Frankreich weckt und zugleich ein wenig Flair ins eigene Wohnzimmer transportiert, was ich für einen Krimi toll finde, wenn auch das drumherum so begeistert.
Auch die Handlung schaffte es mich gleich in den Bann zu ziehen und durch geschickte Wahl der Szenen und des Aufbaus mich am Lesen zu halten. Auch ergibt alles nach und nach Sinn, wie ein Puzzle, was sich langsam zusammensetzt und dabei sehr viel Spaß beim Mitraten erzeugt hat.
Dazu finde ich die immer wieder vorkommenden Anspielungen große Klasse, weil dadurch einerseits Erinnerungen geweckt werden und andererseits die Geschichte aufgelockert wird.
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4/5
13.12.2021
Hörbuch (CD)
Ein Lieblingsautor von mir "Alexander Oetker" schreibt auch unter dem Namen Alex Lepic ...
und so lernte ich den Commissaire Lacroix kennen in diesem Hörbuch, welches sehr gut, szenenreich, bildhaft von Felix von Manteuffel gesprochen wird. Da kann ein richtiges Kopfkino entstehen mit all den passenden sympathischen Charakteren, Pariser Flair, guten Essen und Trinken. Commissaire Lacroix, ein Ermittler der "alten Schule", der gerne zu Fuß durch sein Paris schlendert, beobachtet und in einer ruhigen Art und Weise an seinen Fall herangeht mit seinem Team Rio und Paganelli. Der Fall war dicht - ein Mord an einem Obdachlosen, dem noch weitere folgten und die parallelen zu einem alten Fall aufwiesen. Warum? Hören Sie rein oder lesen Sie es - mir hat es gefallen. Freu mich auf Fall 2 "Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain."
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