Befreit von jeglicher Form des Schicksals sind die altnordischen Gottheiten Loki und Hel bereit für die Entfesselung des Endkampfs Ragnarök - der Apokalypse auf Erden. Und in den Regionen vieler Pantheons haben sie Verbündete für ihren verheerenden Plan gefunden.
Es braut sich ein den ganzen Globus umspannender Krieg zusammen, in dem der Druide Atticus kaum eine Überlebenschance für sich sieht. Ihm bleibt keine Wahl: Er muss auf die Hilfe einer Tyromantin, einer indischen Hexe und eines Trickster-Gottes zurückgreifen, die ihm den Rücken freihalten sollen, damit er Gaia retten und vielleicht sogar den nächsten Sonnenaufgang erleben kann. Schließlich geht es nicht nur um ihn, sondern auch um einen Hund namens Oberon. Und vor allem geht es um den Fortbestand Jahrtausende alten Druidentums. Mit Band 9 ist die Kultserie aus der Feder von Kevin Hearne abgeschlossen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
6 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Seltsam offenes und überraschendes Ende
Bewertung am 08.11.2024
Bewertungsnummer: 2336175
Bewertet: eBook (ePUB 3)
So sehr ich diese Reihe mag, weil sie etwas Spezielles ist, so beinahe schockiert war ich über das Ende.
Dass die Götter allesamt unzuverlässige Gegenüber sind, die ihre eigenen Süppchen kochen, war schon längst klar, auch dass Freya - und andere - mit Atticus noch ein Hühnchen zu rupfen hatte, was absehbar, dennoch hinterlässt die hier unerwartet ausgeführte Rache oder Bestrafung im Gesamtkontext einen zwiespältigen, wenn nicht fragwürdigen Eindruck.
Noch schwerer tue ich mir mit Granualie. Erst wartet sie 13 Jahre - während ihrer Ausbildung - auf Atticus, macht dann für kurze Zeit mit ihm auf heile Familie, inklusive Familenhunden samt Nachwuchs, nur, um ihm dann, gerade wenn eh ohnehin bereits schwerst angeschlagen und vieler Fähigkeiten beraubt, am Boden liegt, ganz unerwartet den Laufpass zu geben, obwohl sie kurze Zeit davor noch davon träumte, wie sie mit ihm die nächsten paar hundert Jahre gemeinsam erleben wollte.
Ist für mich so, also ob man auf jemanden, der ohnehin schon am Boden liegt, auch noch nachtritt. Unterste Schublade, was aber vielleicht auch damit zusammenhängt, dass Granualies charakterliche und emotionale reife als Mensch und Frau Mitte Dreißig und ihre Fähigkeiten als Druidin zunehmend auseinanderdriften.
Als Frau hängt sie nach wie vor in unerledigten Traumata fest, sie glaubt zwar, Gutes zu tun, ist aber in iher Selbstgerechtigkeit und ihrem eher emitionsgesteuerten Aktionen als Öko-Terroristin und Loki-Töterin längst den fanatischen Hämmern Gottes' näher als einer Druidin, auch ihre fast schon Gier nach neuer Macht und neuen Fähigkeiten füttert vor allem ihr eigenes Ego, die Welt-Rettungs-Absicht ist dafür eher der selbst eingeredete Vorwand.
Ebenso wären die Probleme zwischen ihr und Atticus durchaus auch kommunikativ klärbar gewesen, so jemand das auch ernsthaft gewollt hätte, was natürlich auch die Frage aufwirft, ob Granuaile Atticus jemals wirklich ernsthaft geliebt hat, oder ihn lediglich als nützliche und praktischen Instrument betrachtet hat, das, als er den Großteil seiner Fähigkeiten verlor, sofort keinen Nutzen mehr hatte und somit entsorgbar wurde. So wie manche Frauen, die reiche Männer gehiratet haben, sich von ihnen trennen, wenn sie pleite gehen und sich ein neues, lukrativeres Opfer suchen. Investitionen eben....
Wäre die Basis tatsächlich Liebe gewesen, so hätte sie ihm gerade zu diesem Zeitpunkt zur Seite stehen und ihm helfen müssen, anstatt auf einmal ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung zu entdecken und ihn einfach zu entsorgen. Und so jemand will die Welt retten, bringt aber nicht einmal genügend Selbstlosigkeit, Empathie und Mitgefühl auf, um dem eigenen Partner zu helfen? Na toll!
Passt für mich irgendwie nicht wirklich zusammen, auch wenn Atticus dann doch noch von ganz anderer Seite zumindest ein wenig unerwartete Hilfe und Unterstützung erhält, was aber natürlich dieses Beziehungsdesaster und das damit verbundene Leiden nicht so wirklich zu kompensieren vermag, aber ihn immerhin wieder etwas mehr zurück ins Leben holt.
Man kann Granuaile aus einer bestimmten Perspektive durchaus verstehen, aus einer anderen aber eben auch gar nicht.
Auch wenn die Reihe damit endet, so wären doch noch ein paar Folgebände irgendwann, die die Geschichte doch noch etwas umfangreicher weitererzählen, ganz nett.
Dieses Finale würde zumindest die Grundlage dafür bieten, eben weil zu vieles noch offen bleibt. Ebenso würde es mich interessieren, ob Granuaile noch rechtzeitig die Kurve kriegt oder doch genau zu dem mutiert, was sie zu bekämpfen vorgibt, was sich, zumindest seit ihrer ersten Begegnung mit Loki, unterschwellig als Option durchaus abzeichnet, was Atticus und Granuaile dann wohl zu erbitterten Gegenspielern machen könnte.
Wäre aöso schade, wenn's nicht doch irgenwann weitergeht....
ein würdiger Abschluss
Jenny Lipp (Mitglied der Book Circle Community) am 15.12.2023
Bewertungsnummer: 2088864
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Reihe des Eisernen Druiden begleitet mich nun schon ein paar Bände lang. Ich habe mich Hals über Kopf in diese humorvolle und Phantastische Geschichte gestürzt und es nie bereut. Ich kann jedem Fan von Urban Fantasy, Gottheitenfan oder Einsteiger von Fantasy dieses Bücher empfehlen. Atticus und Oberon mit all Ihren Abenteuern und Freunden werden mir sehr fehlen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.