Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2020

Verlag

Tropen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/1,8 cm

Gewicht

189 g

Beschreibung

Rezension

»In Eddo-Lodges Zeilen wird die Wut spürbar, die sie als Kraft zu nutzen versteht.«
Nina Fargahi, NZZ am Sonntag, 30.06.2019 ("NZZ am Sonntag")
»Sie werden dieses Buch hassen. Sie werden es nicht hassen, weil es schlecht geschrieben ist, sondern, weil es sie bis ins Mark treffen wird. [...] Lesen Sie dieses Buch, auch wenn es weh tut - das muss so sein. Die gute Nachricht ist: Sie können anfangen, sich selbst und ihre Position zu hinterfragen - und kanalisieren Sie ihre Wut und den Schmerz dann für etwas Nützliches. Es ist ein Prozess. Das Buch von Reni Eddo-Lodge ist dabei nur der erste Schritt.«
Enrico Ippolito, Spiegel Online, 06.02.2019 ("SPIEGEL Online")
»Dieses Buch als weißer Mensch ohne Migrationshintergrund zu lesen ist wirklich kein Spaß, und trotzdem sollte man es unbedingt lesen, weil es den Blick auf die Gesellschaft, in der man lebt, irritiert. Außerdem irritiert es den Blick, den man auf sich selbst hat.«
Antonia Baum, Die Zeit, 28.02.2018 ("Die Zeit")
»Dieses Buch als weißer Mensch ohne Migrationshintergrund zu lesen ist wirklich kein Spaß, und trotzdem sollte man es unbedingt lesen, weil es den Blick auf die Gesellschaft, in der man lebt, irritiert. Außerdem irritiert es den Blick, den man auf sich selbst hat.«
Antonia Baum, Die Zeit, 28.02.2018 ("Die Zeit")
»Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt unmissverständlich, dass die Ungleichbehandlung Weißer und Nicht-Weißer unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist.«
Buch-Magazin, Juli 2020 ("Buch Magazin")
»In Warum ich nicht länger mit Weissen über Hautfarbe spreche erklärt die britische Journalistin Reni Eddo-Lodge aus langjähriger Erfahrung den strukturellen Rassismus.«
Laura de Weck, SRF Literaturclub, 30.06.2020 ("SRF")
»Reni Eddo-Lodge leistet mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag zu mehr Toleranz und findet wahre Worte zum strukturellen Rassismus. Deshalb: klare Leseempfehlung!«
Alexandra Kagerer, Idowa.de, 22.05.2020 ("Idowa.de")
»Insgesamt ist “Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ von Reni Eddo-Lodge ein wichtiges Buch über den Rassismus, der sich durch all unsere Lebensbereiche zieht.«
Elif Kavadar, Kontext, Dezember 2019 ("Kontext")
»Ein schonungslos offenes und äußerst kundiges Buch. Eine Pflichtlektüre.«
Jana Hensel, buchmarkt.de, 25.06.2019 ("Buchmarkt")
»"Warum ich nicht länger..." ist ein kontrollierter Wutausbruch aus intellektuellen Schärfe und einer oft schwer auszuhaltenden Unmittelbarkeit. Es fällt schwer, es zur Seite zu legen.«
Bastian Bütter, bodo. Das Straßenmagazin, Ausgabe 06/2019 ("Bodo")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2020

Verlag

Tropen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/1,8 cm

Gewicht

189 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Why I‘m No Longer Talking To White People About Race

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50458-3

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Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Buch für uns alle notwendig

Bewertung am 30.01.2022

Bewertungsnummer: 1647586

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe in diesem Buch der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge einige neue Dinge erfahren, vor allem über Hautfarbe und Großbritannien. Ihr Buch ist aus einem Blogbeitrag von 2014 heraus entstanden, in dem sie kritisiert hat wie sehr (viele, nicht alle) weiße Menschen noch immer die Existenz (und damit gelebte Alltagsrealität vieler PoC) von strukturellen Rassismus und seiner Symptome leugnen. Eddo-Lodge konnte und wollte sich nicht mehr emotional und intellektuell damit verausgaben, Menschen von etwas zu überzeugen, die gar nicht willens sind zuzuhören. Dieser Blogbeitrag hat eine Welle des Zuspruchs für Eddo-Lodge ausgelöst und es kamen sogar die Bitten von weißen Leser:innen, sie möge ihre Überzeugungsarbeit nicht aufgeben, ihre Stimme wäre notwendig. Und so schrieb sie weiter. In dem Kapitel "Geschichte" konnte mir das Buch neues Wissen vermitteln, z.B. im Hinblick auf die Auswirkungen des Sklavenhandels oder auch die Beteiligung der Commonwealth Nations (insb. Jamaika, Indien, Karibik) am 2. Weltkrieg. Amerika hat eine gut dokumentierte Geschichte seiner Kultur, und über Großbritannien (immerhin bis in die 1940er hinein noch immer Kolonialmacht) wusste ich bisher so gut wie nichts. Über einen sehr wichtigen Punkt im Kapitel "White Priviledge" habe ich mir nie Gedanken gemacht. Interethnische Kinder (ein weißes und ein schwarzes Elternteil) sind Teil der Vielfalt des Schwarzseins, die oftmals weniger bedacht wird. Die feglende Erfahrung weißer Elternteile mit Rassismus macht diese blind für die Schwierigkeiten des Kindes, das sich mit den Vorurteilen der Welt in Bezug auf seine Hautfarbe allein und ohne die Hilfe der Eltern auseinandersetzen muss. Hier wurde ich mir sehr klar meines weißen Privilegs bewusst, dass mir dieser Gedanke darum nie gekommen ist. Wenn man über strukturellen Rassismus spricht, kommt man um Intersektionalität und Feminismus nicht herum, und auch zu diesen Themen hat Eddo-Lodge wichtige Dinge zu sagen. Alles in allem hat mich das Lesen der Inhalte schon sehr bereichert. Kann ich mich von Rassismus freisprechen? - Ich denke nicht. Wie der Klappentext schreibt, liegt der Rassismus vor allem im Herzen der achtbaren Gesellschaft. Solange Menschen anderer Hautfarben und Kulturen benachteiligt und offen angegriffen werden, solange wird es für weiße privilegierte Menschen wie mich notwendig sein Bücher wie dieses zu lesen.
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Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Buch für uns alle notwendig

Bewertung am 30.01.2022
Bewertungsnummer: 1647586
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe in diesem Buch der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge einige neue Dinge erfahren, vor allem über Hautfarbe und Großbritannien. Ihr Buch ist aus einem Blogbeitrag von 2014 heraus entstanden, in dem sie kritisiert hat wie sehr (viele, nicht alle) weiße Menschen noch immer die Existenz (und damit gelebte Alltagsrealität vieler PoC) von strukturellen Rassismus und seiner Symptome leugnen. Eddo-Lodge konnte und wollte sich nicht mehr emotional und intellektuell damit verausgaben, Menschen von etwas zu überzeugen, die gar nicht willens sind zuzuhören. Dieser Blogbeitrag hat eine Welle des Zuspruchs für Eddo-Lodge ausgelöst und es kamen sogar die Bitten von weißen Leser:innen, sie möge ihre Überzeugungsarbeit nicht aufgeben, ihre Stimme wäre notwendig. Und so schrieb sie weiter. In dem Kapitel "Geschichte" konnte mir das Buch neues Wissen vermitteln, z.B. im Hinblick auf die Auswirkungen des Sklavenhandels oder auch die Beteiligung der Commonwealth Nations (insb. Jamaika, Indien, Karibik) am 2. Weltkrieg. Amerika hat eine gut dokumentierte Geschichte seiner Kultur, und über Großbritannien (immerhin bis in die 1940er hinein noch immer Kolonialmacht) wusste ich bisher so gut wie nichts. Über einen sehr wichtigen Punkt im Kapitel "White Priviledge" habe ich mir nie Gedanken gemacht. Interethnische Kinder (ein weißes und ein schwarzes Elternteil) sind Teil der Vielfalt des Schwarzseins, die oftmals weniger bedacht wird. Die feglende Erfahrung weißer Elternteile mit Rassismus macht diese blind für die Schwierigkeiten des Kindes, das sich mit den Vorurteilen der Welt in Bezug auf seine Hautfarbe allein und ohne die Hilfe der Eltern auseinandersetzen muss. Hier wurde ich mir sehr klar meines weißen Privilegs bewusst, dass mir dieser Gedanke darum nie gekommen ist. Wenn man über strukturellen Rassismus spricht, kommt man um Intersektionalität und Feminismus nicht herum, und auch zu diesen Themen hat Eddo-Lodge wichtige Dinge zu sagen. Alles in allem hat mich das Lesen der Inhalte schon sehr bereichert. Kann ich mich von Rassismus freisprechen? - Ich denke nicht. Wie der Klappentext schreibt, liegt der Rassismus vor allem im Herzen der achtbaren Gesellschaft. Solange Menschen anderer Hautfarben und Kulturen benachteiligt und offen angegriffen werden, solange wird es für weiße privilegierte Menschen wie mich notwendig sein Bücher wie dieses zu lesen.

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Wichtige Lektüre

Bewertung am 06.12.2020

Bewertungsnummer: 1411392

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich im anti-rassistischen Bereich weiterbilden möchte, sollte sich ein Exemplar dieses Buches zweifelsfrei gönnen. Die persönlichen Begegnungen und Lebenserfahrungen der Schriftstellerin mit Alltagsrassismus, Diskriminierungen und systematischer Ausgrenzung sind wirklich augenöffnend und regen zum Nachdenken an. Jede Person, die in einer offenen und demokratischen Gesellschaft lebt, sollte sich hin und wieder einer selbstkritischen Reflexion bezugnehmend auf eigene Vorurteile und rassistische Denkmuster unterziehen. Mitglieder einer ethnischen Minderheit haben eine besondere Lebensrealität in der Mehrheitsgesellschaft und müssen in einer offenen und pluralistischen Demokratie angehört und respektiert werden. Ich kann nachvollziehen, warum einige Leser und Leserinnen der Autorin eine gewisse Polemik unterstellen, jedoch ist diese Schreibweise wachrüttelnd und zeigt demonstrativ gewisse Strukturen auf.
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Wichtige Lektüre

Bewertung am 06.12.2020
Bewertungsnummer: 1411392
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich im anti-rassistischen Bereich weiterbilden möchte, sollte sich ein Exemplar dieses Buches zweifelsfrei gönnen. Die persönlichen Begegnungen und Lebenserfahrungen der Schriftstellerin mit Alltagsrassismus, Diskriminierungen und systematischer Ausgrenzung sind wirklich augenöffnend und regen zum Nachdenken an. Jede Person, die in einer offenen und demokratischen Gesellschaft lebt, sollte sich hin und wieder einer selbstkritischen Reflexion bezugnehmend auf eigene Vorurteile und rassistische Denkmuster unterziehen. Mitglieder einer ethnischen Minderheit haben eine besondere Lebensrealität in der Mehrheitsgesellschaft und müssen in einer offenen und pluralistischen Demokratie angehört und respektiert werden. Ich kann nachvollziehen, warum einige Leser und Leserinnen der Autorin eine gewisse Polemik unterstellen, jedoch ist diese Schreibweise wachrüttelnd und zeigt demonstrativ gewisse Strukturen auf.

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