Produktbild: Solch ein zephyrleichtes Leben

Solch ein zephyrleichtes Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7357-8820-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7357-8820-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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In der Liebe gefangen

clematis am 14.06.2019

Bewertungsnummer: 1220516

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da mich ja Petra Huckes „Moorschwestern“ schon überaus begeistert haben, war meine Freude groß, dass es bereits wieder etwas Neues von ihr zu lesen gibt, diesmal ein Roman, der den Leser in vergangene Zeiten entführt: Kopenhagen um 1816 ist der Ausgangspunkt. Adelaide Caroline Johanne Brun, genannt Ida, ist eine junge und schöne Künstlerin, sicher fühlt sie sich singend, aber noch sicherer, wenn sie schweigt und tanzt. Namhafte Persönlichkeiten wie Goethe sind begeistert. Allerdings schränkt Mutter Friederike Idas Freiraum stark ein und bestimmt, in welche Richtung das Fräulein Tochter sich entwickeln darf, ja sogar muss. Um aus diesem Gefangensein auszubrechen, stimmt Ida einer Hochzeit mit dem deutlich älteren Grafen von Bombelles zu, jedoch nur, um in eine andere Abhängigkeit zu schlittern. Wird sich Ida loslösen können von alten Konflikten und ohne neuerliche Enttäuschungen ins Eheleben gehen können? Petra Hucke erschafft in diesem Roman ein ganz besonderes Bild der Ida Brun, keine langweilige Biographie von 1792 bis 1857, sondern beleuchtet ganz speziell ausgewählte Stationen aus Idas Kinder- und Jugendjahren; der Fokus liegt auf einer Künstlerseele, die authentischer und gefühlvoller nicht geschrieben sein könnte. Gleich zu Beginn trifft der Leser auf wunderschöne Zeilen August Wilhelm Schlegels, die Ida Brun gewidmet sind. In weiterer Folge tritt Ida selbst auf, kurz vor ihrer Hochzeit mit Bombelles im Winter des Jahres 1816. Wortgewandt und plastisch schildert sie ihre Eindrücke; der Roman ist in der Ich-Form geschrieben. Ich höre also förmlich Idas Stimme, wie sie locker und leicht dahin plaudert, die Sprachmelodie erinnert unterschwellig an frühere Jahrzehnte. Immer wieder wird das Jetzt unterbrochen für Rückblenden in die Jahre 1801 bis 1809, Ida erinnert sich an Reisen nach Rom und inspirierende Treffen mit Künstlern und Theaterdirektoren, an Rausch und Phantasie, an Hass und Liebe. Fließend gehen Gegenwart und Vergangenheit ineinander über, begegnen wir griechischen Göttinnen und anderen Sagengestalten, tauchen wir ein in Oper und Gesang und begleiten Ida in perfekte Augenblicke, die sie in ihren Attitüden sucht und findet. Ausdrucksstark und faszinierend verhilft die Autorin Ida zu einer bewegenden Erinnerung, die schließlich in einer Konfrontation mit der Mutter gipfelt. Eine Glanzleistung, wie Petra Hucke wieder mit der Sprache spielt, gleich einem über die Tasten fliegenden Pianisten am Klavier, virtuos und voll Gefühl. Wer gerne eintaucht in die Welt der Kunst und dabei die bezaubernde und willensstarke Ida Bombelles, geb. Brun, kennen lernen möchte, ist hier goldrichtig! Wiederum 5* plus für ein absolut gelungenes Werk!

In der Liebe gefangen

clematis am 14.06.2019
Bewertungsnummer: 1220516
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da mich ja Petra Huckes „Moorschwestern“ schon überaus begeistert haben, war meine Freude groß, dass es bereits wieder etwas Neues von ihr zu lesen gibt, diesmal ein Roman, der den Leser in vergangene Zeiten entführt: Kopenhagen um 1816 ist der Ausgangspunkt. Adelaide Caroline Johanne Brun, genannt Ida, ist eine junge und schöne Künstlerin, sicher fühlt sie sich singend, aber noch sicherer, wenn sie schweigt und tanzt. Namhafte Persönlichkeiten wie Goethe sind begeistert. Allerdings schränkt Mutter Friederike Idas Freiraum stark ein und bestimmt, in welche Richtung das Fräulein Tochter sich entwickeln darf, ja sogar muss. Um aus diesem Gefangensein auszubrechen, stimmt Ida einer Hochzeit mit dem deutlich älteren Grafen von Bombelles zu, jedoch nur, um in eine andere Abhängigkeit zu schlittern. Wird sich Ida loslösen können von alten Konflikten und ohne neuerliche Enttäuschungen ins Eheleben gehen können? Petra Hucke erschafft in diesem Roman ein ganz besonderes Bild der Ida Brun, keine langweilige Biographie von 1792 bis 1857, sondern beleuchtet ganz speziell ausgewählte Stationen aus Idas Kinder- und Jugendjahren; der Fokus liegt auf einer Künstlerseele, die authentischer und gefühlvoller nicht geschrieben sein könnte. Gleich zu Beginn trifft der Leser auf wunderschöne Zeilen August Wilhelm Schlegels, die Ida Brun gewidmet sind. In weiterer Folge tritt Ida selbst auf, kurz vor ihrer Hochzeit mit Bombelles im Winter des Jahres 1816. Wortgewandt und plastisch schildert sie ihre Eindrücke; der Roman ist in der Ich-Form geschrieben. Ich höre also förmlich Idas Stimme, wie sie locker und leicht dahin plaudert, die Sprachmelodie erinnert unterschwellig an frühere Jahrzehnte. Immer wieder wird das Jetzt unterbrochen für Rückblenden in die Jahre 1801 bis 1809, Ida erinnert sich an Reisen nach Rom und inspirierende Treffen mit Künstlern und Theaterdirektoren, an Rausch und Phantasie, an Hass und Liebe. Fließend gehen Gegenwart und Vergangenheit ineinander über, begegnen wir griechischen Göttinnen und anderen Sagengestalten, tauchen wir ein in Oper und Gesang und begleiten Ida in perfekte Augenblicke, die sie in ihren Attitüden sucht und findet. Ausdrucksstark und faszinierend verhilft die Autorin Ida zu einer bewegenden Erinnerung, die schließlich in einer Konfrontation mit der Mutter gipfelt. Eine Glanzleistung, wie Petra Hucke wieder mit der Sprache spielt, gleich einem über die Tasten fliegenden Pianisten am Klavier, virtuos und voll Gefühl. Wer gerne eintaucht in die Welt der Kunst und dabei die bezaubernde und willensstarke Ida Bombelles, geb. Brun, kennen lernen möchte, ist hier goldrichtig! Wiederum 5* plus für ein absolut gelungenes Werk!

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Solch ein zephyrleichtes Leben

von Petra Hucke

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