Produktbild: The Shelter - Zukunft ohne Hoffnung

The Shelter - Zukunft ohne Hoffnung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,3 cm

Gewicht

355 g

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7413-0131-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,3 cm

Gewicht

355 g

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7413-0131-5

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Mal genial, mal ausschweifend - alles in allem interessant

Kat B. aus Thun am 21.02.2022

Bewertungsnummer: 1661297

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Leben sucht man sich nicht aus, man lebt es einfach. " S. 196/Tolino Inhalt Grossbritannien in naher Zukunft: Eine Pandemie hat das Land heimgesucht und gebeutelt. Um der Sache Herr zu werden wurden alle Erkrankten in eine eigens im Green Belt von London errichtete Kuppel - dem Habitat Miseria - gebracht und sich selbst überlassen. Der Rest der Bevölkerung wird akribisch überwacht um Neuerkrankte sofort wegzubringen. Richard Thorndyke versucht sein Leben so gut wie möglich in den Griff zu bekommen, nachdem seine Freundin in das Habitat gebracht wurde. Bis sein eigener Name im System unter den Erkrankten auftaucht - obschon er komplett gesund ist - und er selber zum sterben in die Kuppel gebracht wird. Doch was er in Miseria entdeckt ist nicht annähernd das, was man draußen darüber so hört und Richard befindet sich plötzlich mitten in all dem. Meine Meinung Nach den ersten paar Seiten war ich positiv überrascht vom Schreibstil. Er wirkt anspruchsvoller als der übliche Schreibstil des Genres - etwas gehobener. Doch schon nach ein paar Kapiteln flog mir dieser dann sozusagen um die Ohren. Denn die teils zeilenlangen Schachtelsätze, gefüllt mit unnötigen Informationen, nervten mich zusehends. Etwa in der Mitte des Buches war ich versucht abzubrechen, da es gerade gar nicht vorwärtsgehen wollte, aber gefühlt über alles philosophiert wurde. Bis zum Schluss habe ich mich damit schwergetan - aber immerhin habe ich meinen Wortschatz um sage und schreibe 4 Wörter erweitern können. Das kann nicht jeder Roman von sich behaupten. Zur Geschichte an sich: Die fand ich mal gut mal weniger gut gelungen. Die Thematik ist ja leider ziemlich aktuell (Pandemie/Epidemie), interessanterweise wurde das Buch aber offenbar vor den Geschehnissen rund um Corona geschrieben (Juni 2018 gemäss Big A) - da hat die Autorin aber den Nagel ziemlich auf den Kopf getroffen. Ansonsten behandelt das Buch die Thematiken Überwachungsstaat, technischer Fortschritt, KI und Shakespeares "Der Sturm". Auf jeden Fall eine interessante Mischung. Das erste Drittel der Story spielt in London in den Outer-Rims und dem Inner Circle - wie die Stadtteile mittlerweile heißen. Das Worldbuilding fand ich da sehr interessant und gelungen, near future Sci-Fi. Wichtiger Teil der Geschichte schon hier: Die Androiden - oder im Buch eben Deltas genannt. Im Verlauf der Geschichte wechselt der Schauplatz ins Habitat, was mir irgendwie gefallen, der Story aber den Sci-Fi-Aspekt praktisch genommen hat. Was Richard dort vorfindet müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich hatte hier aber das Gefühl, dass der sorgsam aufgebaute Weltenentwurf einfach über den Haufen geworfen wurde - er wurde praktisch nicht mehr gebraucht. Thema Richard: Den Protagonisten der Geschichte fand ich weder speziell sympathisch noch besonders unsympathisch. Ein mittelmässiger Typ der wohl Anfang/Mitte 30 sein soll, sich vom Wissen und der Sprache her aber eher wie ein frischpensionierter Mittsechziger verhält. Er philosophiert gerne über alles und jeden und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Die anderen Protagonisten konnten mich ebenfalls nur mäßig begeistern. Am meisten vermochten mich wohl die Shakespeare-zitierenden Deltas zu unterhalten - sie haben zumindest für etwas Humor inmitten der Schachtelsätze und Grundsatzdiskussionen gesorgt. Das Ende kommt dann ziemlich rasch und ziemlich offen daher. Nicht ganz mein Fall, ich ziehe es vor wenn Einzelbände ordentlich abgeschlossen werden, aber wer weiß, vielleicht hätte es ja ursprünglich noch einen zweiten Teil geben sollen? Fazit Wie hat mir das Buch nun gefallen? Ehrlich gesagt weiss ich das nicht so recht, es lässt mich etwas ratlos zurück. Die Thematiken fand ich gelungen umgesetzt, das Worldbuilding ausserhalb des Habitats war genial, aber gerade wegen dem philosophisch anmutenden und oft entsprechend ausufernden Schreibstil habe ich teils den Faden und auch etwas das Interesse verloren, obschon die Geschichte eigentlich genau mein Ding wäre. Ein bisschen mehr auf die KIs konzentriert und etwas weniger ausschweifende Unnötigkeiten und das Buch hätte es vielleicht zu einem Highlight schaffen können. 3.5 Sterne

Mal genial, mal ausschweifend - alles in allem interessant

Kat B. aus Thun am 21.02.2022
Bewertungsnummer: 1661297
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Leben sucht man sich nicht aus, man lebt es einfach. " S. 196/Tolino Inhalt Grossbritannien in naher Zukunft: Eine Pandemie hat das Land heimgesucht und gebeutelt. Um der Sache Herr zu werden wurden alle Erkrankten in eine eigens im Green Belt von London errichtete Kuppel - dem Habitat Miseria - gebracht und sich selbst überlassen. Der Rest der Bevölkerung wird akribisch überwacht um Neuerkrankte sofort wegzubringen. Richard Thorndyke versucht sein Leben so gut wie möglich in den Griff zu bekommen, nachdem seine Freundin in das Habitat gebracht wurde. Bis sein eigener Name im System unter den Erkrankten auftaucht - obschon er komplett gesund ist - und er selber zum sterben in die Kuppel gebracht wird. Doch was er in Miseria entdeckt ist nicht annähernd das, was man draußen darüber so hört und Richard befindet sich plötzlich mitten in all dem. Meine Meinung Nach den ersten paar Seiten war ich positiv überrascht vom Schreibstil. Er wirkt anspruchsvoller als der übliche Schreibstil des Genres - etwas gehobener. Doch schon nach ein paar Kapiteln flog mir dieser dann sozusagen um die Ohren. Denn die teils zeilenlangen Schachtelsätze, gefüllt mit unnötigen Informationen, nervten mich zusehends. Etwa in der Mitte des Buches war ich versucht abzubrechen, da es gerade gar nicht vorwärtsgehen wollte, aber gefühlt über alles philosophiert wurde. Bis zum Schluss habe ich mich damit schwergetan - aber immerhin habe ich meinen Wortschatz um sage und schreibe 4 Wörter erweitern können. Das kann nicht jeder Roman von sich behaupten. Zur Geschichte an sich: Die fand ich mal gut mal weniger gut gelungen. Die Thematik ist ja leider ziemlich aktuell (Pandemie/Epidemie), interessanterweise wurde das Buch aber offenbar vor den Geschehnissen rund um Corona geschrieben (Juni 2018 gemäss Big A) - da hat die Autorin aber den Nagel ziemlich auf den Kopf getroffen. Ansonsten behandelt das Buch die Thematiken Überwachungsstaat, technischer Fortschritt, KI und Shakespeares "Der Sturm". Auf jeden Fall eine interessante Mischung. Das erste Drittel der Story spielt in London in den Outer-Rims und dem Inner Circle - wie die Stadtteile mittlerweile heißen. Das Worldbuilding fand ich da sehr interessant und gelungen, near future Sci-Fi. Wichtiger Teil der Geschichte schon hier: Die Androiden - oder im Buch eben Deltas genannt. Im Verlauf der Geschichte wechselt der Schauplatz ins Habitat, was mir irgendwie gefallen, der Story aber den Sci-Fi-Aspekt praktisch genommen hat. Was Richard dort vorfindet müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich hatte hier aber das Gefühl, dass der sorgsam aufgebaute Weltenentwurf einfach über den Haufen geworfen wurde - er wurde praktisch nicht mehr gebraucht. Thema Richard: Den Protagonisten der Geschichte fand ich weder speziell sympathisch noch besonders unsympathisch. Ein mittelmässiger Typ der wohl Anfang/Mitte 30 sein soll, sich vom Wissen und der Sprache her aber eher wie ein frischpensionierter Mittsechziger verhält. Er philosophiert gerne über alles und jeden und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Die anderen Protagonisten konnten mich ebenfalls nur mäßig begeistern. Am meisten vermochten mich wohl die Shakespeare-zitierenden Deltas zu unterhalten - sie haben zumindest für etwas Humor inmitten der Schachtelsätze und Grundsatzdiskussionen gesorgt. Das Ende kommt dann ziemlich rasch und ziemlich offen daher. Nicht ganz mein Fall, ich ziehe es vor wenn Einzelbände ordentlich abgeschlossen werden, aber wer weiß, vielleicht hätte es ja ursprünglich noch einen zweiten Teil geben sollen? Fazit Wie hat mir das Buch nun gefallen? Ehrlich gesagt weiss ich das nicht so recht, es lässt mich etwas ratlos zurück. Die Thematiken fand ich gelungen umgesetzt, das Worldbuilding ausserhalb des Habitats war genial, aber gerade wegen dem philosophisch anmutenden und oft entsprechend ausufernden Schreibstil habe ich teils den Faden und auch etwas das Interesse verloren, obschon die Geschichte eigentlich genau mein Ding wäre. Ein bisschen mehr auf die KIs konzentriert und etwas weniger ausschweifende Unnötigkeiten und das Buch hätte es vielleicht zu einem Highlight schaffen können. 3.5 Sterne

Shakespeare in der Zukunft

Bewertung am 12.04.2024

Bewertungsnummer: 2176567

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Großbritannien geht eine Pandemie um. Um die Krankheit einzudämmen wurde eine Kuppel im Green Belt von London errichtet in die man die Kranken und Erkranken sofort unterbringt. Richard hat vor einigen Jahren dadurch seine Freundin Sofie verloren, hat sich jedoch mehr oder weniger von dem Schock erholt & lebt sein Leben in der zukunftsbizarren Großstadt. Als er auf seiner neuen Arbeitsstelle auf einmal entdeckt, dass er selbst in besagte Kuppel gebracht werden soll, verändert sich sein Leben drastisch.. Gewohnt schnell packt mich Kris Brynn mit ihrem Schreibstil und dem Spannungsbogen. Die Welt ist stimmig, düster und interessant und das was er später unter der Kuppel entdeckt, ebenso. Die Thematik ist aktuell, lustigerweise wurde das Buch sogar noch vor den Geschehnissen um Corona geschrieben, soweit ich das richtig erkannt habe. Themen im Buch sind vielfältig gestreut - von Anspielungen zu Shakespeares & anderen klassischen Werken (die ich leider nicht alle nachvollziehen konnte) bis hin zum Thema KI, & Überwachung. Etwas schade fand ich, dass das Worldbuilding das im ersten Drittel des Buches aufgebaut wird (und mich ein bisschen an ihr Buch "Born" erinnert hat) in den nächsten zweien quasi ungenutzt stehen gelassen wird, da Richard das Leben im Habitat erkundet. Besonders spannend fand ich die Deltas (oder Androiden), leider kommen wir da zu meinem größten Kritikpunkt: den Charakteren. Richard, um mal beim Protagonisten anzufangen, war irgendwie unterhaltsam. Sympathisch irgendwo, auch wenn er sich manchmal eher verhielt wie ein bockiger Fünfzigjähriger. Er philosophiert gerne über alles und hat manchmal etwas sehr schnelle Wutausbrüche die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Allgemein meckert er auch gerne, evtl hat er deutsche Verwandte. Enttäuscht haben mich vor allem die Charaktere um ihn herum, die ich irgendwie alle nicht so interessant fand. Die sehenswertesten Charaktere trifft Richard tatsächlich im letzten Drittel des Buches - doch da haben sie kaum noch Zeit sich irgendwie zu etablieren & eine Bindung zu mir aufzubauen, außerdem überschlägt sich die Handlung dort sehr, Actionsequenzen reihen sich quasi aneinander. Meines Empfindens nach gab es deutlich mehr Männer in dem Buch & viel zu wenig taffe und starke Frauen, etwas, was ich in "Born" & "A.R.T." von Kris Brynn, so geliebt habe. Sofie und jemand anderes (aus Spoilergründen sage ich da mal nicht mehr) wirken dagegen wie durchsichtige Gestalten die irgendwie auch nur vorkamen, um für Richard als Romanze herzuhalten. Alle Androiden/Deltas (von denen wir viele im Buch treffen) im Buch sind männlich. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch mit vielen tollen Ansätzen, gerade in Punkte Charaktere konnte es mich jedoch nicht ganz abholen.

Shakespeare in der Zukunft

Bewertung am 12.04.2024
Bewertungsnummer: 2176567
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Großbritannien geht eine Pandemie um. Um die Krankheit einzudämmen wurde eine Kuppel im Green Belt von London errichtet in die man die Kranken und Erkranken sofort unterbringt. Richard hat vor einigen Jahren dadurch seine Freundin Sofie verloren, hat sich jedoch mehr oder weniger von dem Schock erholt & lebt sein Leben in der zukunftsbizarren Großstadt. Als er auf seiner neuen Arbeitsstelle auf einmal entdeckt, dass er selbst in besagte Kuppel gebracht werden soll, verändert sich sein Leben drastisch.. Gewohnt schnell packt mich Kris Brynn mit ihrem Schreibstil und dem Spannungsbogen. Die Welt ist stimmig, düster und interessant und das was er später unter der Kuppel entdeckt, ebenso. Die Thematik ist aktuell, lustigerweise wurde das Buch sogar noch vor den Geschehnissen um Corona geschrieben, soweit ich das richtig erkannt habe. Themen im Buch sind vielfältig gestreut - von Anspielungen zu Shakespeares & anderen klassischen Werken (die ich leider nicht alle nachvollziehen konnte) bis hin zum Thema KI, & Überwachung. Etwas schade fand ich, dass das Worldbuilding das im ersten Drittel des Buches aufgebaut wird (und mich ein bisschen an ihr Buch "Born" erinnert hat) in den nächsten zweien quasi ungenutzt stehen gelassen wird, da Richard das Leben im Habitat erkundet. Besonders spannend fand ich die Deltas (oder Androiden), leider kommen wir da zu meinem größten Kritikpunkt: den Charakteren. Richard, um mal beim Protagonisten anzufangen, war irgendwie unterhaltsam. Sympathisch irgendwo, auch wenn er sich manchmal eher verhielt wie ein bockiger Fünfzigjähriger. Er philosophiert gerne über alles und hat manchmal etwas sehr schnelle Wutausbrüche die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Allgemein meckert er auch gerne, evtl hat er deutsche Verwandte. Enttäuscht haben mich vor allem die Charaktere um ihn herum, die ich irgendwie alle nicht so interessant fand. Die sehenswertesten Charaktere trifft Richard tatsächlich im letzten Drittel des Buches - doch da haben sie kaum noch Zeit sich irgendwie zu etablieren & eine Bindung zu mir aufzubauen, außerdem überschlägt sich die Handlung dort sehr, Actionsequenzen reihen sich quasi aneinander. Meines Empfindens nach gab es deutlich mehr Männer in dem Buch & viel zu wenig taffe und starke Frauen, etwas, was ich in "Born" & "A.R.T." von Kris Brynn, so geliebt habe. Sofie und jemand anderes (aus Spoilergründen sage ich da mal nicht mehr) wirken dagegen wie durchsichtige Gestalten die irgendwie auch nur vorkamen, um für Richard als Romanze herzuhalten. Alle Androiden/Deltas (von denen wir viele im Buch treffen) im Buch sind männlich. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch mit vielen tollen Ansätzen, gerade in Punkte Charaktere konnte es mich jedoch nicht ganz abholen.

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The Shelter - Zukunft ohne Hoffnung

von Kris Brynn

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