Berlin (West) – eine unwirtliche Stadt? Stadtautobahnen und Großsiedlungen in der Kritik (1954–1982)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.12.2020
Abbildungen
mit 20 Abbildungen
Verlag
Verlag für Berlin-BrandenburgSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
21/14,2/1,7 cm
Gewicht
229 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-947215-68-3
Die Stadt- und Verkehrsplaner sahen sich dem mit dem „Wirtschaftswunder“ einsetzenden und ständig ansteigenden Motorisierungstrend verpflichtet. Vorherrschend war mehrheitlich die Vision von der perfekt durchgeplanten, autogerechten Stadt und eine Wohnungsbaupolitik, die den Abriss innerstädtischer Altbauten und die Schaffung von Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus am Stadtrand forcierte – bis Proteste von Bürgerinitiativen und Kritik von Kultur- und Sozialwissenschaftlern dazu führten,
dass Politik und Verwaltung in den 1970er- und 1980er-Jahren von ihren städtebaulichen Rahmenvorgaben Abstand nahmen.
Andreas Jüttemann geht der Frage nach, welche Veränderungen die stadt- und verkehrsplanerischen Leitbilder in Westberlin erfuhren, welchen Einfluss Kulturkritiker und Bürgerinitiativen auf die Bewusstseinsänderung und die öffentliche Meinungsbildung ausübten und was im Laufe der 1970er-Jahre zur Abkehr von den zweifelhaft gewordenen Planungsidealen führte.
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