Wespennest - zeitschrift für brauchbare texte und bilder nummer 177 - Essay
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Geheftet
Erscheinungsdatum
28.11.2019
Herausgeber
Andrea Zederbauer + weitereVerlag
WespennestSeitenzahl
112
Maße (L/B/H)
30/23/0,7 cm
Gewicht
379 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85458-177-2
Was ein Essay wie Baldwins bewirken kann: Befreiung vom orthodoxen Denken – in (identitäts)politischer Hinsicht ebenso wie in ästhetischer. Ketzerei, das sei das innerste Formgesetz des Essays, so sah es T. W. Adorno. Nun, man wisse nicht, was ein Essay sei, so sieht es für die neuere deutschsprachige Literatur Georg Stanitzek.
Spielt aber die "vierte Gattung", das Denken im Text, die Bindung ans Lesen und an einen "emphatischen Begriff von Intellektualität" für jüngere Schreibende überhaupt noch eine nennenswerte Rolle? Über den Essay nachzudenken, heißt auch, über die Medien nachzudenken, in denen er erscheint. Und über den radikalen Wandel, denen diese unterworfen sind. Der Herbstschwerpunkt, mit dem wespennest sein fünfzigjähriges Bestehen feiert, ist Reflexion auf den Essay als Form und zugleich eine Hausdurchsuchung in eigener Sache.
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