Die neue Art, gutes Java zu lernen. Unterhaltsam, einleuchtend, aktuellVom Feinsten! Die Java-Einführung, die Dir den vollen Durchblick verschafft. Schreibe von Anfang an auf Profi-Art, objektorientiert, mit Interfaces, Generics und auf dem neuesten Stand. Von einfachen Schleifen bis zur fertigen Webanwendung. Mit Schrödinger und seinen witzigen Fragen macht guter Code richtig Spaß. Ihr programmiert, um Probleme zu lösen: etwa die Frage, ob Schrödingers Freundin "solche Schuhe" nicht schon hat. Oder ob es wirklich schon wieder Dinkelpfannkuchen geben muss. Aber Achtung: Hier geht es um saubere Software-Entwicklung. Spitzen-Beispielcode, fantastisch illustriert!»Ein neuer Weg bei der Vermittlung von Entwickler-Fachwissen!« – c’t zur Schrödinger-Reihe Das alles, und noch viel mehr:Installationshilfe und gründlicher EinstiegObjektorientierung aus der Profi-PraxisAlle neuen Entwicklungen im BlickSpaß mit Collections, Interfaces und GenericsXML-Parser für alle Fälle JavaFX-GUIs mit StilDateien, Streams und Datenbanken fest im GriffMutithreading ohne VerstrickenCode, den ihr auch übermorgen noch verstehtKeine Angst vor regulären AusdrückenUnit Tests und Test Driven DesignUnmengen an Beispielcode und Übungen
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Inhaltlich ganz ok, optisch eine Katastrophe
Bewertung am 29.05.2022
Bewertungsnummer: 1720265
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als Fachinformatiker für Systemintegration ist die Programmierung zwar nicht mein Hauptaufgabengebiet, aber manchmal kommt man nicht dran vorbei, auch zumindest ein paar Grundkenntnisse in diesem Bereich zu haben. So bin ich dann in die Verlegenheit gekommen, mich in diese Richtung weiterzubilden. Leider brachte eine Weiterbildung bei einem bekannten deutschen Weiterbildungsinstitut nicht den gewünschten Erfolg, so dass ich umgeswitcht bin zu diversen Videokursen und e-books. Nun, wenn man mal diverse Kurse und Bücher "angelesen" hat, dann merkt man schnell, an welchem Thema die Ersteller/Autoren besonders viel Freude hatten, denn diese Themen werden entweder besonders ausführlich behandelt oder schnell hinter sich gebracht. Sprich: in den meisten Büchern zieht sich das Wissen entweder wie Kaugummi oder wird im Crashkursverfahren vermittelt. Beides nicht sonderlich toll für einen Einsteiger.
Nun, irgendwann bin ich dann zum Schrödingerbuch gekommen. Es hat nach meinem Empfinden genau die richtige Mischung aus Hintergrundwissen und Praxisvermittlung. D.h. man wird nicht erst 200 Seiten mit der Geschichte von Java und dem Lebenslauf des Autors gequält, was ich sehr löblich finde. Stattdessen ist das Buch für Leute gedacht, die zumindest schonmal irgendwo gehört haben, was eine Variable ist und auch schonmal gehört haben, was Datentypen wie Int, Double, String usw sind. Das bringt der Autor auch ganz gut rüber.
Das ganze Buch ist so ein bißchen als Zwiegespräch zwischen dem Autor und dem "Lehrling" Schrödinger konzipiert, der zwischendurch auch seine Fragen stellt, wenn irgendwas unklar ist. Also genau das,was ein Schüler in einer normalen Lehrer-Schüler-Konstellation auch gut. Die meiste Zeit klappt das auch ganz gut, aber an mancher Stelle merkt man halt, dass beide Personen halt in Wirklichkeit vom Autor des Buches geschrieben werden. Denn gelegentlich neigt auch Autor Philip Ackermann dazu, Themen vorschnell abzuspulen. Da sagt dann der Protagonist Schrödinger im Buch schonmal,dass er ein Thema jetzt verstanden habe, bevor es überhaupt erklärt wurde. Das ist schon ziemlich verwirrend für den Leser, aber noch zu verkraften.
Was ich so WIRKLICH nervig finde, ist die Optik des Buches. Denn die könnte man am Besten so beschreiben: Man nehme jemanden, der gerade erst gelernt hat, wie man im Word Sätze in anderen Schriftarten, Größen usw formatiert und Cliparts einfügt und lasse ihn auf den Text vor. Was ich damit sagen will: keine einzige Seite in dem Buch verfügt über eine erträgliche Lesbarkeit. Jede Seite besteht aus mind. 3 verschiedenen Fonts, die Textblöcke sind mal linksbündig, mal rechtsbündig, mal mittig formatiert, dann mal über irgendwelche Cliparts drübergeschrieben und allgemein irgendwie chaotisch sortiert. Ständig muss man schauen, so denn der gerade gelesene Text weitergeführt wird, weil sich durch das chaotische Layout einfach kein "Lese-Flow" einstellt und man dieses Chaos einfach nur als anstrengend empfindet.
Ich verstehe zwar die Intention, das Buch durch dieses Layout locker halten zu wollen, allerdings erreicht man (zumindest bei mir) damit eher den gegenteiligen Effekt. Diesbezüglich wäre weniger wirklich mehr gewesen. Ich scheine nicht der einzige Leser zu sein, der das so empfindet, denn die Bewertungen bei einem bekannten anderen Internethändler bemängeln ebenfalls hauptsächlich die miese Optik.
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