Geheimnisvolle Normandie. Philippe Lagarde aus Barfleur, als Kommissar eigentlich längst im Ruhestand, erhält einen Spezialauftrag. Ein junger Mann aus besten Kreisen wurde erstochen im Ferienhaus seiner Familie aufgefunden. Auf dem Film der Überwachungskamera ist ein Mönch zu sehen. Der Mord wurde mit einem Dolch der Templer begangen und auf der Leiche lag eine weiße Christrose. Schnell findet Lagarde heraus, dass der Tote zur Gewalt gegen Frauen neigte. Aber wo genau ist das Motiv? Commissaire Lagarde ermittelt - ein spannender Kriminalroman mit besonderem Flair.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Bewertung
aus Rastede
5/5
03.06.2026
eBook (ePUB)
Gute Darstellung der Charaktere
Wie immer bei Krimis, die in Frankreich spielen, erfährt man Einiges über Land und Leute und natürlich auch über die Ess- und Trinkgewohnheiten. So auch bei diesem Krimi, ohne zu weit von der eigentlichen Handlung abzudriften. Dafür aber haben andere Schwerpunkte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Da wäre z.B. das äußerst empathische Verhalten des ermittelnden Commissaires Lagarde gegenüber den Angehörigen der Opfer, sein Umgang mit ihren charakterlichen Schwächen, seine Loyalität gegenüber Odette, sein selbstloser Einsatz, dem Täter auf die Spur zu kommen usw. Eigenschaften, die man heutzutage bei vielen Menschen vergeblich sucht und eher als Schwäche ausgelegt werden. Die Straftaten hingegen wirken etwas phantastisch und ähneln Ritualmorden. Der Autorin gelingt es, Handlungsräume und Charaktere genau zu beschreiben, sodass man als Leser gut in die Geschichte mit hineingenommen wird.
Bewertung
aus Wien
5/5
08.08.2021
eBook (ePUB)
Macht Lust auf Normandie!
super leichte Urlaubslektüre!
sympathischer Kommissar, eindrucksvolle Beschreibung der Gegend und verführerische Menübeschreibungen
Bewertung
Book Circle Community
3/5
19.05.2024
Buch (Taschenbuch)
etwas dürftig...
Der Krimi überzeugt nicht wirklich - zu viel Nebensächlichkeiten und Nebenstränge - so dass von der eigentlichen Geschichte nicht grad viel bleibt - zudem geht die Rechnung letztendlich nicht auf!
Gleich zu Beginn steht man mit dem Mönch am Bett des schlafenden Leandro, als dieser ‘für Mathilde’ zusticht, eine Christrose platziert - und sich aus dem Staub macht… War da wirklich einer der Mönche vom Mont-St.Michel kriminell - oder ist’s nur eine Verkleidung - ud wenn letzteres, wer steckt darin?!
Die Polizei tappt im Dunkeln, die Eltern des Opfers haben sowieso das Gefühl, diese wären überfordert, arbeiten schludrig, kommen nicht in die Gänge. Da ist Henri froh, bei einer Polizei-Tagung auf seinen alten Freund Philipp zu stossen. Da Henri gesundheitlich angeshclagen ist, bittet er diesen um Hilfe. Philipp sagt zu und beginnt den Fall aufzurollen - er merkt schnell, dass da mehrere ein Motiv hätten, sehr beliebt war Leandro nicht - und nicht grad der ‘softe Typ’ - Schlägereien, Frauengeschichten…
Daneben agiert ein Geheimbund, an dessen Sitzungen man ebenfalls dabei ist - doch WAS soll dieser Strang? Warum ist der Grossmeister dabei? Was ist aus dem Novizen letztendlich geworden? Gab’s ein Nachspiel? - Das bleibt alles im Dunkeln - angebrochen - nicht zu Ende geführt…
Philipp löst zwar den Fall - und man ist überrascht, wer’s letztendlich war - doch stimmt es auch? Ein Motiv gibt es, ja - doch kurz zuvor wurde eine Episode aufs Tapet gebracht, die nicht zu Ende gedacht und verfolgt wurde. Zudem wurde bei einem Indiz eine DNA gefunden, die zwar auf nahes verwandschaftliches Verhältnis zum Täter schliessen liess, aber nicht identisch ist mit jener der Mordwaffe - auch das wird nicht weiter ausgeführt, bzw. aufgeschlüsselt.
Es hat wirklich gute Abschnitte, auch Spannung - aber wiederum grossmehrheitlich ausschweifender Tourismusführer - diesmal weniger Kulinarik, dafür mehr Liebesleben zwischen Pfilipp und Odette… Ein schaler Geschmack bleibt…
Hortensia13
3/5
13.04.2022
eBook (ePUB)
Ausflugs-Krimi
Der Kommissar im Ruhestand Philippe Lagarde wird von einem befreundeten Ermittler um Hilfe gebeten. Aufgrund seines Gesundheitszustands kann er eine Morduntersuchung nicht durchführen, Philipp soll diese übernehmen. Ein junger, gut situierter Mann wurde in dem Ferienhaus seiner Familie tot aufgefunden. Er wurde mit einem Templerdolch erstochen und der Täter hinterliess eine weisse Christrose. Philippe macht sich auf die Suche nach den Motiven dieses rituell anmutenden Verbrechens.
Dieses Buch ist der dritte Band der Barfleur-Reihe mit dem Kommissar Phillipe Lagarde. Diesmal hält sich dieser nicht selbst in seinem Heimatstädtchen Barfleur auf, sondern macht den Südwesten der Normandie unsicher. Die Autorin vermag es auch diesmal die normanische Sehenswürdigkeiten und Kultur mit einem «Ferien haben wollen»-Gefühl zu übermittelt. Den Fall selbst fand ich etwas unausgegoren. Es ist schnell ersichtlich, wohin es herführt und das Ende wirkt unfertig.
Mein Fazit: Wer mit einem einfachen Krimi gedanklich in die Normandie verreisen will, ist mit diesem Buch gut bedient. 3 Sterne.
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