Kann man Heimweh nach einem Ort haben, den man hasst?
Bethany Quinn hätte gedacht: Nein. Doch dann erfährt die Chicagoer Architektin, dass ihr Großvater einen Herzinfarkt hatte, und verspürt den unbändigen Drang, an den Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Dort lernt sie Evan Price kennen, einen unhöflichen, abweisenden, aber irgendwie auch faszinierenden Mann, der sich anscheinend schon vor Jahren auf der Farm ihres Großvaters eingenistet hat. Und sie begegnet Robin wieder, ihrer ehemals besten Freundin. Diese beging vor zehn Jahren den ultimativen Verrat, doch jetzt könnte sie wirklich Bethanys Beistand brauchen. Kann es sein, dass die Scherben eines Lebens sich ausgerechnet dort am besten neu zusammensetzen lassen, wo es zu Bruch ging? Und dass es entgegen aller Erwartungen einen Architekten gibt, der einen viel besseren Bauplan für Bethanys Leben hat als sie selbst?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
LEXI
aus Österreich
5/5
08.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Neue Hoffnung und ein neuer…
Neue Hoffnung und ein neuer Anfang Das Einzige, das die achtundzwanzigjährige Architektin Bethany Quinn aus Chicago dazu bringen kann, nach zehn Jahren wieder in ihren verhassten Heimatort Peaks zurückzukehren, ist ihr Großvater Daniel. Als der alte Farmer einen Herzinfarkt erleidet, macht seine Enkelin sich unverzüglich auf den Weg zu ihm. Dans Farm war Bethanys erstes Zuhause, die warme und liebevolle Zuwendung ihres Grandpas war ihr rettender Anker nach dem tragischen Tod des Vaters und der Abwesenheit der labilen Mutter. Zu ihrer großen Überraschung trifft Bethany auf Dans Hof auf den attraktiven Evan Price, der sich um den Großvater kümmert und das Land, welches er bestellt, ebenso wie Dan aus ganzem Herzen liebt. Bethany verbindet schmerzhafte und traumatische Ereignisse mit Peaks, darüber hinaus wird ihre ehemals beste Freundin Robin völlig unvermutet Witwe. Obgleich in Bethanys Leben im Moment alles schiefzugehen scheint, fühlt sie sich verpflichtet, Robin in ihrer bodenlosen Trauer um ihren Ehemann zur Seite zu stehen. Doch die Dinge entwickeln sich nicht so, wie Bethany es gehofft hat – und sie ist mehrfach versucht, Peaks ein weiteres Mal zu verlassen und nie wieder zurückzukehren… Katie Ganshert präsentiert mit ihrer aktuellen Neuerscheinung einen sehr emotionalen und tiefgründigen Roman, in dem der Protagonistin Bethany die größte Aufmerksamkeit zuteilwird. Der Autorin ist die Charakterzeichnung ihrer Hauptfigur exzellent gelungen, die ihre tiefe Zerrissenheit, ihren abgrundtiefen Schmerz und die traumatischen Verletzungen aus frühester Jugend hinter der professionellen Fassade einer abgeklärten und taffen Karrierefrau geschickt zu verbergen versteht. Erst nach und nach erlaubt Katie Ganshert Einblicke in die nur zögerlich bröckelnde Fassade, behutsam geht sie auf Bethany ein und offenbart nicht nur jene Erfahrungen, die sie prägten, sondern vielmehr auch ihre tiefe Sehnsucht nach Anerkennung, Wertschätzung und Liebe. Auch der christliche Glaube, dem die unabhängige Frau vor Jahren den Rücken kehrte, ist ein gewichtiges Thema im Buch. Während Grandpa Dan, Robin und Evan auch in den schwierigsten Situationen Kraft aus ihrem Glauben schöpfen, lehnt Bethany jenen strafenden und verdammenden Gott, den sie durch ihre Mutter Ruth und den Pastor der Kirche des Ersten Lichts kennenlernte, rigoros ab. Obgleich der Fokus in erster Linie auf Bethany gerichtet ist, spielen auch Evan und Robin Price bedeutende Rollen in diesem Roman. Die anderen Nebenfiguren wie beispielsweise Evans und Bethanys Familie, Pastor Fenton oder Bethanys Partner Dominic bleiben weitgehend im Hintergrund und wirkten auf mich eher blass und austauschbar. Katie Ganshert hat mich bereits durch zwei Vorgängerromane von ihrem wunderschönen und einnehmenden Schreibstil überzeugt, der auch diesmal die Lektüre zu einem Vergnügen machte. Die höchst widersprüchlichen Emotionen der nach außen hin eiskalt wirkenden Bethany und meine Neugier hinsichtlich ihrer Vergangenheit sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand zu legen vermochte. Fazit: „Unter samtweichem Himmel“ war eine sehr bewegende Lektüre, die mit einer hervorragend gezeichneten Protagonistin, tiefen Emotionen und einer großen Gewichtung auf den christlichen Glauben aufwartet. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen. Begeisterte fünf Sterne!
LEXI
5/5
08.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Neue Hoffnung und ein neuer Anfang
Das Einzige, das die achtundzwanzigjährige Architektin Bethany Quinn aus Chicago dazu bringen kann, nach zehn Jahren wieder in ihren verhassten Heimatort Peaks zurückzukehren, ist ihr Großvater Daniel. Als der alte Farmer einen Herzinfarkt erleidet, macht seine Enkelin sich unverzüglich auf den Weg zu ihm. Dans Farm war Bethanys erstes Zuhause, die warme und liebevolle Zuwendung ihres Grandpas war ihr rettender Anker nach dem tragischen Tod des Vaters und der Abwesenheit der labilen Mutter. Zu ihrer großen Überraschung trifft Bethany auf Dans Hof auf den attraktiven Evan Price, der sich um den Großvater kümmert und das Land, welches er bestellt, ebenso wie Dan aus ganzem Herzen liebt. Bethany verbindet schmerzhafte und traumatische Ereignisse mit Peaks, darüber hinaus wird ihre ehemals beste Freundin Robin völlig unvermutet Witwe. Obgleich in Bethanys Leben im Moment alles schiefzugehen scheint, fühlt sie sich verpflichtet, Robin in ihrer bodenlosen Trauer um ihren Ehemann zur Seite zu stehen. Doch die Dinge entwickeln sich nicht so, wie Bethany es gehofft hat – und sie ist mehrfach versucht, Peaks ein weiteres Mal zu verlassen und nie wieder zurückzukehren…
Katie Ganshert präsentiert mit ihrer aktuellen Neuerscheinung einen sehr emotionalen und tiefgründigen Roman, in dem der Protagonistin Bethany die größte Aufmerksamkeit zuteilwird. Der Autorin ist die Charakterzeichnung ihrer Hauptfigur exzellent gelungen, die ihre tiefe Zerrissenheit, ihren abgrundtiefen Schmerz und die traumatischen Verletzungen aus frühester Jugend hinter der professionellen Fassade einer abgeklärten und taffen Karrierefrau geschickt zu verbergen versteht. Erst nach und nach erlaubt Katie Ganshert Einblicke in die nur zögerlich bröckelnde Fassade, behutsam geht sie auf Bethany ein und offenbart nicht nur jene Erfahrungen, die sie prägten, sondern vielmehr auch ihre tiefe Sehnsucht nach Anerkennung, Wertschätzung und Liebe. Auch der christliche Glaube, dem die unabhängige Frau vor Jahren den Rücken kehrte, ist ein gewichtiges Thema im Buch. Während Grandpa Dan, Robin und Evan auch in den schwierigsten Situationen Kraft aus ihrem Glauben schöpfen, lehnt Bethany jenen strafenden und verdammenden Gott, den sie durch ihre Mutter Ruth und den Pastor der Kirche des Ersten Lichts kennenlernte, rigoros ab. Obgleich der Fokus in erster Linie auf Bethany gerichtet ist, spielen auch Evan und Robin Price bedeutende Rollen in diesem Roman. Die anderen Nebenfiguren wie beispielsweise Evans und Bethanys Familie, Pastor Fenton oder Bethanys Partner Dominic bleiben weitgehend im Hintergrund und wirkten auf mich eher blass und austauschbar.
Katie Ganshert hat mich bereits durch zwei Vorgängerromane von ihrem wunderschönen und einnehmenden Schreibstil überzeugt, der auch diesmal die Lektüre zu einem Vergnügen machte. Die höchst widersprüchlichen Emotionen der nach außen hin eiskalt wirkenden Bethany und meine Neugier hinsichtlich ihrer Vergangenheit sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand zu legen vermochte.
Fazit: „Unter samtweichem Himmel“ war eine sehr bewegende Lektüre, die mit einer hervorragend gezeichneten Protagonistin, tiefen Emotionen und einer großen Gewichtung auf den christlichen Glauben aufwartet.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen. Begeisterte fünf Sterne!
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
22.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Geheimtipp (noch?)
„Warum bist du so wütend auf Gott?
„Ich bin nicht wütend. Nur gleichgültig.“ (S. 101)
Puh, dieser Roman hat mich emotional umgehauen! Ich wusste bereits, dass Katie Ganshert sehr bewegende, vielschichtige Geschichten erzählt, aber dieser Roman hat mich zum Weinen gebracht.
Bethany ist eine erfolgreiche Architektin, die – als sie vom Herzinfarkt ihres geliebten Großvaters erfährt – sofort die Koffer packt und in ihre verhasste Heimatstadt Peaks reist. Das erste Mal seit 10 Jahren trifft sie dort auf ihre Jugendfreundin Robin, deren Ehemann Micah nach einem Hirnschlag im Krankenhaus liegt. Sie steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung – aber kann Bethany ihr dabei zur Seite stehen, wo sie doch selbst mit sich und den Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat?
Evan, der bei Bethanys Großvater auf der Farm mithilft und zugleich Micahs Bruder ist, wundert sich über Beths abweisendes, egoistisches Verhalten. Was steckt dahinter?
Peaks lässt Bethany so schnell nicht los, was ihr überhaupt nicht behagt. Warum sie diesen Ort so hasst, kristallisiert sich erst nach und nach heraus. Plötzlich arbeitslos, bleibt ihr nichts anderes übrig, als in Peaks zu bleiben, ihrer Freundin zur Seite zu stehen und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur sie allein betreffen. Robins Perspektive zu lesen hat mich übrigens auch sehr gebeutelt.
Relativ zu Beginn des Romans tauchten zwei Themen auf, über die ich länger nachdenken musste. Unter Christen wird darüber gerne diskutiert und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich diese Handlungen nicht als „gut“ oder „schlecht“ beurteilen kann oder will.
Auch wenn Bethany ein zunächst wenig sympathischer Charakter ist, konnte ich mich in sie hineinfühlen und letztendlich ist ihr Verhalten in ihren Erfahrungen während der Kindheit begründet. Das hat das Buch so interessant gemacht und gleichzeitig fiebert man der „Wende“ und der Auflösung aller verknoteten Gedanken und Gefühle entgegen.
Einen großen Knoten aus Trauer gilt es zu entwirren. Außerdem muss Bethany lernen loszulassen. Mit Gott hat sie nichts mehr am Hut und somit fehlt ihr der Halt, den ihr der Glaube geben würde. Evan und Robin sind dagegen gläubig und stupsen sie immer wieder an – wirklich dezent und nicht aufdringlich. Am Ende haut Evan einen Bibelvers aus Nehemia raus, der mich in meiner aktuellen Situation total angesprochen hat.
Es ist in jeder Hinsicht ein nahegehender und zugleich tiefgreifender Roman, der nebenbei romantisch ist und mich sehr ergriffen hat! Im Moment sicher eher ein Geheimtipp, aber ich hoffe, die Autorin findet noch viele weitere begeisterte LeserInnen.
nellsche
5/5
12.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein wundervoller Roman
Als Bethany Quinns Großvater einen Herzinfarkt hatte, verspürt sie den Drang, nach Peaks zurückzukehren. Dort lernt sie Evan Price kennen, der einerseits unhöflich und abweisend, andererseits aber auch faszinierend ist und schon seit vielen Jahren auf der Farm ihres Großvaters lebt. Und auch auf Robin, ihre frühere beste Freundin, stößt sie. Von ihr wurde Bethany damals bitter enttäuscht. Kann die Zeit diese Wunden vielleicht heilen? Denn Robin könnte Bethanys Beistand gerade sehr gut gebrauchen.
Aufgrund des wunderschönen Covers und des einfühlsamen Klappentextes habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und die Bücher aus dem Francke-Verlag haben mir bisher immer sehr gut gefallen.
Das Buch ließ sich sehr angenehm lesen und ich konnte prima in die Geschichte um Bethany eintauchen und sie genießen.
Sämtliche Charaktere wurden authentisch dargestellt und mit ihren speziellen Eigenschaften beschrieben. Ich konnte sie sehr gut auseinanderhalten und insbesondere mit Bethany und Robin hervorragend mitfühlen.
Die Geschichte war sehr gefühlvoll und warmherzig. Es gab viele Szenen, die mir sehr zu Herzen gingen und in denen mir auch die Tränen kamen. Sehr gut gefiel mir der christliche Hintergrund. Die christlichen Werte Glaube, Liebe und Hoffnung, aber auch die Kraft der Vergebung, kamen in der Geschichte wunderbar zur Geltung, ohne aufdringlich zu sein.
Daneben wurde auch die Spannung sehr gut aufgebaut. Ich war sehr neugierig, wie die Geschichte verlaufen wird und wie sie endet.
Ein wundervoller Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
foxydevil
5/5
04.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Wunderbar emotional und…
Wunderbar emotional und berührend! Als ich das Buchcover sah, weckte es in mir Erinnerungen an eine Zeit auf dem Land im Ausland. Darum wollte ich unbedingt mehr über den Inhalt erfahren! Auch war mir die Autorin unbekannt. Aus dem Inhalt: Vor 10 Jahren hat Bethany den kleinen Ort Peaks verlassen um ein neues Leben in Chicago zu beginnen. Sie legt ihr altes Ich ab und ist ab da eine unabhängige und selbstsichere Architektin. Weder ihre alte Freundin Robin noch ihre Mutter scheint sie zu vermissen. Aber es gibt eine Ausnahme - Großvater Dan mit dem sie schöne Kindheitserinnerungen teilt. Als Bethany unverhofft ein Anruf ihrer Mutter aus ihrem neuen Alltag reißt. Dan hatte einen Herzinfarkt und ihre ehemalige Freundin Robin der sie aufgrund eines Verrats den Rücken gekehrt hat könnte ihren Beistand gut gebrauchen. Und dann ist da auch noch der abweisende aber beeindruckende Evan welcher dem Großvater auf der Farm hilft. Dieser droht zu ihrem Widersacher zu werden! Wird sie an ihrem nur kurz geplanten Aufenthalt festhalten? Wie wird sich die Handlung selber entwickeln? In jedem Fall wird ihr bisheriges Denken auf die Probe gestellt! Meine Meinung: Mir haben alle Protagonisten gut gefallen da sie gut ausgearbeitet sind und ich eine gute Vorstellung von ihnen gewinnen konnte. Sie haben mich alle berührt! Alles ist nachvollziehbar geschildert. Es sind mehrere Sichtweisen geschildert welche gut ineinander aufgehen. Ich wusste immer wo ich war und es kam keinerlei Verwirrung auf. Die geschilderten Höhen und Tiefen berührten mich emotional sehr. Der eingängige Schreibstil welcher neben dem christlichen Glauben und auch einen Konflikt damit abbildet und das Vertrauen ins eigene Ich thematisiert gefällt mir gut. Man wird nicht bekehrt und kommt ins Nachdenken, da vergeben können ebenso ein Kernthema ist. Ich würde gern mehr von Katie Ganshert lesen und bin gespannt aus weitere Werke! Fazit Das Buch war unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite. Und darum empfehle ich es gern weiter und vergebe 5 Sterne!
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